CH331218A - Verfahren zur Herstellung einer Dispersion eines anorganischen Kolloids in einem Heizöl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Dispersion eines anorganischen Kolloids in einem Heizöl

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CH331218A
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Owen Cliffe John
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Shell Res Ltd
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/12Inorganic compounds

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung     einer,Dispersion    eines anorganischen Kolloids in einem Heizöl    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung einer Dispersion eines  anorganischen Kolloids in einem Heizöl, ins  besondere in einem     Rückstandsheizöl    mit  hohem     Aschegehalt.     



  Die     Verwendung    einiger Heizöle, insbeson  dere Heizöle mit hohem     Aschegehalt,    in Ver  brennungskraftanlagen, wie Gasturbinen, und  in Öfen und in andern Heizvorrichtungen  oder Kraft erzeugenden Anlagen hat bisher  unter bestimmten Nachteilen gelitten, die aus  der Art und der Menge der bei der Verbren  nung gebildeten Asche erwachsen. Obgleich  die Art der Asche solcher Heizöle mit der  Herkunft des Petroleums, von welchen sie sich  ableiten, wechselt, enthält die Asche immer  eine oder mehrere metallische Verbindungen,  welche für die Materialien, mit welchen die  Verbrennungsprodukte in Berührung kom  men, schädlich sind.

   So enthält die Asche sol  cher Öle oft     Vanadium-    oder     Natriumverbin-          dimgen    oder beide zusammen, und diese Ver  bindungen können unter gewissen     Verbren-          n.imgsbedingungen,    insbesondere bei hohen  Temperaturen, Korrosion oder Oxydation der  Metalle verursachen. Sogar sog. hitzebestän  dige     1Ietalle    wie die     Nickel-Chrom-Eisen-Legie-          rungen    können, wenn sie den Verbrennungs  produkten von Heizölen     mit    hohem     Asche-          gehalt    ausgesetzt werden, solcher Zerstörung  unterworfen sein.

      Ausserdem hat die durch die meisten  der Heizöle mit hohem     Aschegehalt    gebil  dete Asche einen verhältnismässig     niedrigen          Schmelzpunkt        und    neigt dazu, sich auf den  Oberflächen, mit welchen sie in     Berühi2ing     kommt, z. B. in einer     Gasturbinenanlage    auf  den     Turbinenschaufeln,    festzusetzen, wodurch  Verkrustungen entstehen     können,    die zu einem  solchen Ausmass anwachsen können, dass die  Wirksamkeit der Kraftanlage oder des Ofens  beeinträchtigt wird.

   Die zunehmende Tendenz,  bei modernen     Krafterzeugungsanlagen    die  Arbeitstemperaturen zu erhöhen, hat die  Schwierigkeiten, die .aus den schädlichen Ei  genschaften der bei der     Verbrennung    von  Rückstandsheizöfen gebildeten Asche erwach  sen, noch erhöht.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, Heiz  öle in Gegenwart von zahlreichen     anorgani-          sehen    Verbindungen, von denen behauptet  wurde, dass sie vor den schädlichen Eigen  schaften der Heizölasche schützen, zu verbren  nen. Unter den für diesen Zweck vorgeschla  genen anorganischen     Verbindungen    sind     Ma-          gnesiumoxyd,    Zinkoxyd,     Bariumcarbonat,        Si-          licüundioxyd    und einige     Silikate    wie     Calcium-          und        Natriumsilikat    zu nennen.

   Von einigen  dieser Zusätze     wird    behauptet, dass sie mit  den     Vanadiumoxyden    in der Heizölasche sta  bile     Vanadate    bilden, und von andern wird  behauptet, dass sie     durch    blosse     Verdünniuig     der Aschenbestandteile     mittels        inerter    Mate-           rialien    wirksam sind, so dass die schädlichen  Wirkungen solcher Bestandteile vermindert  werden.  



  Bei diesen früheren Vorschlägen ist jedoch  der Herstellung von Heizölen, die diese Zu  sätze enthalten, nicht genügend Aufmerksam  keit geschenkt worden. Entweder wurde dieses  Problem dadurch vermieden, dass der Zusatz ge  trennt in die     Luftzuführungsleitungen    oder in  die     Verbrennungskammer    eingespritzt wurde,  oder der Zusatz ist nur mit dem Heizöl auf  geschlämmt worden. Im     letzteren    Falle er  wachsen durch das Absetzen der     Aufschläm-          mung,    wodurch eine ungleiche     Verteilung    in  dem zum Brenner zugeführten Heizöl ent  steht, ernsthafte Probleme.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht ein  einfaches und     wirksames    Verfahren zur Ein  arbeitung anorganischer Zusätze in Heizöle,  wodurch stabile, mindestens annähernd homo  gene Heizölmischungen erhalten werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung einer Disper  sion eines anorganischen Kolloids in einem  Heizöl, bei welchem ein Hydrogel eines anor  ganischen Kolloids     mit    dem Heizöl vermischt,  das Wasser aus der erhaltenen Mischung ab  getrennt     und    das     Gel/Öl-System    mechanisch  bearbeitet wird, bis die Mischung mindestens  annähernd homogen ist. Vorzugsweise wird  die     Mischung    aus Hydrogel und Heizöl vor  der Abtrennung des Wassers gleichfalls me  chanisch bearbeitet.  



