CH339984A - Zündvorrichtung für Fluoreszenzröhren - Google Patents

Zündvorrichtung für Fluoreszenzröhren

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CH339984A
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Inventor
Zangerle Walter
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Leuenberger H
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/10Starting switches magnetic only

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


      Zündvorrichtung    für     Fluoreszenzröhren       Die Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung, die  nur zwei Eingangsklemmen aufweist, mit denen sie  zur     Entladungsstrecke    der     Fluoreszenzröhre    parallel  zu schalten ist. Bekannte Zündvorrichtungen dieser  Art bestehen im wesentlichen aus einem     Glimm-          relais    oder einem     Bimetallrelais    und haben demzu  folge den Nachteil, dass sie bei zu tiefen Tempera  turen des Raumes, in welchem sie sich     befinden,     nicht mehr ansprechen.  



  Die Zündvorrichtung nach der Erfindung, die  diesen Nachteil vermeidet, zeichnet sich aus durch  drei Stromzweige, von denen der erste     mindestens     eine erste Relaisspule und einen Widerstand, der  zweite mindestens eine zweite Relaisspule und einen  Widerstand mit negativem     Temperaturkoeffizienten     und der dritte einen Widerstand enthält, und die  so geschaltet sind, dass bei offenem Schaltarm des  die beiden Spulen aufweisenden Relais nur der erste  Stromzweig, bei geschlossenem Schaltarm dagegen  alle drei Stromzweige parallel zueinander mit den  Eingangsklemmen verbunden sind, wobei die Ele  mente dieser Stromkreise so dimensioniert sind,

   dass  bei Erregung der ersten Relaisspule der Magnetkern  des Relais einen mit dem Schaltarm verbundenen  Anker anzieht und dadurch den Schaltarm in seine  Schliesslage bringt, wobei der Anker infolge     seiner     kinetischen Energie erst     dann    mit dem     Magnetkern     in Berührung kommt, wenn die Schaltkontakte sich  bereits berühren, dass ferner der Anker infolge  magnetischer     Remanenz    am Ankerkern kleben bleibt,  und dass schliesslich der dann in der zweiten Relais  spule fliessende, infolge der Erwärmung des Wider  standes mit negativem Temperaturkoeffizienten all  mählich zunehmende Wechselstrom im Magnetkern  einen den     Remanenzfluss    kompensierenden Magnet  fluss erzeugt,

   so dass der Anker sich unter Feder-         wirkung    vom Magnetkern löst und dadurch den  Schaltarm in seine     öffnungslage    bringt.  



  In der einzigen Figur der     beiliegenden    Zeich  nung ist das Schaltschema     eines    Ausführungsbei  spiels der Zündvorrichtung nach der     Erfindung    dar  gestellt.  



  Die Zündvorrichtung 1 weist nur zwei An  schlussklemmen 2, 3 auf, die respektive an die     Heiz-          elektroden    4, 5 der     Fluoreszenzröhre    6 und parallel  zu deren Entladungsstrecke angeschlossen sind. Mit  7 ist die übliche     Vorschaltdrossel    bezeichnet und  mit 8 der Schalter, der zum Einschalten der     Fluores-          zenzröhre    zu     schliessen    ist. Die Netzklemmen sind  mit 9 und 10 bezeichnet, an denen eine Wechsel  spannung liegt.  



  Die Zündvorrichtung 1 weist ein Relais 11 mit  zwei Wicklungen 12 und 13 auf. Der Magnetkern  14 des Relais wirkt auf den Anker 15, der mit  dem Arm 16 des beweglichen Kontaktes 17 me  chanisch verbunden und vorzugsweise unmittelbar  an demselben angebracht ist. Der Schaltarm 16 steht  unter der Einwirkung einer nicht dargestellten Feder,  die     bestrebt    ist, ihn     in    der     öffnungslage    zu halten.  Der Schaltarm kann natürlich auch selbst als Feder  ausgebildet sein. Die erste Relaisspule 12 ist einer  seits mit der Eingangsklemme 2 und anderseits über  einen normalerweise geschlossenen     Schalter    18 und  einen hohen Widerstand 19 mit dem festen Kontakt  20 verbunden, der mit dem beweglichen Kontakt 17  zusammenarbeitet.

   Der Kontakt 20 ist mit der Ein  gangsklemme 3 verbunden.  



  Die zweite Relaisspule 13 ist einerseits eben  falls mit der Eingangsklemme 2 verbunden und  anderseits an einen Widerstand 21 mit negativem       Temperaturkoeffizienten        angeschlossen,    der mit  einem U-förmig gebogenen     Bimetallstreifen    22 in      elektrisch und thermisch leitender Verbindung steht.  Der     Bimetallstreifen    ist seinerseits mit dem Kon  taktarm 16 verbunden. Bei Erwärmung des Bi  metallstreifens wird der Kontakt 18 geöffnet.  



