CH342111A - Maschine zur Herstellung eines Umdrehungsparaboloides - Google Patents

Maschine zur Herstellung eines Umdrehungsparaboloides

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CH342111A
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Degler Heinrich
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Siemens Ag Albis
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/015Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor of television picture tube viewing panels, headlight reflectors or the like

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Maschine zur Herstellung eines     Umdrehungsparaboloides       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine  zur Herstellung eines     Umdrehungsparaboloides    aus  einem vorgeformten Rohkörper. Unter     Umdrehungs-          paraboloid    sei ein rotationssymmetrischer konvexer  Körper verstanden, dessen     Meridianschnitte    durch  gleichartige     Parabelbogen    begrenzt werden.  



       Umdrehungsparaboloide    werden beispielsweise als  optische Linsen, als Träger konvexer Parabolspiegel  oder als Matrizen zur Herstellung konkaver Parabol  spiegel benötigt. Es gelangen vorzugsweise     Parabol-          matrizen    aus Metall zum Drücken von Parabol  spiegeln aus Blechen und     Parabolmatrizen    aus Glas  oder leichter zu bearbeitenden Wachsen und Harzen  zur Fertigung von Parabolspiegeln im     galvano-          plastischen    Verfahren zur Anwendung.

   Das     galvano-          plastische    Verfahren besteht darin, die mit einem  elektrisch leitenden, vorzugsweise hochreflektierenden  Film versehene     Parabolmatrize    im galvanischen Bad  mit mindestens einem metallischen Überzug zu ver  sehen. Der metallische Überzug wird darauf von der  Matrize abgezogen. Auf diese Weise gelingt die  Fertigung optisch hochwertiger Parabolspiegel, die  sich gegenüber den Glasspiegeln durch geringes Ge  wicht und höhere Bruchfestigkeit auszeichnen.  



  Bisher bestand der Nachteil,     dass    die Herstellung  von     Paraboloiden    mit den bekannten Maschinen  umständlich und zeitraubend war und oft hohes  manuelles Geschick erforderte. Die meisten der  artigen Maschinen     mussten    mit einer dem herzustellen  den     Paraboloid    entsprechenden Schablone versehen  werden, an die hohe Anforderungen in     bezug    auf       Masshaltigkeit    zu stellen waren. Eine andere bekannte  Ausführungsform benötigte keine Schablone, dafür  jedoch komplizierte Getriebe zur Steuerung der Be  wegungen der Werkzeuge. Dabei berührten die Werk  zeuge das Werkstück praktisch nur in einem Punkt.

    Dadurch wurden Steuerungen notwendig, welche die    Lage des Berührungspunktes in zwei Richtungen,  nämlich in der Höhe über der Grundfläche des     Para-          boloides    und in der Distanz von dessen Symmetrie  achse festlegten. Infolge der punktförmigen Be  rührung mit dem Werkstück nützte sich das Werk  stück an der Berührungsstelle verhältnismässig rasch  ab, wodurch die Einhaltung der     Masshaltigkeit    oft  in Frage gestellt wurde.  



  Die erfindungsgemässe Maschine zur Herstellung  eines     Umdrehungsparaboloides    aus einem in Drehung  versetzten vorgeformten Rohkörper mittels eines sich  längs einer     parabelförnügen        Meridianlinie    bewegen  den, materialabtragenden Werkzeuges ist dadurch       gekennzeichnet,        C        dass        mindestens        zwei        Führungsschie-          nen    vorhanden sind, die parallel zu zwei sich kreuzen  den Tangenten an einen verlängerten,

       parabelförmigen          Meridianbogen    des herzustellenden     Paraboloides    ver  laufen<B>'</B>     dass    ferner das Werkzeug an einer     Halte-          rungsschiene    befestigt ist, die mit einem längs der  einen     Vührungsschiene    beweglichen Gleitschlitten ge  genüber letzterem     unverschiebbar    und mit einem  weiteren, längs der andern Führungsschiene beweg  lichen Gleitschlitten, gegenüber letzterem längs  verschiebbar, gelenkig verbunden ist;

   wobei das  Werkzeug eine in Richtung der     Halterungsschiene     verlaufende Bearbeitungsbahn aufweist, die minde  stens so lang ist,     dass    sie das Werkstück auf der zu  bestreichenden     Meridianlinie    stets     tangential    berührt,  und     dass    die Gleitschlitten durch     Kraftübertragungs-          mittel    derart miteinander verbunden sind,     dass    die  selben mit gleicher Geschwindigkeit in gegenläufigem  Sinne mit Bezug auf den Kreuzungspunkt vorge  nannter Tangenten auf den Führungsschienen gleiten.  