  Diese     Technik    ermöglicht, dass. anorga  nische Kolloide in Heizöle eingearbeitet wer  den, wodurch Konzentrate erzeugt werden,  welche leicht     mit    Heizölen gemischt werden       können.    Auf diese Weise     können    Konzentrate  erhalten werden;

   welche flüssig oder von sol  cher     thixotroper    Art sind,     dass    sie beim Rüh  ren flüssig werden, und in dieser     Form.    kann  das     Konzentrat    in der Raffinerie mit dem  Heizöl gemischt, dem     Hauptheizölbehälter     einer Kraftmaschine oder eines Ofens zuge  führt, oder durch eine besondere Pumpe in  die Heizölleitung des     Brenners    .oder in die       Luftzuführungsleitung    oder in die Verbren-         nungskammer,    beispielsweise einer Gasturbine  oder eines     Ofens,    eingespritzt werden.  



  Obgleich die vorliegende Erfindung auf  jedes Heizöl angewandt werden kann, ist sie  insbesondere auf die Verbrennung von Heiz  ölen mit hohem     Aschegehalt    gerichtet. Wenn  in dieser Beschreibung der Ausdruck  Rück  standsheizöl mit hohem     Aschegehalt     ge  braucht wird, so sollen darunter flüssige Heiz  öle, die einen     Aschegehalt    von mindestens  0,005     Gew.

   /o,    gemessen nach der Methode  1.P.-4/44 (siehe  Standard     Methods        for        Te-          sting    Petroleum     and        its        Products ,    veröffent  licht     durch    das Institute of Petroleum,<B>10.</B> Auf  lage,     Seiten.    22 und 23) und eine Viskosität von       mindestens    35     Redwood    I Sek. bei 38  aufwei  sen und welche aus Rückstandsheizöl bestehen  oder es enthalten, verstanden werden.  



  Die Rückstandsheizöle mit hohem Asche  gehalt, auf welche sich die vorliegende Erfin  dung besonders bezieht, können- gänzlich aus  Rückstandsölen von Petroleum bestehen, oder  sie können aus Mischungen von Rückstands  ölen von Petroleum mit andern flüssigen Heiz  ölen,     wie    destillierten oder geknackten Kohlen  wasserstoffheizölen, bestehen. Die Erfindung  ist insbesondere wertvoll in Verbindung mit  Rückstandsheizölen mit hohem     Aschegehalt,     welche bei der Verbrennung eine Asche bilden,  die einen grösseren Anteil an     Vanadium-    und/  oder     Natriumverbindungen    enthält.  



  Es wird darauf hingewiesen, dass das anor  ganische Kolloid, das als Ausgangsmaterial  bei dem vorliegenden Verfahren     verwendet     wird, in der Form eines Hydrogels vorliegt.  Ein Hydrogel ist eine gelatinöse Masse, die  gewöhnlich durch     Alterung    oder durch Er  hitzen     aus    einem     Hydrosol    erhalten     wird,    und  ist von einem blossen Kolloid in Suspension  zu unterscheiden. Die anorganischen Kolloide,  welche zu den Heizölen zugegeben werden,  können entweder synthetische Stoffe oder na  türlich vorkommende Materialien darstellen.

    Sie umfassen     Siliciumdioxyd    und die Oxyde;       Hydroxyde,        Carbonate    und Silikate der mehr  wertigen Metalle, insbesondere der Erdalkali  metalle und der     amphoteren    Metalle. Spezielle  Beispiele für solche Verbindungen sind: Ma-           gnesitzmoxyd,    Zinkoxyd, Aluminiumoxyd und  Aluminiumsilikat. Gleichfalls können zahl  reiche Metallsulfate und     -phosphate    verwen  det werden.

   Geeignete, natürlich vorkommende  Ausgangsmaterialien sind hauptsächlich die  jenigen, die eine tonähnliche Beschaffenheit  aufweisen; insbesondere die     quellbaren        Ben-          tonit-Tone.    Obwohl die     quellbaren    Tonarten  bevorzugt sind, können auch die nichtquellen  den Arten, wie Georgia     Kaolinit,        verwendet     werden.

       Maa        esium-Montmorillonite,    wie     Hec-          torit    und     Wyoming-Montmorillonite,    die ge  wöhnlich als     Aluminium-Montmorillonite    be  trachtet werden, sind gleichfalls geeignete Zu  sätze.

   Zu den anorganischen Materialien, die  ähnliche Eigenschaften wie die natürlich vor  kommende Tone haben, gehören zum Beispiel  die  synthetischen     Zeolite .    Beispielsweise  kann eine     wässrige        Natriumsilikatlösung    mit  einer     wässrigen        Natriumaluminatlösung    bis zu  dem gewünschten     p$        vermischt    werden, das  gewöhnlich von 7,5 bis 9,5 variiert. Der erhal  tene     Zeolit    kann als eine komplexe Mischung  von     Siliciumdioxyd    und Aluminiumoxyd oder  als ein komplexes Aluminiumsilikat, das Na  triumoxyd enthält, betrachtet werden.  