  Zwischen der Eingangsklemme 2 und dem Kon  taktarm 16 ist noch ein Widerstand 23 parallel zu  den Elementen 13, 21 und 22 geschaltet. Dieser  Widerstand 23 ist ein üblicher Metallwiderstand  und weist also einen     kleinen    positiven Temperatur  koeffizienten auf, der Wert des Widerstandes 23  nimmt also bei Stromdurchgang etwas zu, während  derjenige des Widerstandes 21 bei Stromdurchgang  abnimmt.  



  Beim Schliessen des Schalters 8     fliesst    zunächst  durch die Zündvorrichtung 1 auf nachher noch  näher beschriebene Weise ein Strom, was eine Er  wärmung der Heizelektroden 4 und 5 der     Fluores-          zenzröhre    6 zur Folge hat. Nach kurzer Zeit wird  dieser Strom unterbrochen. Infolge der     Vorschalt-          drossel    7 entsteht dann zwischen den durch die  Erwärmung emissionsfähig gewordenen Elektroden  4 und 5. vorübergehend eine Überspannung, welche  die Zündung der Röhre zur Folge hat.  



  Sobald infolge des Schliessens des Schalters 8  die Netzspannung an die Eingangsklemmen 2, 3 der  Zündvorrichtung 1 angelegt wird, geschieht im ein  zelnen folgendes:  In einem ersten Stromzweig 12, 18, 19     fliesst     ein Strom, der     ein    Anziehen des Ankers 15 durch  den Relaiskern 14 und damit     eine    Bewegung des  Kontaktarmes 16 entgegen der Federwirkung zur  Folge hat, so dass die Kontakte 17, 20 sich be  rühren. Das hat zur Folge, dass nun auch in einem  zweiten Stromzweig 13, 21, 22 und in     einem    dritten  Stromzweig 23 Ströme fliessen. Die     vektorielle     Summe dieser drei Ströme bewirkt die Erwärmung  der Heizelektroden 4, 5 der     Fluoreszenzröhre    6.

   Da  die Impedanzen des zweiten und dritten Stromzweiges  viel geringer als diejenige des ersten Stromzweiges  sind, und da die Elemente 7, 4 und 5, insbeson  dere die Drossel 7,     als        Vorschaltimpedanzen    zu den  drei nunmehr parallelen Stromzweigen wirken, sinkt  der Strom im ersten     Stromkreis    auf einen sehr ge  ringen Betrag, der nicht mehr genügt, um den  Schaltarm 16 entgegen der Federwirkung geschlos  sen zu halten.

   Der Schaltarm 16 bleibt aber vorerst  trotzdem in seiner Schliesslage, weil der Anker 15  infolge seiner beim Anziehen durch den Kern er  haltenen kinetischen Energie erst nachdem die  Kontakte 17 und 20 sich bereits berührten, mit dem  Kern 14 in     Berührung    gekommen und durch     rema-          nenten    Magnetismus an demselben kleben geblieben  ist. Dadurch sind die Kontakte 17 und 20 unter  leichter Deformation des Schaltarmes 16 fest auf  einander gedrückt worden.  



  Wenn die Kontakte 17 und 20 sich berühren,       fliesst    zunächst in dem zweiten Stromzweig 13, 21,  22 ein relativ     kleiner    Strom, weil der Widerstand 21  noch kalt ist, während der Strom im dritten Strom-         zweig    23 relativ gross ist. Infolge der Erwärmung  der Widerstände 21 und 23 nimmt der Strom im  zweiten Stromkreis langsam zu, im dritten Strom  kreis dagegen langsam ab.  



  Der durch die Relaisspule 13 im Kern 14 er  zeugte magnetische     Wechselfluss    ist anfangs sehr  gering. Infolge der Zunahme des durch die Spule 13  fliessenden Stromes nimmt dieser     Wechselfluss    aber.  langsam zu und erreicht schliesslich eine positive  oder negative Amplitude, bei welcher der     remanente          Magnetfluss    (der in dem einen oder in dem an  dern Sinne gerichtet, das heisst entweder positiv oder  negativ sein kann) gerade aufhebt. In diesem  Augenblick wird der Anker 15 durch den Kern 14  nicht mehr festgehalten und der Schaltarm 16 wird  durch die Federwirkung sehr rasch in die darge  stellte Öffnungslage zurückkehren.

   Hierdurch ent  steht an der     Vorschaltdrossel    7 ein starker Span  nungsstoss, der die Zündung der     Fluoreszenzröhre    be  wirkt. Der im ersten Stromkreis 12, 18, 19 weiter  hin fliessende Strom ist zu klein, um ein erneutes  Anziehen des Ankers 15 zu bewirken, da nunmehr  an den Klemmen 2, 3 nicht die Netzspannung, son  dern die wesentlich niedrigere Betriebsspannung der  Röhre 6 herrscht.  



