CH322308A - Motorprüfstand - Google Patents

Motorprüfstand

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CH322308A
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CH
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motor
engine
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mount
test stand
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Inventor
Dorking Whitehead Cyril
Original Assignee
John Curran Limited
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Application filed by John Curran Limited filed Critical John Curran Limited
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M15/00Testing of engines
    • G01M15/02Details or accessories of testing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description


  



  Motorprüfstand
Die Erfindung betrifft einen Prüfstand für einen Motor zum Antrieb einer Luft  sehraube,    z. B. einen   Gasturbinen-Fl-ugmotor    zum Antrieb einer   Luftschraube.   



   Die   Erfindungbezweckt    die Schaffung eines solchen   Prüfsta. ndes, der nicht nur in der    Konstruktion verhältnismässig einfach ist, sondern auch die erforderlichen Leistungsdaten des Motors rasch und genau liefert.



     Erfmdiungsgemässist    der Motorprüfstand dadurch gekennzeichnet, dass an einem festen Tragwerk ein Motorträger um eine Achse   sehwenkbar    montiert ist, zu der die e Achse der   Luftschraube    parallel anzuordnen ist, und   da# Mittel zur Aufnahme der    von dem Drehmoment des Motors erzeugten Kraft vorgesehen sind, die den Motorträger um die Schwenkachse zu verschwenken trachtet, sowie Mittel zum Messen der zum Halten des Motorträgers gegen dieses Schwenkmoment erfor  derlichen    Kraft. Dabei kann   für Prüfzweeke    die Luftsehraube durch ein   Prüfgebläse    ersetzt sein.



   Der   Motorkann.    auf dem Tragwerk mit Hilfe eines Kreuzglied-Biegekipplagers schwenkbar montiert sein.



   Vorteilhaft sind die Mittel zur Aufnahme der vom Drehmoment des Motors erzeugten Kraft mit den Mitteln zum Messen der zum    Halten des Motorträgers gegen das Schwenk-    moment erforderlichen Kraft vereinigt.



   Zweckmässig ist der Motorträger oberhalb des   Kreuzglied-Biegekipplagers    montiert.



   Die beigefügte Zeichnung zeigt als   Aus-    führungsbeispiel der Erfindung einen Prüfstand für die Prüfung von Gasturbinen-Flugmotoren zum Antrieb von   Luftschrauben.   



  Darin ist
Fig. 1 eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine   Stirnansieht,   
Fig. 3 ein Teilschnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 ein Schaubild des teilweise weg  gebroehen    dargestellten   Kipplagers, d'as    in Fig.   1    und 2 strichliert angedeutet ist,
Fig. 5 ein senkrechter Querschnitt durch das Kipplager gemäss Fig. 4,
Fig. 6 ein Teilschnitt entlang der Linie VI-VI der Fig.   1,   
Fig. 7 ein Teilschnitt entlang der Linie VII-VII der Fig. 2 und
Fig. 8 ein Teilschnitt entlang der Linie VIII-VIII der Fig. 7.



   Ein starres Traggestell weist an seinen Enden   A-Ständer    1 und 2 auf, die durch Längsglieder 3 und 4 und   Schrägglieder5    versteift sind. Der vordere   Ständer l ist    mit einer   Vorderplattform    6 und der hintere Ständer 2 mit einer   Hinterplattform    7 versehen. Das Gestell kann mit Sehrauben 8 auf einem geeigneten Fundament, z. B. aus Beton, befestigt werden. Mit Hilfe der nachstehend beschriebenen Lagerung ist auf dem Gestell ein Motorträger in Form einer Plattform 9 montiert.

   Diese Plattform ist eine starre Kon  strtiktion,    die in der Zeichnung als ein Rah men dargestellt ist, dessen vorderes Querglied 9a breiter ist als das hintere Querglied 9b, während die beiden Längsglieder 9c   gegenein-    ander geneigt sind und von vorn nach hinten konvergieren. Vorzugsweise haben die Querund Kastenquerschnitt. Die Plattform kann mit Organe, wie zum Beispiel einer Montageplatte 10, versehen sein, die dem Typ des zu prüfenden Motors entsprechend ausgebildet und angeordnet ist. Die Plattform 9 ist mit einem   abwärtsgerichteten V-formigen    Drehmomentrahmen 11 versehen, dessen zwei Glieder 12 starr an dem vordern Querglied 9a der Motorplattform 9 befestigt, z. B. angeschweisst sind.