  Es ist vor kurzem     gefunden    worden, dass  zahlreiche anorganische Verbindungen als  Heizölzusätze verwendet und - vorausgesetzt,  dass sie der     Hydrogelbildung    fähig sind - in  die Heizöle durch das     erfindungsgemässe    Ver  fahren eingearbeitet werden können. Die Hy  drogele, die nach der vorliegenden Erfindung  verwendet werden, können mittels der übli  chen chemischen Verfahren hergestellt werden.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Verfahrens gemäss der vorliegenden Erfin  dung wird nachstehend mit     besonderer    Bezug  nahme auf die Einarbeitung von     Silicium-          dioxyd    in ein Heizöl beschrieben.  



  Nach folgender Methode kann     Silicium-          dioxy        dgel    in einer Form, die zur Einarbei  tung in Heizöle geeignet ist, hergestellt wer  den. 1 Volumen technischer Schwefelsäure  wird zu 2     Voltunen    oder mehr Leitungswasser  hinzugefügt, und die Mischung wird gerührt  und gekühlt. Nun wird eine verdünnte Lö  sung von     Nätriumsilikat,    im Verhältnis von    1 Volumen     Natriumsilikat    auf 2 Volumina  Wasser, unter fortgesetztem Rühren hinzu  gegeben, bis das Produkt den     benötigten        pH-          Wert    besitzt; dann wird     das    Rühren unter  brochen.

   Im allgemeinen ergibt ein     pH-Wert     von 6 befriedigende     Bedingungen.     



  Nach einer gewissen Zeit, die gemäss dem       pH-@Vert    der     Lösung    variiert, beginnt die     Ge-          latinierumg,    und das Hydrogel wird     gealtert,     bis ein in die Hand genommener Anteil bei  schwachem Druck leicht zerbricht. In der  Praxis werden     Gelansätze    bei einem     pH-Wert     von 6 eine Stunde gealtert.  



  Wenn die Alterung vollständig ist, wird  das Hydrogel durch einen     Rührer    aufgebro  chen, und ein verhältnismässig grosses Volu  men Wasser wird hinzugefügt. Das Rühren  wird annähernd eine Stunde lang fortgesetzt,  und anschliessend lässt man die Mischung sich  absetzen. Das überstehende Wasser wird ab  gehebert, und     diese    Prozedur wird wiederholt,  bis der     Sulfatgehalt    der Waschflüssigkeit un  ter 2     G.ew. /a,    bezogen auf das     Siliciumdioxyd,     abgesunken ist. Es sind dabei     mehrere,    Wa  schungen mit Wasser erforderlich,     und    die  Zahl der Waschungen hängt von dem Ver  hältnis Waschwasser zu Gel ab.  



  Die auf diese Weise erzeugte Form des  Hydrogels ist für die Einarbeitung in Heiz  öle geeignet. Die Einarbeitung wird durch  Vermischen des Hydrogels mit dem Heizöl;  Abtrennen des Wassers aus der so erhaltenen  Mischung und mechanische Bearbeitung des       Gel/öl-Systems,    bis die Mischung mindestens  annähernd homogen geworden ist, ausgeführt.  Vorzugsweise wird auch die     Mischung    von  Hydrogel und Heizöl vor der Abtrennung des  Wassers mechanisch bearbeitet. Das Hydrogel  und das Heizöl können bei irgendeiner geeig  neten Temperatur, beispielsweise zwischen 20  und 100 , in Abhängigkeit von der Viskosität  des Heizöls, vermischt werden.  



  Obgleich im allgemeinen die Einarbeitung  der anorganischen Zusätze in die Heizöle nach  der oben ausgeführten Methode vorgenommen  werden kann, ist es bisweilen erforderlich, das  Verfahren in     Gegenwart    eines oberflächenakti-           ven    Mittels     durchzuführen,    um ein befriedi  gendes     Heizölkonzentrat    zu erhalten. Das ober  flächenaktive Mittel kann ein     kationisches,     aasionisches oder nichtionisierendes     oberflä-          ehenaktives    Mittel sein.

   Eine bevorzugte       Klasse    ist die der     kationisch-oberflächenakti-          ven    Mittel, wie     Aminoverbindungen,    die min  destens 8     Kohlenstoffatome    im Molekül auf  weisen, und     insbesondere    die     oleophilen        qua-          ternären        Ammoniumverbindiuigen.    Die     qua-          ternären        Ammoniumverbindungen,    die sich als  besonders wirksam \erwiesen haben, sind die  jenigen,

  ..welche mindestens eine und vorzugs  weise zwei     aliphatische    Kohlenwasserstoffket  ten von 8 oder mehr     Kohlenstoffatomen    ent  halten, wie zum Beispiel       Trimethyloctadecylammoniumchlörid,          Trimethyloctadecadienylammoniumchlorid,          Trimethylhexadecylammoniiunehlorid,          Trimethyltetradecylammoniumchlorid,          Trimethyloctadecenylammoniiunchlorid,          Dimethyldioctadecylammoniumchlorid,          Dimethyldihexadecylammoniiunchlorid,          Dimethylditetradecylammoniumchlorid,

            Dimethyloctadecyloctadecenylammonium-          chlorid,          Dimethy        loctadecenyloctadecadienylammo-          nimnchlorid,          Diäthyldihexadecylammoniumchlorid    und       Äthylpropyldioctadecylammoniumchlor        id.     Statt der     quaternären        Ammoniumchloride     können auch die entsprechenden     Bromide,     .Acetate oder     Hydroxyde    verwendet werden.

