CH337090A - Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück - Google Patents

Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück

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CH337090A
CH337090A CH337090DA CH337090A CH 337090 A CH337090 A CH 337090A CH 337090D A CH337090D A CH 337090DA CH 337090 A CH337090 A CH 337090A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
workpiece
grinding wheel
feed
machine
grinding
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Application number
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English (en)
Inventor
Oberacker Robert
Original Assignee
Movomatic Sa
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Publication date
Application filed by Movomatic Sa filed Critical Movomatic Sa
Publication of CH337090A publication Critical patent/CH337090A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B49/00Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
    • B24B49/02Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent
    • B24B49/04Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent involving measurement of the workpiece at the place of grinding during grinding operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der     Vorschubbewegung     der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück    Die Einrichtung betrifft eine selbsttätige Einrich  tung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschub  bewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Ma  schine eingesetzten Werkstück, mit in stetiger Berüh  rung mit dem zu schleifenden Werkstück zu stehen  bestimmten     Fühlmitteln    zur laufenden Kontrolle des       Werkstück-Istmasses    und Erzeugung einer mit dem       Istmass    des Werkstückes sich ändernden elektrischen  Grösse, und mit in Abhängigkeit von dieser Grösse  betätigten Steuermitteln für die     Vorschubbewegung     der Schleifscheibe,

   gekennzeichnet durch eine Vor  richtung zur Bildung einer der Differenz zwischen  dem Ist- und dem Sollmass des Werkstückes entspre  chenden, gemäss der jeweiligen Differenz sich ändern  den elektrischen Grösse, und durch in Abhängigkeit  von der Änderung der elektrischen Grösse arbeitende,  die     Vorschubgeschwindigkeit    der Schleifscheibe stu  fenlos ändernde Steuermittel.  



  Dadurch wird also eine stufenlose Steuerung der       Vorschubgeschwindigkeit    erreicht.  



  Die heutzutage verwendeten Einrichtungen zur  Steuerung der     Vorschubgeschwindigkeit    der Schleif  scheibe bezüglich des Werkstückes an Schleifmaschi  nen, in Abhängigkeit der Annäherung des     Werkstück-          Istmasses    an das Sollmass, arbeiten mit stufenweiser  Veränderung der     Vorschubgeschwindigkeit,    meistens  in zwei Stufen, oft nur in einer Stufe. In letzterem  Fall handelt es sich einfach um das Unterbrechen des  konstanten Vorschubes beim Erreichen des Werk  stück-Sollmasses.

   Diese Steuerungsart  in Stufen  ist  bedingt durch das Arbeitsprinzip der ersten aufge  kommenen und auch der meisten heute gebräuch  lichen selbsttätigen     Mess-    und Steuergeräte, welches  die Abgabe von stetigen Steuersignalen nicht erlaubt.  Auch moderne selbsttätige     Mess-    und Steuergeräte,  welche ihrem Prinzip nach zur Abgabe von stetigen    Steuersignalen geeignet wären, sind entsprechend der  überlieferten Richtung nur für die Abgabe von Signa  len des sogenannten      Ja-Nein -Typus    eingerichtet,  welche nur eine stufenweise Steuerung erlauben.  



  Die stufenlose Steuerung der     Vorschubgeschwin-          digkeit    ermöglicht im Gegensatz zur Steuerung in  Stufen die gleichzeitige Erreichung optimaler Resul  tate sowohl bezüglich Genauigkeit wie auch bezüg  lich Zeitaufwand bei gleichzeitiger Verminderung  der Ansprüche, welche an das Bedienungspersonal  gestellt werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist als Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung eine selbsttätige Einrich  tung zur Steuerung der     Vorschubbewegung    zwischen  Schleifscheibe und Werkstück mit hydraulischen Vor  schuborganen, an einer Schleifmaschine, schematisch  dargestellt.  



  Der Durchmesser des Werkstückes W wird wäh  rend dem Schleifvorgang laufend durch das selbst  tätige     Mess-    und Steuergerät A kontrolliert.  