   Zweckmässig ist zur   Verstär-    kung der Verbindung zwischen den einzelnen Gliedern 12 und dem vordern Querglied 9a je eine   Verstärkungsplatte    13 vorgesehen.



   Das vordere Querglied 9a der   Motorplatt-    form 9 ist hohl   und besitzt    eine Vorderplatte 14, eine Hinterplatte 15 und Seitenteile 16.



  Der untere Rand   der Vorderplatte 14    ist unterhalb des untern Randes der Hinterplatte und der Seitenteile angeordnet. Der Zweck dieser Anordnung wird nachstehend erläutert.



  Die Motorplattform 9 ruht auf der vordern    Ständerplattform 6 mit Hilfe eines Kreuz-      glied-Biegekipplagers 17 lmd    auf der hintern Ständerplattform 7 mit Hilfe eines   Drehzap-    fens 18. Der Drehzapfen 18 wird auf der hintern   Ständerplattform    7 von zwei Lager  böcken    19 und 20 getragen, die aus je einer mit einer Mutter 21 an der Plattform 7 be  festigten Osensehraube bestehen.    Das hintere Ende der Motorenplattform 9 ist mit einem Lagergehäuse 22 versehen, in das ein gummielastisches Lager   hineingedrüekt    ist, d, as konzentrische dünnwandige   Hülìsen    23   und 24 auf-    weist,

   mit denen eine Zwischenhülse 25 aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Material verbunden ist.



   Das   Kreuzglied-Biegekipplager    17 umfasst ein Kippgilied mit einem verdickten obern   Flansch 26s und    einem verdickten untem Plansch 26b, die vom und hinten durch je einen verhältnismässig dünnen Schrägsteg 26c bzw.   26 (Z verbunden sind. Gemäss    Fig. 4 stehen die beiden Stege im Abstand voneinander und sind in entgegengesetzten Rich  tungen,    jedoch unter dem gleichen Winkel gegen die Senkrechte geneigt. Von der Vorderseite des Gestelles gesehen kreuzen die Stege einander daher im wesentlichen in   der mité    ihrer Lange. Obwohl beide Flansche 26a und 26b mit beiden Stegen 26c und 26d verbun den sind, hat die Anordnung die gleiche Wirkung wie zwei voneinander getrennte,   kreuz-    weise   a. ngeordnete Lenker.

   Demgegenuber    ist die dargestellte Konstruktion jedoch in der    Herstellung und Montage verhältnismässig ein-    fach. Der obere Flansch 26a ist an der Motorplattform 9 mit Schrauben 27 befestigt, die an   Befestigungsklotzen      28 und    29 befestigt sind, welche ihrerseits auf beiden Seiten des   Kippgliedes    angeordnet sind, wobei zwischen dem Glied und den benachbarten   Befestigungs-    klötzen 28 und 29 je eine   Versteifungsplatte    30 bzw.   31angeordnetist.DiePlatten    30 und 31 sind auf beiden Seiten mit Schrauben 35 an dem Flansch   26a    befestigt.

   Eine Quer  spindel 100    durchsetzt geeignete Bohrungen   der Befestigungsklotze    28 und ist durch die an den Enden der Spindel angreifenden Muttern 101 befestigt. Der untere Flansch   26b    ist mit Schrauben 32 direkt an der Ständerplattform 6 befestigt. In dem   untern Fllalnsch 26b    und der Ständerplattform 6   können Keil-    nuten   emgesc-hnitten sein, die    einen   Feststell-    keil 33 aufnehmen, der die Montage des   Kipp-    lagers erleichtert.



     Der latere    Teil der   Vorderplatte 14    der   Motorplattform    9 ist bei 34 geschlitzt. In den Schlit.   z 34    greift   eine vorspringende Zunge 6s    der   Ständerplattform    6 ein. Zwischen der Zunge 6a und dem Schlitz 34 bleibt oben   undunteneinAbstand,    wenn sich die Motorplat. tform in ihrer ausbalancierten Mittellage befindet.

   Die Zunge 6a greift an der Oberoder Unterseite des Schlitzes 34 nur bei Bruch des   Biegekipplagers an, oder    wenn die Plattform 9 aus ihrer normalen Gleichgewichtslage unerwünscht, weit verschwenkt wird.   Daiin    verhindert die Zunge eine zu weite Verschwenkung der Motorplattform um die durch das   Kreuzglied-Biegekipplager 17 und    den Drehzapfe,   18 gebildete Sehwenkachse,    die vom vordern zum hintern Teil der Konstruktion verläuft.