    Des weiteren soll festgestellt werden, dass die       kurzkettigen    Reste, die in jedem der oben  bezeichneten     duaternären    Salze anwesend sind,  mehr oder weniger     imwqsentlich    sind, jedoch  können     aliphatische    Reste, die 1 bis 7 Kohlen  stoffatome haben, bevorzugt sein. Mischungen  dieser     quaternäxen        Ammoniumverbindungen          können    gleichfalls verwendet werden.

   Im Han  del erhältliche     quaternäre    Salze der obigen  Beispiele sind gewöhnlich Materialien, in wel  chen, die     langkettigen    Reste je 12 bis 18     Koh-          lenstoffatome    aufweisen.  



  Bei dem     vorliegenden        Verfahren    können       Alkylamine,    die mindestens 8 Kohlenstoff=       atome    und bevorzugt 12 bis 24 Kohlenstoff-         atome    im     Molekül    haben, sowie auch ihre  Salze, z. B. ihre Acetate, verwendet werden.

    Vorzugsweise sind dies primäre oder sekun  däre Amine, wie     Dodecylamin,        Heptadecyl-          amin    und     Octadecylamin.        Cyclische    Amine  können gleichfalls verwendet werden;

   insbe  sondere die     alliylierten        Imidazole,    wie     Hepta-          decylimidazol,    die     alkylierten        Pyrimidine,    sub  stituierte     Acridine,        Benzidin    und     Diphenyl-          amin.    Andere oberflächenaktive Mittel, wel  che als nützlich gefunden wurden,

   sind par  tielle     Amide    von     Alkylendiaminen    oder von       Polyalkylenpolyaminen    oder     Salze    solcher  partieller     Amide.    Typische Beispiele sind       Oleylamidoäthyl-aminoleat,        Aminoäthylstear-          amid    und das partielle     Amid    von     Triäthylen-          tetramin    und Harzsäuren.

   Komplexe     Poly-          aminoverbindungen,    die gleichfalls bei dem  vorliegenden     Verfahren    nützlich sind, sind die  Amine, die durch     Chlorierimg    und nachfol  gende     Ammonolyse    von Paraffinwachs erhal  ten werden, die höheren     Fettsäuresalze    und  partielle     Amide    von Polyaminen, die durch  Reaktion zwischen     Aerolein    und Ammoniak  erhalten werden, und die     Addukte    von Schwe  felwasserstoff und     Diallylamin.     



  Eine spezielle Abart von besonders brauch  baren komplexen Polyaminen umfasst Verbin  dungen, die sowohl     Hydroxyl-    als auch     Amino-          reste    enthalten und die beispielsweise     durch     die Einwirkung von     Äthylenoxyd    oder     Äthy-          lenglykol    auf     Polyäthylenpolyamine    oder  durch Kondensation von     Epihalogenhydrinen     mit Ammoniak oder     Aminoverbindungen    er  halten werden.

   Die letzteren Kondensations  produkte, insbesondere nach partieller     Amid-          bildung    mittels     Carbonsäuren,    die mindestens  8     Kohlenstoffatome    im Molekül haben, wurden  als besonders wirksam bei dem erfindungs  gemässen. Verfahren gefunden.  



  Die     Ammoniak-Epichlorhydrin-Kondensa-          tionsprodukte    können mit einer     oleophilen     Säure oder Mischungen derselben, wie     Tallöl     oder höheren Fettsäuren, die sich von tieri  schen oder pflanzlichen Ölen     ableiten,    oder  mit den partiellen Oxydationsprodukten von  Kohlenwasserstoffmischungen, wie verschie  dene     Petroleumfraktionen,    vermischt werden,

        und die Mischung kann auf     eine    Temperatur  von ungefähr 150 bis ungefähr 225  für einen  Zeitraum von     ungefähr    15 Minuten bis unge  fähr 2     Stunden    oder     gewünschtenfalls    länger  erhitzt werden, wobei das     Ammoniak-Epi-          ehlorhydrin-Produkt    in ein bei der vorliegen  den Erfindung besonders wirksames     Amid     umgewandelt wird.

       Typische    geeignete Fett  säuren     zur        Herstellung    dieser     Amide    sind       Laurin-,    Öl-,     Linol-,        Palmitin-,    Stearin- und       Carnaubasäure.    Es können verschiedene     Naph-          thensäuren,    die aus Petroleumfraktionen ge  winnbar sind, sowie     Harzsäuren,    wie     Abietin-          säure    und     Pimarsäure,    und andere     cyclische     Säuren,

   wie     Salicylsäure    und     Alkylsalicylsäu-          ren,    verwendet werden. Säuremischungen, wie  man sie aus oxydierten Wachsen, Kokosnuss  fett, Wollfett,     Ricinusöl    und dergleichen er  hält, sind gleichfalls für die     Verwendung        zur          Herstellung    dieser     oberflächenaktiven    Mittel  geeignet.  



  Weitere oberflächenaktive Mittel, die für  die vorliegende     Erfindung'    nützlich sind,     -um-          fassen    die öllöslichen Seifen von     Carbonsäuren     und von     organischen,        Sulfonsäiiren.    Eine be  vorzugte Gruppe dieser Art bilden die Salze  mehrwertiger Metalle, und insbesondere die  Salze     amphoterer    Metalle, mit     Carbonsäuren,     insbesondere diejenigen, in welchen die     Car-          bonsäuren    Fettsäuren mit mindestens 12     Koh-          lenstoffatomen    im Molekül .sind.

