CH339495A - Automatisches Entwicklungsgerät für Filmstreifen - Google Patents
Automatisches Entwicklungsgerät für FilmstreifenInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
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-
- G—PHYSICS
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- G03D3/00—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
- G03D3/08—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
- G03D3/13—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
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Description
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Automatisches Entwicklungsgerät für Filmstreifen Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein automatisches Entwicklungsgerät für Filmstreifen. Bekannte Geräte dieser Art sind als grosse, schwere Schränke ausgebildet, die an einem bestimmten Ort, z. B. in einem Filmatelier, aufgestellt und betrieben werden.
Das Gerät nach der Erfindung unterscheidet sich demgegenüber dadurch, dass es als tragbares Koffergerät ausgebildet ist, wobei ein Entwicklungsbad, ein Fixierbad und ein Wässerungsbad leicht aus dem Koffergehäuse herausnehmbar angeordnet sind und wobei eine lichtdicht an das Gehäuse anschliess- bare Kassette für den zu entwickelnden Film, Antriebs- und Transportmittel, um diesen Film unter Lichtabschluss durch die genannten Bäder hindurchzuführen, eine Trocknungsvorrichtung zum Trocknen des durch die Bäder hindurchgegangenen Films sowie eine Aufwickelvorrichiung für den getrockneten Film vorgesehen sind.
Das Gerät nach der Erfindung, in welchem der Filmstreifen also entwickelt, fixiert, gewässert und getrocknet wird, ist somit leicht transportabel, wobei die Auswechslung des Inhaltes der Bäder wegen ihrer leichten Demontierbarkeit keine Schwierigkeiten bietet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gerätes nach der Erfindung dargestellt. Es ist: Fig. 1 ein schematicher Längsschnitt des Gerätes, Fig. 2 eine den Filmtransport betreffende Einzelheit in grösserem Massstab, Fig. 3 ein Schnitt gemäss der Linie X-X von Fig. 2, Fig. 4 eine Draufsicht auf Filmführungs-Nuten- platten, Fig. 5 ein Schnitt gemäss der Linie A -A von Fig. 1 in grösserem Massstab. Die als abnehmbarer Deckel ausgebildete Vorderwand des Koffergehäuses 10 ist in Fig. 1 als abgenommen vorausgesetzt.
In dem mit einem Traggriff 48 versehenen Gehäuse 10 ist die das Chassis bildende Platte 11 montiert. Diese Platte trägt den Getriebemotor 12, der mittels einer endlosen Kette 13 die Kettenräder 14 der Filmtransportvorrichtung und die Aufwickelspule 15 antreibt. Die Filmtransportvorrichtung ist in dem Abschirmgehäuse 16 untergebracht, das zusammen mit dem Chassis 11 einen lichtdichten Abschluss gewährleistet. Auf dem Chassis 11 sind die Filmführungs-Nutenplatten 17 mit von Hand leicht lösbaren Rändelkopfschrauben 18 befestigt.
Im Gehäuse 10 steht ein Behälter 19, der mit einer Zwischenwand 20 versehen ist, die ihn in zwei Teile 49 und 47 unterteilt. Der linke Teil 49 des Behälters 19 enthält einen Heizstab 21, welcher von einem Thermostaten 22 ein- und ausgeschaltet wird. Dieser beheizte Teil 49 wird mit Wasser gefüllt und dient zur Temperaturhaltung der Chemikalien im Entwicklerbad 45 und im Fixierbad 46. Der rechte Teil 47 des Behälters 19 ist ebenfalls mit Wasser gefüllt und bildet das Wässerungsbad. Die Bäder 45 und 46 bestehen aus einem einzigen Stück 23, das in den linken Teil 49 des Behälters 19 eingesetzt ist.
Alle Bäder können nach Lösen der Schrauben 18 zusammen mit den Filmführungs-Nutenplatten 17 leicht aus dem Gehäuse 10 herausgenommen werden. Der leichte Ausbau dieser Bäder hat den Vorteil, dass dieselben ausserhalb des Gehäuses 10 ge- füllt und entleert werden können. Die Reinigung dieser Bäder wird dadurch sehr erleichtert.
