CH323408A - Verfahren zur Herstellung eines rechteckigen Rahmengliedes für ein Ziehgliederband, nach dem Verfahren hergestelltes Rahmenglied und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines rechteckigen Rahmengliedes für ein Ziehgliederband, nach dem Verfahren hergestelltes Rahmenglied und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH323408A
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Sickinger Erwin
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Soehnle Erwin
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/36Making other particular articles clips, clamps, or like fastening or attaching devices, e.g. for electric installation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/06Making more than one part out of the same blank; Scrapless working

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     rechteckigen        Rahmengliedes    für ein     Ziehgliederband,     nach dem Verfahren hergestelltes Rahmenglied und Vorrichtung zur Durchführung  des Verfahrens    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines rechteckigen       Rahmen:gfiedes    ohne Boden aus zwei Taschen  schenkeln und sie verbindenden hochgestellten       Querschenkeln    für ein     Ziehgliederband,    welch  letzteres aus Rahmen und darin gegen Fe  derwirkung verschiebbaren Verbindungsglie  dern besteht, sowie auf ein nach diesem Ver  fahren hergestelltes Rahmenglied und auf  eine Vorrichtung zur Durchführung des Ver  fahrens.  



  Es ist bekannt, solche Rahmenglieder aus  einem     Stanzstreifen    anzufertigen, der Ver  breiterungen, die zu Taschen geprägt werden  und Verbindungsteile, welche am fertigen  Rahmenglied die Stege bilden, aufweist. Der  fertig geprägte Streifen wird sodann zu einem  Rahmen zusammengebogen, derart, dass die  Taschen und Stege jeweils einander gegen  überliegen, wobei die freien     Stegenden    an  schliessend durch     Lötung,        :Schweissung    oder  auf mechanischem Wege miteinander verbun  den werden. Dies bringt einen Arbeitsgang  mit. sich, der nicht oder nur schwierig auf  rein maschinellem Wege durchführbar ist.

    Ausserdem wird durch den     Löt-    oder Schweiss  vorgang leicht der     Metallüberzug,    insbeson  dere wenn dieser aus Edelmetall besteht, be  schädigt. Ferner muss die Verbindung an den    am meisten der Beanspruchung (Bandzug)  ausgesetzten Stellen, den Stegen, erfolgen.  



  Diese Nachteile werden bei dein Rahmen  glied gemäss der Erfindung nun behoben, da  dieses fugenlos aus einem     Stanzstück    gebildet  wird.  



  Die Herstellung dieses Rahmengliedes kann  auf rein     maschinellem    Wege erfolgen, und  zwar, indem am     ,Stanzstück    zunächst die seit  lichen Taschen geprägt sowie die     beidendig          angestanzten    Stege     aufgestellt    und anschlie  ssend die Taschen und Stege in die Band  ebene gebracht werden.  



  Eine Ausführungsform eines Rahmenglie  des sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung  und eine Vorrichtung zur Durchführung des  Verfahrens sind in der Zeichnung beispiels  weise schematisch und teilweise im Schnitt  dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 und 2 die Draufsicht und :

  Seiten  ansicht auf ein     Stanzstück    zur Herstellung  eines     erfindungsgemässen    Rahmengliedes,       Fig.    3 und 4 die Draufsicht und den  Schnitt durch das     Stanzstück    gemäss     Fig.    1  nach dem Prägen der 'Taschen,       Fig.    5 eine     perspektivische    Ansicht.

   zu den       Fig.    3 und 4,       Fig.    6 und 7 die Draufsicht und den  Schnitt durch ein fertiges Rahmenglied,           Fig.    8 und 9 die Draufsicht und die Seiten  ansicht eines fertigen Bandstücks in gedehn  tem Zustand und teilweise im Schnitt,       Fig.    10 und 11 die Seitenansicht und die  perspektivische Ansicht des ersten     Werkzeu-          ges    zum     Vorprägen    und       Fig.    12 und 13 die Seitenansicht, und per  spektivische Ansicht des zweiten     Werkzeuges     zum     Fertigprägen    eines     erfindungsgemässen     Rahmengliedes.  



  Das aus einem Blechstreifen ausgestanzte       Stanzstück        (Fig.    1. und 2) weist zwei Verbrei  terungen ? auf, die     beidendig    durch je einen  bogenförmig ausgebildeten Steg 3 verbunden  sind. Aus den Verbreiterungen 2 werden die  Taschen 4 geprägt und gleichzeitig die Stege 3,  wie aus     Fig.    3 bis 5 ersichtlich, hochgestellt..  Anschliessend werden die Taschen 4 und  Stege 3 in die Bandebene ausgerichtet, so  dass damit schon das Rahmenglied, wie in       Fig.    6 und 7 dargestellt, fertig ist. Dieses  Glied besteht somit aus einem fugenlos zu  sammenhängenden Rahmen grosser     Festigkeit.     und kann in nur drei Arbeitsgängen maschi  nell hergestellt werden.  



  In jedes erfindungsgemässe Rahmenglied  3, 4 wird eine Feder 5 eingesetzt,     alsdann     werden je zwei     R.a.hmenglieder        3,,    4 durch  ein ebenfalls aus einem     Stanzstück    bestehen  des     Rouleauglied    6 miteinander derart. ver  bunden, dass das     R-ouleauglied    6 beim einen  Rahmenglied nur über den Steg 3 gehängt  wird, während es beim andern Rahmenglied  den Steg sowie die     eingelegte    Feder 5 über  greift. Das so gebildete     Ziehgliederband,    das  in den     Fig.8    und 9 dargestellt ist, besitzt.  neben guten Drehungseigenschaften auch eine  grosse Stabilität.  



