CH321902A - Büromaschine - Google Patents
BüromaschineInfo
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- rollers
- office machine
- machine according
- cutting wheels
- Prior art date
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/14—Buckling folders
- B65H45/142—Pocket-type folders
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
Buromaschine
Es sind bereits Büromaschinen bekannt, mit deren Hilfe Papierbogen in einem Arbeitsgang einmal oder zweimal gefalzt werden kön nen. Solche Maschinen weisen mehrere miteinander zusammenarbeitende Walzen und zuge- hörige Papierführungsmittel auf, die zum For- deiii und zum Falzen der Papierbogen dienen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Büromaschine dieser Art, und zwar ze-iehnet sieh dieselbe dadurch aus, dass zwei scherenartigmiteinander zusammenarbeitende Schneid rader vorhanden sind, die anf zwei zu den Wal- zen parallelen Aehsen sitzen und ermöglichen, zwischen den Walzen hindurchgeförderte Papierwaren zu zerschneiden.
Durch diese Ausbildung ergibt sieh eine weitere Anwendungsmogtichkeit der Büro masehine, die dann wahlweise zum Falzen oder zum Zerschneiden von Papierwaren benützt werden kann. Nlit Hilfe dieser Maschine lassen sich z. B. Briefumsehläge öffnen, indem ein verhältnismässig schmaler Streifen längs der einen Kante der Umschläge weggeschnitten wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindüngs- gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung s llematiseh dargestellt. Es zeigt :
Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Büromaschine, die zum wahlweisen Falzen und Zerschneiden von Papierwaren eingeriehtet ist,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 2 und
Fig. 3 einen Teil der Machine in zu Fig. 1 analoger Darstellung, wobei die Machine nur zum Falzen eingerichtet ist.
Die dargestellte Büromaschine weist vier miteinander zusammenarbeitende Walzen 11, 12, 13 und 14 auf, die zueinander parallele Längsachsen besitzen und in zwei Seitenteilen 1 der Maschine drehbar gelagert sind. Die drei Walzen 12, 13 und 14 liegen von verschiedenen Seiten her an die Walze 11 an. Die letz- tere ist mit einer Riemenscheibe 16 versehen, die über einen Treibriemen 17 mit einem Vorgelege 18 verbunden ist, das seinerseits iiber einen Treibriemen 19 mit einem elektrischen Antriebsmotor 20 in Verbindung steht. Die übrigen Walzen sind quer zu ihrer Längsachse verschiebbar gelagert und werden z. B. durch Federn 21 gegen die Walze 11 angepresst, um durch diese in Drehung versetzt zu werden.
Es könnten aber auch miteinander in Eingriff stehende Zahnräder zum zwa. ngläufigen An- trieb aller Walzen 11-15 vorhanden sein.
Vor dem Walzenpaar 11, 12 ist ein waag- rechter Tisch 22 angeordnet, von welchem zu falzende Papierblätter in die Papier-Einfüh- rungsstelle zwischen den Walzen 11 und 12 eingeschoben werden können. Unterhalb des Tisehes 22 sind zwei parallel zu den Walzen 11-14 verlaufende Achsen 23 und 24 vorhanden, die ebenfalls in den Seitenteilen 15 drehbar gelagert sind. Auf der obern Achse 23 ist mittels einer zugehörigen Nabe ein Schneidrad 25 befestigt, das in axialer Richtung unbeweg- lieh ist. Auf der untern Aehse 24 ist ein zweites Schneidrad 26 angeordnet, dessen Nabe jedoch in axialer Richtung verschiebbar ist.
Eine die Achse 24 umgebende Schraubenfeder 27 ist einerseits gegen einen auf der Achse 24 festsitzenden Stellring 28 und anderseits gegen die Nabe des Schneidrades 26 abgestützt und hat das Bestreben, das letztere elastisch nachgiebig gegen das erste Schneidra, 24 anzupressen.
Beide Schneidräder 26 und 25 greifen daher seherenartig miteinander zusammen. Fig. 2 zeigt., dass die Schneidräder beim einen Ende der Walzen 11-14 angeordnet sind.
In den Seitenteilen 15 ist eine weitereWelle 30 drehbar gelagert, welche Umlenkrollen 31 für drei endlose Transportbänder 32 trägt.
Diese laufen ferner je über eine zweite Umlenkrolle 33 und bestehen vorzugsweise aus ela stisch dehnbarem Material, wie z. B. Gummi.
Die Rollen 33 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 34, die in zwei zusätzlichen Seitenteilen 35 drehbar gelagert ist. Alle Transportbänder 32 verlaufen parallel zueinander und sind dazu bestimmt, die den Bereich der Walzen 11 bis 15 verlassenden Papierwaren gleichmässig aus der Maschine herauszufördern. Über dem obern Trum der Transportbänder 32 befindet sieh eine Niederhalteplatte 36, welehe das Auffliegen von leichten Papierwaren von den Transportbändern 32 verhindert. Die Welle 30 steht auf nicht dargestellte Weise mit dem An triebsmotor 20 oder mit der Walze 11 in Wirkungsverbindung.