   Andere Arten  von Säuren, die geeignete Seifen bilden, um  fassen     Naphthensäuren    aus Petroleum, Säu  ren, die sich von     tierischen,'pflanzlichen    und  Fischölen ableiten, Harzsäuren und     Tallöl-          säuren.    Spezielle Beispiele sind-     Aluminiiun-          stearat,    das     Aluminiumsalz    der     12-Oxystearin-          säure,        Calciumnaphthenat        und        Zinkstearat.     Salze einwertiger Metalle, z.

   B. die     Allcalisei-          f    en von     sulfonierten    Petroleumsäuren, wie     Pe-          troleumnatriiunsulfonät,    können gleichfalls       verwendet    werden.  



  Besonders wenn     .amphotere    oder basische  anorganische Hydrogele in Heizölen     disper-          giert    werden, können saure öllösliche oberflä  chenaktive Mittel     verwendet    werden. Vorzugs  weise sind diese die organischen Säuren mit  höherem     Molekulargewicht,    wie die     Carbon-,            Sulfin-    und     Sulfonsäuren,    die 12 oder mehr       Kohlenstoffatome    im Molekül besitzen.

   Ty  pische Beispiele für solche Säuren sind     Stea-          rinsäure,        Linolsäure,        Tetradecan    -1-     su@fon-          säure,        Dodecan-l-sulfonsäure,    die     Suüfonsäu-          ren    des Petroleums und die Produkte, die sich  bei der     Sulfonierimg    von fetten Ölen und mi  neralischen Ölen ergeben.  



  Weitere     oberflächenaktive    Mittel, die     für     die vorliegende Erfindung     geeignet    sind, sind  die öllöslichen     hydroxylhaltigen    organischen  Verbindungen, wie die     Oxyfettsäuren,        olefi-          nische        Glykole,    teilweise     hydrolysierte        Gly-          ceride    und     einwertige    Alkohole mit hohem       Molekulargewicht.    Typische Beispiele für sol  che Verbindungen sind     Glycerinmonostearat,

            12-Oxystearinsäure,    hydriertes     Ricinusöl,        Ce-          tylalkohol    und     1,10-Decamethylenglykol.     



  Das     oberflächenaktive    Mittel     kann    ent  weder in das Hydrogel oder in das Heizöl -oder       in    die     Mischung    derselben eingearbeitet wer  den. Wenn die erste     Alternative    angewandt  wird, kann die Zugabe entweder vor oder  nach der Bildung des Hydrogels     vorgenommen     werden. Wenn ein     quaternäres    Ammonium  salz mit einem anorganischen Hydrogel ver  mischt wird, tritt eine rasche     Emulgierung    auf.

         Das        quaternäre    Salz kann vorher in einem       wässrigen    Medium     wie    Wasser     emulgiert        uncl     anschliessend zu dem Hydrogel hinzugefügt  werden. Wahlweise kann das oberflächen  aktive Mittel,     wie    z. B. das     Aminoacetat    einer  Fettsäure, in einem     Hydrosol        dispergiert    wer  den, welches dann zwecks     Hydrogelbildung     behandelt wird.

   Ein     Verfahren    zur Einarbei  tung     bestimmter    oberflächenaktiver Mittel in  Hydrogele besteht     darin,    dass die Temperatur  des     Hydrogels    auf 75 bis 100  erhöht und  dann das oberflächenaktive Mittel unter ra  schem     Mischen        hinzugegeben    wird.

   Es wurde       beispielsweise    gefunden, dass, wenn     als    ober  flächenaktives Mittel ein partielles     Amid    eines       Kondensationsproduktes    von     Epichlorhydrin     und Ammoniak verwendet wird, die Einarbei  tung in das heisse Hydrogel das beste Mittel  darstellt, um dieses oberflächenaktive Mittel  zu     dispergieren.    Vorzugsweise wird das ober  flächenaktive Mittel zu dem Hydrogel nach      den     Auswasehoperationen,        welche    notwendig  sind, um     unerwünschte    anorganische Salze zu  entfernen, hinzugegeben.  



  Wahlweise kann das oberflächenaktive  Mittel zu dem Heizöl zugegeben werden, in  welchem es normalerweise leicht zu     dispergie-          ren    ist. Es scheint sich eine homogene Lösung  zu bilden oder mindestens eine kolloidale Di  spersion, welche gewöhnlich keinem Absetzen       unterworfen    ist. Eine weitere Ausführungs  form umfasst die Zugabe eines Teils des ober  flächenaktiven Mittels zu dem Heizöl und  eines andern Teils zu dem Hydrogel, bevor  die letzteren beiden Bestandteile miteinander  vermischt     werden.    Eine weitere Alternative  ist die Zugabe der Reagenzien, die ein ober  flächenaktives Mittel zu bilden vermögen, ge  trennt zum Hydrogel und zu dem Öl.

   Ein  Beispiel dafür besteht in der Einarbeitung  eines Amins als Emulsion in . das Hydrogel  und der getrennten     Einarbeitung    einer Fett  säure, die mindestens 7     Kohlenstoffatome    im       Molekül    enthält, in das Öl. Wenn diese beiden  Mischungen vermischt und anschliessend er  hitzt werden, reagieren das Amin und die       Säure    miteinander und bilden eine Mischung  von     Aminsalz    und     Amiden,    welche als ein       kationisches    oberflächenaktives Mittel wirkt.  



