CH321684A - Elektrische Entladungsröhre - Google Patents
Elektrische EntladungsröhreInfo
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Description
Elektrische Entladungsrühre Die Erfindun-, bezieht sieh auf eine elek- C trisehe Entladun-sröhre und insbesondere auf eine Röhre zum Verstärken von elektri- ,;
eben #Schwingungen, die dazu geeignet ist, init niedrigen Elektrodenspannungen zu arbei ten, insbesondere für einen Hoehfrequenzver- stärker, z. B. ein Kraftmagenradioempfai-i"##s- gerät. Unter niedrigen Spannungen sind im vorliegenden Fall Spannungen zu verstehen, bei denen von Primärglektronen noeh keine Sekundärelektronen aus-elöst werden.
Es ist bekannt, dass elektrisehe Entladungs röhren mit Elektrod:eiispannungen von ii Lir einigen Volt arbeiten können. Um die Wir kungsweise bei solehen sehr niedrigen S-Pan- nungen züi verbessern, hat man bereits vor- "el4ehla eil, ein Sauggitter oder Raum ad'ungs- --itter in der Nähe der Kathode anzuordnen, das die Raumladung an der Kathode absaugt.
wodUreh der Anodenstrom grösser werden kann. Dies hat aber den Naehteil, dass das Sauggitter einen verhältnismässig grossen Strom aufnimmt.
Die Wirkungsweise einer elektrisehen Ent- ladungsröhre, die sich zum Arbeiten mit t-, niedrigen Elektrodenspannungen eignet, kann <B>C</B> 1)etriielitlieh verbessert werden, wenn naeb der <B><I>E</I></B> pf indung wenigstens eine Steuerelektrode der <B>C</B> Röhre mit einem Stoff bedeekt ist mit einer Austrittsarbeit, die höher ist als, die des Elek- trodenmaterials,
die Anode hingegen mit einem Stoff niedrigerer Austrittsarbeit als die des Elektrodenmaterials bedeekt wird. Diese Kombination ergibt den Vorteil, dass das Kon taktpotential. des Materials, mit dem die Steuerelektrode bedeckt ist, negativ in bezug auf das Material dieser Elektrode ist, so dass die Oberfliiehe dieser Sehieht ein mehr no-a- tives Potential in bezug aiii die Kathoden- oberfläehe erhält,
wodureh die Steuerelektrode an der Aussenseite ohne Vermittlung einer Span-nungsquelle mit der Kathodenzuführung verbunden werden kann, ohne dass das Critter Strom aufnimmt.
Da anderseits die Anode gerade mit einem Stoff mit niedrigerer trittsarbeit als die des Elektrodenmaterials be- deekt ist, wird hierbei ein positiver Potent.ial,9- sprung auftreten, der die Anodenspannun,- in, bezug auf die KathodenoberfIehe erhöht. Bei soTehen niedrigen Anodenspannungen wie vorerwähnt insbesondere etwa<B>6</B> V, maeht sieh eine Steigerung um etwa<B>0,5</B> V sofort bemerk bar.
Es hat sieh gezeigt, dass die Anwendung der Erfindung eine beträehtlieh grössere Steilheit ero,ibt was insbesondere bei Hoebfrequenzver- stärkerröhren wiehtig ist, so<B>d</B> ass diese züm Beispiel vollständig aus einem 6-V-Kraft- wagenakkumulator gespeist werden können, ohne dass Umformer zum Erzeugen von hohen Anodenspannungen erforderlieh sind.
Zum Überziehen der Steuerelektroden -e- eignete Stoffe sind zum Beispiel Gold oder Platin, während die Anode mit Bariuim-, C#ä- sium oder derartigen Alkali- oder Erdalkali- metallen bedeckt oder behandelt werden kann. Die Elektroden können wie üblich aus Niekel, bestehen.
