CH333353A - Brenner - Google Patents

Brenner

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CH333353A
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CH
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chamber
gaseous medium
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Inventor
Debus Hans
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Hoch Temperatur Technik Ges Mi
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/023Combustion apparatus using liquid fuel without pre-vaporising means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


      Brenner       Die Erfindung bezieht sich auf einen Bren  ner für ganz oder teilweise brennbare und  fliessfähige Stoffe, der durch eine     Brennraum-          kairinier    mit einer Initialzündung gekennzeich  net ist, welche     Zuführningen    für den Brenn  stoff und für ein zu seiner Verbrennung die  nendes gasförmiges     Medium    aufweist und in       welcher    wenigstens eine Fläche vorhanden ist,  an welcher der Brennstoff in Form eines  ständig wandernden Films ausgebreitet wird.  



  Eines der Ziele der Erfindung     isst    die     rüek-          standloseVerbrennung    von fliessfähigen Brenn  stoffen, besonders von Gemischen mit meh  reren     Ölkomponenten.     



  Ein weiterer Zweck der     Erfindung    ist. es,  einen Brenner zu schaffen, der über keinerlei       Öldüsen        verfügt.,    so dass sämtliche fliessfähigen       Brennstoffe        ohne    vorherige Filterung oder  Reinigung zur Verbrennung gelangen können.  



  Ein anderes Ziel der Erfindung ist es,       schwer    entflammbare und schwer destillier  bare Öle mit höherer Temperatur in dem  Brennraum     zii    verdampfen und anschliessend  zu verbrennen, wobei auch ein Zusatzbrenn  stoff mit festen. Bestandteilen, wie Kohlen  staub, verwendet werden kann. Der Brenner  soll durch den     WN        egfall    von     Zerstäubungsdüsen          beispielsweise    auch ausschliesslich mit Heiss  luft betrieben werden können.  



  Ein anderes Ziel der Erfindung strebt an,  ohne die Leistung des Brenners zu beeinflus-         sen    und ohne Änderungen an dem Brenner  anzubringen, grosse oder kleine Ölmengen zur  Verbrennung zu bringen. Ferner soll eine  reduzierende, neutrale oder oxydierende  Flamme erzeugt werden können. Bei dem  neuen Brenner soll es nicht erforderlich sein,  bei Verwendung von schweren Ölen diese  vorher auf eine höhere Temperatur vorzuwär  men, wie dies bei den bekannten     Zerstäubungs-          brennern    der Fall     ist.    Schliesslich hat die Er  findung das Ziel, den Brenner selbstreinigend  zu gestalten     und    ihn ohne mechanisch bewegte  Teile aufzubauen, so dass er in der Herstellung  und in der Benutzung einfach ist.  



  Diese Ziele und Vorteile des neuen Bren  ners werden durch die Erfindung in Gegen  satz zu den bis jetzt bekannten Brennern für       den        gleichen     erreicht. Bei  den bekannten Ölbrennern muss fast ausnahms  los zum Zweck einer guten     Durchmischung    von  Brennstoff und Verbrennungsluft der erstere  zerstäubt werden, was in den meisten Fällen  mit festen oder rotierenden mechanischen Ein  richtungen geschieht.  



  Beim Gegenstand der Erfindung werden  z. B. die einzelnen Komponenten des Öls nach  einander aus dem Gemisch abgedampft und  mit einem zu seiner Verbrennung dienenden  gasförmigen Medium, z. B. Luft oder andere  Sauerstoffgemische, vermischt, wonach diese  in einem nachgeschalteten Bereich des Brenn-           raumes    zur Verbrennung gelangen. Mit fort  wanderndem     Brennstoffilm    bleibt hierbei die  jeweils schwerer     entflammbare    Komponente  zurück, wobei die     Temperatur    des Films an  steigt, bis auch der Flammpunkt der     schwerst     entflammbaren Komponenten erreicht wird  und schliesslich auch der     Ölkoks    als letzter  Filmrückstand verbrennt.

   Die Temperatur des  Ölfilms steigt hierbei gewissermassen stufen  weise von einer     Destillationsstufe    der Ölkom  ponenten zur andern.  



