Einrichtung zur Steuerung von Drehstrommotoren Die Erfindung betrifft eine Einrielitung zur Steuerung von Drehstrommotoren und hat die Aufgabe, die Drehzahlregelung und Unisteuerung eines Drelistrommotors vermit- tels veränderlicher Impedanzen zu bewirken.
1)ie Einrichtung gemäss dem Erfindung ist aekennzeiehnet dureh in den Zuleitungen ,jeweils in Reihe eingeschaltete veränderliche Impedanzen, eine weitere veränderlnehe Impe danz, Vorspannungsanittel, die die verän:
der- liclien Impedanzen auf Sperrbereieh treiben, wobei die weitere veränd@erliehe Impedanz und eine der zuerst renannten veränderlichen Im- liecian7en auf Steuerspannungen der gleichen Polarität einander entgegengesetzt derart an sprechen, dass -die eine eine Ausgangsspan- ining liefert und.
die andere gesperrt verbleibt, w iilireiid die andern der zuerst. genannten ver- ä.n.derliehen Impedanzen in Abhängigkeit von Steuerspannungen beliebiger Polarität.
eine Auagangsspannun g abgeben, sowie düreh Mittel zum, wahlweisen Anlegen von Steuer- spannungen der einen und der entgegen gesetzten Polarität an alle verä.nderlielien Impedanzen, wobei die zuletzt genannten Mittel verä.nderliehe Impedanzen für Vor- und Rüekwäzdsla.uf sind, die in Abhängigkeit. von umkehrbaren Eingangsspannungen wahl weise betätigt werden.
In den beiliegenden Zeiehnungen sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfin- dung dargestellt.
Fis. 1 zeigt schematisch eine erfindungs- gemässe Steuerung für einen Drehstrom- Iriduktionsmotor.
Fig. 2 ist ein Vektordiagramm der Bezie hungen der Phasenspannungen bei Vor- bzw. Rüekwärtslauf des Motors.
Fig. 3 bis 7 zeigen die Steuerkennlin Zen der in der vorlvegenden Steuerung verwende ten Magnetverstärker.
Fig. 8 zeigt schematisch ein erfindungs gemässe Sehlüpfreglerstenerung für einen Induktionsmotor, und Fis. 9 bis 15 zeigen ehe 13teuerkennlinien der einzelnen Magnetverstärker der Fig. B.
In Fis. 1 ist der zu steuernde Motor 112 als Dreiphasen-hurzschluss'läufermotor dar gestellt, der an eine durch die Zuleitungen L1, L2 und L3 dargestellte Dreiphasenstromquelle angeschlossen ist.
Die Drehzahl und die Drehrichtung dieses Drehstrommotors werden durch die zweck entsprechende Steuerung mehrerer Magnet- v erstärker 11711, .'17B, 1I <I>C</I> und' 111D gesteuert.
Die einander parallel geschalteten Haupt wicklungen Al, Q12; B1, <I>B2</I> und C1, C2 der Magnetverstärker JIi1, :lIB und' 1(C.\ sind in
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Reihe <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Motor <SEP> in <SEP> die <SEP> entsprechenden
<tb> Zuleitungen <SEP> L1, <SEP> L9 <SEP> und <SEP> L3 <SEP> eingeselialtet.
<SEP> Die
<tb> einander <SEP> parallel <SEP> geschalteten <SEP> Hauptwieklun gen <SEP> <B>Dl</B> <SEP> und <SEP> D2 <SEP> des <SEP> Magnetverstärkers <SEP> JID
<tb> sind <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> der <SEP> Wicklung <SEP> <B>7'l <SEP> b</B> <SEP> eines
<tb> Transfor@matars <SEP> T1 <SEP> zwischen <SEP> einem <SEP> Punkt
<tb> der <SEP> Zuleitun <SEP> b <SEP> L2 <SEP> auf <SEP> der <SEP> Zuleitungsseite <SEP> des
<tb> <U>Ma</U> <SEP> gnetverstärkers <SEP> <I>JIB</I> <SEP> und <SEP> einem <SEP> Punkt <SEP> der
<tb> Zuleitung <SEP> L3 <SEP> auf <SEP> der <SEP> Motorseite <SEP> des <SEP> Magnet , <SEP> verstärkers <SEP> <I>JIC</I> <SEP> einbeschaltet. <SEP> Eine <SEP> zweite
<tb> Wieklun < ,- <SEP> <I>I'1 <SEP> cr</I> <SEP> des <SEP> Transforinator;
s <SEP> f. <SEP> ist
<tb> zwischen <SEP> \den <SEP> Zuleitungen <SEP> L1. <SEP> und <SEP> L3 <SEP> eilige schaltet.. <SEP> In <SEP> jedem <SEP> der <SEP> genannten <SEP> Magnetver stärker <SEP> ist <SEP> mit <SEP> jeder <SEP> Hauptwickhing <SEP> ein
<tb> Gleiehrri:ehter <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> geschaltet. <SEP> Die <SEP> jeweils
<tb> entgegengesetzt <SEP> gepolten <SEP> Gleichrichter <SEP> in <SEP> den
<tb> einander <SEP> parallel <SEP> beschalteten <SEP> flauptwick hingszweigen <SEP> der <SEP> einzelnen <SEP> Verstärker <SEP> sind
<tb> mit <SEP> l13, <SEP> !1-l; <SEP> B3, <SEP> B4; <SEP> <I>C3,</I> <SEP> C-1 <SEP> und <SEP> D3, <SEP> D4 <SEP> be i <SEP> zeichnet.
<tb>
In <SEP> dem <SEP> Vektordiagramni <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> sind
<tb> die <SEP> Phasenspannungen <SEP> bei <SEP> Vor- <SEP> und <SEP> Rüel@ wärtslauf <SEP> dargestellt.. <SEP> Die <SEP> ausgezogenen <SEP> Pfeile
<tb> zeigen <SEP> das <SEP> Phasenverhältnis <SEP> hei <SEP> Vorwärtslauf.
<tb> Bei <SEP> diesem <SEP> Steiierung,sztistancl <SEP> wird <SEP> die <SEP> K <SEP> lem menspannung <SEP> des <SEP> Motoras <SEP> durch <SEP> die <SEP> hla-net verstärker <SEP> <I>J_1, <SEP> JIB</I> <SEP> und <SEP> <I>JIC</I> <SEP> gesteuert. <SEP> Die
<tb> striehlierten <SEP> Pfeile <SEP> deuten <SEP> das <SEP> Phasenverhält nis <SEP> bei
<tb> des <SEP> Motors <SEP> an, <SEP> wenn
<tb> i <SEP> die <SEP> Magnetverstärker <SEP> :
11A, <SEP> <I>JIB</I> <SEP> und <SEP> <I>JID</I> <SEP> zur
<tb> Steuerung <SEP> der <SEP> Klemmenspannun- <SEP> des <SEP> Motors
<tb> verwendet <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> Indizes <SEP> A, <SEP> B, <SEP> C <SEP> und <SEP> D
<tb> im <SEP> Vektordiagramm <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> deuten <SEP> die
<tb> Phasenspannungen <SEP> der <SEP> Punkte <SEP> <I>A, <SEP> B,</I> <SEP> C <SEP> und <SEP> <I>D</I>
<tb> der <SEP> Schaltung <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> an. <SEP> Die <SEP> Phasenver sehiehung <SEP> um <SEP> 180 <SEP> Grad. <SEP> zwischen <SEP> C <SEP> und. <SEP> D
<tb> wird <SEP> durch <SEP> Verwendung <SEP> des <SEP> Transformators
<tb> T1 <SEP> erzielt, <SEP> der <SEP> die <SEP> Phasenspanntnig <SEP> von <SEP> D
<tb> gegenüber <SEP> C <SEP> um <SEP> 180 <SEP> Grad <SEP> verschiebt.