  Die Mittel zur Führung des Werkzeuges der er  findungsgemässen Maschine sind im Verhältnis zu  denjenigen bekannter Maschinen einfach. Die der  Führung zugrunde liegende Methode ist aus der      analytischen Geometrie bekannt, wo ein Verfahren  zur Konstruktion von     Parabelbogen    darin besteht,  zwei sich kreuzende Tangenten an die herzustellende  Parabel mit ihren Berührungspunkten zu konstruieren  und eine die vorgenannten Tangenten schneidende  Gerade derart zu verschieben,     dass    die Summe der  Abstände von jedem Schnittpunkt der Geraden mit  einer der erwähnten Tangenten zum Kreuzungspunkt  der letzteren dauernd konstant ist.  



  Die Zeichnungen stellen fünf beispielsweise Aus  führungsformen der     erfindungsgemässen    Maschine  dar. Gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen  Bezugszeichen versehen. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> einen     Aufriss    der Maschine gemäss einer  ersten Ausführungsform,       Fig.    2 einen Teil eines Aufrisses der Maschine ge  mäss einer zweiten Ausführungsform,       Vig.   <B>3</B> einen Teil eines Aufrisses der Maschine ge  mäss einer dritten     Ausführungsfärm,          Fig.    4 eine Draufsicht der Maschine gemäss     Fig.   <B>3,

  </B>       Fig.   <B>5</B> einen     Aufriss    der Maschine gemäss einer  vierten Ausführungsform,       Fig.   <B>6</B> den     Aufriss    eines Querschnittes durch die  Maschine gemäss einer fünften Ausführungsform,       Fig.   <B>7</B> eine Draufsicht der Maschine gemäss     Fig.   <B>6,</B>  mit der Linie     VI-VI,    welche die Lage des in     Fig.   <B>6</B>  dargestellten Querschnittes angibt.  



  Gemäss     Fig.   <B>1</B> befindet sich auf einer mit einer  Welle<B>1</B> versehenen, rotierenden Drehscheibe 2 ein  vorgeformter Rohkörper<B>3.</B> Die ursprüngliche Form  des Rohkörpers<B>3</B> ist auf einer Seite der Symmetrie  achse 4 durch eine gestrichelte Linie<B>5</B> angedeutet.  Der Rohkörper<B>3</B> bestehe aus einem nicht glasharten  Material, so     dass    eine Bearbeitung mit     Schneidwerk-          zeugen    möglich ist.

   Parallel zu zwei, durch strich  punktierte Linien dargestellte Tangenten<B>6</B> und<B>7</B>  befinden sich zwei an ihren einen Enden miteinander  verbundene     Vührungsschienen   <B>8</B> und<B>9.</B> Letztere  sind an ihren andern Enden durch Bolzen<B>10</B> und<B>11</B>  an einer Grundplatte 12 befestigt. Auf der Führungs  schiene<B>8</B> ist ein Gleitschlitten<B>13</B> und auf der Füh  rungsschiene<B>9</B> ist ein Gleitschlitten 14 angebracht.  Die     Gleitschlitten   <B>13</B> und 14 sind über<B>je</B> einen Bügel  <B>15</B>     bzw.   <B>16</B> mit einem Stahlband<B>17</B> verbunden, das  über freilaufende Rollen<B>18, 19</B> und 20 geführt ist.  Die Enden des Stahlbandes<B>17</B> sind an<B>je</B> einem Ende  einer Rollenkette 21 befestigt.