  Wenn ein oberflächenaktives Mittel ver  wendet wird,     wird    es vorzugsweise in einer  Menge zwischen 10 und 70     Gew.o/o    des anorga  nischen Kolloids benutzt.  



  Die mechanische Bearbeitung der Mi  schung, die aus anorganischem Zusatz und  dem Heizöl besteht, ist eine wichtige Mass  nahme des erfindungsgemässen     Verfahrens     und kann sowohl vor als auch nach. der Ent  wässerungsstufe, und zwar in Gegenwart eines       oberflächenaktiven    Mittels oder in dessen Ab  wesenheit     durchgeführt    werden. Ohne solche  mechanische Bearbeitung werden unstabile       Produkte    erhalten, welche beim Stehen san  dige Aggregate von anorganischen Materialien  abscheiden.

   Die     mechaniseheBearbeitung    kann  in einem raschen Rühren der Mischung, in  einem     Vermahlen    oder Scheren, wie es beim  Durchgang durch eine     Kolloidmühle    oder Far  benmühle erreicht wird, bestehen. Befriedi-         gende    Ergebnisse wurden beim Hindurchfüh  ren der Mischung durch eine     Kolloidappara-          tur    erhalten, wie z.

   B. eine Pumpe für hohe  Drucke, die einen Druck von mindestens  350     kg/cm2    ermöglicht und die Mischung  durch Kanäle von ausserordentlich     kleinem     Durchmesser, vorzugsweise von 0,025 bis  0,25 cm innerem Durchmesser, bei einer Länge  zwischen 5 und 60     ein    oder durch federbela  stete Ventile     hindurchpresst.    Ein weiteres  Verfahren, um die Bestandteile der     Mischung     in den kolloidalen Zustand zu     überführen,     besteht darin, dass sie dem Ultraschall unter  worfen werden, und zwar vorzugsweise in dem  Bereich der zehnfachen Frequenz der hör  baren Töne.

      Die     Entwässerungsstufe    kann dadurch  ausgeführt werden, dass die Temperatur der  Mischung so erhöht wird, dass das Wasser ver  dampft, und kann     gewünsehtenfalls    gleichzei  tig mit der Ausführung der Vermischung  durchgeführt     werden.    Diese Abtrennung von  Wasser kann durch Dekantieren, Verdamp  fen öder durch beide Massnahmen erzielt wer  den und kann bei Atmosphärendruck oder  unter teilweisem oder vollständigem Vakuum  durchgeführt werden.

   Eine bevorzugte Vor  richtung für das gleichzeitige Vermischen  und Entwässern des     Oleogels    besteht aus  einem     kräftigen.    Mischer, wie er zur Herstel  lung von Kolloiden aus Kunststoffen verwen  det wird, wobei der Mischer mit hochgespann  tem Dampf erhitzt wird. Wahlweise kann der  Mischer in einen für das Arbeiten unter ver  mindertem Druck geeigneten Behälter einge  schlossen werden.

      Der Grad der Entwässerung ist nicht kri  tisch, jedoch wird die Entwässerung im all  gemeinen so lange fortgesetzt, bis nicht mehr       als        etwa    2     %        Wasser        in        der        Mischung        ver-          bleiben.       Heizölkonzentrate, die gemäss der vorlie  genden Erfindung hergestellt werden, können  bis 50     Gew.o/o    und vorzugsweise 10 bis  20     Gew.o/a    an anorganischem Zusatz enthal  ten.

   Diese Konzentrate können zur Herstel  lung von Heizölen     verwendet    werden, die den      Zusatz in einer Menge von 0,01 bis 0,5     Gew.o/a     enthalten, indem mit der entsprechenden  Menge Heizöl verdünnt wird. Ein sehr geeig  netes Konzentrat enthält 15     "/o        Siliciumdioxyil     in einem Heizöl, das eine     Redwood-I-Viskosi-          tät    von 900     Sekunden    bei 60  aufweist.

   Wenn  nach dem     erfindungsgemässen:    Verfahren ge  arbeitet wird, scheiden solche Konzentrate bei  der Lagerung von 4 bis 6 Wochen kein     Sili-          ciiuudioxyd    ab und sind gegenüber Wasser  beständig, da sie in Gegenwart von sogar  35     Gew.o/o    Wasser stabil bleiben.    Die Erfindung     soll    durch die folgenden  Beispiele näher erläutert werden. Die Bezie  hung zwischen Gewichtsteilen und     Volumtei-          len,    die hierbei genannt werden, ist die glei  che, wie sie     zwischen.        Kilogramm    und Liter  bestehen.

           Beispiel   <I>1</I>  Es     wurde    nach dem oben beschriebenen  Verfahren     ein        Siliciumdioxyd-Hydrogel    her  gestellt, wobei ein     pH-Wert    von 6,3 eingehal  ten wurde. Das Hydrogel wurde anschliessend  zu einem Heizöl mit einer     Redwood-I-Viskosi-          tät    von 900 bei 60  hinzugegeben und etwa  45 Minuten bei einer Temperatur von 90  ge  rührt, um die Oberfläche des:     Siliciumdioxyds          oleophil    zu machen.  



