CH322944A - Verfahren zur Herstellung eines Kratzenbeschlages. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kratzenbeschlages.

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CH322944A
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Honegger-Splieth Max
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Honegger & Co Vorm Emil Honegg
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  Verfahren zur Herstellung eines     Kratzenbeschiages       Zur     Heisstellung    eines     Kratzenbeschlages     ist es bekannt, in eine nachgiebige Unterlage  U-förmige     Besehlagglieder    einzusetzen, deren  Sehenkel als Zähne dienen. Ferner ist die       Verstellung    eines     Kratzenbeschlages    bekannt,  bei welchem in     einem    metallenen,     rinnenförmi-          gen    Halter gezahnte     Metallstreifen    hochkantig  nebeneinander angeordnet     bzw.        festgelegt    wer  den.

   Diese beiden grundsätzlich voneinander  verschiedenen Ausführungsarten, von denen  die erste als flexibler, die zweite als starrer       Kratzenbesehlag    bezeichnet wird, haben je ihre  eigenen, dem Fachmann bekannten Vor- und  N     aehteile.     



  Demgegenüber     wird    mittels des     erfin-          ciungsgemässen    Verfahrens insofern ein     Krat-          zenbesehlag    anderer Art hergestellt, als in eine  nachgiebige Unterlage U-förmige     Beschla.g-          g1ieder    eingesetzt werden, deren spitzige Zähne  darstellenden Schenkel kein Knie aufweisen,  und die Unterlage in der Folge mittels eines  erhärtenden Kunstharzes imprägniert, wird  zwecks Festigung der Unterlage unter Ver  ankerung der     Beschlagglieder.    Nachstehend   -erden Ausführungsbeispiele der Erfindung  erläutert  Ein Imprägnieren der Unterlage mittels  eines erhärtenden Kunstharzes wird,

   je nach  dem Gebrauchszweck des     Kratzenbeschlages,          unmittelbar    nach dem Einsetzen der     Beschlag-          glieder    vorgenommen oder nachträglich, z. B.  während des     Anbringens    des Kratzenbeschla-    ges auf einen Träger, z. B. beim Aufziehen auf  eine     Kardentrommel,    einen Abnehmer usw.  



  Ein derart hergestellter     Kratzenbeschlag     besitzt die Hauptvorteile des     erwähnten    star  ren     Kratzenbeschlages    und des flexiblen     Krat-          zenbeschlages,    ohne die Nachteile dieser beiden  Ausführungsarten     aufzuweisen,    denn  1. sind die     Beschlagglieder    bzw. die     Krat-          zenzähne    derart an der Unterlage     festgelegt,     dass sie sich nicht aufrichten bzw.

   ihre Relativ  lage nicht ändern können, was eine Feinein  stellung des mit dem     Kratzenbeschlag        ver-          sehenen    Arbeitsteils in bezug auf einen mit  diesem zusammenwirkenden zweiten Arbeits  teil ermöglicht;  2. da die     Beschlagglieder    kein Knie be  sitzen, wird z. B. dem Ansammeln von Baum  wolle im     Kratzenbesehlag    nicht Vorschub ge  leistet, weshalb entsprechend wenig Abfall       bz-w.    Produktionsausfall entsteht und sich dem  gemäss z.

   B. an der Karde wenig Nummern  schwankungen der     Kardenlunte    ergeben, wäh  rend anderseits das Ausstossen der Abfall  ansammlungen nur in grösseren Zeitintervallen  vorzunehmen ist;  3. der     Kratzenbeschlag    hat kein sich nach  teilig auswirkendes übermässiges Gewicht, so  dass er sich ohne Schwierigkeit auf einen Trä  ger, z.

   B. einen Deckel einer     Karde,        aufbrin-          gen    lässt und diesen nicht durchbiegt;  4. die Zähnezahl des     Kratzenbeschlages     kann so dicht gehalten werden, dass in Anwen-           dun-    an einer Karde kurze Fasern sowie  auch Nissen erfasst werden und somit nicht  in das Garn kommen;  5. die Zähne des     Kratzenbeschlages    müssen  nicht     ällzuoft        nachgesehliffen    werden.  



  Ein solches Ausführungsbeispiel des er  findungsgemässen Verfahrens soll an Hand  der Zeichnung näher erklärt werden. Es zei  gen       Fig.    1 im Längsschnitt einen Teil eines       Besehlages    und       Fig.    2 bis 5 je eine Ausführungsart eines       Besehlaggliedes    schaubildlich samt einem  Querschnitt durch einen Schenkel.  



  In     Fig.    1 ist als schmiegsame Unterlage des  herzustellenden     Kratzenbeschlages    ein Stoff  band angenommen, das z. B. aus je einer Lage  Baumwollstoff 1, Wollstoff 2 und Baumwoll  stoff 3 besteht (sogenannter     CWC-Stoff).     In diesen     dreilagigen        Kratzenstoff    sind in be  kannter  'eise U-förmige     Beschlagglieder     eingesetzt worden, die aus flachem Draht her  gestellt sind.

