CH324211A - Vervielfältigungsmaschine - Google Patents

Vervielfältigungsmaschine

Info

Publication number
CH324211A
CH324211A CH324211DA CH324211A CH 324211 A CH324211 A CH 324211A CH 324211D A CH324211D A CH 324211DA CH 324211 A CH324211 A CH 324211A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
blades
sheet
duplicating machine
copy sheet
cylinder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Tomlin Edward
Original Assignee
Gestetner Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gestetner Ltd filed Critical Gestetner Ltd
Publication of CH324211A publication Critical patent/CH324211A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/70Article bending or stiffening arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K1/00Plants characterised by the form or arrangement of the jet pipe or nozzle; Jet pipes or nozzles peculiar thereto
    • F02K1/06Varying effective area of jet pipe or nozzle
    • F02K1/15Control or regulation
    • F02K1/16Control or regulation conjointly with another control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description


  



     Vervielfältigungsmasehine   
Die Erfindung betrifft eine   Vervielfälti-    gungsmaschine, bei welcher eine Matrize über mindestens einen Zylinder läuft und die sieh folgenden Papierblätter nach dem Druek an eine Ablegestelle geführt werden, um darauf einen Stoss von Kopien zu bilden.



   Es wurde festgestellt, dass namentlich bei dünnem Papier die der Ablegestelle   zugelei-    teten Kopien über die bedruckte Seite der obersten Kopie gestossen werden und dabei den   noeh    nassen Druck verschmicren, wobei diese Erscheinung dann verstärkt auftritt, wenn die Arbeitsgesehwindigkeit der Ma  seliine    erhöht wird.



   Zweek dieser Erfindung ist es nun, das Auftreten dieser Erscheinung zu verhüten oder mindestens zu reduzieren.   



   1) ie erfindungsgemässe Vervielfältigungs- masehine zeiehnet sieh aus dureh Klingen    zum Ergreifen der Oberseite jedes Kopierblattes an dessen Seitenrand, während dasvon der Maschine freigegeben wird, und ein zum Erfassen der Unterseite des Kopierblattes bestimmtes Glied, wobei die Klingen und das genannte Glied so angeordnet sind, dass das Kopierblatt in dessen   Transportrieh-      tano    ? während dem Verlassen der Maschine gebogen und dessen konkave Seite nach unten   geriehtet    ist.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform    der erfindungsgemässen   Vervielfältigungsmasehine    dargestellt. Es zei  gen :   
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der   Vervielfältigungsmaschine,   
Fig. 2 eine Detailansicht zu Fig. 1 bei teilweise aufgebrochener Deckplatte in grösserem Massstab,
Fig. 3 eine Ausiht mit   Teilsehnitt    in Richtung des Pfeils 3 in Fig. 2.



   Wie in Fig. 1 dargestellt, besitzt die Maschine einen auf einer Grundplatte 6 abgestützten Rahmen 5, einen Tisch 7, auf welchem ein Stoss Papier angeordnet ist, um der Machine zugeführt zu werden, einen Emp  fangstiseh    9, auf welchem sich die die Masehine verlassenden Kopien in einem Stoss 10 ansammeln, einen obern Zylinder 11, einen   iintern    Zylinder 12, eine Druckrolle 13 und bei   14    angedeutete Mittel, welche sich um die Rollen   1.    1 und 12 bewegen und an welchen ein   Seidenschirm und eine    Matrize zum Transport um die Zylinder in bekannter Weise befestigt ist. Die von der Machine kommenden Kopien laufen auf dem Stoss 10 auf einen Anschlag 15 auf, der am Tisch befestigt ist.



  Die Machine wird durch eine Handkurbel 16 angetrieben, welche auf einer Welle 17 angeordnet ist, wobei diese Welle ein Stirnrad 18 trägt, das mit einem auf der Welle des untern Zylinders angeordneten Ritzel 49 im Eingriff steht. 



   Die Papierblätter werden in bekannter Weise durch nicht gezeichnete Mittel zwischen dem untern Zylinder 12 und der   Di-Liekrol, le    13 in die Machine eingeführt. Die   Druekrolle    ist auf einer Stange 19 angeordnet, welche durch einen Mechanismus bekannter Art (nicht dargestellt) oszilliert wird, wodurch die Rolle 13 sich gegen den untern Zylinder 12 von demselben wegbewegt. Der   Seidenschirm    und die Matrize sind an den Mitteln 14 durch Stangen und Platten befestigt, welche über die äussere Seite der Matrize vorstehen, und die Rolle wird oszilliert, um diese   vorstehen-    den Teile durchzulassen.

   Wird ein Blatt vom Stoss   8    auf die Matrize geführt, so wird die Rolle 13 zur Anlage gegen das Papier gebracht, um dieses gegen die Matrize zu   drük-    ken.



