CH321684A - Elektrische Entladungsröhre - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre

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CH321684A
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electrode
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Hendrik Jonker Johan Lodewijk
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Philips Nv
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    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/30Non-electron-emitting electrodes; Screens characterised by the material
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
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    • H01J2893/002Chemical composition and manufacture chemical

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Description


  Elektrische     Entladungsrühre            Die        Erfindun-,    bezieht sieh auf eine     elek-          C          trisehe        Entladun-sröhre    und insbesondere       auf    eine Röhre     zum    Verstärken von     elektri-          ,;

  eben        #Schwingungen,    die dazu geeignet ist,       init    niedrigen     Elektrodenspannungen        zu    arbei  ten, insbesondere für einen     Hoehfrequenzver-          stärker,    z. B.     ein        Kraftmagenradioempfai-i"##s-          gerät.    Unter  niedrigen Spannungen  sind im  vorliegenden Fall Spannungen     zu    verstehen,  bei denen von     Primärglektronen        noeh    keine  Sekundärelektronen     aus-elöst    werden.  



  Es ist bekannt,     dass        elektrisehe    Entladungs  röhren mit     Elektrod:eiispannungen    von     ii        Lir     einigen Volt arbeiten können. Um die Wir  kungsweise bei     solehen    sehr niedrigen     S-Pan-          nungen        züi    verbessern, hat man bereits     vor-          "el4ehla    eil, ein Sauggitter oder Raum     ad'ungs-          --itter    in der Nähe der Kathode anzuordnen,  das die Raumladung an der Kathode absaugt.

         wodUreh    der Anodenstrom grösser werden  kann. Dies hat aber den     Naehteil,        dass    das  Sauggitter einen verhältnismässig grossen  Strom aufnimmt.  



  Die Wirkungsweise einer     elektrisehen        Ent-          ladungsröhre,    die sich zum Arbeiten mit       t-,     niedrigen     Elektrodenspannungen    eignet, kann  <B>C</B>       1)etriielitlieh    verbessert werden, wenn     naeb    der  <B><I>E</I></B>     pf        indung    wenigstens eine Steuerelektrode der  <B>C</B>  Röhre mit einem Stoff     bedeekt    ist mit einer  Austrittsarbeit, die höher ist als, die des Elek-         trodenmaterials,

      die Anode hingegen mit  einem Stoff niedrigerer Austrittsarbeit als die  des     Elektrodenmaterials        bedeekt    wird. Diese  Kombination ergibt den Vorteil,     dass    das Kon  taktpotential. des Materials, mit dem die  Steuerelektrode bedeckt ist, negativ in     bezug     auf das Material dieser Elektrode ist, so     dass     die     Oberfliiehe    dieser     Sehieht    ein mehr     no-a-          tives    Potential in     bezug        aiii    die     Kathoden-          oberfläehe    erhält,

       wodureh    die Steuerelektrode  an der Aussenseite ohne Vermittlung einer       Span-nungsquelle    mit der Kathodenzuführung  verbunden werden kann, ohne     dass    das     Critter     Strom aufnimmt.

   Da anderseits die Anode  gerade mit einem Stoff mit niedrigerer       trittsarbeit    als die des     Elektrodenmaterials        be-          deekt    ist, wird hierbei ein positiver     Potent.ial,9-          sprung    auftreten, der die     Anodenspannun,-          in,        bezug        auf    die     KathodenoberfIehe    erhöht.  Bei     soTehen    niedrigen Anodenspannungen wie  vorerwähnt insbesondere etwa<B>6</B> V,     maeht    sieh  eine Steigerung um etwa<B>0,5</B> V sofort bemerk  bar.  



  Es hat sieh gezeigt,     dass    die Anwendung der  Erfindung eine     beträehtlieh    grössere Steilheit       ero,ibt    was insbesondere bei     Hoebfrequenzver-          stärkerröhren        wiehtig    ist, so<B>d</B> ass diese     züm     Beispiel vollständig aus einem     6-V-Kraft-          wagenakkumulator    gespeist werden können,  ohne     dass    Umformer zum Erzeugen von hohen  Anodenspannungen     erforderlieh    sind.

        Zum Überziehen der Steuerelektroden     -e-          eignete    Stoffe sind zum Beispiel Gold oder  Platin, während die Anode mit     Bariuim-,        C#ä-          sium    oder derartigen Alkali- oder     Erdalkali-          metallen    bedeckt oder behandelt werden kann.  Die Elektroden können wie üblich aus     Niekel,     bestehen.  