Vorzugsweise, wird eine Tetrode verwendet, da man dann vermöge der niedrigen Schirm gitter- und Anodenspannung und also, der niedrigen Elektronengesehwindigkeiten nicht von Sekundäremission des Sehirmaittrers oder der Anode belästigt wird. Die Sehirmgitter- spannung kann somit, ebenso wie bei einer Pentode, die Anodenspannung übersteigen, ohne dass Verzerrung eintritt. Die Tetrode i#"t bei solchen niedrigen Spannungen cTesbalb einer Pentode gleichwertig.
Röhren mit vergoldeten Gittern sowie Röhren mit Elektroden, die mit Platin über zogen sind, eind an sieh bekannt. Weiter <B>C</B> kennt man Röhren, mit denen die der Kathode zugewandte Anodenseite mit einem Alkali- oder Erdalkalimetall, z. B. Cäsium, bedeckt ist. Diese Massnahmen wurden aber immer im Zusammenhang mit der Sekundäremission ge troffen, die bei der vorliegenden Erfindung keine Rolle spielt. Die zum Erhalten der erwähnten Wirkung erforderliche Kombina tion gemäss der Erfindung war aber nicht bekannt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung, in der die Fi>g. <B>1</B> und 2 Kennlinien eines Ausführungsbeispiels der Röhre nach der Erfindung darstellen, näher erläutert.
In Fig. <B>1</B> ist mit<B>1</B> die Ia-Vgl-Kennlinie, mit 2 die l#ql-- V gl-Kennlinie einer normalen Röhre bezeichnet.. Mit 4 und<B>3</B> sind die la-Vgl- und l#ql-Vgl-Kennli-nien einer in sieh bekannten Röhre bezeichnet, von der mir die Steuerelektrode gl mit Gold oder Platin überzogen ist.
Zufolge des Kontaktpotentials zwischen der Gold- oder Platinsehieht und dem Material der Elektrode selbst ve rsehiebt sieh die Linie 2 nach<B>3</B> und die Linie<B>1</B> naeli 4. Die Steilheit ist. also die gleiche geblieben, das heisst diejenige am Punkt<B>5,</B> die der Steil heit am Punkt<B>6</B> entspricht.
Wenn nach der Erfindung ausserdem das Austrittspotential der Anode herabgesetzt wird, verschiebt sieh die Kennlinie 4 wieder naeh links, annähernd bis, zur ursprünglichen Lage<B>1</B> oder sogar darüber hinaus, wenn der Kontaktpotentialsprung des Cs in bezug auf das Anodenmaterial -rösser ist als der de-, Goldes oder Platins in bezug auf das Material der Steuerelektrode. Es leuchtet ein, dass die Steilheit am Arbeitspunkt<B>7</B> höher als ain Punkt<B>5</B> oder<B>6</B> ist-.
Fig. 2 zeigt, dass eine Pentodenkenn- C <B>g</B> linie entsteht, da die Spannungen weit unter halb der Spannung bleiben, bei der die Sekun däremission in einer Tetrode eine Rolle züi spielen anfängt (Kennlinie<B>8).</B> Die Linie<B>9</B> stellt die Charakteristik einer üblichen Pent- ode dar. Bei Anwendung der Erfindung kann also das Fanggitter der Pentode entfallen., was baulich eine Vereinfaehung darstellt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektrische Entladuligsröhre-, die zum<B>Ar-</B> beiten mit niedrigen Elektrodenspanntingen geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektrode mit. einem Stoff von einer Elektronenaustrittsarbeit, die höher ist als die des Elektrodenmaterials und die Anode hin gegen mit einem Stoff von einer Elektronen- austrittsarbeit, die niedriger ist als die des Elektrodenmaterials, überzogen ist.ITNTER,ANSPRUCH Elektrische Entladungsröhre nach Patent- ansprueh, d'adureh gekennzeiehnet, dass die Steuerelektrode vergoldet und die Anode mit Cä-,iuim präpariert isst..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL321684X | 1953-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH321684A true CH321684A (de) | 1957-05-15 |
Family
ID=19784008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH321684D CH321684A (de) | 1953-03-20 | 1954-03-18 | Elektrische Entladungsröhre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH321684A (de) |
-
1954
- 1954-03-18 CH CH321684D patent/CH321684A/de unknown
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