  Die Mischung wurde vermahlen, indem sie  dreimal durch eine     Kapillarpumpe    von Bosch  hindurchgeführt wurde, und wurde anschlie  ssend in einen dampfbeheizten     Hobartmischer     überführt. Das Wasser wurde daraus ver  dampft, und das zurückbleibende     Oleogel    ent  hielt harte     Körnchen    von     Siliciumdioxyd,     welche sich rasch aus dem Heizöl     ab-          schieden.    Das     Oleogel    wurde vermahlen,  indem es dreimal durch eine Farben  mühle hindurchgeführt, wodurch eine sta  bile, nichtsandige Suspension erhalten wurde.

    Obgleich dieser Ansatz beim Stehen zu einem  weichen Fett erstarrte, verflüssigte sich dieses  Fett beim Rühren und ergab ein viskoses Öl.  Die festen Bestandteile des Konzentrates  waren, bezogen auf     Siliciumdioxyd,    10,5 Ge  wichtsprozent, und das Konzentrat liess sich  leicht mit Heizöl verdünnen, wobei eine homo-         gene        Heizölmischung        erhalten    wurde, 'die an  nähernd 0,2     Gew.o/oo-        Siliciumdioxyd    enthielt.  <I>Beispiel 2</I>  Es wurde nach dem oben beschriebenen  Verfahren ein     Silicumdioxyd-Hydrogel    her  gestellt, wobei der     p11-Wert    auf 3,5 eingestellt  wurde.

   Das Hydrogel wurde dann zu einem  Heizöl     mit    einer     Redwood-I-Viskosität    von  900     Sekunden    bei 60  hinzugegeben und an  nähernd 45 Minuten bei einer Temperatur von  90  gerührt,     um.    die Oberfläche des     Silicium-          dioxyds        oleophil    zu machen.  



  Das     Oleogel    war     sehr    körnig, jedoch     wurde     es in einer     Bosch-Pumpe    in befriedigender  Weise     vermahlen.    Es wurde anschliessend in       einen    dampfbeheizten     Hobart-Mischer    über  führt.

   Die Mischung wurde dann durch Ver  dampfen des Wassers entwässert und anschlie  ssend vermahlen, indem sie einmal durch das       Rückschlagventil    der     -Bosch-Pumpe    hindurch  geführt     wurde.    ,  Das Endprodukt war ein viskoses öl, das  beim Stehen eine fettartige Konsistenz an  nahm.     Dieses    Konzentrat liess sieh leicht mit  Heizöl verdünnen, wobei eine Heizölmischung  erhalten wurde, die annähernd 0,2     G.ew         /o          Siliciumdioxyd    enthielt.  



       Beispiel   <I>3</I>  Es wurde nach dem oben beschriebenen  Verfahren ein     Siliciumdioxyd-Hydrogel    her  gestellt, wobei ein     pH-Wert    von 6,0     eingestellt     wurde.  



  Das Hydrogel wurde gewaschen, bis der       Sulfatgehalt    der Waschflüssigkeit unter 2     Ge-          w-7ichtsprozent,    bezogen auf das anwesende     Si-          liciiimdioxyd,    gefallen war. Es wurde mit  Wasser verdünnt, und ein     oberflächenaktives     Mittel, welches ein partielles     Amid    von     Tri-          äthyleiitetramin    und Harzsäuren war, wurde  gleichfalls in einer Menge, die 40      /o,    des Ge  wichtes des anwesenden     Siliciumdioxyds    ent  sprach, hinzugegeben.

   Die     Mischung    wurde  anschliessend 45 Minuten bei einer Tempera  tur von annähernd 80 bis 90  gerührt. Das so  hergestellte Hydrogel     wurde    mit einem Heizöl  mit einer     Redwood-I-Viskosität    von 900 Sekun-      den bei<B>60 </B> aufgeschlämmt,     fand    das Wasser,  das sich aus der Mischung abtrennte, wurde       dekantiert.     



  Das Produkt wurde vermahlen, indem es  durch das     Rückschlagventil    einer     Bosch-          Pumpe    geführt wurde, und die so gebildete  glatte Emulsion wurde in einem dampfbeheiz  ten     Hobart-Mischer    entwässert.  



  Das erhaltene entwässerte Material wurde  anschliessend mittels einer Farbenmühle me  chanisch bearbeitet.  



  Das Produkt war ein viskoses Öl,     dag    beim  Stehen eine weiche, fettartige Konsistenz     an-          nahm.    Der Gehalt an Festbestandteilen des  Konzentrates war in bezug auf     Siliciumdioxyd     14,1     Gew. /a,    -und das Konzentrat liess sich.  leicht mit Heizöl verdünnen, wobei eine homo  gene.     Heizölmischung    erhalten wurde, die an  nähernd 0,2     Gew.o/o        Siliciumdioxyd    enthielt.

           Beispiel   <I>4</I>  0,518     Gewichtsteile        Natriumsilikat        und     0,038     Gewichtsteile        Natriumhydroxyd    wurden  in Wasser gelöst und die Lösung auf 4     Volum-          teile        verdünnt.    Ein     Volumteil    einer     0,4mola-          ren        wässrigen        Magnesiuunsulfatlösung    wurde  in die obige     Lösung    unter     konstantem    Rühren  zulaufen gelassen,

   wobei die Zugabe 21/2 Stun  den in Anspruch nahm.  