Am äu#ern Ende der durch die Bänder 32 gebildeten Fördereinrichtung befindet sieh eine Stapelvorrchtung, die aus einer ebenen Auflageplatte 40 und mindestens einem von dieser nach oben ragenden, seitlichen Füh rungsst. ück 41 für die bearbeiteten Papier- waren besteht.
Zwischen den beiden Walzen 12 und 13 greift eine sogenannte Falztasche 45 ein. Diese besteht im wesentlichen aus zwei in einigem Abstand voneinander angeordneten Führungs- flächen 46 und 47, zwischen welche ein zu falzender Papierbogen hineingleiten kann, sowie aus einem verstellbaren Anschlag 48 für die voranlaufende Kante dieses Papierbogens. D @ Anschlag ist längs Führungsbolzen 49 verstellbar und durch eine Schraube 50 feststellbar.
Im Zwisehenraum zwischen den beiden Walzen 13 und 14 kann eine gleicherweise aus gebildete, nicht dargestellte Falztasche ange- braeht werden, wenn Papierbogen in einem Arbeitsgang zweimal gefalzt werden sollen.
Zum Befestigen dieser zweiten Falztasehe sind in den Seitenteilen 15 schräge Führungsnuten 51 und zugehörige Klemmschrauben 52 vorhanden. Gemäss Fig. l ist mit den gleichen Ha'ltemitteln 51 und 52 ein zusätzlicher Papier-Einführungstisch an Stelle der zweiten Falztasehe loubar befestigt. Von diesem Tiseh 53 können Papierwaren, ohne gefalzt zu werden, zwischen die beiden Walzen 11 und 14 eingeschoben werden.
Der Führungstisch 53 weist zwei seitliche Führungsränder 54 auf, deren einer bezüglich der beiden Sehneidräder 25 und 26 so angeordnet ist, dass ein verhält nismä#ig schmaler Streifen von den Papierwaren B abgetrennt wird, welche vom Tisch 53 in Anlage an die betreffende Führungswand 54 zwischen die Walzen 11 und 14 eingescho- ben werden.
DieWirkungsweise der besehriebenenBüro- maschine ist wie folgt : Zu öffnende Briefumsehläge B werden naeheinancler auf den Tiseh 53 aufgelegt und von diesem gemäss dem Pfeil Q in Fig. 1 zwisehen die Walzen 11 und 1 4 eingeschoben, wobei darauf geachtet wird, dass die Briefumsehläge mit der zu öffnenden Kante gegen die in Fig. 2 obere seitliche Full- rungswand 54 des Tisehes 53 anliegen. Wenn der Umsehlag B von den Walzen 11 und 14 erfasst worden ist, wird er selbsttätig weitergeför- dert, sofern der Motor 20 in Betrieb ist.
Der Briefumschlag B gelangt dabei in den Bereich der beiden Schneidmesser 25 und 26, welche einen schmalen Rand vom Umschlag abschneiden, wie mit strichpunktierten Linien in Fig. 2 gezeigt ist. Der Umschlag wird dadurch geöffnet. Er gelangt naehher auf zwei der Transportbänder 32 und wird durch dieselben auf den Stapeltiseh40 gefördert, wo die geöffneten Briefumschläge gleichmässig übereinander- gesehichtet werden.
Anstatt Briefumsehläge kann man selbst- verständlieh aueh andere Papierwaren clureh die beschriebene Maschine geben, z. B. in zwei Hälften zusammengefaltete Papierbogen, die längs ihres Falzes aufgeschnitten werden sollen.
Wünseht man die Maschine zum Falzen von Papierbogen zu benützen, so löst man die Klemmschrauben 52 und entfernt den zusätz- lichen Tiseh 53. An seiner Stelle wird z. B. ein Organ 60 gemä# Fig. 3 in die Haltenuten 51 eingesehoben und mittels der Schrauben 52 festgeklemmt. Die zu falzenden Papiere werden vom Tisch 22 gemäss dem Pfeil R in Fig. 1 zwischen die Walzen 11 und 1@ 2 eingeschoben.
Durch diese wird der Bogen weitergefordert, wobei er in die Falztasche 45 hineinläuft, bis seine vorangehende Kante am Ansehlag 48 an stö#t. Zufolge der fortschreitenden Förderung der Walzen 11 und 12 bildet der Papierbogen nachler eine am Eingang der Falztasche 45 naeh unten ausweichende Falte, die schlic#lich von den beiden Walzen 11 und 13 erfasst wird.