<tb>
i <SEP> In <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> sind <SEP> die <SEP> Magnetverstärker <SEP> mit
<tb> Kernen <SEP> mit <SEP> geschlossener <SEP> Schleife <SEP> für <SEP> jede
<tb> Hauptwicklung <SEP> dargestellt. <SEP> Das <SEP> heisst., <SEP> dass
<tb> zum <SEP> Beispiel <SEP> im <SEP> Verstärker <SEP> JL1. <SEP> auf <SEP> den <SEP> Ker nen <SEP> <I>ACl</I> <SEP> -und <SEP> _1C2 <SEP> die <SEP> Hauptwieklungenr11
<tb> i <SEP> bzw. <SEP> _4\? <SEP> aufgewickelt. <SEP> sind. <SEP> Jede <SEP> Steuerwiek lung <SEP> umfasst <SEP> zwei <SEP> hintereinander <SEP> geschaltete
<tb> Teile, <SEP> von <SEP> denen <SEP> der <SEP> eine <SEP> auf <SEP> dem <SEP> einen <SEP> Kern,
<tb> der <SEP> andere <SEP> auf <SEP> dem <SEP> andern <SEP> Kern <SEP> angeordnet
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ist.
<SEP> Zum <SEP> Beispiel <SEP> umfallt <SEP> dietetierwichlunt>
<tb> AR <SEP> zwei <SEP> hintereinander"-eschaltete <SEP> Teile, <SEP> von
<tb> denen <SEP> der <SEP> eine <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Kern <SEP> ACl, <SEP> der <SEP> andere
<tb> auf <SEP> dem <SEP> Kern <SEP> <B>_l("</B>- <SEP> an@@eoi-dnet <SEP> ist.
<tb>
stehend <SEP> werden <SEP> diese <SEP> beiden <SEP> Teile <SEP> und <SEP> ailc
<tb> andern <SEP> ähnlichen <SEP> Wieklun <SEP> g-en <SEP> jeweils <SEP> als <SEP> eine
<tb> einzige <SEP> Wieklung <SEP> angesehen.
<tb>
Mit. <SEP> den <SEP> bisher <SEP> beseliri.ebenen <SEP> Mitteln <SEP> kann
<tb> daher <SEP> der <SEP> Motor <SEP> um-esteuei@t <SEP> werden, <SEP> indem
<tb> man <SEP> zur <SEP> Steuerung <SEP> der <SEP> Klemmenspannun- <SEP> des
<tb> Motors <SEP> @enreinsam <SEP> mit <SEP> den <SEP> lIa",netcer:aärhern
<tb> JI_1 <SEP> und <SEP> .IIB <SEP> eritweclei- <SEP> Zen <SEP> llaf-netverstäi-kei.
<tb> JIC" <SEP> oder <SEP> den <SEP> Magnetverstärk <SEP> er# <SEP> <I>JID</I> <SEP> verwen det. <SEP> Die <SEP> Mittel <SEP> mir <SEP> Durehführu:n <SEP> g <SEP> dieser
<tb> Steuerung <SEP> werden, <SEP> naelisteliend <SEP> beschrieben.
<tb>
Die <SEP> vier <SEP> zur <SEP> Steneruiig <SEP> der <SEP> Klemmeimpan nung <SEP> des <SEP> Motors <SEP> verwendeten <SEP> 1Ia;netver3tär ker <SEP> sind <SEP> mit <SEP> je <SEP> drei <SEP> Gleiclistromwieklun#).en
<tb> versehen. <SEP> In <SEP> jedem <SEP> Fall <SEP> sind <SEP> zwei <SEP> dieser <SEP> Wiek <SEP> lungen <SEP> Steueiwiekluuigen, <SEP> die <SEP> wahlweise <SEP> zur
<tb> Steueralm- <SEP> bei <SEP> Vor- <SEP> bzw. <SEP> Rüel,--#vä-rlslaiif <SEP> ver wendet. <SEP> werden, <SEP> während <SEP> die <SEP> übrigbleibende
<tb> Wicklung <SEP> eine <SEP> Vorspannun;swieklung <SEP> ist,
<tb> durch <SEP> die <SEP> der <SEP> 11a;-netverstärker <SEP> in <SEP> seinen
<tb> Sperrbereich <SEP> getrieben <SEP> wird. <SEP> Die <SEP> Vor- <SEP> und
<tb> Rüel-,-%värtslauf-Steuerwiel#:
lung en <SEP> der <SEP> einzel nen <SEP> Magnetverstärker <SEP> sind <SEP> mit <SEP> AF, <SEP> AR; <SEP> BF,
<tb> <I>BR; <SEP> CF,</I> <SEP> CR <SEP> und <SEP> <I>DF, <SEP> DR</I> <SEP> bezeielmet. <SEP> Die
<tb> entsprechenden <SEP> Vor.spannungswieklungen <SEP> tra ben <SEP> die <SEP> Bezeichnungen <SEP> <I>AB, <SEP> BB, <SEP> CB</I> <SEP> und <SEP> <I>DB.</I>
<tb>
Alle <SEP> Steuerwieklun <SEP> een <SEP> für <SEP> Voi-wärtslau@
<tb> <I>AF, <SEP> BP?, <SEP> CF</I> <SEP> und <SEP> <I>DF</I> <SEP> sind <SEP> einander <SEP> parallel
<tb> in <SEP> einem <SEP> l,,rren@erl@reis <SEP> ein;gesehaltet. <SEP> der <SEP> von
<tb> dem <SEP> Vollweg-Lastg-leichriehter <SEP> <I>FR</I> <SEP> des <SEP> Maomet verstärkers <SEP> JIF <SEP> für <SEP> Vorwärtslauf <SEP> gespeist
<tb> wird. <SEP> Ebenso <SEP> sind <SEP> alle <SEP> Steuerwieklun <SEP> aen <SEP> füi@
<tb> Rückwärt.slauf <SEP> AR, <SEP> <I>BR, <SEP> CR</I> <SEP> und <SEP> DR <SEP> einancle,
<tb> parallel <SEP> in <SEP> einem <SEP> Erregerkreis <SEP> einbeschaltet,
<tb> der <SEP> von <SEP> dein <SEP> Lastgleiehrieliter <SEP> RR <SEP> des <SEP> Nagnet verstä.rkers <SEP> JIR <SEP> für <SEP> R.üeliwilrtslanf <SEP> gespeist
<tb> wird.