   Die erforderlichenfalls das   Gleich-    gewicht herstellenden Mittel umfassen einen   Tramer    36, der mit nach vorn   vorstehendell    U-Profilen 37 an der   Vorderplatte      14    der Motorplattform montiert ist.   Eine als fest-      stehen, de Zahnstange dienende    Kette 38, in die ein Kettenrad 39 eingreift, ist an beiden Enden an dem Träger 36 befestigt. Das Kettenrad 39 ist am einen Ende einer Spindel 40 montiert, die von einem Gegengewicht 41 drehbar getragen wird. Das Gewieht 41 ist. mit einem Schlitz 41a versehen, so dass es   ritt-    lings über dem Träger 36 und der   Zahnstan-    genette 38 sitzt.

   An der Spindel 40 ist ein Handrad 42 vorgesehen, bei dessen Drehung das Gegengewicht 41 an dem Träger entlang bewegt wird.   



   Das untere Ende des V-formigen Dreh-    momentrahmens ist mit einem Zapfen 43 an dem einen Ende einer Drehmomentmessvor   richtung 44 angelenkt. Diese Messvorrichtung    weist eine elastische Kapsel 45 auf, die eine Fliissigkeit. enthält. Das Innere der Kapsel ist über eine geeignete, nichtdargestellte Leitung an ein ebenfalls nicht dargestelltes Anzeigeinstrument angeschlossen, das zweckmässig in Drehmomentwerten   geeicht    ist. An n der einen Seite liegt die Kapsel an einer Fläche   46a    eines rohrförmigen Gehäuses 46 an, während an der andern Seite der Kapsel ein Bund   47a einer Richtstange    47 angreifen kann.

   Die Stange 47 ist in dem Gehäuse 46 versehiebbar und bewegt sich   anf Lagerflächen    46b, An ihrem in der Zeichnung linken Ende erstreekt sich die Stange über das Gehäuse 46   hinaus lmd    tritt in ein weiteres rohrformiges Gehäuse   48 ein, das    am einen Ende gabelförmig ausgebildet und mit einem Zapfen 49 an einem Lappen angelenkt ist, der von einer an der Unterseite des   Quergliedes    des vordern A-Ständers 1 befestigten Platte 50 getragen wird, Am linken Ende der Stange 47 sind eine Unterlagscheibe 51 und eine Mutter   52    vorgesehen.

   In der normalen   Arbeitastel-    lung der Teile des Messgerätes liegt die Unterlagscheibe 51 gemäss Fig. 7 an der linken Stirnseite   e eines Gliedes 53b    an, das mit dem rohrförmigen Gehäuse 48 aus einem Stück besteht.



   Wenn sich in dieser Stellung der Teile das    untere Ende des Drehmomentrahmens 11 wter    dem Einfluss des zu prüfenden Motors gemäss Fig. 2 gesehen nach rechts bewegt, so. wird die Kapsel 45 zusammengedrückt und am Anzeigeinstrument eine entsprechende Ab  lesung    erhalten. Nachdem auf die   Motorplatt-    form ein Motor aufgesetzt wurde,   kanu sie    mit den das Handrad 42 wnd die ihm   zugeordne-    ten Teile umfassenden   Ausgleichsorganen    wie   der ms Gleichgewicht gebracht werden.

   Zu    diesem Zweck und zur Aufbringung einer be  stimmten    Vorbelastung auf das Drehmomentmessgerät ist dieses derart einstellbar, dass eine begrenzte Bewegung des Drehmomentrahmens in beiden Richtungen ohne Zusammendrücken der Kapsel 45 möglich ist. Zu diesem Zweek ist eine Stellmutter 53 mit einem geränd'elten Teil 53a auf einer Buchse 54 aufgeschraubt, die auf der Stange 47 versehiebbar gelagert ist. Die Buchse 54 ist an der Drehung durch ihre   Zunge 54s    verhindert, die   versehiebbar    in einen Schlitz 46c des Gehäuses 46 eingreift.



  Die Mutter 53 ist mit einem rohrformigen Fortsatz   53b    versehen, der mit der   Innen-    fläche des Gehäuses 48 verschraubt ist. Die Steigung des Gewindes des Gehäuses 48 und des Fortsatzes 53b ist halb so gross wie die   des Gewindfes auf der Buchse    54 und in der Bohrung der Mutter 53. Eine Drehung der Mutter 53 bewirkt daher zwischen Mutter 53 und. Gehäuse 48 eine axiale Relativbewegung, die halb so gross ist wie die   Belativbewegung    zwischen der Mutter und der Buchse 54.