   Ein mit letzterer in  Eingriff stehendes Kettenrad 22 vermag mittels einer  nicht dargestellten Antriebsvorrichtung die Rollen  kette 21 und damit das Stahlband<B>17</B> in Bewegung  zu versetzen. Der     Gleitschlitten   <B>13</B> trägt einen Bolzen  <B>23,</B> an dem eine     Halterungsschiene    24 drehbar be  festigt ist. Der Gleitschlitten 14 trägt eine mit einer  Aussparung<B>25</B> versehene drehbare Scheibe<B>26,</B> wobei  die Aussparung<B>25</B> die     Halterungsschiene    24 seitlich       umfasst,    so     dass    dieselbe nur in Längsrichtung in der  genannten Aussparung gleiten kann.

   Die     Halterungs-          schiene    24 ist mit einem     Schneidwerkzeug   <B>27</B> ver  sehen, dessen Schneide<B>28</B> in Richtung der     Halterungs-          schiene    verläuft. Die Funktion der Maschine sei    nachfolgend unter     Beiziehung    von Hilfslinien<B>29</B> er  läutert. Letztere zeigen dabei einige Lagen der     Halte-          rungsschiene    24 bei deren Bewegung an.

   Zuerst wird  die     Halterungsschiene    24 in eine derartige Lage ge  bracht,     dass    das     Schneidwerkzeug   <B>27</B> seitlich des  rotierenden Rohkörpers<B>3</B> steht, ohne letzteren zu  berühren. Darauf werden die Rollenkette 21 und damit  das Stahlband<B>17</B> in Pfeilrichtung in Bewegung ge  setzt.

   Das     Schneidwerkzeug   <B>27</B> senkt sich dadurch  auf den Rohkörper<B>3</B> und folgt bei weiterer Bewegung  des Stahlbandes<B>17</B> einer     Meridianlinie    des her  zustellenden     Paraboloides.    Bei Betrachtung der Hilfs  linien<B>29</B> erkennt man,     dass    dieselben eine     Tangenten-          schar    an letztere     Meridianlinie    darstellen.

   Die Länge  des     Schneidwerkzeuges   <B>27</B>     muss    nicht notwendiger  weise der Länge des zu bestreichenden     Meridian-          bogens    entsprechen, da das Werkzeug bei der Auf  wärtsbewegung des Gleitschlittens<B>13</B> infolge der       unverschiebbaren    Befestigung der     Halterungsschiene     24 am letzteren gegen die Symmetrieachse 4 des Roh  körpers<B>3</B> geführt wird.

   Dabei tritt zusätzlich eine       Abwälzbewegung    des     Schneidwerkzeuges   <B>27</B> auf dem  Rohkörper<B>3</B> auf, da die Schiebebewegung der     Halte-          rungsschiene    24 infolge der geradlinigen Führungs  schiene<B>8</B> linear, die Funktion des     Meridianbogens     jedoch quadratisch ist. Diese Gegebenheiten wirken  sich insbesondere auf die Dimensionierung der Werk  zeuge nachfolgender Ausführungsformen günstig aus.  



  Anstelle des     Schneidwerkzeuges   <B>27</B> in     Fig.   <B>1</B> be  sitzt die Ausführungsform gemäss     Fig.    2 eine Schleif  walze<B>30,</B> die aus einem     Schmirgelstoff    besteht. Mit  einer Schleifwalze genügender Härte     lässt    sich bei  spielsweise auch Glas bearbeiten. Die Achse der  Schleifwalze<B>30</B> ist zur     Halterungsschiene    24 parallel.  Die Schleifwalze<B>30</B> ist an zwei Stegen<B>31</B> und<B>32,</B> die  an der     Halterungsschiene    24 befestigt sind, gelagert  und wird durch ein nicht dargestelltes Antriebsmittel  über eine biegsame Welle<B>33</B> in Rotation versetzt.

    Die übrigen, teilweise weggelassenen Teile der Ma  schine entsprechen den in     Fig.   <B>1</B> dargestellten. Auch  die Führung der Schleifwalze<B>30</B> entspricht derjenigen  des     Schneidwerkzeuges   <B>27</B> in     Fig.   <B>1.</B> Als Variante  kann zur Bearbeitung eines metallischen Rohkörpers  die Verwendung eines     Walzenfräsers    mit Schrauben  zähnen anstelle der Schleifwalze<B>30</B> vorteilhaft sein.  Endlich kann letztere zur Durchführung eines Polier  vorganges durch eine Walze mit Stoff- oder Filz  bezug ersetzt werden.