<SEP> Dieses <SEP> System <SEP> wird <SEP> später <SEP> beschrieben.
<tb> Bei <SEP> wahlweisem <SEP> Betrieb <SEP> der <SEP> Magnetverstärker
<tb> für <SEP> Vor- <SEP> und <SEP> Rüekwärtslaiif <SEP> werden <SEP> ,jedoeli
<tb> wahlweise <SEP> die <SEP> gruppenweise <SEP> parallel <SEP> geschal teten <SEP> Steuerivieklcino,en <SEP> für <SEP> Vor- <SEP> bzw. <SEP> Rü(-h wärtslauf <SEP> gespeist.
<tb>
Die <SEP> Kennlinien <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> bis <SEP> 7 <SEP> zeigen, <SEP> dass
<tb> in <SEP> jedem <SEP> Fall <SEP> die <SEP> Ampereivindiin-en <SEP> B <SEP> der
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Vorspannttngswicklun.gen <SEP> die <SEP> entsprechenden
<tb> Magnetverstärker <SEP> in <SEP> den <SEP> Sperrbereich <SEP> treiben.
<tb> Diene <SEP> Figriren, <SEP> wie <SEP> aneh <SEP> die <SEP> später <SEP> zu
<tb> besprechenden <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> bis, <SEP> 15, <SEP> zeigen <SEP> die <SEP> Aus (Ordinate) <SEP> eines <SEP> Magnetver stärkers <SEP> als <SEP> Funktion <SEP> der <SEP> auf <SEP> seinen <SEP> Kern
<tb> wirkenden. <SEP> Axnperewindungen <SEP> (Abszisse), <SEP> wobei
<tb> die <SEP> unter <SEP> den <SEP> Figriren <SEP> gezeichneten <SEP> Pfeile <SEP> den
<tb> Amperewindtuxgen <SEP> einzelner <SEP> auf <SEP> dem.
<SEP> Kern
<tb> angebrachter <SEP> Wieklungen <SEP> entsprechen. <SEP> Bei
<tb> d##ri <SEP> Magnetverstärkern <SEP> JIA <SEP> und <SEP> <I>JIB,</I> <SEP> deren
<tb> Kennlinien <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> dargestellt <SEP> sind, <SEP> ergeben
<tb> die <SEP> Steuerwicklungen <SEP> für <SEP> Vor- <SEP> und <SEP> Rüek wärtsl,a.uf <SEP> Amperewindungen <SEP> in <SEP> den <SEP> durch <SEP> die
<tb> ausgerogerien <SEP> bzw. <SEP> striehlierten <SEP> Pfeile <SEP> F <SEP> und
<tb> R <SEP> an,-edeuteten <SEP> R.iehtungen. <SEP> Diese <SEP> Pfeile <SEP> deu len <SEP> in <SEP> der <SEP> gleichen <SEP> Richtung <SEP> wirkende <SEP> Am liei@ewirifltui,#en <SEP> an, <SEP> die <SEP> die <SEP> Ferne <SEP> dieser
<tb> 1I < r@,-net@-erstärker <SEP> der <SEP> Sättigung <SEP> zutreiben.
<tb>
In <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> treiben <SEP> die <SEP> dareh <SEP> den <SEP> aus@;e zo.,renen <SEP> Pfeil <SEP> F <SEP> dargestellten <SEP> Amperewin (Iungen <SEP> der <SEP> Steuexwvieklung <SEP> CF <SEP> für <SEP> Vor wärtslaLif <SEP> den <SEP> 3-lagnetverstärker <SEP> JIC <SEP> in <SEP> seinen
<tb> Durehla.ssbereieh, <SEP> während <SEP> die <SEP> du <SEP> reh <SEP> den
<tb> strielilierten. <SEP> Pfeil <SEP> R <SEP> dargestellten <SEP> Amperewin dungen <SEP> der <SEP> Steuerwicklung <SEP> <I>CR</I> <SEP> den <SEP> Magnet verstUrker <SEP> JIC <SEP> weiter <SEP> in <SEP> den <SEP> Sperrbereich
<tb> treiben, <SEP> uin <SEP> diesen <SEP> Verstärker <SEP> zwan@rläufig
<tb> gesperrt <SEP> zu <SEP> halten.
<tb>
In <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> sind <SEP> die <SEP> Kennlinien <SEP> des <SEP> Magnet verstärkers <SEP> <I>.11D</I> <SEP> dargestellt. <SEP> Das <SEP> Ansprechen
<tb> dieses <SEP> Verstärkers <SEP> auf <SEP> die <SEP> Steuerspannungen
<tb> für <SEP> Vor- <SEP> und <SEP> Rüekwärtslauf <SEP> isst <SEP> der <SEP> des
<tb> Magnetverstärkers <SEP> <I>NC</I> <SEP> -erade <SEP> entgegengesetzt.
<tb> In <SEP> dieseni <SEP> Fall <SEP> treiben <SEP> die <SEP> Amperewin:
dungen
<tb> F <SEP> der <SEP> Steuerwicklun- <SEP> <I>DF</I> <SEP> für <SEP> Vorwärtslauf
<tb> den <SEP> Versstärker <SEP> weiter <SEP> in <SEP> den <SEP> Sperrbereich,
<tb> uni <SEP> irr <SEP> gewährleisten, <SEP> dass <SEP> dieser <SEP> Verstärker
<tb> wirksa.ni <SEP> gesperrt <SEP> ist, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Magnetver stärker <SEP> 11C <SEP> auf <SEP> die <SEP> angelegte <SEP> Steuerspannung
<tb> anspricht. <SEP> Die <SEP> Amperewindungen <SEP> R <SEP> der
<tb> Steuerwicklung <SEP> <I>DR</I> <SEP> für <SEP> Riiekwäxlsla.uf <SEP> trei ben <SEP> den <SEP> Magnetverstärker <SEP> <I>ND</I> <SEP> in <SEP> den <SEP> Dureh lassbereieli <SEP> hinein, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Magnetverstärker
<tb> 1I(' <SEP> weiter <SEP> in <SEP> den.
<SEP> Sperrbereich <SEP> getrieben <SEP> wird,
<tb> tun <SEP> zu <SEP> gewährlicisten, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Magnetverstär ker <SEP> JIC <SEP> wirksam <SEP> gesperrt <SEP> ist, <SEP> wenn <SEP> der :@Tagnetverstä.rker JID von einer gegebenen Steuerspannung betrieben wird.
Zusammenfassendergibt sich, dass bei An legen einer Erregungsspannung entweder an die Steuerwicklungen für Vorwärtslauf oder an die Sterierwieklungen für Rüclzwä.rtslauf der Magnetverstärker JIA und 11IB diese Maonet.verstärker in ihren Durchlassbereich getrieben werden, während gleichzeitig infolge des selektiven Ansprechens der Magnet-ver- stä:
rker# JIC und IID auf die gleiehen Stener- spa.nnrragen nur einer der beiden zuletzt ge nannten Verstärker leitfähig ist. Alle diese Magnetverstärker sind so angeordnet, dass die jeweils arbeitenden Verstärker gleichmässig und gleichzeitig auf eine gegebene Steuerspan- nung ansprechen, dIam.it der Weehselstrom- motor 3I in allen drei Phasen gleichmässig erregt wird.