  Vorzugsweise, wird eine     Tetrode    verwendet,  da man dann vermöge der niedrigen Schirm  gitter- und Anodenspannung und also, der  niedrigen     Elektronengesehwindigkeiten    nicht  von Sekundäremission des     Sehirmaittrers    oder  der Anode belästigt wird. Die     Sehirmgitter-          spannung    kann somit, ebenso wie bei einer       Pentode,    die Anodenspannung übersteigen,  ohne     dass    Verzerrung eintritt. Die     Tetrode        i#"t     bei solchen niedrigen Spannungen     cTesbalb     einer     Pentode    gleichwertig.  



  Röhren mit vergoldeten Gittern sowie  Röhren mit Elektroden, die mit Platin über  zogen sind,     eind    an sieh bekannt. Weiter  <B>C</B>  kennt man Röhren, mit denen die der Kathode  zugewandte Anodenseite mit einem     Alkali-          oder        Erdalkalimetall,    z. B. Cäsium, bedeckt  ist. Diese Massnahmen wurden aber immer im  Zusammenhang mit der Sekundäremission ge  troffen, die bei der vorliegenden Erfindung  keine Rolle spielt. Die zum Erhalten der  erwähnten Wirkung erforderliche Kombina  tion gemäss der Erfindung war aber nicht  bekannt.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand  der beiliegenden Zeichnung, in der die     Fi>g.   <B>1</B>  und 2 Kennlinien eines Ausführungsbeispiels  der Röhre nach der Erfindung darstellen,  näher erläutert.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist mit<B>1</B> die     Ia-Vgl-Kennlinie,          mit    2     die        l#ql--        V        gl-Kennlinie        einer        normalen     Röhre bezeichnet.. Mit 4 und<B>3</B> sind die       la-Vgl-    und     l#ql-Vgl-Kennli-nien    einer in  sieh bekannten Röhre bezeichnet, von der     mir     die Steuerelektrode     gl    mit Gold oder Platin  überzogen ist.

   Zufolge des Kontaktpotentials    zwischen der Gold- oder     Platinsehieht    und  dem Material der Elektrode selbst     ve        rsehiebt     sieh die Linie 2 nach<B>3</B> und die Linie<B>1</B>     naeli     4. Die Steilheit ist. also die gleiche geblieben,  das heisst diejenige am Punkt<B>5,</B> die der Steil  heit am Punkt<B>6</B> entspricht.  



  Wenn nach der Erfindung ausserdem das  Austrittspotential der Anode herabgesetzt  wird, verschiebt sieh die Kennlinie 4 wieder       naeh    links, annähernd bis, zur ursprünglichen  Lage<B>1</B> oder sogar darüber hinaus, wenn der       Kontaktpotentialsprung    des     Cs    in     bezug    auf  das Anodenmaterial     -rösser    ist als der de-,  Goldes oder Platins in     bezug    auf das Material  der Steuerelektrode. Es leuchtet ein,     dass    die  Steilheit am Arbeitspunkt<B>7</B> höher als     ain     Punkt<B>5</B> oder<B>6</B> ist-.  



       Fig.    2 zeigt,     dass    eine     Pentodenkenn-          C   <B>g</B>       linie    entsteht, da die Spannungen weit unter  halb der Spannung bleiben, bei der die Sekun  däremission in einer     Tetrode    eine Rolle     züi     spielen anfängt (Kennlinie<B>8).</B> Die Linie<B>9</B>  stellt die Charakteristik einer üblichen     Pent-          ode    dar. Bei Anwendung der Erfindung kann  also das     Fanggitter    der     Pentode    entfallen.,  was baulich eine     Vereinfaehung    darstellt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektrische Entladuligsröhre-, die zum<B>Ar-</B> beiten mit niedrigen Elektrodenspanntingen geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektrode mit. einem Stoff von einer Elektronenaustrittsarbeit, die höher ist als die des Elektrodenmaterials und die Anode hin gegen mit einem Stoff von einer Elektronen- austrittsarbeit, die niedriger ist als die des Elektrodenmaterials, überzogen ist.
    ITNTER,ANSPRUCH Elektrische Entladungsröhre nach Patent- ansprueh, d'adureh gekennzeiehnet, dass die Steuerelektrode vergoldet und die Anode mit Cä-,iuim präpariert isst..
CH321684D 1953-03-20 1954-03-18 Elektrische Entladungsröhre CH321684A (de)

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