   In beiden Fällen haben die Gewinde den gleichen Drehsinn, so dass bei Drehung der Mutter in der einen Richtung die Buchse 54 in die Mutter hinein und von dem Gehäuse 46 weg bewegt wird, damit das Gehäuse frei beweglich ist, wenn sich das untere Ende des Drehmomentrahmens unter dem Einfluss der auf dem den Motor tragenden Gestell   angeordne-    ten   Ausgleichsorgane    nach links bewegt. Dabei entfernt sich die Mutter 53 axial von der Beilagscheibe 51 weg, so   dassdasGehäuse    sich nach rechts bewegen kann, ohne die  Kapsel zusammenzudrücken, wenn bei dem Ausgleichsvorgang das untere Ende des Dreh  momentrahmens    nach rechts bewegt wird.



  Fig.   8    zeigt die Lage der Mutter 53, der Ge  häuse    46 und   48,    der Buehse 54 und der Beilagseheibe 51 auf der Stange 47, wenn die Mutter 53 derart verdreht wurde, dass sie die freie Bewegung des   Drehmomentra. hmens    gestattet.



   Die vorstehend besehriebene Konstruktion   erleichtert nicht nur das Ausbalancieren    der belasteten   Motorplattform,    sondern ermöglicht auch die Aufnahme   jeglichen Totganges der    Organe, die das Drehmoment des Motors auf das Messgerät übertragen. Bei Aufbringung einer Vorbelastung wird der   Totgang natür-    lich automatisch aufgenommen.



   Um die Eichung des Messgerätes zu er  leichtern,    ist eines der Glieder 12 des Dreh  momentrahmens    mit einem hakenförmigen Lappen 55 und einem gegabelten untern Lappen 56 versehen. Der untere Lappen 56 dient zur Aufnahme des einen Endes eines Auslegera 57, der mit einem Zapfen 58 an den Lappen angeschlossen werden kann. Mit dem andern Ende ist der Ausleger 57 an einer Platte 59 befestigt, die in ihrer gekrümmten Aussenfläche eine Nut hat, in der ein Drahtseil   60 Hegt. Das Drahtsetil    60 ist fest an eine Hülse   61    angeschlossen, welche an   d'er    Platte 59 befestigt ist und nach unten über die Platte hinausragend eine   Gewichtspfanne    62   t. rägt.   



  Dureh Auflegen von Gewichten 63 auf die Pfanne 62 wird eine Kraft erzeugt, die das untere Ende des   Drehmomentrahmens    11 nach rechts zu bewegen trachtet, das heisst in der   Richtnng,    in der die von der zu prüfenden Machine erzeugte Kraft einwirkt. Die Länge des Auslegers   ers      und die Anzahl der einzel-    nen Gewichte 63 stehen   zweckmä#ig    mit den Dimensionen des Drehmomentrahmens   1.    in einer Beiziehung. Für den Fall, dass der   Zll    prüfende Motor ein Drehmoment erzeugt, das das untere Ende des   Drehmomentrahmens    nach links zu bewegen trachtet, sind'Lappen 55a und 56a in der dargestellten Weise auf dem gegenüberliegenden Glied 12 des Drehmomentrahmens angeordnet.

   Bei Umkehrung des Drehmomentes des Motors wird das Drehmomentmessgerät 44 mit einer Platte 50a auf der andern Seite des   A-Ständers    verbunden.



   Die vorstehend beschriebene Konstruktion   beignet    sich für die   Messung der Ausgangs-    leistung eines Motors, der eine Luftschraube mit gleichbleibender Geschwindigkeit antreibt.



  Der Motor wird mit Hilfe nicht gezeigter Montierorgane derart montiert,   d'ass    die Achse der   Luftsehra. ube    oberhalb und parallel zu der Kippachse des   Kreuzglied-Biegekipplagers    angeordnet ist, wobei das Gewicht des Motors vorwiegend von dem   Biegekipplager aufge-      nommen w-ird,.    Die Achse des aus der gummielastischen Hülse und dem Drehzapfen be  stehenden hintern Zapfenlagers fluchtet    mit der Kippachse.



   Dieses hintere Lager ist elastisch   ausge-      bildet,djamit    es vor allem ein die Kippachse ruhig stellendes Hilfsorgan darstellt und Belastungen des Kipplagers dureh geringe Au. sriehtfehler zwischen der   Kippacbse'undder    Achse des hintern Drehzapfens verhindert.