  Der neuartige Brenner kann für die ver  schiedensten Verwendungszwecke benutzt wer  den, so beispielsweise zur     Direkterhitzung    von  kleinen Teilchen, die     beispielsweise    in den  Brennraum in Richtung der verlängerten     Öl-          dampffla.mme    geblasen werden, zur Erwär  mung von Rohren, Stäben oder dergleichen,  die in den Brennraum hineingeschoben werden  können, zur Befeuerung von Heizungsanlagen,       Glühöfen,    Schiffs- oder Lokomotivkessel und  anderem. Die Initialzündung kann durch eine  eingebaute Einrichtung auf elektrischem     "Wege     oder durch eine Zündflamme und dergleichen  erfolgen.  



  Es können bei dem neuartigen Brenner  Brennstoffe verwendet werden, deren Wasser  gehalt bis zu 15% betrifft und die Schwebe  stoffe bzw. Festteilchen z. B. bis zu 30 mm  im Durchmesser enthalten können, ohne da ss  der Verbrennungsablauf hierdurch gestört  wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, und zwar       zeigt          Fig.    1 einen Schnitt durch einen Brenner  gemäss Erfindung in perspektivischer Darstel  lungsweise und       Fig.2    einen Schnitt durch den Brenner  gemäss     Fig.    1 nach der Linie     II-II.     



  Die Brennkammer 1 des dargestellten Öl  brenners besitzt nicht gezeigte Mittel zur     Itii-          tialzündiin;@,    ist zylindrisch ausgebildet und  auf der einen Seite mit einem Boden 2 und  auf der andern Seite mit einer verhältnis  mässig grossen Öffnung 3 versehen. Die Brenn  stoffzufuhr erfolgt durch die Leitung 4, in  deren Bereich sieh gleichzeitig die     ZufühiLing       für ein     zii    seiner Verbrennung dienendes  gasförmiges     -Medium    (Luft oder Gras) befin  det. Hierzu ist. etwa eine mehr oder weniger       tangential        zti    dem Zylinderumfang verlau  fende Öffnung 5 vorgesehen.

   Diese Öffnung  steht mit dem die Brennkammer 1 umgeben  den     'Mantel    6 in direkter Verbindung, der  mit dem gasförmigen Medium durch die Zu  leitung 7 versorgt wird, in welcher sieh eine       R.egeleinriehtung    8 zur Steuerung der     Zuftiler     des gasförmigen Mediums befindet.  



  Das     tangential    in den Brennraum 1 ein  strömende gasförmige     Medium    umläuft die  zylindrische     Innenfläelie    der Kammer 1 etwa  schraubenförmig nach der     Austrittsöffnung    3  zu und breitet gleichzeitig den durch die Lei  tung     4-    eintretenden Brennstoff filmartig auf  dieser     Fläche    aus, wobei     dieser    Film     ständi-          in    der     Pfeilrielitun-    9 wandert.

   Bei diesem  Vorgang wird eine Destillation der Brenn  stoffkomponenten     erreielit,    so dass bei     steigen-          der    Temperatur je nach Schwere der Öl  bestandteile einer nach dem andern verdampft  und verbrannt wird.

       Alu    den Brennraum der       Kammer    1, der als Primärraum bezeichnet  wird, und zwar an die Austrittsöffnung 3,  schliesst sieh ein erweiterter Raum, der     Sekttn-          därra.um    10 an, in dessen Wandung ebenfalls       tangential    gerichtete Luft- oder     Caseintritts-          öffnungen    11 vorgesehen sind, die mit einem       l1.antel        12    in     Verbindtina:    stehen, dem seiner  seits Luft oder Zusatzgas     dureli    die Leitung  13 zugeführt wird, welches ebenfalls durch  eine Regeleinrichtung 14 steuerbar ist.

   Durch  die Umgebung der Brenn- und     Flammräume     mit dem     zuzuführenden    gasförmigen Medium,  selbst wenn dieses aus Heissluft     besteht,    findet       eine    gute     Kühlwirkung,    der Wände der     Brenn-          kammern    statt.  