   Beim Ausführungsbeispiel ge  mäss den gemeinsam zu betrachtenden     Fig.   <B>3</B> und 4  dient als materialabtragendes Werkzeug eine Schleif  scheibe 34, deren dem Rohkörper<B>3</B> zugewendete       Stirnfläche   <B>35</B> parallel zur     Halterungsschiene    24 liegt  und deren Achse<B>36</B> sich ausserhalb des zu bestrei  chenden     Meridianbogens    befindet. Unter vorherigem  Lösen der Stellschraube<B>38</B> ist die Schleifscheibe 34  zur schrittweisen Annäherung ihrer Bearbeitungs  bahn an den     Meridianbogen    des herzustellenden       Paraboloides    höhenverstellbar.

   Auch die Schleif  scheibe 34 wird über eine biegsame Welle<B>33</B> von einem  nichtdargestellten rotierenden Antriebsmittel ange-      trieben. Zur Durchführung verschiedener Bearbei  tungsvorgänge kann die Schleifscheibe 34 durch  einen     Stirnfräser    oder eine     stoff-        bzw.    filzbesetzte  Scheibe ersetzt werden. Die Ausführungsform ge  mäss     Fig.   <B>5</B> dient der wahlweisen Herstellung von       Paraboloiden    mit verschiedenen Abmessungen.

   Sie  unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäss       Fig.   <B>3</B> hauptsächlich dadurch,     dass    auf verschiedene       parabelförmige        Meridianbogen    einstellbare Führungs  schienen 40 und 41 vorhanden sind. Die Grundplatte  42 der Maschine trägt zwei Gleitschienen 43 und 44,  auf denen sich<B>je</B> ein     Stellschlitten    45     bzw.    46 befindet.  Zur Erhöhung der Stabilität der Führungsschienen 40  und 41 dient ein Träger 47, an dem eine Führungs  lasche 48 befestigt ist.

   Der einzustellende Abstand  der Fusspunkte der Führungsschienen 40 und 41  kann aus der Gleichung der gewünschten     Meridian-          linie    errechnet werden. Um eine Verstellung der  Führungsschienen zu erlauben, ist das Stahlband<B>17</B>  über einen mit einem Gewicht 49 versehenen ein  fachen Flaschenzug<B>50</B> geführt. Anstelle des Flaschen  zuges<B>50</B> kann auch eine durch Federkraft betätigte  bekannte Spannvorrichtung verwendet werden. Ein  weiterer Unterschied dieser     Ausführungsforrn    ge  genüber derjenigen gemäss     Fig.   <B>3</B> besteht darin,     dass     zur Höhenverstellung der     Schleifenscheibe    34 eine  Hilfsschiene<B>51</B> vorhanden ist.

   Die die     Schleifen-          scheibe    34 tragende Hilfsschiene<B>51</B> ist an einem  Ende mit der     Halterungsschiene    24 gelenkig ver  bunden und stützt sich, durch eine Schraubenfeder<B>52</B>  zur     Halterungsschiene    24 gezogen, über eine     Rändel-          schraube   <B>53</B> auf letztere ab. Die gestrichelt dar  gestellte Lage, welche die Hilfsschiene<B>51</B> am Ende  des Bearbeitungsvorganges einzunehmen hat, kann  mittels der Stellschraube 54 vorbestimmt werden.

    Durch wiederholtes Verstellen der     Rändelschraube     <B>53</B> vor jedem Arbeitsgang kann die Bearbeitungsbahn  der Schleifscheibe 34 schrittweise der gewünschten       Meridiankurve    genähert werden.  



  Gemäss den gemeinsam zu betrachtenden     Fig.   <B>6</B>  und<B>7</B> sind insbesondere zur Erhöhung der Stabilität  zwei parallele Paare von Führungsschienen<B>55, 56;</B>  <B>57, 58</B> vorhanden. Letztere sind an zwei Seitenschil  dern<B>59</B> und<B>60</B> befestigt, die mit einer Grundplatte  <B>61</B> verbunden sind. Die Grundplatte<B>61</B> trägt ausser  dem das Lager<B>62</B> der Drehscheibe<B>63</B> für den vor  geformten Rohkörper 64. Der Antrieb der Drehscheibe  <B>63</B> erfolgt durch eine nichtdargestellte Antriebs  vorrichtung über die Zahnräder<B>65</B> und<B>66.</B> Jede der  Führungsschienen<B>55-58</B> ist mit einem Gleitschlitten  <B>67, 68, 69</B>     bzw.   <B>70</B> versehen.