  Das selbsttätige     Mess-    und Steuergerät A kann  z. B. wie in     Fig.    2 schematisch dargestellt aufgebaut  sein.  



       h1    und h2 sind je ein     Fühlhebel,    welche auf den  Achsen     n1    bzw.     n2    drehbar gelagert sind. Die     Fühl-          hebel    werden durch eine Feder     f    so zusammengezo  gen, dass     ihre        Tastflächen    an gegenüberliegenden Sei  ten in stetiger Berührung auf dem zu bearbeitenden,

    in die Schleifmaschine eingesetzten Werkstück W       aufliegen.    Die     Tastfläche        t1    ist zwecks Anpassung des  Gerätes an verschiedene     Werkstückdurchmesser     durch eine Regulierschraube e gegenüber der     Tast-          fläche        t2    einstellbar.  



  Der Hebel     h2    trägt auf seiner Verlängerung einen  Drehwiderstand p und einen Kontakt k. Der Schleifer  b des Drehwiderstandes p ist mechanisch mittels      einem Arm x mit einem     Ritzel        z1    verbunden, welches  mit einem verzahnten Sektor     z2        im    Eingriff ist. Letz  terer ist am hintern Ende des     Fühlhebels        h1    vorge  sehen.  



  Der Schleifer<I>b</I> des Drehwiderstandes<I>p</I> ist elek  trisch mit der Ausgangsklemme     a1    verbunden. Das  untere Ende des Drehwiderstandes ist mit der  Klemme     a3    über einen Generator g verbunden. In  einem mit diesen     Klemmen        a1,        a3    verbundenen Strom  kreis     fliesst    somit ein Strom, welcher eine Funktion  der gegenseitigen Bewegung der     Fühlhebel    in Ab  hängigkeit von dem beim Schleifen sich ändernden       Werkstückdurchmesser    ist. Die Art der Funktion  ist abhängig vom Widerstandsverlauf des Drehwider  standes p. Durch entsprechende Ausbildung dieses  Drehwiderstandes ist es z.

   B. möglich, einen linearen  Zusammenhang herzustellen zwischen dem Strom im  mit den Klemmen     a1,        a3    verbundenen äussern Strom  kreis und dem Unterschied zwischen dem momen  tanen     Werkstückmass        (Istmass)    und dem gewünschten  Sollmass.  



  Der Kontakt k ist so angeordnet, dass er vom  Arm<I>x</I> geschlossen wird, wenn der Schleifer<I>b</I> sich  in der untersten Lage am Widerstand p befindet. Der  Kontakt k ist mit dem Generator g und der Klemme       a2    so verbunden, dass zwischen den Klemmen     a2    und       a3    die Spannung des Generators auftritt, wenn der  Kontakt k geschlossen wird. Durch Regulierung der  Schraube e kann z. B. erreicht werden, dass die Span  nung an     a2,        a3    genau dann auftritt, wenn das Werk  stück das Sollmass erreicht hat.  



  Die Spannung an den Klemmen     a1,        a3    stellt somit  den  .stetigen  Steuerimpuls dar; sie ist in jedem  Moment     proportional    der     Differenz    des     Werkstück-          Istmasses    und des Sollmasses.  



  Die Spannung an den Klemmen     a2,        a3    stellt einen        Ja-Nein -Steuerimpuls    dar; es handelt sich um eine  Spannung von bestimmter Grösse, welche auftritt,  wenn das Werkstück das Sollmass erreicht hat.  



  Beide Impulse dienen zur Betätigung je eines zu  gehörigen hydraulischen Ventils     V1    bzw.     V2    mit  Hilfe je eines Zugmagneten     M1    bzw.     M2,    welche  gegen die Kraft von Federn im Innern der Ventile  wirken. Die Ventile     V1    und     V2    dienen zur Steuerung  der Bewegung des hydraulisch     beaufschlagten    Kol  bens K für die Vor- bzw.     Rückschubbewegung    des  mit dem Kolben K verbundenen Schleifscheiben  schlittens     S.     