Die Umsteuerung des Motors wird d'ureh die vorstehend er-Wähnten Magnetverstärker JIF und JIR für Vor- bzw. Rüekwärts!lauf erzielt.. Diese Magnetverstärker sind den im Speisekreis des Motors verwendeten ähnlich und stellen selbstsättigende, parallel geschal tete Verstärker dar.
Der Magnetverstärker 111F besitzt zwei Hauptfeldwieklungen P1 und F2, die mit je einem Gleiehriehter F3 bzw. F4 in Reihe gesehaatet sind.
Diese Gleichrichter sind in den parallel geschalteten Hauptwickhrngs- hreisen jeweils einander entgegengesetzt gepolt, so dass sie während der a.ufeinand'erfolgen- den Halbperioden des Wechselstroms den Strom in -einander entgegengesetzten Rich tungen leiten.
Dieser Verstärker isst an eine Wechselistromdu elle angeschlossen, die den We.chs eIstrom über den Transformator T2 von den Zuleitungen L2 und. L3 des Motors ab leitet.
Die Sekundärwicklung 2S dieses Trans- formators liefert den Wechselstrom für den Stromkreis der Magnetverstärker für Vor- und R.ückwärtsla.uf.Mit dem Hauptwicklungs- kreis des Magnetverstärkers 111F ist ein Voll- ive= Lastgleichrichter FR in Reihe
geschaltet, der eine gleiehgeriehtete Ausgangsspannung liefert. Der iUagnetverstärker JIF besitzt eine Steuerwicklung FC, eine DämpfungswickItung FD und eine Vorspannungswicklung FB. Die Kennlinie dieses Magnetverstarkers ist in Fig. 7 dargestellt,
in der die Amperewin.dun- gen. B der Vorspannungswieklung FB den Magnetverstärker in den Sperrbereich trei ben.
Der Magnetverstärker DIR ähnelt dein Magnetverstärker JIF und umfasst zwei IIauptwicklungen R1 und R2, die mit. je einem von zwei einander entgegengesetzt ge polten Gleiehriehtern R3 und R-1 in Reihe geschaltet sind.
Dieser IIauptwieklungskreis ist in Reihe mit einem LastgIleiehriehter <I>RR</I> an die im Zusammenhang mit. dein Maaxret- verst.ärker DIh' beschriebene Wechselstrom quelle a.ngesehlossen. Der Magnetverstärker IIR für Rückwärts ,auf umfasst ferner eine Steuerwicklung R(, eine Dämpfungswicklung RD und eine Vorspannungswieklung RB.
Fig. 6 zeigt die Kennlinie dieses Verstärkers. Erneut treiben die durch den ausgezogenen Pfeil B dargestellten Amperewindungen der Vorspannungswiekl:ung diesen Verstärk -er in den Sperrbereich.
Die Steuerwickl'ungskreise der Magnetver stärker ilIF und<I>DIR</I> dienen einerseits zur Steuerung des Drehsinns des Motors und anderseits zur Drehzahleinstellung und Dreh- zahlregel.ung des Motors.
Beide Funktionen sind vom Vergleich zweier Spannungen in dem Steuerwieklungs- kreis der Magnetverstärker für Vor- und Rüek- wärtslauf abhängig. Die eine dieser Spannun gen ist eine von einem Regelwiderstand RH abgefeitete Bezugsspannung umkehrbarer Po larität.
Die andere Spannung stellt eine Dreh zahlanzeige dar und wird von einem Steuer gleichstromgenerator PG (Tachometerdyna.mo) erregt, dessen Läufer mit dem MTeehselstrom.- motor 11 mechanisch verbunden ist und von letzterem angetrieben wird. Ein derart ange ordneter Generator erzeugt bekannterweise eine Spannung, die eine lineare Funktion seiner Drehzahl ist-.
Infolge der mechanischen Verbindung dieses Generators mit dem Induk tionsmotor isst daher die Klemmenspannung dies Steuergenerators PG der Drehzahl des Motors proportional. Der Regelwiderstand RII wird von der Ausgangsspannung eines V ollweggl.eiehrich- ters R6 gespeist, dessen Eingangsklemmen an die Enden der Sekundärwieklung 2S des Transformators T'2 angeschlossen sind.
Die Polarität des Reuelwiderstandes RH wird durch ein Schaltsystem gesteuert, in dem je zwei Kontakte FIVl, FIV2 für Vorwärtslauf und RE1, RE? für Rüel@wärtslartf angeordnet sind.
Bei wahlweiser Betätigung der Kontakte für Vorwärts- bzw. Rüelzivär,tslarif werden die Enden des Regelwiderstandes RH mit ent gegengesetzter Polarität an die Ausgangs- klemmen des Gleichrichters R6 angeschlossen, so dass der Rheostat je nach Betätigung der Kontakte für Vorwärts- oder R.üekwärtslauf mit der einen oder andern Polarität gespeist wird.
Es ist. hier nicht notwendig, im einzel nen auszuführen, wie diese Kontakte für Vor wärts- bzw. Rüekwärtslauf betätigt werden, da. eine solche Steuerung, sei sie manuell oder automatisch, keinen wesentlichen Teil der vor liegenden Erfindung darstellt.
Der Regelwiderstand RII ist. mit. einer verstellbaren Anzapfrzng T versehen, über die dem Regelwiderstand eine veränderliche Gleichspannung entnommen werden kann. Diese Anzapfungsspannung des Regelwider standes ist die Bezugsspannung, deren Wert die Drehzahl des Indukt.ionsmotor.s bestimmt. Dieser angezapfte Teil des Regelwiderstandes ist in einer Reihenschaltung der Ausgangs spannung des Generators PG gegengeschaltet.
Die Reihensehaltiing umfasst die Steuerfeld- wicklungen FC und R( des Magnetverstärkers für Vorwärts- bzw. Riicl.,-wärtslauf. Die Aus gangsspannung des Lastgleichrichters FR wird an die Stenerwicklunoen AF, BF, CF und DF für Vorwärtslauf der entsprechenden,
den Motor steuernden Magnetverstärker y1 <I>A,</I> DIB, JIC und DID angelegt, während die Aus gangsspannung des Lastgleichrichters RR des '.',la.gnet.verstärkers für Rückwärtslauf an die Steuerwicklungen<I>AR,</I> BR, CR und DR der Verstärker VIA, DIB, DIC und lID angelegt wird.
Durch wahlweise Betätigung des Magnet verstärkers für Vorwärts- oder Rückwärtsl'auf werden daher in den Magnetverstärkern JI,d,
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<I>JIB, <SEP> <B>7I('</B></I> <SEP> und <SEP> <I>JID</I> <SEP> die <SEP> Stetterwiekltingen <SEP> für
<tb> Vorwärtslauf <SEP> bzw. <SEP> die <SEP> Steuerwicklungen <SEP> für
<tb> Riiekwärtslauf <SEP> gespeist <SEP> und <SEP> der <SEP> Motor <SEP> entspre ehend <SEP> gesteuert.