   Die gegenüberliegenden  Gleitschlitten<B>67</B> und<B>69</B>     bzw.   <B>68</B> und<B>70</B> sind durch  <B>je</B> einen Tragstab<B>71</B>     bzw.   <B>72</B> miteinander verbunden.  Der Tragstab<B>71</B> steckt drehbar und unlöslich in  den Lagern<B>73</B> und 74 der zugeordneten Gleitschlitten  <B>67</B> und<B>69,</B> wogegen der Tragstab<B>72</B> von lösbaren       Überwurfrnuttern   <B>75</B> und<B>76,</B> die mit den Gleitschlitten  <B>68</B> und<B>70</B> verbunden sind, umschlossen wird.

   Weiter  hin ist eine     Halterungsschiene   <B>77</B> mit dem Tragstab  <B>71</B> kraftschlüssig verbunden, wogegen dieselbe in    einer Gleitbahn durch ein vom zweiteilig ausgebildeten  Tragstab<B>72</B> gehaltertes Lager<B>78</B> mit einer     schlitz-          förmigen    Aussparung verläuft. Der Antrieb der     Gleit-          schlitten   <B>67-70</B> erfolgt in der aus den bisherigen Er  läuterungen bekannten Weise über ein Paar' von  Stahlbändern<B>79</B> und<B>80,</B> die über freilaufende Rollen  <B>81, 82, 83</B> und 84 verlaufen.

   Die Enden der Stahl  bänder<B>79</B> und<B>80</B> schliessen auch bei dieser Ausfüh  rungsform an Rollenketten<B>85</B> und<B>86</B> an, die mit  Kettenrädern<B>87</B> und<B>88</B> im Eingriff stehen. Letztere  befinden sich auf einer durchgehenden Welle<B>89,</B>  die durch eine Handkurbel<B>90</B> in Drehung versetzt  werden kann. Die     Halterungsschiene   <B>77</B> trägt als  materialabtragendes Werkzeug eine über die bieg  same Welle<B>91</B> in Drehung versetzbare Schleifscheibe  <B>92.</B> Letztere ist in einer mit einer Drehsicherung     ver-          sehenen    Lagerhülse<B>93</B> gelagert, die sich unter dem  Druck einer Feder 94 gegen eine     Überwurfmutter   <B>95</B>  abstützt.

   Die     Überwurfmutter   <B>95</B> ist mit einem mit  der     Halterungsschiene   <B>77</B> kraftschlüssig verbundenen  hohlzylindrischen Gewindebolzen<B>96</B> in Eingriff.  Durch Betätigung der     Überwurfmutter   <B>95</B> ist die  Schleifscheibe<B>92</B> zur schrittweisen Annäherung ihrer  Bearbeitungsbahn an die gewünschte     Meridianlinie     höhenverstellbar. Die Anzeige der Höhenverstellung  erfolgt mittels eines an der Hülse<B>93</B> befestigten  Zeigers<B>97</B> auf der Skala<B>98.</B> Auch bei dieser Aus  führungsform kann die Schleifscheibe<B>92</B> durch  eines der vorgenannten Schneid-, Schleif- oder Polier  werkzeuge ersetzt werden.  



  Ohne vom     Erfindungsgedanken    abzuweichen, sind  weitere Ausführungsformen denkbar. So können zur  Steuerung der Bewegungen der Gleitschlitten anstelle  von Stahlbändern auch andersartige Übertragungs  mittel verwendet werden. Neben der     naheliegenden     Verwendung von endlosen Rollenketten können   Varianten darin bestehen, Zahnstangen, Gewinde  spindeln oder Hebelgetriebe zu verwenden. Bei der  Ausführungsform gemäss     Fig.   <B>1</B> kann beispielsweise  anstelle der Rolle<B>19</B> ein     Ritzel    angebracht werden,  mit dem eine in Richtung der Führungsschiene<B>8</B>  laufende Zahnstange und eine in Richtung der Füh  rungsschiene<B>9</B> verlaufende weitere Zahnstange in  Eingriff stehen.