   Gemäss     Fig.    2 endigen die beiden  keine Knie aufweisenden Schenkel des     Be-          schlaggliedes    4 in eine     sägezahnartige    Spitze  5, die infolge einer entsprechenden, durch       Schleifen    oder Abschneiden erzeugten Ab  sehrägung entstanden ist. In den     Fig.    3, 4 und  5 ist je ein     Beschlagglied    6 bzw. 7 und 8 aus       rundem    bzw. ovalem und dreieckigem Draht  gezeichnet.  



  Nach dem. Einsetzen der     Beschlagglieder     in die     mehrlagige    nachgiebige Unterlage 1, 2, 3  wird diese bzw. der von ihr gebildete     Kratzen-          stoff    mit einem erhärtenden Kunstharz, z. B.  einem. Polyesterharz, imprägniert, was in der  Folge die Festigung des     Kratzenstoffes    und  die Verankerung der     Beschlagglieder    bewirkt;  das Kunstharz wird je nach Erfordernis kalt  oder     warm    auf den     Kratzenstoff    aufgetragen.  Wenn das Imprägnieren des     Kratzenstoffes     erst beim Aufbringen des Beschlages, z. B.

    beim Aufziehen desselben auf eine     Karden-          trommel    oder dergleichen erfolgt, dann wird  infolge des mit dem Erhärten des Kunstharzes  verbundenen Schrumpfungsvorganges dem       Kratzenbeschlag    ein fester Sitz auf dem Trä  ger gegeben.    Der erhärtete     Kratzenbeschlag    ist qualitativ  dem ganz aus Metall bestehenden Kratzen  beschlag ebenbürtig. Die beim beschriebenen  Beispiel für die Unterlage     vorgesehene    mitt  lere Lage 2 aus Wollstoff kann z. B. durch  eine Lage Jute ersetzt werden zwecks Verbilli  gung der Herstellung bzw.     Ausgleiehung    der  durch die Imprägnierung erwachsenden Kosten.

    An der Unterlage können die     Besehlagglieder     in bezug aufeinander in jeder dem Arbeits  zweck dienlichen Weise angeordnet werden,  z. B. für     Kardandeckel    so versetzt, dass sie  in bezug auf die Arbeitsrichtung etwas nach  links oder rechts zueinander verschoben sind,  um entsprechend schmale Gassen (sogenannter  Schrägstrich) zu bilden und dadurch die     Kar-          dierarbeit    zu verstärken.  



  Das Imprägnieren kann auch an bisher  üblichen bzw. normalen flexiblen Kratzen  beschlägen vorgenommen werden, um deren  Unterlage zu festigen und an ihr 'die     Be-          schlagglieder    zu verankern. Ferner können  zur Behandlung von Flachs, Jute,     Ramie    oder  dergleichen bestimmte     Kratzenbesehläge    in  beschriebener Weise hergestellt bzw. durch  Imprägnieren versteift werden, so dass sieh  bisher zur Versteifung übliche Blechfolien  erübrigen.

   Das Imprägnieren eignet sieh auch  für     Kratzenbeschläge,    die zum Aufkratzen von  Leder, Gummi, Pneus und dergleichen be  stimmt sind, kurz     gesagt,    in all den Fällen, wo  eine besonders feste Verbindung der     Be-          schlagglieder    mit der Stoffunterlage erwünscht  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Kratzen beschlages, dadurch gekennzeichnet, dass in eine nachgiebige Unterlage U-förmige Be- schlagglieder eingesetzt. werden, deren spitzige Zähne darstellenden Schenkel kein Knie auf weisen, und dass die Unterlage in der Folge mittels eines erhärtenden Kunstharzes imprä gniert wird zwecks Festigung der Unterlage unter Verankerung der Beschlagglieder. UNTERANSPRÜCHE 1. - Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Imprägnierung der nachgiebigen Unterlage beim Aufbringen derselben auf einen Träger erfolgt.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Beschlagglieder an der Unterlage so zueinander versetzt an- angeordnet werden, dass sie in bezug auf die Arbeitsrichtung zueinander verschoben sind, um schmale Gassen zu bilden.
CH322944D 1954-03-27 1954-03-27 Verfahren zur Herstellung eines Kratzenbeschlages. CH322944A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118664B (de) * 1958-01-08 1961-11-30 Leon Laroche Kratzenbeschlag mit U-foermigen Kratzenhaekchen, insbesondere fuer Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen und Rauhmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118664B (de) * 1958-01-08 1961-11-30 Leon Laroche Kratzenbeschlag mit U-foermigen Kratzenhaekchen, insbesondere fuer Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen und Rauhmaschinen

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