<tb>
An <SEP> Hand <SEP> von <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> sei <SEP> nun <SEP> die
<tb> wahlweise <SEP> Steuerung <SEP> der <SEP> Magnetverstärker
<tb> <I>.lIF</I> <SEP> lind <SEP> <I>JIR</I> <SEP> für <SEP> Vorwärts-- <SEP> bzw. <SEP> Rüelwärts lauf <SEP> besprochen. <SEP> Für <SEP> V <SEP> orwärt.51auf <SEP> des <SEP> Motors
<tb> werden <SEP> die <SEP> Vorwärtslaufkontakte <SEP> FWl <SEP> und
<tb> FT'? <SEP> gesehlossen, <SEP> so <SEP> d <SEP> ass <SEP> eine <SEP> Spannung <SEP> einer
<tb> lie,ztinnuten <SEP> Polarität <SEP> all <SEP> den <SEP> Pee#"elwiders,tanc1
<tb> <I>RII</I> <SEP> angelegt <SEP> wird. <SEP> Wie <SEP> aus <SEP> Fig:
<SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> er sielillieli <SEP> und <SEP> darin <SEP> durch <SEP> die <SEP> a.usgewgenen
<tb> Pfeile <SEP> h' <SEP> angedeutet <SEP> ist, <SEP> erhält <SEP> der <SEP> Magnet verstärker <SEP> JIF <SEP> eine <SEP> Irregung <SEP> in <SEP> der <SEP> Sätti -ungsriclltung, <SEP> wenn <SEP> an <SEP> dem <SEP> ilIaonetver.stär- ker <SEP> JIR <SEP> eine <SEP> Spannung <SEP> liegt, <SEP> die\ <SEP> ihn <SEP> weiter
<tb> in <SEP> seinen <SEP> Sperrbereich <SEP> treibt <SEP> und <SEP> daher <SEP> ausser
<tb> Betrieb <SEP> setzt. <SEP> Während <SEP> der <SEP> Anlaufperiode <SEP> er folgt <SEP> die <SEP> Steuerung <SEP> des <SEP> Magnetverstärkers <SEP> <I>JIF</I>
<tb> li;
iuptsäelilieb <SEP> durch <SEP> die <SEP> Spannung <SEP> des <SEP> Regel widerstandes <SEP> <I>RII,</I> <SEP> da <SEP> der <SEP> Motor <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Still "tand <SEP> anläuft <SEP> und <SEP> bei <SEP> Anwachsen <SEP> seiner <SEP> Dreh zalil <SEP> die <SEP> Spannung <SEP> de.s <SEP> Steuergenerators <SEP> voll
<tb> Null <SEP> anstei-t-. <SEP> Die <SEP> Ans#,a.ng-sspanniuig <SEP> des <SEP> Last "leiehi-iehter.s <SEP> FR <SEP> liegt <SEP> an <SEP> allen <SEP> St.euerwiek hingen <SEP> <I>_1F, <SEP> BF, <SEP> CI''</I> <SEP> und <SEP> <I>DF.</I>
<tb>
Ati.s <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> ersiehtlieh, <SEP> daf.bei <SEP> die.sein
<tb> Betriebszustand, <SEP> wie <SEP> durch <SEP> den <SEP> ausgezogenen
<tb> Pfeil <SEP> F <SEP> angedeutet, <SEP> beide <SEP> Magnetverstärker
<tb> 7Z-1 <SEP> und <SEP> JIB <SEP> in <SEP> Sätti;-ungsriehtung, <SEP> erregt
<tb> werden, <SEP> ,so <SEP> d@ass <SEP> sie <SEP> in <SEP> einem <SEP> voll <SEP> den <SEP> Ainpere windungen <SEP> der <SEP> Steuerwieklungen <SEP> abhängigen
<tb> Mass <SEP> leitfällig <SEP> ;sind.
<tb>
Au, <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> ist. <SEP> ersichtlich, <SEP> dali <SEP> der <SEP> 3lagnet verstärker <SEP> -Il(' <SEP> ebenfalls <SEP> leitfähig <SEP> ist, <SEP> da <SEP> die <SEP> in
<tb> Fig-. <SEP> 4 <SEP> mit <SEP> F <SEP> bereielineten <SEP> Ampereivindungetl
<tb> der <SEP> Steu.erwieklai,ilgen <SEP> auch <SEP> diesen <SEP> Verstärker
<tb> 1r1 <SEP> Sti-ttignng:Sriehtung <SEP> erregen. <SEP> L <SEP> m <SEP> symnie tri.sehen <SEP> Betrieb <SEP> zu <SEP> erhalten, <SEP> ist <SEP> in <SEP> jedem <SEP> Fall
<tb> die <SEP> V <SEP> eränclei#un- <SEP> der <SEP> Ail.sgangaehai-akteristik
<tb> die <SEP> gleiche. <SEP> Aus <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> ersichtlich- <SEP> dass <SEP> die
<tb> diireli <SEP> den <SEP> ausgezogenen <SEP> Pfeil <SEP> F <SEP> angedeuteten.
<tb> Aniperewindungen <SEP> der <SEP> Steuerungs@vicklitngen
<tb> den <SEP> Verstärker <SEP> <I>:
11D</I> <SEP> weiter <SEP> in <SEP> seinen <SEP> Sperr bereieli <SEP> treiben <SEP> und, <SEP> praktisch <SEP> ausser <SEP> Betrieb
<tb> setzen. <SEP> In <SEP> diesem <SEP> Zustand <SEP> ist <SEP> der <SEP> Magnetver stärker <SEP> <I>JID</I> <SEP> als <SEP> eine <SEP> hohe <SEP> Impedanz <SEP> wirksam, die den Lauf des Motors praktisch nicht beein- flusst.
Bei der vorstehend beschriebenen Schal tung läuft der Notor in der Vorw ärtsrich- tung hoch. Wenn die Dauerbetriebsdrehzahl erreicht ist, ist die Spanntang des Steuergene- rators fast der Bezugsspannung gleich. Nun wird die Drehzahl um einen durch die Ein stellung de Regelwiderstandes RII bestimm- teil Wert geregelt.
Wenn zum Beispiel die Motordrehzahl bei dieser Bezngsspannrtliigsein- stellung zunimmt, wächst auch die Ausgangs spannung des Steuergenerators. Die Ausgangs spannung d'es Steuergenerators kommt dann näher an die Bezugsspannung heran, so d:ass die Amperewindungen der Steuerwicklung FC abnehmen. Dadurch wird die Impedianz des Magnetverstärkers iTIF erhöht und :seine Aus gangsspannung vermindert.
Diese Senkring der Ausgangsspannung wirkt gleichzeitig auf die Steuei wieklungen der Magnetverstärker Hil, :1111 und 37C, deren Impedanz gleichzeitig erhöht. wird'. Die Senkung der Ausgang,sspan- nu,ngen der zuletzt. genannten Magnetverstär- ker bewirkt einen Abfall der am Motor 0I lie genden Spannung, so dass dessen Drehzahl sinkt..