   Jede Zahnstange ist dabei mit einem  der Gleitschlitten<B>13</B> und 14 verbunden. Es erhellt,       dass    bei Bewegungen der einen Zahnstange in einer  Richtung die andere Zahnstange     zwangläufig    in  gegenläufigem Sinne bewegt wird. Weiterhin können  zwei Gewindespindeln zu<B>je</B> einer Führungsschiene<B>8</B>  und<B>9</B> parallel angebracht werden. Die Kraftüber  tragung von einer Gewindespindel kann durch Kegel  zahnräder erfolgen, die in der Nähe der Berührungs  stelle der Führungsschienen<B>8</B> und<B>9</B> angebracht sind.  Jede Gewindespindel kann dabei von einer mit<B>je</B>  einem Gleitschlitten<B>13</B>     bzw.    14 verbundenen Ge  windemutter umschlossen sein.

   Auch hier ist die er  forderliche gegenläufige Bewegung der Gleitschlitten  <B>13</B> und 14 beim Antrieb der einen Gewindespindel  gesichert. Dasselbe Ergebnis kann beispielsweise  auch mit einem Schwenkhebel, der sich um einen      feststehenden Drehpunkt bewegt und mit dem die  Gleitschlitten<B>13</B> und 14 gekuppelt sind, erreicht  werden. Auch die Ausführungsformen gemäss den  übrigen Figuren können auf diese Weise abgewandelt  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Maschine zur Herstellung eines Umdrehungs- paraboloides aus einem in Drehung versetzten vor geformten Rohkörper mittels eines sich längs einer parabelförmigen Meridianlinie bewegenden material abtragenden Werkzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Führungsschienen vorhanden sind, die parallel zu zwei sich kreuzenden Tangenten an einen verlängerten, parabelförinigen Meridianbogen des herzustellenden Paraboloides verlaufen,
    dass ferner das Werkzeug an einer Halterungsschiene be festigt ist, die mit einem längs der einen Führungs schiene beweglichen Gleitschlitten gegenüber letz terem unverschiebbar und mit einem weiteren, längs der andern Führungsschiene beweglichen Gleitschlit- ten, gegenüber letzterem längsverschiebbar, gelenkig verbunden ist, wobei das Werkzeug eine in Richtung der Halterungsschiene verlaufende Bearbeitungsbahn aufweist, die mindestens so lang ist,
    dass sie das Werk stück auf der zu bestreichenden Meridianlinie stets tangential berührt, und dass die Gleitschlitten durch Kraftübertragungsmittel derart miteinander verbun den sind, dass dieselben mit gleicher Geschwindigkeit in gegenläufigem Sinne mit Bezug auf den Kreuzungs punkt vorgenannter Tangenten auf den Führungs schienen gleiten.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur wahlweisen Herstellung von Paraboloiden mit verschiedenen Abmessungen Mittel zur Einstellung der Führungsschienen auf Tangenten an verschiedene, parabelförmige Meridianbogen vor handen sind. 2. Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallele Paare von Füh rungsschienen vorhanden sind, zwischen denen sich der Rohkörper und die Halterungsschiene mit dem Werkzeug befinden.
    <B>3.</B> Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das materialabtragende Werk zeug ein Schneidwerkzeug mit gerader, zur Halterungs- schiene paralleler Schneide ist. 4. Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das materialabtragende Werk zeug ein Walzenfräser mit Schraubenzähnen ist, dessen Achse zur Halterungsschiene parallel liegt und der mit einem rotierenden Antriebsmittel verbunden ist.
    <B>5.</B> Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug eine aus einem materialabtragenden Stoff bestehende Walze ist, deren Achse zur Halterungsschiene parallel liegt und die mit einem rotierenden Antriebsmittel verbunden ist. <B>6.</B> Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug eine aus einem materialabtragenden Stoff bestehende kreisförmige Scheibe ist, deren dem Rohkörper zugewendete Stirnfläche zur Halterungsschiene parallel liegt, deren Achse sich ausserhalb des zu bestreichenden Meridian- bogens befindet und die mit einem rotierenden An triebsmittel verbunden ist.
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