CH324367A - Horizontal fahrbare Aufzugseinrichtung - Google Patents

Horizontal fahrbare Aufzugseinrichtung

Info

Publication number
CH324367A
CH324367A CH324367DA CH324367A CH 324367 A CH324367 A CH 324367A CH 324367D A CH324367D A CH 324367DA CH 324367 A CH324367 A CH 324367A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
elevator
framework
elevator device
rail
horizontally movable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
G Dipl-Ing Bianca Edoardo
Original Assignee
Sicomatic Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sicomatic Ag filed Critical Sicomatic Ag
Publication of CH324367A publication Critical patent/CH324367A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/18Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description


  Horizontal fahrbare Aufzugseinrichtung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  horizontal fahrbare Aufzugseinrichtung, wel  che insbesondere in Verbindung mit     Garage-          hoehbauten    Verwendung finden kann. Solche       Garagehochbauten    weisen neben- und über  einander angeordnete zellenartige Boxen auf,  in welchen die Automobile abgestellt werden.  Das Zubringen und Abholen der Automobile  erfolgt in bekannter Weise mittels einer vor       dein    Zellentrakt angeordneten Aufzugseinrich  tung, welche üblicherweise als     Aufzugsturm     ausgebildet ist, der an Schienen bewegt. wer  den kann. Die     Schienen    erstrecken sich vor  dem Zellentrakt.

   In den meisten Fällen ist  beidseitig der Schienen je ein Gebäude     errielr-          tet,    die je gegen den     Aufzugsturm    offene Zel  len aufweisen. Der Nachteil der bekannten       Turinkonstruktion    besteht darin,     da.ss    sie       wegen    der kleinen Bodenfläche nur eine ge  ringe Stabilität aufweist und aus Festigkeits  gründen sehr schwer     ausgeführt    werden muss.  Ferner neigt der Oberteil der Turmkonstruk  tion zu     Schwingungen.     



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  nun auf eine horizontal fahrbare Aufzugsein  richtung, bei welcher die     erwähnten    Nachteile  behoben sein können.  



  Die Aufzugseinrichtung     gemäss    der Erfin  dung zeichnet sieh dadurch aus, dass das Auf  zugsgerüst     sowohl    oben als auch unten ein  seitig     abgestützt    ist, wobei die     obern        rund     untern     Abstützstellen    auf     verschiedenen    Sei  teil der     durch    den Schwerpunkt der Einrieh-         tung    gehenden, sich in deren Bewegungsrich  tung erstreckenden Mittelebene liegen.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigen       Fig.    1-3 drei verschiedene Ausführungen  in schematischer Darstellung, die       Fig.        4-6    die dazugehörigen Kräftedia  gramme,       Fig.    7-9 verschiedene Einzelheiten,       Fig.    10 eine der     Fig.    3 entsprechende  Ausführung in grösserem Massstab und _       Fig.    11 eine Draufsicht zu     Fig.    10.

         Clemäss    der ersten     Ausführungsform    ist  mit 1 und 2 je eine Zellenfront eines mehr  stöckigen     Garagegebäudes    bezeichnet. Zwi  schen den beiden Zellenfronten 1 und 2 be  findet sich ein Korridor 3, in welchem eine  Aufzugseinrichtung in der horizontalen     P..ieh-          tung    fahrbar angeordnet ist..

   Die Aufzugsein  richtung weist eine     Fachwerkkonstruktion    4  auf, welche annähernd vom obern Ende des  Korridors zum untern Ende desselben schräg       verläuft.    Die     Fachwerkkonstruktion    ist mit  Führungsschienen 5 versehen, welche sich ver  tikal von oben nach unten erstrecken und  mittels Verstrebungen 6 mit dem Fachwerk 4  verbunden sind. In den Führungsschienen 5  ist eine Aufzugskabine 7 geführt, welche in  bekannter     MTeise    auf und ab bewegbar ist. Die  Mittel     zum        I4eben    und Senken der Aufzugs  kabine 7 sind in der Zeichnung nicht darge  stellt. Zu diesem Zwecke könnte ein üblicher      Aufzugselektromotor mit Steuerung vorge  sehen sein.  