Das Gleichgewicht wird an jenem Punkt erreieht, an dem die Differenz zwischen der Spannung des Steuergenerators und der Span nung dies Regehviderstandes jene Steuerspan nung ergibt, bei der für das jeweilige Last moment. die Motordrehzahl aufreehterha!ltsn wird.
Wenn sich bei einer gegebenen Drehzahl einstellung das Laistmoment ändert, wird natürlieh die Motordrehzahl etwas von der bei dem vorhergehenden Belastungszustand vorhandienen Drehzahl abweichen,. Versuche haben jedoch ergeben, dass im Steuerungs- bereieh bis zum hippmonient die Drehzahl- Drehmoment-Charakteristik sehr flach bleibt.
Tat:sä:ehlich entsprieht, die mit dieser AnoTd- nungerzieIbare Steuerung in dieser Hinsicht der mit den komplizierteren und kostspielige ren spannungsveränderlichen Gleiehstrom- sv-stemen üblicher Art erzielten.
Wenn es in diesem Betriebszustand er- wünseht ist, d'ie Drehzahl des Motors auf einen andern Wert einzustellen, wird die Anzapfung des Regelwiderstandes RII auf eine neue Ein- stelhing gebracht, und zwar auf eine höhere oder niedrigere Spannung, je nachdem, ob die Drehzahl. erhöht oder vermindert werden soll.
Die niui erfolgende Veränderung der Erre- gaig der Steuerwicklungen der den Motor teuernden -Magnetverstärker ergibt eine Ver änderung der Motordrehzahl in der gewünsch ten Richtung. Das Gleichgewicht wird erneut an jenem Punkt erreicht, an dem die Aus- gangsspannung des sich der Spannung des Regelwiderstandes nähert.
Wenn der Motor aus diesem Betriebs etstand:, das heisst. bei Vorwärtslauf, angehal ten werden- soll, werden die Vorwärtslaufkon- takte F1 1 und FW2 geöffnet. Dadurch wird der Bezugsspannungs-Regelwiderstand sofort stromlos und die Bezugsspannung von dem Steuerwicklungskreis der Magnetverstärker für Vor- und Rüekwärtslauf weggenommen. An diesem Kreis liegt jetzt nur noch die Span nun- des Steuergenerators PG.
Die Erregung der entsprechenden Steuerwicklungen <B>FC</B> und RC wird daher umgekehrt. Diese Erregung wird in Fig. 6 und 7 durch die str iehli:erten Pfeile R angedeutet. Die sieh ergebenden Amperewindungen erregen den Magnetver stärker JIR für Rückwärtslauf in Sättigungs- richtun:
g, während sie dien -Tagnet.verstärker JIF für Vorwärtslauf seinem Sperrbereich zu treiben. Der Verstärker JIF wird jetzt nicht leitend, tuid zwar praktisch zur gleichen Zeit. in der der -Verstärker JIR leitfähig wird.
Die Steuerung wird von den Steuerwicklungen für Vorwärtslauf der den Motor steiuernden ;Magnetverstärker auf deren Steuerwicktungen _1R, <I>BR,</I> CR und DR für Rückwärtslauf um gelegt.
Der striehlierte Pfeil R in Fig. 3 deutet an, dass in diesem Zustand die Magnetver- stärker JT_1 und JIB in Abhängigkeit von den durch diese Erregung erzeugten Amperewin- dungen leitfähig bleiben. Die striehlierten Pfeile R in Fig. 4 und 5 deuten an, dass der Magnetverstärker JIC in seinen Sperrbereich.
und der Magnetverstärker JID in seinen Durchlassbereich getrieben wird. Aus dem Vektordiagramm der Fig. 2 isst ersichtlich, dass bei dieser Schaltung eine Phasenunikeh- rung stattfindet, wie dies durch die strieh- liert.en Pfeile angedeutet ist.
Der erhaltene Zur- :Stand bewirkt eine elektrische Gegenstrom- bremsung des Motors. Das heisst, dass die Erregung in diesem Zeitpunkt in einer Rich tung erfolgt, die den Motor umzusteuern trach tet.
Da die Erregung jedoch von der Span nung des Steuergenerators abhängt, ist die erhaltene Bremswirkung der Drehzahl direkt proportional und sinkt daher im nleiehen Ver- hältnis wie die sinihende Drehzahl des Mo:tox-. bis sie bei Stillstand des -Motors augenbliek- lieh aufhört.
Wenn der vorwärtslaufende Motor unige steuert werden soll, werden die Kontakte F'W1, FtW2 geöffnet. und die Kontakte REI., RE2 geschlossen.
Dadurch wird die Polarität der an den @ezu@sspannungs-Regehv iderstan@l <I>RH</I> angelegten Gleichspannung umgekehrt und mit ihr die Polarität, der Bezugsspannung im Steuerwicklungskreis der -Magnetverstärker für Vor- und R.üekwärtslauf. Diese Bezug:s- spannrung hat. jetzt. die Bleiehe Polarität wie die Ausgangsspannung des Steuergenerators PG.
Wie bereits beim Abstellen des Motors erläutert, wird dabei der 1-la;netv erstä.rker für Vorwärtslauf ausgeschaltet und der Magnet- verstärker für Rück-#värtslauf leitfähig,
jetzt jedoch unter der -Wirkung der auf die Steuer- wicklung RC für Rüekwärtslauf einwirkenden Bezugsspannung. Daher wird der Motor rasen zum Stillstand gebremst. Während dieser Bremsung sinkt. die Spannung des Steuergene- rotors und wird\ null, wenn die Drehzahl des Motors null wird.
Die Spannung des Bezu;.s- spannungs - Regelwiderstandes liegt jedoch immer noch an der Steuerwicklung RC, so dass die Phasenumkehrung der Erre--ung des Mo tors beibehalten wird. Der -Motor läuft jetzt im umgekehrten Drehsinn hoch. wobei seine Drehzahl in Abhängigkeit voll der Bezn2sspan- nun.g geregelt wird.
Wie in den meisten Reglern mit geschlosse ner Schleife kann eine gewisse Dämpfung im Betrieb der Steuereinrichtung erwünscht sein, um eine a.usreiehende Stabilität des R.egelvor- ganges zu erhalten.
Eine derartige Dümpfung kann erzielt werden, wenn man die Dämp-
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f'unn@swichlun@ren <SEP> F'D <SEP> und <SEP> RD <SEP> der <SEP> Magnetver .tärker <SEP> für <SEP> Vor- <SEP> bzw. <SEP> Rüel;wärtslauf <SEP> mit <SEP> einer
<tb> Gleichspannung <SEP> steuert, <SEP> die <SEP> von <SEP> einer <SEP> Phase
<tb> (lc, <SEP> Zuleitungskreises <SEP> des <SEP> Motors <SEP> abgenommen
<tb> wird. <SEP> Da <SEP> die <SEP> Ausgangsspannungen <SEP> aller <SEP> den
<tb> Motor <SEP> steuernden <SEP> Magnetverstärker <SEP> zwecks
<tb> s@ <SEP> nin)eti@iseliei@ <SEP> Erregung <SEP> dies <SEP> Motors <SEP> um <SEP> ent -spreehende <SEP> Beträge <SEP> schwanken, <SEP> genügt <SEP> et,
<tb> wenn <SEP> diese <SEP> Dämpfung <SEP> von <SEP> einer <SEP> Phase <SEP> des
<tb> Motorstromkreises <SEP> abgeleitet <SEP> wird.