  Prägewerkzeuge zur Herstellung eines  Rahmengliedes 3, 4 gemäss der Erfindung sind  in     Fig.    10 bis 13 dargestellt. Im Werkzeug  gemäss     Fig.    10 und 11 wird das Rahmenglied  3, 4 aus dem     Stanzstück    2, 3     vorgeprägt.    Das       Gesenk    7 weist eine     Ausnehmung    8 auf, die  die Form des     Stanzstückes    2, 3 für das Rah  menglied 3, 4 besitzt. In dieser     Ausnehmung    8  sind zwei Einlassungen 9 angebracht, die  durch einen Auswerfer 10, welcher unter Wir-         kung    der Feder 11 nachgiebig gelagert ist,  verschlossen sind.

   Der in den Zapfen 12 ge  führte Stempel 13 weist zwei Vorsprünge 14  auf, welche beim Prägevorgang in Zusam  menwirkung mit den Einlassungen 9 die  Taschen 4 bilden. Hierbei stellen sich die Stege  3 hoch und legen sich den seitlichen Flächen  15 an. Damit. nach dem Prägevorgang das       vorgeprägte    Rahmenglied 3, 4 nicht im     Cle-          senk    7 stecken bleibt, ist der Auswerfer 10  vorgesehen. Das nach dem Prägevorgang auf  den Vorsprüngen 14 sitzende     vorgeprägte     Rahmenglied 3, 4 wird sodann einfach durch  den unter Wirkung der Feder 1-6 stehenden  Schwenkteil 17 mit dem     Anlegeebacken    1-8 ab  geschoben.  



  Im Werkzeug gemäss     Fig.    12 und 13 wird  das     vorgeprägte    Rahmenglied 3, 4 fertigge  prägt. Das     Gesenk    19 weist zwei     Ausnehmun-          gen    20 auf, welche zur Aufnahme der Taschen  4 der     vorgeprägten    Rahmenglieder 3, 4 dienen.  Zwischen ihnen (2.0) befindet sieh ein unter  Wirkung einer Feder 21 stehendes Führungs  stück 22, welches zwischen sich und den beid  seitig angeordneten     Gesenkaufsätzen    2     ä     Schlitze 24 frei lässt. Hierin kommen die  hochgestellten Stege 3 der     vorgeprägten    Rah  menglieder 3, 4 zu liegen.  



  Der in den Zapfen 2'5 geführte Stempel  <B>26</B> trägt zwei Stahlfedern 27, mit welchen er  die Stege in den Schlitzen 24 beim Nieder  gehen gerade richtet. Hierbei fährt das Füh  rungsstück 22 gegen Wirkung der Feder 21  nieder und die in den     Ausnehmungen    19 lie  genden Taschen 4 der Rahmenglieder 3, 4  werden einander     zugeschw        enkt.    Danach ist  das     Stanzstüek    2, 3 fertig zum Rahmenglied  3, 4 geprägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines recht eckigen Rahmengliedes ohne Boden aus zwei Taschenschenkeln und sie verbindenden hoch gestellten Querschenkeln für ein Zierglieder band, welch letzteres aus Rahmen- und darin gegen Federwirkung verschiebbaren Verbin dungsgliedern besteht, dadurch gekennzeich net, dass es fugenlos aus einem Stanzstück ge- bildet, wird, indem zunächst in diesem Stanz- stüek die seitlichen Taschen geprägt sowie die beidseitig angestanzten Stege aufgestellt ttnd anschliessend die Taschen und Stege in die Bandebene gebracht werden.
    1I. Rahmenglied, hergestellt nach dem Ver fahren nach Patentanspruch I. III. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gesenk eine Ausnehmung zum Einsetzen des Stanzstücks für das Rahmenglied aufweist, in welcher zwei durch einen unter Federwirkung stehenden Auswerfer verschlossene Einlassungen für die Taschen angebracht sind und der Stempel zwei in diese eingreifende Vorsprünge zur Bildung der Taschen und ferner seitliche Flächen zum.
    Anlegen der sich hoch stellenden Stege aufweist und einen unter Federwirkung stehenden Schwenkteil besitzt, um das vorge- prägte Rahmenglied mittels Anlegebacken für die Sterne abzustreifen.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, d'ass das zweite Ge- senk zwei zwischen einem unter Federwirkung stehenden Führungsstück liegende Ausneh- mungen zur Aufnahme der Taschen des vorge- prägten Rahmengliedes aufweist und zwischen dem Führungsstück und den beidseitig ange ordneten Gesenkaufsätzen zwei Schlitze frei gelassen sind, derart,
    dass hierin die hochge stellten Stege der vorgeprägten Rahmenglie der eingesetzt werden können und der Stempel zwei Stahlfahnen besitzt, um die Stege in den Schlitzen gerade zu richten, wobei das Führungsstück mit niederfährt und die in den Ausnehmungen liegenden Taschen einan der zugekehrt werden und so das fertigge prägte Stanzstück entsteht.
CH323408D 1952-12-03 1953-12-02 Verfahren zur Herstellung eines rechteckigen Rahmengliedes für ein Ziehgliederband, nach dem Verfahren hergestelltes Rahmenglied und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH323408A (de)

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