  Es wurde eine     normale    Lösung von Schwe  felsäure zugegeben, bis das     pg    der Lösung  auf 7,4 gefallen war, wobei die Zugabe 10 Mi  nuten in     Anspruch    nahm. Das Hydrogel liess  man über Nacht altern; dann wurde es mit  Leitungswasser gewaschen     -unter    wiederholtem       Absitzenlassen    und Dekantieren, bis die       Waschflüssigkeit    im wesentlichen frei von       Natriiunsulfat    war.  



  Das gewaschene     Hydrogel    wurde     mit    0,453       Gewichtsteilen    eines Heizöls mit einer     Red-          wood-I-Viskosität    von 900 Sekunden bei 60        durch    Aufschlämmung der Mischung bei 90   vermischt, und die Mischung wurde einmal  durch das     Rückschlagventil    einer     Dösch-          Pumpe    geführt, wobei eine halbflüssige Emul  sion gebildet wurde. Diese Emulsion     wurde     durch Rühren in einem dampfbeheizten Ho  bart-Mischer eine Stunde lang entwässert.

      Das entwässerte Produkt     wurde    dann  durch zweimaliges Hindurchführen durch eine       Dreiwalzen-Farbmühle    mechanisch bearbeitet.  



  Das     Produkt    war ein glattes, viskoses       thixotropes    Öl mit einem Festgehalt von       1.4,4        Gew.o/o    anorganischem Material. Das Ver  hältnis von     Siliciumdioxyd    zu     Magnesium-          oxyd    in diesem anorganischen Material war  4:1 nach Gewicht.  



  Das Konzentrat liess sich leicht mit Heizöl  verdünnen, wobei eine homogene Heizöl  mischung gebildet     wurde,    die annähernd  0,2     Gew.o/o    an anorganischem Material ent  hielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Disper sion eines anorganischen Kolloids in einem Heizöl, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hy- drogel eines anorganischen Kolloids mit einem Heizöl vermischt, das Wasser aus der erhal tenen Mischung abgetrennt und das Gel/Öl- System mechanisch bearbeitet wird, bis die Mischung mindesents annähernd homogen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mischung von Hydrogel und Heizöl vor der Abtrennung des Wassers gleichfalls mechanisch bearbeitet wird, . 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hydrogel und das Heizöl bei einer Temperatur z\vischen 20 und 100 C vermischt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hydrogel Si- l.iciumdioxyd-Hydrogel ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hydrogel ein mehrwertiges Metall enthält. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das mehrwertige Metall Magnesium oder ein Erdalkalimetall ist. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das meln3wertige 1!!I2ta11 Aluminium ist. 7. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das mehrwertige Metall Zink ist. B. Verfahren nach Unteransprüehen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das ein mehr wertiges Metall enthaltende Hydrogel ein Oxyd ist. 9. Verfahren nach Unteranspriichen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das ein mehr wertiges Metall enthaltende Hydrogel ein Silikat ist. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Heizöl ein Rückstandsheizöl mit hohem Aschegehalt ist und bei der Verbrennung eine Asche bildet, die zu mehr als 50 % aus Vanadiumverbin- dungen besteht. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Heizöl ein Rückstandsheizöl mit hohem Aschegehalt ist und bei der Verbrennung eine Asche bildet, die zu mehr als 50 /o, aus Natriumverbindun- gen besteht. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Heizöl ein Rückstandsheizöl mit hohem Aschegehalt ist und bei der Verbrennung eine Asche bildet, die zu mehr als 50 1/a aus Vanadium- und Natriumverbindungen besteht. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Mischung her gestellt wird, die ausser dem Hydrogel und dem Heizöl ein oberflächenaktives Mittel ent hält. 14. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass das oberflächen aktive Mittel ein kationaktives Mittel ist. 15. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass das oberflächen aktive Mittel in einer Menge zwischen 10 und 70 Gew.o/oa des anorganischen Kolloids verwendet wird. 16. Verfahren nach Ünteranspruch 13, da durch, gekennzeichnet, dass das oberflächen aktive Mittel in das Hydrogel eingearbeitet und das Heizöl zu der so erhaltenen Mischung hinzugegeben wird. 17.
    Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass das oberflächen aktive Mittel in das Heizöl eingearbeitet und das Hydrogel zu der so erhaltenen Mischung hinzugegeben wird. 18. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass das oberflächen aktive Mittel in eine Mischung von Heizöl und Hydrogel eingearbeitet wird. 19. Verfahren nach Unteransprüchen 13 und 7.6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das oberflächenaktive Mittel bei einer Tem peratur zwischen 75 und 100 eingearbeitet wird. 20. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass Wasser aus der Mischung von Heizöl, Hydrogel und ober flächenaktivem Mittel durch Verdampfung mittels Erhitzen der Mischung entfernt wird. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mechanische Bearbeitung dadurch erreicht wird, dass die Mischung einer Scherwirkung- unterworfen wird. 22. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bestandteile in solchen Anteilen verwendet werden, dass ein Heizölkonzentrat erhalten wird, das 1 bis 50 Gew.o/m des anorganischen Kolloids enthält. 23. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die erhaltene Di spersion mit Heizöl verdünnt wird, wodurch Heizöle erhalten werden, die das anorganische Kolloid in einer Menge von 0,01 bis 0,5 Ge wichtsprozenten enthalten.
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