   Ein bei 20 generell angedeutetes Glied ist an der Stange 19 angehängt und besitzt eine Federklammer 21, welche mit einer Spindel   22    im Eingriff ist, durch welche Spindel das Glied 20 unmittelbar vor der Zone, in der die Kopien vom Zylinder 12 freigegeben werden, abgestützt ist. Das Glied 20 besitzt ein Paar distanziert angeordnete, schräg ansteigend verlaufende Führungen 23, gegen welche die Kopien geführt werden und auf welchen die Kopien aufwärts über deren obere Kanten   24    geleitet werden. Das Glied 20 kann auf einfache Weise von der Spindel 22 gelöst und von der Stange 19 abgehängt werden.



   Wie in Fig. 3 gezeigt, ist das Glied 20 in der Mitte des Zylinders 12 angeordnet.



   Ein   Abstreifermeehanismus    ist vorgesehen, um zu   erreiehen,    dass die Kopien, die die Tendenz haben, an der Matrize anzuhaften, sich von der Matrize lösen, sobald sie zwischen Zylinder 12 und Rolle 13 freigegeben werden. Der   Abstreifermeehanismus    weist eine in Lagern 26 und 27 getragene Stange 25 (Fig. 3) auf, wobei diese Lager am Maschinenrahmen 5 befestigt sind. Auf der Stange 25 sind Abstreiferklingen 28 abgestützt. Die Klingen haben geneigte Enden 50 (Fig. 2), welche in einer Tangente an den Zylinder 12 zur Anlage kommen. Wie in Fig. 3 näher gezeigt, sind die Klingen 28 an Blöcken 29 angebracht, welche gerändelte Muttern 30 tragen, um die Blöcke gegen ungewollte   Beweglmg    an der Stange 25 zu sichern.

   Wenn die gerändelten Muttern gelöst werden, so können die   Block 29    bzw. die Klingen in Längsrichtung der Stange 25 und des Zylinders 12 und damit quer zur   Förderriehtung    der Machine um die Papierbreite verstellt werden. An einem Ende der   Stange 25    ist ein   1-lebel    31 befestigt, der einen in einen Schlitz 33 eingreifenden Stift   32      (Fig.    2) aufweist, welcher Schlitz in einem   Schwingteil    34 vorgesehen ist, der bei 35 schwenkbar gelagert ist.

   Wenn der Teil   34    schwingt, so bewirkt die Verbindung zwischen Schlitz 33 und Stift 32 eine oszillierende Be  wegung    der Stange 25, wobei sich die Ab  streiferklingen    aus der in Fig. 2 durch ausgezogene Linien angedeuteten in die durch gestrichelte Linien dargestellte Lage bewegen.



  Auf der Welle 17 ist eine   Noekenseheibe    36 angeordnet, auf der eine durch einen Hebel 38 getragene Gegenrolle   37    unter der   Wir-    kung einer Feder 39 angepresst wird. Die   Nockenseheibe    36 erteilt dem Teil 34 eine   Sehwingbewegung.   



   Das Lager 26 besteht aus einem Gehäuse   40,    einer in demselben angeordneten Federhülse 41 und einer Feder, welche die Federhülse in Fig. 3 nach links drückt. Das Ende des Gehäuses 40 besitzt eine Öffnung zur Auf  nahme    des zylindrisehen Teils 43 der Stange   25.    Wenn die Stange 25 entgegen der   Wir-    kung der Feder   42    nach rechts   versehoben    wird, so kann diese ausser Eingriff mit dem Lager 27 gebracht und aus der Machine entfernt werden.



   Beim Betrieb wird ein Blatt Papier, wenn es vom Zylinder 12 und der Rolle 13 freigegeben wird, an seiner vordern Kante durch die Klingen 28 erfasst und von der Matrize abgestreift, wobei die Kopie gezwungen wird, unter den Abstreifern zu passieren. Wenn die Vorderkante der Kopie von der Matrize gelöst ist, wird diese Kopie von den   Führmgen    23 erfasst und aufwärts über deren Kanten 24 geführt. Die   Führimgen    23 sind mit der un  tern    Seite des Blattes in Berührung, und aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass deren obere Kanten   24    höher liegen als die Abstreifer 28, so dass die Kopie um eine Axe gebogen wird, welche parallel zur   Transportriehtung    des Blattes verläuft, wobei die konkave Seite desselben nach unten gerichtet ist.

   Infolge der Biegung erhält das Blatt eine gewisse Steifigkeit, welche bewirkt, dass das Blatt über dem Stoss 10 passiert, bis dessen Vorderkante gegen den Anschlag 15 stösst, worauf die Kopie auf den Stoss absinkt. Dadurch, dass die Kopien nahezu über die volle Länge des schon abgelegten Stosses transportiert werden, bevor sie auf diesen in vertikaler Richtung fallen, besteht keine Gefahr, dass die Tinte oder Druekfarbe auf der obersten Kopie des Stosses durch die   näehstfolgende    Kopie   verschmiert    wird.