  Der durch den     Bimetallschalter    22     betätigbare     Schalter 18 dient zu Sicherheitszwecken. Angenom  men, dass die     Fluoreszenzröhre    6 trotz richtigen  Funktionierens der Zündvorrichtung 1 nicht ge  zündet hat, zum Beispiel weil die     Heizelektroden     4, 5 ausserordentlich kalt waren, oder weil sie nicht  mehr genügend emissionsfähig sind, die Röhre 6  also ausgebrannt ist. Nach dem Öffnen des Schalt  armes 16 würde dann wieder die volle Netzspan  nung an den     Klemmen    2, 3 liegen und der beschrie  bene Arbeitszyklus würde sich wiederholen. Die  Kontakte 17 und 20 würden also immer wieder  miteinander in Berührung kommen und vonein  ander getrennt werden.

   Dies hätte eine Erwärmung  der Kontakte zur Folge, so dass schliesslich beim  Öffnen des Schaltarmes 16 zwischen den emissions  fähig gewordenen Kontakten ein dieselben zerstö  render Lichtbogen entstehen würde. Dieser Nach  teil wird dadurch verhindert, dass bei nicht soforti  gem Zünden der Röhre der     Bimetallstreifen    22 durch  den Widerstand 21 so weit erhitzt wird, dass er den  Schalter 18 öffnet und damit den ersten Stromzweig  unterbricht. Die Erwärmung durch den Strom im       Bimetallstreifen    selbst ist relativ gering, so dass der       Bimetallstreifen    auch nur teilweise oder überhaupt  nicht im zweiten Stromkreis liegen könnte.

   Der  Schaltarm 16 wird infolge der Unterbrechung des  ersten Stromzweiges durch den Schalter 18 zunächst  nicht mehr in die Schliesslage zurückgebracht; dies  ist erst     möglich,    wenn der     Bimetallstreifen    22 sich  so weit abgekühlt hat, dass dadurch der Schalter 18  geschlossen wird. Bis dahin haben sich aber auch  die durch die erfolgten Schaltvorgänge nur in     ganz          vernachlä-ssigbarem    Masse erwärmten Kontakte 17  und 20 so weit abgekühlt, dass einige neue Schalt-           vorgänge    ihnen in keiner Weise mehr schaden kön  nen. Die Zündvorrichtung 1 erleidet somit keinen  Schaden, auch wenn der Schalter 8 dauernd einge  schaltet gelassen wird.  



  Selbstverständlich wird man eine Fluoreszenz  röhre, die auf die Dauer nicht zündet, schliesslich  auswechseln. Wenn dagegen die Heizelektroden 4, 5  anfangs lediglich zu kalt waren, so werden sie sich  nach mehrmaligem     Stromdurchfluss    schliesslich ge  nügend erwärmen, um die Zündung der Röhre zu  bewirken.  



  Die beschriebene Zündvorrichtung arbeitet nicht  nur bei normalen Temperaturen, sondern auch bei  sehr tiefen Temperaturen, bei denen zum Beispiel  in einem Glimmrelais unter dem Einfluss der Netz  spannung gar keine Entladung erfolgt,     vollkommen     zuverlässig. Der     Stromfluss    im ersten Stromzweig  12, 18, 19 und das Anziehen des Ankers 15 durch  den Relaiskern 14 sind praktisch     vollkommen    tem  peraturunabhängig.

   Die Zeit, welche der Widerstand  21 mit negativem     Temperaturkoeffizienten    braucht,  um einen so niedrigen Wert zu erreichen, dass der  durch ihn und die Spule 13 fliessende Strom die  Kompensation des     remanenten        Magnetflusses    be  wirkt, ist wohl etwas von der Aussentemperatur ab  hängig; allein, abgesehen davon, dass der Wider  stand 21 in der Praxis sehr geringe geometrische  Dimensionen und entsprechend auch eine sehr geringe  Wärmekapazität besitzt, also seine Funktion nur  wenig von der Aussentemperatur abhängt, ist der  geringe Einfluss dieser Temperatur günstig.

   Wenn  das Zeitintervall, das, vom Schliessen des Schalt  armes 16 an gerechnet, nötig ist, bis der     remanente          Magnetfluss    kompensiert wird, infolge sehr niedriger  Aussentemperatur grösser wird, so werden die     Heiz-          elektroden    4 und 5 der     Fluoreszenzröhre    entspre  chend länger vom Strom durchflossen und also  besser erwärmt als bei konstantem Werte dieses       Zeitintervalles.     