  Am untern Ende ist die     Faehwerkkon-          struktion    mittels Rollen 9 an einer Schiene 8  abgestützt. Die Schiene 8 erstreckt sich ent  lang der ganzen Zellenfront 1. Gegen diese  stützen sich die Rollen 9 ab, welche zweck  mässigerweise mit einem Leitkranz 10 versehen  sind, wie dies aus der     Fig.    8 ersichtlich ist.  



  Eine andere Lösung ist in der     Fig.    7 dar  gestellt. Bei dieser Ausführung finden je zwei  Rollen 11 und 12     Anwendung.    Die Rolle 11  rotiert um eine horizontale Achse 13 und die  Rolle 12 um eine     vertikale    Achse 14. Die Ach  sen 13 und 11 sind am     Fachwerk    gelagert.  



  Am obersten Teil der Zellenfront 2 ist  eine Schiene 15 befestigt, welche sich entlang  der ganzen Zellenfront erstreckt. Die Schiene  15 ist so angeordnet, dass ihre Mittelebene  horizontal verläuft, wie dies aus der     Fig.    7  ersichtlich ist. Gegen diese Schiene 15 stützen  sich Rollen 16 ab, von denen in der Zeichnung       nur    eine ersichtlich ist. Die Rollen 16 rotieren  um je eine vertikale Achse 17, welche am  obern Ende des Fachwerkes 4 befestigt sind.

    Die Anordnung ist so getroffen, dass die  beiden     Abstützstellen,    das heisst die mit der  Schiene 8 bzw. 15 in Verbindung stehenden  Teile der     Aufzugseinriehtung,    welche je eine  einseitige Abstützung bilden, auf verschiede  nen Seiten der durch den Schwerpunkt der  Einrichtung gehenden, sich in deren     Bewe-          gungsriehtung        erstreckenden        Mittelebene    lie  gen. Diese Ebene geht bei der in der     Fig.    1  gezeigten Ausführung durch die Führungs  schienen 5.  



  Durch die beschriebene Ausbildung wird  erreicht, dass das Aufzugsgerüst ein     Kipp-          moment    im Uhrzeigersinn erhält und sieh so  gegen die Schienen 8 und 15 abstützt. Das  Aufzugsgerüst ist in dieser Weise besonders  steif     durehgebildet,    so dass keine Schwingun  gen und     Durehbiegungen    auftreten können.  



  Die     Kräfteverteilung    ist aus der     Fig.     ersichtlich.  



  Eine zweite Ausführung ist aus der     Fig.    2  ersichtlich. Der Unterschied gegenüber der  Ausführung nach     Fig.    1 besteht darin,     da.ss       hier die Führung 18 für die Aufzugskabine  Teil der     Fachwerkkonstruktion    19 bildet, in  dem die Führungsschienen 18 Tragelemente  der Konstruktion sind. Die Anordnung der  Schienen 8 und 15 entspricht. genau der in  der     Fig.    1 dargestellten Konstruktion.  



  In der     Fig.    3 ist als     Fachwerkkonstruktion     ein unten     abgekröpfter    Vertikalträger 20 vor  gesehen. Der     abgekröpfte    Teil ist mit 21 be  zeichnet. Auch bei dieser Konstruktion ist die  Kabinenführung 22 als Tragelement ausge  bildet. Diese     Ausführung    ist in der     Fig.   <B>10</B>  in grösserem     Massstab        dargestellt.    Wie daraus  ersichtlich ist, ist. die Aufzugskabine 23 in  der Führung 22 geführt und hängt an einem  Tragseil 24, welches     andernends    ein Gegenge  wicht 25 trägt. Das Tragseil 24 ist über eine  U     rnlenkrolle    26 geführt.

   Ein weiteres Seil 27  dient. zum Heben und     Senken    der Aufzugs  kabine 23. Ein Elektromotor 28 dient zum  Auf- und Abwickeln des     Seils    27.  



  Die Abstützung der     Fachwerkkonstrutktion     erfolgt mittels einer untern Schiene 29 und  einer obern Schiene 30. Gegen die Schiene 29  stützen sich Rollen 31 und gegen die Schiene  30 Rollen 32 ab.  