   Der Zweck der Oszillation der Klingen 28 ist der   gleiehe    wie bei der Rolle 29, nämlich den Durchgang der vorstehenden Teile der   tlit. tel 1, welche    den   Seidenschirm    und die Matrize an den Zylindern 11 und 12 befestigen, zu gestatten.



   Es ist ersichtlich, dass das Glied 20 einen   allfreehtstehenden    Ansatz 56 besitzt, der eine Schnur 51 führt, welche durch Federn   52    gespannt und mittels Ösen 53 an Armen 54 gehalten ist. Die Schnur ist ein elektrischer Liter und trägt Kontaktdrähte 55. Wenn das Kopierblatt weggeführt wird, streicht dessen Unterseite über die Drähte   55, und    die vor  liandene    statisehe Elektrizität wird zur Erde abgeleitet.



   Während die Erfindung speziell für Zwei  zylinder-Kopiermaschinen    geeignet ist (das heisst Maschinen mit einem untern und einem obern Zylinder), lässt sie sich auch auf Einzylinder-Vervielfältigungsmasehinen oder -Druckmaschinen anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vervielfältigungsmaschine, bei welcher eine Matrize über mindestens einen Zylinder läuft und die sich folgenden Papierblätter nach dem Druck an eine Ablegestelle geführt werden, um da. rauf einen Stoss von Kopien zu bilden, gekennzeichnet durch Klingen zum Ergreifen der Oberseite jedes Kopierblattes an dessen Seitenrand, während dasselbe von der Machine freigegeben wird, und ein zum Erfassen der Unterseite des Kopierblattes be stimmtes Glied, wobei die Klingen und das genannte Glied so angeordnet sind, dass das Kopierblatt in dessen Transportriehtung wäh- rend dem Verlassen der Maschine gebogen und dessen konkave Seite nach unten gerich- tet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vervielfältigungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das s zum Erfassen der Unterseite des Kopierblattes bestimmte Glied (20) eine geneigte, aufwärts verlaufende Führung (23) aufweist, zum Zweck, den Mittelteil des Blattes über die Höhe dessen Seitenränder zu heben.
    2. Vervielfältigungsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die i'ührtmg (23) hinter dem Teil der Klingen (28) liegt, welcher zuerst mit dem Kopierblatt in Berührung kommt.
    3. Vervielfältigungsmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingen (28) so angeordnet sind, dass das Blatt t abwärts und gegen das die Unterseite berührende Glied (20) geleitet wird.
CH324211D 1953-08-04 1954-07-30 Vervielfältigungsmaschine CH324211A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB324211X 1953-08-04
GB270454X 1954-04-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH324211A true CH324211A (de) 1957-09-15

Family

ID=26258589

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH324211D CH324211A (de) 1953-08-04 1954-07-30 Vervielfältigungsmaschine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH324211A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH639346A5 (de) Doppelbogenzufuhrvorrichtung fuer drucker.
DE1436497C3 (de) Siebdruckvorrichtung für Bogen
DE634158C (de) Bogenauslegevorrichtung fuer Rotationsdruckmaschinen
CH324211A (de) Vervielfältigungsmaschine
DE2637365C3 (de) Schneidvorrichtung zu einem Falzapparat von Rotationsdruckmaschinen
DE3034767C2 (de)
DE890347C (de) Bogenausfuehrvorrichtung fuer eine Druckmaschine
DE959915C (de) Rotationsschablonendrucker mit Einrichtung zum Durchwoelben der Kopien bei dem Herausfuehren aus der Maschine
DE2451461C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum passergerechten Ausrichten von Bogen in einer Bogenrotationsdruckmaschine
DE971287C (de) Rotationsschablonendrucker mit Einrichtung zum Abstreifen der Kopien vom Zylinder
DE559438C (de) Rotationsdruckmaschine fuer veraenderliche Formate zum Verarbeiten von endlosen Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl.
DE176020C (de)
DE4122329A1 (de) Einrichtung zur bedruckstoffzufuhr und dessen weiterbearbeitung in bogenverarbeitenden rotationsdruckmaschinen
DE418998C (de) Bogenanlegevorrichtung fuer Druckmaschinen
DE943591C (de) Papiervorschubvorrichtung bei Bogenanlegern z.B. fuer Rotationsvervielfaeltiger
DE528991C (de) Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten von Bogen bei Druckmaschinen o. dgl.
DE447074C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren von Briefumschlaegen u. dgl. bei Rotationsdruckmaschinen
CH681801A5 (de)
DE110006C (de)
DE464033C (de) Vorrichtung zur Abnahme von Blechen
DE432852C (de) Rotationsgummidruckmaschine
DE695390C (de) Vorrichtung zum Ausfuehren von bedruckten Bogen, insbesondere bei Haltzylinderschnellpressen
DE549538C (de) Bogenzufuehrvorrichtung fuer Rotationstiefdruckpressen zum Bedrucken von einzelnen Bogen
DE166428C (de)
DE408800C (de) Buchdruckschnellpresse mit hin und her gehendem Karren und in einer Richtung sich drehendem Druckzylinder