  Die Geschwindigkeit, mit der der Schaltarm 16  sich im Moment der Kompensationen des     Rema-          nenzflusses    öffnet, ist wiederum temperaturunab  hängig und sehr gross im Vergleich zu der mit       Bimetallschaltern    erzielbaren Schaltgeschwindigkeit.  Durch die plötzliche Unterbrechung der Ströme  im zweiten und dritten Stromkreis, die fast dem  ganzen durch die     Vorschaltdrossel    7 fliessenden  Strom entsprechen, entsteht ein sehr kräftiger Span  nungsstoss, was die Zündung sehr begünstigt.  



  Konstruktiv werden die verschiedenen Teile der  Zündvorrichtung 1 vorzugsweise zu einer Einheit  zusammengebaut, die als Ganzes an Stelle der bisher  üblichen Glimm- oder     Bimetallrelais    in die     für    diese  Relais normalerweise     verwendeten    Montagefassungen  eingesetzt werden kann.  



  Dies ist ein wichtiger Vorteil gegenüber be  kannten Zündvorrichtungen, die ebenfalls bei niedri  gen Aussentemperaturen mit grösserer     Zündsicher-          heit    als die üblichen Glimm- oder     Bimetallrelais       arbeiten. Diese bekannten Zündvorrichtungen weisen  Schaltungselemente auf, die mit dem     Eingangskreis     der     Fluoreszenzröhre    verbunden werden müssen;  sie weisen mehr als zwei Eingangsklemmen auf,  indem nur Teile dieser Vorrichtungen, nicht die  ganzen Vorrichtungen selbst zur     Fluoreszenzröhre     parallel zu schalten sind.

   Es ist daher nicht mög  lich,     Glimm-    oder     Bimetallrelais    ohne weitere Mon  tagearbeiten durch diese bekannten Zündvorrichtun  gen zu ersetzen. Überdies weisen diese Vorrichtun  gen auch keine Sicherheitsvorrichtungen auf, welche  sie im Falle einer Nichtzündung der Röhre vor Zer  störung bewahren.  



  Es sei noch bemerkt, dass zwischen die Eingangs  klemmen 2, 3 der Zündvorrichtung 1 ein Konden  sator geschaltet werden kann, um in üblicher Weise  eine     Rundfunk-Entstörung    der     Fluoreszenzröhre    6 zu  bewirken, wobei dieser Kondensator die Wirkungs  weise der Vorrichtung in     keiner    Weise beein  trächtigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zündvorrichtung für Fluoreszenzröhren, die nur zwei Eingangsklemmen aufweist, mit denen sie zur Entladungsstrecke der Fluoreszenzröhre parallel zu schalten ist, gekennzeichnet durch drei Stromzweige, von denen der erste (12, 18, 19) mindestens eine erste Relaisspule (12) und einen Widerstand (19), der zweite (13, 21, 22) mindestens eine zweite Re laisspule (13) und einen Widerstand (21) mit nega tivem Temperaturkoeffizienten und der dritte (23) einen Widerstand (23) enthält, und die so geschaltet sind, dass bei offenem Schaltarm (16) des die beiden Spulen (12, 13) aufweisenden Relais (11) nur der erste Stromzweig,
    bei geschlossenem Schaltarm da gegen alle drei Stromzweige parallel zueinander mit den Eingangsklemmen (2, 3) verbunden sind, wobei die Elemente dieser Stromkreise so dimensioniert sind, dass bei Erregung der ersten Relaisspule (12) der Magnetkern (14) des Relais (11) einen mit dem Schaltarm (16) verbundenen Anker (15) anzieht und dadurch den Schaltarm in seine Schliesslage bringt, wobei der Anker infolge seiner kinetischen Energie erst dann mit dem Magnetkern in Berührung kommt, wenn die Schaltkontakte (17, 20) sich bereits be rühren, dass ferner der Anker infolge magnetischer Remanenz am Ankerkern kleben bleibt,
    und dass schliesslich der dann in der zweiten Relaisspule (13) fliessende, infolge der Erwärmung des Widerstandes (21) mit negativem Temperaturkoeffizienten allmäh lich zunehmende Wechselstrom im Magnetkern (14) einen den Remanenzfluss kompensierenden Magnet fluss erzeugt, so dass der Anker (15) sich unter Federwirkung vom Magnetkern (14) löst und da durch den Schaltarm (16) in seine öffnungslage bringt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zündvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im ersten Stromzweig ein normalerweise geschlossener Schalter (18) vor- gesehen ist, der bei Erwärmung eines Bimetall streifens (22) geöffnet wird, welch letzterer dem ihn erwärmenden Einfluss des im zweiten Stromkreis enthaltenen Widerstandes (21) mit negativem Tem- peraturkoeffizienten ausgesetzt ist. 2. Zündvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Bimetallstreifens (22) im zweiten Stromkreis ent halten ist.
CH339984D 1956-03-27 1956-03-27 Zündvorrichtung für Fluoreszenzröhren CH339984A (de)

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