  In dem Boden     \?    des Brennraumes ist noch  eine     Zuführungsöffnung;    15 vorgesehen, die  mit.     einer        Zuleitung    16 in Verbindung     stellt,     durch welche, mittels einer     Regeleinrichtung     17 steuerbar, beispielsweise zur     Vergrösserun-          der    Brennflamme, Zusatzgas oder Luft oder  auch zur Verbrennung selbst Kohlenstaub oder  dergleichen eingeblasen werden kann.

   Andern  falls kann die erwähnte     Öffnung        1.5        aueli    zui-           Einführung    von zu beheizendem     Cxut        verwen-          clet    werden.  



  Wie oben schon angedeutet, wird der  Brennstoff filmartig durch die bei 5 eintre  tende Luft in schraubenförmiger     Bewegung     über die     Zylinderinnenfläehe    ausgebreitet und  nach dem Austritt 3 hingeführt. Die     Ent-          zündun,-    des Brennstoffes findet bereits in  dem     PrlnArraum    statt., wobei der Film     wäh-          rend    des     Wanderns    zunehmend erhitzt. wird,  so dass die einzelnen Komponenten     abdestil-          lieren.    Das ans Verbrennungsgas und Brenn  stoff bzw.

   Brennstoffdampf bestehende     Ge-          miseh    tritt. aus dem Primärraum in den       Sekundärraum    ein, in welchem durch die  hier ebenfalls etwa     tangential    zutretende Zu  satzluft die schraubenförmige Bewegung bis       zur    restlichen     Verbremmng    des Öldampfes  unterstützt wird.  



  Die Erfindung     besehrä,nkt    sich nicht auf   < las     beschriebene    und dargestellte Ausfüh  rungsbeispiel, sondern es umfasst alle     Brennei,     bei     welehetn    der Brennstoff an wenigstens eine  Fläche in einer     Brennkammer    in Form eines       wandernden    Films     ausgebreitet    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brenner für ganz oder teilweise brennbare: und fliessfähige Stoffe, gekennzeichnet durch eine Brennkammer mit Initialzündung, die mit Zuführun -,en für den Brennstoff und Für ein zu seiner Verbrennung dienendes gas förmiges Medium versehen ist. und in welcher wenigstens eine Fläche vorhanden ist, an wel cher der Brennstoff in Form eines ständig wandernden Films ausgebreitet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennraum als min destens einseitig offene Kammer mit. Öffnun gen zur Zufuhr des Brennstoffes und des gas- törmigen Mediums ausgebildet ist. z. Brenner nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffzufuhr unmittelbar im Bereich der Zufuhr des gasförmigen Mediums ange ordnet ist und die letztere annähernd parallel zu der den Brennstoff aufnehmenden Fläche im Innern der Kammer erfolgt. 3.
    Brenner nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kam mer zylindrisch ausgebildet ist, mit einem geschlossenen Boden und gegenüberliegend mit der BrenngasaiLstrittsöffnung, während sich der Eintritt für das gasförmige Medium seitlich befindet und als tangentialer Schlitz verläuft, derart, dass der durch das eintre tende gasförmige Medium ausgebreitete Film sieh in schraubenartiger Bewegung zu der Austrittsöffnung bewegt. 4. Brenner nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Kammer von dem regelbar zugeführten gasförmigen Me dium mantelartig umgeben ist-. 5.
    Brenner nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass sich an die Kammer im Bereich der Austrittsöffnung eine Sekundärkammer an schliesst. 6. Brenner nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Wandung der Sekundärkammer mit seitlichen tangential ge richteten Zuführungsöffnungen für ein gas förmiges Medium versehen ist. 7. Brenner nach den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Se kundärkammer von dem zuletztgenannten gas förmigen Medium mantelartig umgeben ist. B.
    Brenner nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Boden der Kammer eine weitere Öffnung zur Einführung gewünschter Mittel in die Kam mer vorgesehen ist.
CH333353D 1954-08-03 1955-07-27 Brenner CH333353A (de)

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