  Schliesslich sei noch erwähnt, dass unten  unter Umständen eine mit ihrer     Längsmittel-          ebene    schief zur Vertikalen angeordnete  Schiene 33 Verwendung finden kann, wie  dies aus der     Fig.    9 ersichtlich ist. Gegen diese  Schiene 33 stützt. sieh dann eine Rolle 34 ab,  welche beidseitig je einen Leitkranz 35 auf  weist.  



  Bei allen beschriebenen Ausführungsbei  spielen sind die obern und untern     Abstütz-          stellen    des Aufzugsgerüstes auf verschiedenen       Seiten    der durch den Schwerpunkt der Ein  riehtung gehenden, sieh in deren     Bewegungs-          riehtung    erstreckenden vertikalen Mittelebene.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Horizontal fahrbare Aufzugseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Aufzugsge rüst sowohl oben als auch unten einseitig ab gestützt ist, wobei die obern und untern Ab stützstellen auf v ersehiedenen Seiten der durch den Schwerpunkt der Einrichtung ge- henden, sich in deren Bewegungsrichtung er streckenden Mittelebene liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Aufzugseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ein Fachwerk aufweist und Führungsschienen für die Aufzugskabine, welche sich vertikal von oben nach unten erstrecken und mittels Verstrebungen mit dem Fachwerk verbunden sind. 2.
    Aufzugseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungen für die Aufzugskabine Teile des Fachwerkes sind und tragende Elemente bilden. 3. Aufzugseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Fachwerk als abge- kröpfter Vertikalträger ausgebildet ist.
CH324367D 1954-05-28 1954-05-28 Horizontal fahrbare Aufzugseinrichtung CH324367A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH324367T 1954-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH324367A true CH324367A (de) 1957-09-15

Family

ID=4499512

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH324367D CH324367A (de) 1954-05-28 1954-05-28 Horizontal fahrbare Aufzugseinrichtung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH324367A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1981800B1 (de) Parkbühne für kraftfahrzeuge
DE3329492A1 (de) Transportabler behaelterverbund zur zeitlich begrenzten errichtung von gebaeuden
DE1291487B (de) Hubvorrichtung in der Art einer Nuernberger Schere
DE1781441A1 (de) Laufkran
DE878549C (de) Portalkran, insbesondere fuer den Hafenbetrieb
DE1808989A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von monolitischen,raumgrossen Bauwerken aus bewehrtem Beton,insbesondere von Stahlbetonfertiggaragen
DE3824921C2 (de) Brückenunterfahrvorrichtung
CH324367A (de) Horizontal fahrbare Aufzugseinrichtung
DE1941940B2 (de) Fahrzeug mit Hebevorrichtung für großvolumige Kästen, vorzugsweise aus Beton mit Ausnehmungen im Boden für teleskopisch längenveränderliche Beine der Hebevorrichtung
DE817468C (de) Verfahren zur Montage fester Bruecken aus vorgefertigten Brueckenabschnitten
DE4216479A1 (de) Kettengeführtes Parksystem
DE2112947C2 (de) Fahrzeug für den Transport von Stahlbetonraumzellen
DE3441573A1 (de) Turmkran mit geteiltem ausleger
DE8323494U1 (de) Transportabler Behälterverbund zur zeitlich begrenzten Errichtung von Gebäuden
DE1759343A1 (de) Garage fuer mehrere Kraftfahrzeuge
DE10143452A1 (de) Mobile Kabine
DE2808988B2 (de) Höhenverstellbare Bühne für Arbeiten an Wänden mit zurückweichenden Abschnitten
DE2706112C3 (de) Vorrichtung zum Versetzen einer Raumzelle aus Stahlbeton und mit dieser Vorrichtung versetzbare Raumzelle
DE2655032A1 (de) Vorrichtung zum transport von raumzellen
DE1434545C (de) Mehrstockige Garage fur Kraftfahr
DE1756481A1 (de) Verfahren zum Aufstocken eines fahrbaren Turmdrehkranes
DE1941679A1 (de) Saeulenaufzug
DE1434547C (de) An Bodenverankerungen abgespannter Mast für Überlandleitungen
DE1038264B (de) Horizontal verfahrbarer Aufzugsturm fuer Garagen
DE970175C (de) Verfahren zum Herstellen einer teilverankerten oder voll in sich verankerten Haengebruecke und nach diesem Verfahren hergestellte Haengebruecke