  Eine Spannung an     a1,        a3    bewirkt auf diese Weise  eine Verschiebung des Ventils     V1,    welche eine be  stimmte     Vorschubgeschwindigkeit    (in Richtung Werk  stück) des     Schleifscheibenschlittens    zur Folge hat.  Beim Erreichen des     Werkstück-Sollmasses    wird die  Spannung an     a1,        a3    gleich Null, das Ventil     V1    von  seiner Feder in die Ausgangslage zurückgeführt und    somit die von     V1    an K zugeführte Ölmenge gleich  Null.

   Dementsprechend würde ohne besondere Mass  nahmen auch die     Vorschubgeschwindigkeit    - des       Schleifscheibenschlittens    gleich Null. Dies ist aus  praktischen Gründen nicht zweckmässig. Deswegen  ist eine Umgehungsleitung U vorgesehen, welche eine  durch das Ventil     V,    von Hand einstellbare kleine  Ölmenge dem Kolben K zufliessen lässt, auch wenn  das Ventil     V1    ganz gesperrt ist. Durch das Ventil     V,     wird die     Vorschubgeschwindigkeit,    mit welcher der  Schleifvorgang beendigt wird, auf einen nicht unend  lich kleinen Wert reguliert.

   Das von Hand einstell  bare Ventil     V.,    dient in analoger Weise zur Einstel  lung der     Vorschubgeschwindigkeit,    mit welcher der  Schleifvorgang angefangen wird.  



  Am Ende des Schleifvorganges, wenn das Sollmass  erreicht wird, bewirkt das Auftreten der Spannung  an a2,     a3    Stillsetzung des Vorschubes durch Einschal  tung der beschleunigten Rückwärtsbewegung des Kol  bens K und des     Schleifscheibenschlittens    mittels des  Magneten     M2    und des Ventils     V2.        0e    und     O"    sind die  Öleintritt- bzw. die     Ölaustrittleitungen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück, mit in stetiger Berührung mit dem zu schleifenden Werkstück zu stehen bestimmten Fühlmitteln zur laufenden Kontrolle des Werkstück-Istmasses und Erzeugung einer mit dem Istmass des Werkstückes sich ändernden elektrischen Grösse, und mit in Ab hängigkeit von dieser Grösse betätigten Steuermitteln für die Vorschubbewegung der Schleifscheibe, ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Bildung einer der Differenz zwischen dem Ist- und dem Soll mass des Werkstückes entsprechenden,
    gemäss der jeweiligen Differenz sich ändernden elektrischen Grösse, und durch in Abhängigkeit von der Änderung der elektrischen Grösse arbeitende, die Vorschub geschwindigkeit der Schleifscheibe stufenlos ändernde Steuermittel. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch hydraulische Steuermittel und durch eine Umgehungsleitung mit einem regulierbaren Ventil für die stufenlos arbeitenden hydraulischen Steuermittel, mit dessen Hilfe eine Vorschubbewegung der Schleif scheibe nach einer vorangehenden stufenlosen Ab nahme der Vorschubgeschwindigkeit im letzten Vor schubbereich vor Erreichen des Sollwertes mit einem einstellbaren Minimalwert der Vorschubgeschwindig- keit bewirkt werden kann,
    und durch eine zusätzliche Vorrichtung zum Stillsetzen des Vorschubes der Schleifscheibe bei Erreichung des Sollmasses.
CH337090D 1955-02-16 1955-02-16 Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück CH337090A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289452B (de) * 1965-04-03 1969-02-13 Fortuna Werke Maschf Ag Verfahren zur Regelung der Zustellgeschwindigkeit beim Schleifen und zugehoeriger Schaltverstaerker
DE2443383A1 (de) * 1973-10-01 1975-04-03 Seiko Seiki Kk Schleifeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289452B (de) * 1965-04-03 1969-02-13 Fortuna Werke Maschf Ag Verfahren zur Regelung der Zustellgeschwindigkeit beim Schleifen und zugehoeriger Schaltverstaerker
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