<SEP> Dieses <SEP> Mass
<tb> für <SEP> die <SEP> Hotorkl'emiuenspannung <SEP> wird <SEP> mit
<tb> einem <SEP> Vollweg-gl'eiehrichter <SEP> R7 <SEP> gleichgerichtet.
<tb> dessen <SEP> Ausgangsspannung <SEP> an <SEP> einen <SEP> Dämp fan1-stransformator <SEP> T3 <SEP> angelegt <SEP> wird, <SEP> der
<tb> eine <SEP> PrinAiwicklung <SEP> 3P <SEP> besitzt, <SEP> die <SEP> an <SEP> die
<tb> Gleielistronildemmen <SEP> des <SEP> Vollweggleirhriehtens
<tb> anf,:esehlossen <SEP> ist, <SEP> sowie <SEP> eine <SEP> Sekun:därwick lan., <SEP> 3\, <SEP> die <SEP> mit <SEP> den <SEP> entsprechenden <SEP> Dämp run\;
-wieklungen <SEP> <I>FD</I> <SEP> und <SEP> <I>RD</I> <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> ge schaltet <SEP> ist. <SEP> In <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> sind <SEP> die <SEP> Ampere ,cindun@,en <SEP> D <SEP> der <SEP> Dämpfungswieklyingen <SEP> als
<tb> z@seiseitig <SEP> gerichtete <SEP> Pfeile <SEP> dargestellt, <SEP> da <SEP> die
<tb> Stroinriehtung <SEP> in <SEP> diesen <SEP> Wicklungen <SEP> von <SEP> dem
<tb> hderungssinn <SEP> der <SEP> Motorspannung <SEP> abhängt.
<tb>
Die <SEP> Dämpfung <SEP> wirkt <SEP> einer <SEP> Veränderung
<tb> der <SEP> Klemmenspannung <SEP> des <SEP> Motors <SEP> entgegen.
<tb> Wenn <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> die <SEP> Vorwärtsdrehzahl <SEP> des
<tb> Motors <SEP> plötzlich <SEP> zugenommen <SEP> hat, <SEP> nimmt <SEP> die
<tb> Spannun- <SEP> des <SEP> Steuergenerators <SEP> entsprechend
<tb> zti <SEP> und <SEP> kommt. <SEP> näher <SEP> an <SEP> die <SEP> Spannung <SEP> des
<tb> Bezugs,;pannu:
ngs-Regelwiderstandes <SEP> heran.
<tb> Die <SEP> Vei-ir)iticlertrng <SEP> der <SEP> Aniperewinclungen <SEP> der
<tb> Steuerwicklung <SEP> FC <SEP> wird <SEP> über <SEP> die <SEP> den <SEP> Motor
<tb> steuernden <SEP> Magnetverstärker <SEP> trachten, <SEP> die
<tb> Kleniinen.spanntinn <SEP> des <SEP> Weeh@selstrommotors
<tb> zu <SEP> vermindern. <SEP> Diese <SEP> Veränderung- <SEP> der <SEP> an
<tb> ilen.
<SEP> Dämpfungstransformat.oren <SEP> T3 <SEP> 'liegenden
<tb> Spannung <SEP> wirkt <SEP> auf <SEP> die <SEP> Dämpfungswieklung
<tb> <I>-'D</I> <SEP> ein, <SEP> deren <SEP> Amperewindungen <SEP> jetzt <SEP> den
<tb> Magnetverstärker <SEP> für <SEP> V <SEP> orwä-rtslatLf <SEP> weiter <SEP> in.
<tb> seinen <SEP> Durehlassbereich <SEP> treiben <SEP> und <SEP> daher
<tb> seine <SEP> Ausgangsspannung <SEP> in <SEP> Abhä.ngigle=it <SEP> von
<tb> der <SEP> Steilheit <SEP> des <SEP> Spannungsabfalles <SEP> an <SEP> den
<tb> Motorklemmen <SEP> vergrössern. <SEP> Bei <SEP> sinkender
<tb> Motordrehzahl <SEP> wird <SEP> die <SEP> Klemmenspannung
<tb> des <SEP> Motors <SEP> erhöht.
<SEP> und <SEP> an <SEP> die <SEP> Dämpfungs wicklung- <SEP> FD <SEP> eine <SEP> Steuerspannung <SEP> angelegt,
<tb> die <SEP> jetzt <SEP> uinäekehi4.e <SEP> Polarität <SEP> hat <SEP> wie <SEP> im vorher beschriebenen Fall. Die infolge der Dämpfungswicklung nun auf den Magnetver stärker für Vorwärtslauf wirkenden Ampere- ivindungen treiben diesen Verstärker seinem Sperrbereich zu und begrenzen daher die Aus- gang.sspannung des Verstärkers in Abhängig keit von der Steilheit der Zunahme der Klem- menspannung des Motors.
Die vorstehend erläuterten Grundsätze fin den auch in der Ausführungsform der Erfin dung nach Fig. 8 Anwendung, in der eine Einrichtung zur Steuerung eines Drelistrom- motors dargestellt ist, der zum Antrieb des Schlupfregl'e@rs eines Induktionsmotors dient..
In Fig. 1 wurden die Magnetverstärker mit getrennten Kernen mit geschlossener Schleife für jede Wicklung dargestellt.. In Fig. 8 sind die Magnet@-eistärker mit dreischenkeligen Kernen dargestellt, wobei die HaLLptwieklun- gen auf je einem äussern Schenkel und die Steuerwicklungen auf dem mittleren Schenkel angeordnet sind. Dies soll der besseren Über sichtlichkeit dienen.
Die beiden Verstärker- typen sind zwar physikalisch verschieden, wer den hier aber a'ls ' einander äquivalent ange sehen.
Der gemäss Fig. 8 zu steuernde Motor ist ein Dreh-strom-Induktionsinotor IH mit einer Primäiiv iekliung PTV, die an ein Drehstrom netz L4, L5,<I>L6</I> angeschlossen ist. Der -Motor wird durch Steuerung des Widerstandes des Kreises der Sekundärwicklung gesteuert.. Zu diesem Zweck sind in dem Stromkreis der Sekuindä.rwieklung SW regelbare Widerstände eingeschaltet.
Diese Steuerung eines Induk tionsmotors wird gewöhnlich als Schlupfrege@ lung und die hierfür verwendete Einrichtung als -Sehlupfregler bezeichnet. Es gibt verschie dene Arten von Seh'lupfregl@ern. Im vorliegen den Fall ist ein Flüssigkeitsregefwidierst,and dargestellt., wie er gewöhnlich bei Induktions motoren hoher Leistung verwendet. wird.
Der dargestellte Sehhipfregler SR umfasst drei 10, 20 und 30, die wie ühlieh mit den drei Phasen der Sekuncläi-#viekliing in Reihe geschaltet sind. Die regelbaren Widerstände umfassen je eine feste Elektrode 11, 21 und 31 und eine beweg- liehe Elektrode 12, _? und 32.