Auf dem Chassis 11 ist auch die Trocknungsvor- richtung 50 befestigt. Diese weist ein U-förmiges, allseitig geschlossenes Gehäuse 24 auf, an dem das
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Gebläse 25 angeflanscht ist. Der vom Gebläse erzeugt e Luftstrahl durchsetzt in Richtung des Pfeils 5 1 ein schraubenlinienförmiges Luftheizelement 26, dessen Temperatur mit dem Thermostat 27 reguliert wird. Die Luft wird vom Gebläse in nicht näher dargestellter Weise, ausserhalb des Gehäuses 10 an- gesaugt, so dass immer ungesättigt e Warmluft erzeugt wird. Die ebenfalls U-förmige Innenwand 28 ist auf ihrer ganzen Länge mit Löchern 29 versehen.
Durch diese bläst die erwärmte Luft auf den zu trocknenden Film 37.
Am Gehäuse 16 ist die abnehmbare Kassette 30 mit dem zu entwickelnden Film 37 lichtdicht eingeschoben.
Fig. 2 und 3 zeigen, auf welche Weise der Mechanismus gestaltet ist, der den Film durch das Gerät führt. Am Chassis 11 ist mit den Stehbolzen 31 und 31a das bereits erwähnte Abschirmgehäuse 16 befestigt, das stirnseitig durch die Deckleiste 32 lichtdicht ergänzt wird. Am Chassis 11 und am Gehäuse 16 sind die Wellen 33, 33a und 33b gelagert, wie Fig. 2 bei abgehobener Deckleiste 32 darstellt.
Die Welle 33 trägt auf der einen Seite das Kettenrad 14 (s. Fig. 1 und 3), welches von der endlosen Kette 13 angetrieben ist. Auf der vordern Seite der Welle 33 ist das Filmtransportrad 34 fest mit der Welle verbunden. Die Welle 33a trägt ein Nutenrad 35, das frei drehbar ist. Die Welle 33b trägt ein gleiches Nutenrad 35, welches aber mit einem Kettenrad 14 mittels der Kette 13 angetrieben ist. Über die Räder 34 und 35 läuft eine Rundgummischnur 36. Der Film 37 wird beidseitig von den Nuten 52 des Abschirmgehäuses 16 und der Deckleiste 32 gehalten und kommt mit der Schichtseite auf das Filmtransportrad 34 zu liegen.
Auf die Filmrückseite drückt die sich mit dem Rad 34 gleich- sinnig bewegende Rund,- ummischnur. Der Film wird vom Rad 34 und von der Schnur 36 vorwärts geschoben.
In die Ausnehmung 38 des Transportrades 34 (Fig. 3) greift ein Ablenkteil 39, der den Film 37 ablenkt und ihn. in den nächsten Nutenplatten 17 zuführt.
In Fig. 4 ist ein Paar dieser Nutenplatten 17 gezeichnet, die durch Distanzbolzen 40 in Abstand voneinander gehalten werden. Die Filmführungsnuten in diesen Platten sind mit 53 bezeichnet. Aus Fig. 1 geht hervor, dass diese Nuten in Längsrichtung U-förmig ausgebildet sind. Der Film 37 wird durch diese Nuten geführt und dabei von den Transportmitteln 34, 36 einerseits gestossen und anderseits gezogen.
Fig. 5 stellt die Trocknungsvorrichtung 50 dar, die längs der Linie A -A von Fig. 1 geschnitten ist. Das Chassis 11 trägt das bereits erwähnte Gehäuse 24 der Trocknungsvorrichtung. Im Schnitt ist die Gebläseöffnung 24a mit der davorliegenden Heizwendel 26 zu sehen. Zwei endlose Rundgummischnüre 41, die von den Filmtransporträdern 34 und den Nutenrädern 35 angetrieben und von der Trom- mel 42 umgelenkt werden, dienen hier zum Transport des Films 37, der, wie ersichtlich, auf diese Weise U-förmig geführt ist.
Der Film 37, der mit der Schichtseite gegen die Löcher 29 gerichtet ist, wird durch die Luftstrahlen an die Rundgummisaiten 41 gedrückt und von diesen mitgenommen. Er wird längs seines ganzen Weges durch die Vorrichtung mit ungesättigter Warmluft beblasen.