   Die notwendigen Organe zur Steuerung des s   Motorssind    so   a. ngeordhet, dlass dfer    Widerstand gegen die geringe Bewegung der Motorplattform um die Schwenkachse unter dem Einfluss des zu prüfenden Motors so    günz    wie möglich ist.



   Naeh Montage des Motors wird die be   lastete Motorplattform durch die vorstehend    beschriebenen Organe   ausbalanciert      und. die    Mutter 53   desMessgerätessoeingestellt,dass    sie die gewünschte Vorbelastung der Kapsel 45 ergibt. Das Drehmoment des Motors wird von dem Drehmomentmessgerät aufgenommen.



   Vorzugsweise wird der Prüfstand in einem   Windkanal    aufgebaut, in dem Mittel vorgesehen sind, die gewährleisten, dass der der Luftsehraube zufliessende Luftstrom keine Wirbel und Drucksehwankungen aufweist.



     Statt da# die Motorplattform    oberhalb ihrer Sehwenkaehse angeordnet ist, kann die Plattform auch zum Beispiel mit einem    Kreuzglied-Biegekipplager an einem fest-    stehenden Tragwerk aufgehängt sein. 



   Die Antriebswelle eines zu prüfenden Motors, von der eine Leistung zum Antrieb von   Hilfsvorrichtumgen abgenommen    wird, kann durch ein   Bremsdynamometer belastet werden,    so dass mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Konstruktion die tatsächlich an der Luftschraubenwelle verfügbare e Leistung gemessen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Motorprüfstand für einen Motor zum Antrieb einer Luftschraube, dadurch gekenn- zeichnet, dass an einem festen Tragwerk ein Motorträger um eine Achse schwenkbar montiert ist, zu der die Achse der Luftschraube parallel anzuordnen ist, und da# Mittel zur Aufnahme der von dem Drehmoment des Motors erzeugten Kraft vorgesehen sind, die den Motorträger um die Schwenkachse zu versehwenken trachtet, sowie Mittel zum Messen der zum Halten des Motorträgers gegen dieses Schwenkmoment erforderlichen Kraft.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Motorprüfatand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorträger auf dem Tragwerk mit Hilfe eines Kreuz- glied-Biegekipplagers schwenkbar montiert ist.
    2. Motorprüfstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# der Motorträger oberhalb seiner Schwenkachse montiert ist.
    3. Motorprüfstand nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorträger oberhalb des Kreuzglied-Biegeldpplagers ange- ordnet ist.
    4. Motorprüfstand nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor von n einem Kreuzglied-Biegekipplager und von einem Drehzapfen getragen wird, der im Abstand vom Biegekipplager in einer gummielastischen Hülse angeordnet ist, wobei das Biegekippla ger dazu bestimmt ist, den grösseren Teil des Gewichtes des Trägers und eines darauf montierten Motors zu tragen.
    5. Motorpriifstand nach Unteranspruqh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kreuzglied- Biegekipplager zwei im Abstand stehende Stege aufweist, die sich im Winkel zueinander zwischen mit den Stegen einstiiekig ausgebil- deten Flanschen erstrecken.
    6. Motorprüfstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorträger mit einem Gewichtsträger versehen ist, der ein Gegengewicht trägt, das auf einander entgegengesetzte Seiten der Schwenkachse bewegbar ist.
    7. Motorprüfstand nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegen- gewicht mit Hilfe eines Kettenrades bewebgar ist, das mit dem Gewicht in Verbindung steht und an einer an dem Gewichtsträger angeordneten Kette angreift.
    8. Motorprüfstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Aufnahme der den Motorträger um seine Schwenkachse zu versehwenken traehtenden Kraft auch zur Messung der genannten Kraft verwendet sind.
    9. Motorprüfstand nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, da# ein starr mit dem Motorträger verbundenes Organ dazu bestimmt ist, auf eine flüssigkeitsgefüllte Kapsel eine diese zusammendrückende Kraft auszu üben, wobei der Innenraum dieser Kapsel mit Mitteln zur Bewegung des beweglichen Organs eines Anzeigeinstruments in Verbindung steht.
    10. Motorprüfstand nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen starr mit dem Träger verbundenen Ausleger und an den Ausleger angeschlossene Drehmomentauf- nahmeorgane.
CH322308D 1954-03-31 1954-03-31 Motorprüfstand CH322308A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118010293A (zh) * 2024-04-09 2024-05-10 中国空气动力研究与发展中心高速空气动力研究所 亚跨声速变角度进发直连风洞试验支撑平台及设计方法

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