DE485758C - Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Metallbandverbindungen - Google Patents

Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Metallbandverbindungen

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DE485758C
DE485758C DEB137041D DEB0137041D DE485758C DE 485758 C DE485758 C DE 485758C DE B137041 D DEB137041 D DE B137041D DE B0137041 D DEB0137041 D DE B0137041D DE 485758 C DE485758 C DE 485758C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/34Securing ends of binding material by applying separate securing members, e.g. deformable clips
    • B65B13/345Hand tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von metallbandverbindungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Werkzeug zur Herstellung von Metallbandverbindungen.
  • Nach dem bekannten Verfahren nach Patent 454 6o'7 werden die Verschlußteile durch symmetrisch zu beiden Seiten einer mit Druckfingern versehenen Patrize schwingbar angeordnete, als Matrizen ausgebildete Zangenbacken an den Längsrändern erfaßt und gegen die Druckfinger der Patrize gedrückt. Es werden also dadurch Randeindrücke erzeugt, daß der Druck der Zangenbacken allmählich von unten gegen die Verschlußstelle wirkt.
  • Das Verfahren nach der Erfindung besteht demgegenüber darin, daß in den miteinander zu verbindenden Teilen zuerst nach dem Verfahren des Hauptpatentes mittels zweier in seitlichem Abstande voneinander liegender, auf eine gemeinsame Patrize mit Gegendruckfingern wirkender Zangenschenkelpaare aus der Ebene der Verschlußteile heraustretende Randeindrücke erzeugt werden .und daß dann die Längsränder zwischen diesen Randeindrücken durch ein zwischen den genannten Zangenschenkelpaaren angeordnetes drittes Zangenschenkelpaar, das um besondere Drehpunkte schwingt, weiter gegen die untere Randfläche umgebogen werden, so daß eine zweifache Verformung der Verschlußteile mit demselben Werkzeuge erzeugt wird. Wenn es bis heute oft nötig war, mehrere Male durch Eingriff oder Einschnitte an den Längsrändern den Verschluß zu verformen, um eine festere Verbindung zwischen den Bandenden zu erzielen, so ist dieses durch die eigenartigen, mit Hilfe eines Werkzeuges unmittelbar aufeinanderfolgenden Verformungen nicht mehr erforderlich. Außerdem wird durch das Verfahren noch eine höhere Festigkeit der Verbindung als bisher erzielt.
  • Auf der Zeichnung sind zwei nach dem Verfahren hergestellte Verschlüsse sowie ein Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens beispielsweise verauschaulicht.
  • Es stellen dar Abb. r eine obere Ansicht einer fertigen Metallbandverbindung, Abb. 2 eine untere Ansicht derselben, Abb. 3 eine obere Ansicht einer anderen fertigen Metallbandverbindung, Abb. 4 eine untere Ansicht derselben, Abb. 5 eine Ansicht der als Matrizen ausgebildeten Druckfinger des Verschlußwerkzeuges, Abb. 6 eine Ansicht der zusätzlich angeordneten Zangenbacken, Abb.7 eine Ansicht des Verschlußwerkzeuges von unten gesehen.
  • Mit x ist eine rechteckige Patrize bezeichnet, die auf der Unterseite an beiden Längsseiten je zwei Druckfinger 2 besitzt, gegen die von unten die von einer Verschlußhülse 7 umgebenen und miteinander zu verbindenden Metallbandenden 6 angelegt werden. Zu beiden Seiten der Patrize i sind in zwei Platten $ zwei Achsen g befestigt, die in der Mitte je eine exentrische Erweiterung =o aufweisen. Zu beiden Seiten: dieser exzentrischen Erweiterung sind auf den Achsen Zangenhebel 3 gelagert, die an ihren unteren Enden als hakenförmige Matrizen ausgebildete Druckfinger 3 b besitzen. Diese Druckfinger dienen dazu, die Verschlußteile 6, 7 von unten an die Patrize i unter gleichzeitigem Umfassen der Druckfinger 2 anzudrücken, um dadurch an den beiden Längsseiten der Verschlußteile je zwei aus, deren Ebene heraustretende Randeindrücke zu erzeugen, indem durch die Druckfinger der Patrize Randstellen der Verschlußteile nach unten verdrängt werden. Zwischen den Hebeln 3 sind auf den exzentrischen Erweiterungen der Achsen g Zangenschenkel 11 gelagert, die an den unteren Enden als Druckfinger 3 T ausgebildet sind. Durch diese Zangenschenkel 1i, die infolge ihres längeren Schwinghebelarmes mehr waagerecht als die Schenkel 3 wirke, werden die zwischen den Randeindrücken nach unten gebogenen Ränder der Verschlußteile beim Bewegen der Hebel =i noch weiter einwärts gedrückt, wodurch in den Verschlußteilen zwischen den Randeindrücken eine tiefe Einschnürung oder Umbiegung entsteht, die besonders auf der Unterseite des Verschlusses ausgeprägt ist. Diese eigenartige Verformung der Verschlußteile kann auch ohne Verschlußhülse in gleicher Weise ausgeführt werden, um einen wirklich guten Verschluß mit großer Festigkeit zu erzeugen.
  • Wie aus vorstehendem erhellt, können die verschiedenen tiefen Randeindrücke und Randumbiegungen mit einem Werkzeuge unmittelbar nacheinander erzeuLyt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Metallbandverbindungen nach Patent 454 607, dadurchgekennzeichnet, daß in den miteinander zu verbindenden Bandeisenteilen, die mit einer Hülse umgeben sind, zuerst durch zwei in seitlichem Abstand voneinander liegende, auf eine gemeinsame Patrize mit Gegendruckfingern wirkende Zangenschenkelpaare aus der Ebene der Verschlußteile heraustretende Randeindrücke erzeugt werden und daß dann die Längsränder der Verschlußteile zwischen diesen Randeindrücken durch ein zwischen den genannten Zangenschenkelpaaren angeordnetes, um besondere Drehpunkte schwingendes drittes Zangenschenkelpaar weiter gegen die untere Bandfläche umgelogen werden, so daß eine zweifache rerformung d'er Verschlußteile mit demselben Werkzeuge erzeugt wird.
  2. 2. Werkzeug zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten einer mit Druckfingern versehenen ortsfesten Patrize je drei Zangenschenkel angeordnet sind, von denen die äußeren als nach den mittleren Schenkeln zu offene Matrizen ausgebildete Druckfinger haben und die mittleren mit längerem Hebelarm exzentrisch zu den Drehpunkten der äußeren Schenkel gelagert und mit Druckfingern ausgerüstet sind, die, bei ihrer Bewegung auf die zwischen den Druckfingern der Patrize durch. die-äußerenZangenschenkelabgebogenen Ränder der Verschluß= teile wirkend, eine -weitere Einschnürung dieser Teile erzeugen.
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