CH335494A - Verfahren zur Herstellung von Pyrazolonderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pyrazolonderivaten

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CH335494A
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benzyl
pyrazolone
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Ehrhart Gustav Dr Prof
Walter Dr Krohs
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Hoechst Ag
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  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

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      Verfahren    zur     Herstellung    von     Pyrazolonderivaten       Im Hauptpatent     ist    die Einführung der       Gruppe     
EMI0001.0006     
    in     4-Stellung    in die Verbindung der Formel  
EMI0001.0008     
    beschrieben, wobei     R,    und     R3    für     Methyl-    oder       Äthylgruppen    stehen, indem man die Aus  gangsverbindung in     4-Stellung        nitrosiert,

      die       4-Nitrosogruppe    in die     Aminogruppe    über  führt und diese mit Formaldehyd oder     Acet-          al.dehy    d in     Gegenwart    von Reduktionsmitteln,  wie katalytisch erregtem Wasserstoff, Ameisen  säure,     Zinkstaubsslineralsäure    oder     Zinkstaubi     Essigsäure umsetzt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     Pyrazo-          lonabkömmlinge    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0024     
    worin     R2    und     R3        1VTethyl-    oder     Äthylgruppen     bedeuten, dadurch gewinnen kann, indem man       1-Benzyl-2,3-dimethyl-pyrazolon-(5)    in     4-Stel-          lung    nitriert, die     Nitrogruppe    zur     Amino-          gruppe        reduziert    und die     Aminogruppe    in  dem gebildeten     1-Benzyl-2,

  3-dimethyl-4-amino-          pyrazolon-    (5) in Gegenwart von Reduktions  mitteln mit Formaldehyd oder     Acetaldehyd     umsetzt. Dabei kann es vorteilhaft sein, das  in erster Reaktionsstufe gebildete     1-Benzyl-          2,3-dimethyl-4-nitro-pyrazolon-(5)    ohne Iso  lierung des Amins direkt mit     Formaldehyd     oder     Acetaldehyd    in Gegenwart von Reduk  tionsmitteln umzusetzen.  



  Das als Ausgangsstoff für das Verfahren  gemäss der Erfindung dienende     1-Benzyl-2,3-          dimethyl-pyrazolon-(5)    'wird zunächst bei  spielsweise durch Behandeln mit Salpetersäure  nitriert, wobei 1-Benzyl-2,3-dimethyl-4-nitro-           pyrazolon-(5)    entsteht und die Nitrogruppe  dieser Verbindung wird in ebenfalls bekannter  Weise zur     Aminogruppe    reduziert. Eine vor  teilhafte Ausführungsform der Reduktion be  steht beispielsweise in der     Verwendung    von  Wasserstoff, der durch     Raney-Nickel    akti  viert ist.  



  Das so erhaltene     1-Benzyl-2,3-dimethyl-4-          amino-pyrazolon-(5)    lässt sich nach den ver  schiedensten Methoden     alkylieren.    Durch Ko  chen mit Formaldehyd und     Ameisensäure    er  hält man aus ihm beispielsweise die     Dimethyl-          aminoverbindung.    Die     Ameisensäure    kann  hierbei durch andere Reduktionsmittel, z. B.

    Zinkstaub - Schwefelsäure, Zinkstaub - Essig  säure oder Wasserstoff in Gegenwart von     Hy-          drierungskatalysatoren,    wie Nickel, Palla  dium, Platin, ersetzt werden.     Ebenso    kann  man an Stelle des Formaldehyds auch seine  Polymeren, z. B.     Paraformaldehyd,    einsetzen.       Verwendet    man anstelle des Formaldehyds       Acetaldehyd,    so lässt sich die     Aminogruppe     auch durch     Äthylreste    substituieren.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens hat  es sich häufig als überflüssig erwiesen, die  als Zwischenprodukt auftretende     Aminov    er  bindung zu isolieren. Vielmehr kann man aus  der erhaltenen     4-Nitroverbindung    direkt die  gewünschten Endprodukte herstellen.  



  Die nach dem angegebenen Verfahren her  gestellten Produkte zeichnen sich besonders  durch gute     antipyretische    und     analgetische     Wirkung aus. So zeigt beispielsweise das     1-          Benzy    1- 2,3     -dimethyl-4-dimethylamino-pyr        azo-          lon-(5)    eine bedeutend stärkere     analgetische     Wirkung als das     1-Phenyl-2,3-dimethyl-4-di-          methylamino-pyrazolon-(5)    und ist leichter  wasserlöslich.  



       Beispiel     50 Gewichtsteile     1-Benzyl-2,3-dimethyl-          pyrazolon-(5)    werden unter Rühren bei 40  C  in 150     Volumteile    Salpetersäure<B>(D:</B> 1,4) ein  getragen. Nachdem man eine Stunde nach  gerührt hat, giesst man das Reaktionsgemisch  auf     Eis,    saugt ab und erhält nach dem Um-    kristallisieren aus Äthanol     1-Benzyl-2,3-di-          methyl-4-nitro-pyrazolon-    (5) vom Schmelz  punkt 161  C.  



  25 Gewichtsteile     1-Benzyl-2,3-dimethyl-4-          nitro-pyrazolon-(5)    werden in 250     Volumteilen     Methanol zusammen mit 2,5     Gewiehtsteilen          Raney-Nickel    und 7     Gewiehtsteilen        Paraform-          aldehyd    bei 100  C und 50 bis 100     Atm.        Was-          serstoffdrucli    hydriert.

       Naeh    Abtrennen vom  Katalysator und     Abdestillieren    des Lösungs  mittels erhält man das gewünschte     1-Benzyl-          2,3-dimethyl-4-dimethylamino-pyrazolon-(5)    in  nahezu quantitativer Ausbeute.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von Pyrazolon- abkömmlingen der allgemeinen Formel EMI0002.0056 worin R2 und R3 Methyl- oder Äthylgruppen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Benzyl-2,3-dimethyl-pyrazolon-(5) in 4-Stel- lung nitriert, die Nitrogruppe zur Amino- gruppe reduziert und die Aminogruppe in dem gebildeten 1-Benzyl-2,
    3-dimethyl-4-amino- pyrazolon-(5) in Gegenwart von Reduktions mitteln mit Formaldehyd oder Acetaldehy d umsetzt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die 4-Nitroverbin- dung ohne Isolierung des Amins direkt mit Formaldehyd oder Acetaldehyd und mit Re duktionsmitteln behandelt.
CH335494D 1953-07-06 1954-07-03 Verfahren zur Herstellung von Pyrazolonderivaten CH335494A (de)

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