Der Bogen wird dadurch gefaltet und läuft naehher mit dem Falz voran gegen das Organ 60, welches das Papier zwisehen die Walzen 11 und 14 umlenkt. Das gefaltete Papier wird somit dureh diese beidenWalzen auf die Trans portbänder 32 gefordert, welche das Papier schliesslich auf d.enStapeMseh40ablegen.In der Regel bewegt sich das gefalzte Papier au#erhalb des Wirkungsbereiches der Sehneid- räder 25 und 26. Es ist jedoeh möglieh, im gleichen Arbeitsgang auch noch ein Zerschnei- den des gefalzten Papiers herbeizuführen.
Wünscht man die Papierbogen i, gleichen Arbeitsgang zweimal zu falzen, so ersetzt man (las Organ 60 dureh eine zweite Falztasche 45, die in Zusammenarbeit mit den beiden Walzen ] 1 und 14 den zweiten Falz herbeiführt, analog wie für den ersten Falz beschrieben worden ist.
Das feststehende Schneidrad 25 und der Stellring 28 konnten auch längs der Achsen 23 und 24 verstellbar sein, so dass sie an beliebige Stellen längs der Walzen 11-14 angebracht werden können, sellbsverstädlich aber immer so, dass die beiden Schneidräder 25 und 26 elastiseh gegeneinandergepresst werden. Dadurch ist es dann möglich, Papierwaren auch in zwei gleich breite oder in Stücke beliebiger Breite zu zerschneiden, gegebenenfalls im gleiehen Arbeitsgang, wie das Falzen der Papierwaren geschieht.
Durch die elastische Anpressung des Sehneidrades 26 an das andere Schneidrad 25 erzielt man in jedem Fall eine einwandfreie Abscberung des Papiers und hat ausserdem den VorteiT, dass das eine Sehneidrad 26 seitlich ausweichen kann, wenn einmal ein harter Gegenstand in den Bereich der Schneidräder gelangen sollte. Auf diese Weise ist eine Besehädigung der Schneidräder praktisch ausgeschlossen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Büromaschine mit mehreren, miteinander znsammenarbeitenden Walzen und zugehöri- gen Papierführungsmitteln, zum Fördern und Falzen von Papierbogen, gekennzeichnet durch zwei seherenartig miteinander zusammenarbei- tende Schneidräder, die auf zwei zu den Walzen paralelen Achsen sitzen und crmöglichen, zwischen den Walzen hindurchgeförderte Pa pierwaren zu zersehneiden.UNTERANSPRÜCHE 1. Büromasehine nach Patentanspruch, mit einer Papier-Einführungsstelle für die zu falzenden Papierbogen, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche e Einführungsstelle vorhan den ist, von welcher Papierwaren, ohne gefalzt zu werden, zwischen die Walzen und zu den Schneidrädern gefördert werden können.2. Büromaschine nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadure gekennzeichnet, dass an der zusätzlichen einführungsstelle ein Fiiez rungstisch lösbar angebracht ist, unter Verwendung von Halteorganen, welche wahlweise auch das Befestigen zugehöriger Falzmittel ge statten.3. Büromasehine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Papierführungstisch mindestens eine seitliehe Führungs- wand für die zu sehneidenden Papierwaren aufweist.4. Büromasehine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass ss die Schneidräder und die seitliche Führungswand des Papierführungstisches derart in bezug aufeinander angeordnet sind, dass jeweils nur so schmale Streifen von der Papierware abgesehnitten werden, wie zum Offnen von Briefumschlägen erforderlich ist.5. Büromaschine nach Patentansprueh, da- durch gekennzeichnet, dass die Sehneidräder beim einen Ende der Walzen angeordnet sind, derart, dass zu falzende Papierbogen ausserhalb des Bereiches der Schneidräder vorbeigeför- clert werden können.6. Büromasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidräder in axialer Richtung an beliebige Stellen längs der Walzen versehoben werden können.7. Büromaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der Schneidräder auf seiner Achse in axialer Rielitung festsitzt, während das andere Schneidrad in axialer Richtung versehiebbar ist und unter dem Einfluss einer Feder steht, derart, da# es nachgiebig gegen das andere Schneidrad ange drüekt wird.8. Büromasehine nach Patentaneprueh, da durch gekennzeichnet, da# mindestens ein end- loses, über zwei Umlenkrollen geführtes Transportband vorhanden ist, um die aus dem Be reieh der Walzen n austretenden Papierwaren gleichmässig an eine Stapelstelle zu fordern.9. Büromasehine nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daL'. mindestens zwei zueinander parallel verlan- fende Transportbänder vorhanden sind.10. Büromaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband aus elastisch dehn barem Material besteht.11. Büromasehine nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich- net, dass über dem obern Tlam1 des Transportbandes eine Niederhalteplatte angeordnet ist, welche das Auffliegen von Papierwaren vom Transportband verhindert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH321902T | 1954-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH321902A true CH321902A (de) | 1957-05-31 |
Family
ID=4498558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH321902D CH321902A (de) | 1954-08-13 | 1954-08-13 | Büromaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH321902A (de) |
-
1954
- 1954-08-13 CH CH321902D patent/CH321902A/de unknown
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