Zusammenfassend funktioniert das Gerät in folgender Weise: Nachdem die Kassette 30 mit dem belichteten Film eingeschoben worden ist, wird der Filmanfang in die Trichternute 43 geschoben. Durch Einschalten des Getriebemotors 12 werden über die endlose Kette 13 alle Transportrollen mit den dazugehörigen Rundgummischnüren angetrieben.
Das erste Filmtransportrad und die entsprechende Schnur 36 erfassen unmittelbar den Film 37 und schieben ihn in das Filmführungsnuten-Plattenpaar 17, welches im Entwicklerbad 45 steht. Es ist somit kein Zugmittel vorhanden, an welches der Film angehängt werden muss, um ihn durch die Bäder zu ziehen, was die Handhabung sehr erleichtert. Der Film 37 bewegt sich nun kontinuierlich durch das Entwicklerbad 45, durch das Fixierbad 46 und durch das Wässerungsbad 47, um dann, wie beschrieben, durch die Trocknungsvorrichtung zu wandern.
Nach dem Verlassen der letzteren rollt sich der Film 11 auf der Aufwickelspule 15 auf.
Hierdurch wird eine automatische Behandlung des Films bis zur Projektionsreife bewirkt. Die verschiedenen Bäder können auch so angeordnet werden, dass sie einzeln leicht aus dem Koffergehäuse herausgenommen werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Automatisches Entwicklungsgerät für Filmstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass es als tragbares Koffergerät ausgebildet ist, wobei ein Entwicklungsbad (45), ein Fixierbad (46) und ein Wässerungsbad (47) leicht aus dem Koffergehäuse (10) herausnehmbar angeordnet sind, und wobei eine lichtdicht an das Gehäuse (10) anschliessbare Kassette (30) für den zu entwickelnden Film (37), Antriebs- und Transportmittel (12, 14, 34-36), um diesen Film unter Lichtabschluss durch die genannten Bäder hindurchzuführen, eine Trocknungsvorrichtung (50), zum Trocknen des durch die Bäder hindurchgegangenen Films, sowie eine Aufwickelvorrichtung (15) für den getrockneten Film vorgesehen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Entwicklungsbad (45) und das Fixierbad (46) in einem automatisch temperaturregulierten Wasserbehälter (49) stehen. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Film zwischen Transporträdern (34, 35, 44) und Gummischnüren (36, 41) einge- <Desc/Clms Page number 3> klemmt und durch die gleichsinnige Bewegung dieser Räder und Schnüre transportiert wird. 3. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Film (37) in der Nähe der Kassette (30) unmittelbar von einem Rad (44) und einer Schnur (36) erfasst wird. 4.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Chassis (11) vorgesehen ist, an welchem paarweise angeordnete Platten (17), die .in die verschiedenen Bäder (45-4.7) eintauchen, leicht lösbar montiert sind, und dass diese Platten Filmführungsnuten (53) aufweisen, die in ihrer Längsrichtung U-förmig sind. 5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Film (37) in der Trocknungsvor- richtung (50) U-förmig geführt ist und längs seines ganzen Weges in dieser Vorrichtung mit ungesättigter Warmluft beblasen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH630064A CH456346A (de) | 1956-03-22 | 1964-05-14 | Automatisches Entwicklungsgerät für Filmstreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH339495T | 1956-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH339495A true CH339495A (de) | 1959-06-30 |
Family
ID=4505022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH339495D CH339495A (de) | 1956-03-22 | 1956-03-22 | Automatisches Entwicklungsgerät für Filmstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH339495A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3301158A (en) * | 1964-01-20 | 1967-01-31 | Gen Aniline & Film Corp | Apparatus for processing photographic materials |
| FR2622708A1 (en) * | 1987-11-02 | 1989-05-05 | Kalbach Patrick | Device for developing perforated photographic films |
-
1956
- 1956-03-22 CH CH339495D patent/CH339495A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3301158A (en) * | 1964-01-20 | 1967-01-31 | Gen Aniline & Film Corp | Apparatus for processing photographic materials |
| FR2622708A1 (en) * | 1987-11-02 | 1989-05-05 | Kalbach Patrick | Device for developing perforated photographic films |
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