Diese Elektro den sind in einem Behälter angeordnet, der mit einem geeigneten Elektroli-ien gefüllt ist, so dass der Widerstandswert der entspreehen- d'en Stromkreise dureh Verstellen der Elektro den verändert werden kann. In der Praxis werden die bewegliehen Elektroden ineeha- niseh miteinander gekuppelt. und gleichzeitig betätigt.
In dieser Ausführungsform der Erfindern; werden die beweglieben Elektroden des Sehluplreglers dureh einen hier als Steuer motor bezeiehneten WechseLstrommotor 1T an getrieben, der dem Motor der Pig. 1 entsprieht. Der die Verstärker 31.1, <I>11B,
</I> lIC und 1ID enthaltende Teil der Steuereinriehtung gleieht auch in seiner Arbeitsweisse dem. entsprechen den Teil der Fig. 1. Daher sind diese Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen und ist die Funktion dieses Teils der Einrichtung aus der Besprechung der Fig. 1 verständlich.
Der Steuermotor 1l betätigt den Schlupf regler derart., dass der Stromverbrauch des Induktionsmotors<I>IN</I> auf einem bestimmten Wert gehaften wird.
Wenn der Stromver brauch einen bestimmten Wert. übersteigt, wird der Sehlupfregler derart betätigt, d'ass der Widerstand des Kreises der Sekundärwicklung erhöht. wird, während bei Absinken des Stromes unter einen bestimmten Wert der Widerstand' des Kreises der qeku irndärwiekliing vermindert wird.
Allgemein sind beirr Anlassen einer Ein richtung dieser Art, die beweglichen Elektro den im weitesten Abstand von den festen Elek troden angeordnet. Wenn daher der Motor an das Stark.stronnletz angeschlossen wird-, fliesst. neu ein minimaler Laststrom.<B>Uni</B> die Dreh zahl des Motors zu vergrössern, muss man den hlektrodenahstand vermindern, damit auch der Widerstand des Stromkreises der Sekun- därwieklung vermindert wird.
Die beweglieh.en Elektroden werden so lange gesenkt, ,bi.s die. Stromstärke einen bestimmten Wert erreicht, wonach die Stromstärke -auf den Sollwert ein geregelt wird.
Diese Steuerung erfordert eine Umsteue rung der beweglichen Elektroden des Sehlupf-
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reglers <SEP> in <SEP> Abhängigkeit <SEP> voll <SEP> ([ei] <SEP> AbweichLin gen <SEP> des <SEP> Stromv <SEP> erbra:uehes <SEP> über <SEP> bzw. <SEP> unter
<tb> die <SEP> festgesetzten <SEP> Werte <SEP> hinaus. <SEP> Die <SEP> Bewegungs rieht.uno, <SEP> der <SEP> Elektroden <SEP> wird <SEP> in <SEP> Abhängigkeit
<tb> von <SEP> den <SEP> Abweiehungen <SEP> des <SEP> St.romverbrauelies
<tb> dureh <SEP> Verwendung <SEP> von <SEP> lIagnetverstärkern
<tb> <I>J111.</I> <SEP> und <SEP> -ULI- <SEP> erhalten, <SEP> all <SEP> denen <SEP> eine <SEP> Vor spanilnn <SEP> -, <SEP> liegt <SEP> und <SEP> die <SEP> die <SEP> Auf- <SEP> bnv. <SEP> Abwä-rts beweguno, <SEP> der <SEP> bewegliehen <SEP> Elektroden <SEP> steuern.
<tb>
Der <SEP> Verstärker <SEP> <B><I>:1I11</I></B> <SEP> umfasst <SEP> Hauptwiek hingen <SEP> Ell <SEP> und <SEP> Il <SEP> ?,mit <SEP> denen <SEP> je <SEP> ein <SEP> Gleieh riehter <SEP> 113 <SEP> bzw. <SEP> IN <SEP> in <SEP> Rehre <SEP> gesehaltet <SEP> ist.
<tb> Die <SEP> in <SEP> den <SEP> Parallelgliedern <SEP> der <SEP> einzelnen
<tb> Ilaupt\viekluii:
,rski,eise <SEP> angeordneten <SEP> Gleieh riehter <SEP> sind <SEP> einander <SEP> entgegengesetzt- <SEP> gepolt.
<tb> Der <SEP> Hauptwieklungskreis <SEP> ist. <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> den
<tb> Weehsels <SEP> tromklemmen <SEP> eines <SEP> Voll'lwe-,gleieli riehters <SEP> EI <SEP> R <SEP> der <SEP> Sekundärwieklung <SEP> ? <SEP> S' <SEP> des
<tb> Transformators <SEP> T2 <SEP> parallel <SEP> geschaltet.
<SEP> Dieser
<tb> Magmetverst.ärker <SEP> wird <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Steuer wieklung <SEP> I.'1.6 <SEP> ge=steuert, <SEP> die <SEP> an <SEP> die <SEP> Ausgan < ,s klemmen <SEP> eines@Vollweg-CTleichrichters <SEP> R5 <SEP> a.n gescha.ltet <SEP> ist, <SEP> der <SEP> seinerseits <SEP> von <SEP> einem <SEP> Strom transformator <SEP> <I>CT</I> <SEP> gespeist <SEP> wird, <SEP> der <SEP> einem <SEP> der
<tb> den <SEP> Induktionsmotor <SEP> speisenden <SEP> Starkstrom netzl'eiter <SEP> zugeordnet. <SEP> isst. <SEP> Der <SEP> Magnetverstär ker <SEP> 1181 <SEP> wird <SEP> daher <SEP> durch <SEP> Iniperewindiin-en
<tb> gesteuert, <SEP> die <SEP> ein <SEP> Mass <SEP> für <SEP> den <SEP> Stroinver braueli <SEP> des <SEP> Indukt.ionsinotors <SEP> darstellen. <SEP> Fer ner <SEP> ist <SEP> der <SEP> Magnetverstärker <SEP> <I>:
1111</I> <SEP> mit <SEP> einer
<tb> Vorspaninti.ngstvieklunm <SEP> <I>EB</I> <SEP> und <SEP> einer <SEP> Diffe rent-ialwieklun115 <SEP> versehen. <SEP> Letztere <SEP> ist <SEP> an
<tb> die <SEP> Ausgangsklemmen <SEP> des <SEP> La.tgleiehriehters
<tb> 11R <SEP> angeschaltet <SEP> und <SEP> führt <SEP> eine <SEP> ge-,visse
<tb> Dämpfung <SEP> in <SEP> die <SEP> Steuerung, <SEP> diese., <SEP> Versstärker;
<tb> ein.
<tb>
Der <SEP> lla-net.verstürl@er <SEP> <I>JILl</I> <SEP> ähnelt <SEP> in <SEP> physi kaliseher <SEP> Hinsieht, <SEP> dem <SEP> -,#ia-lietvel,stärl@er <SEP> <I>JIEI.</I>
<tb> Er <SEP> uilifaflt <SEP> die <SEP> Ha <SEP> tipt-#vielclun@,en <SEP> L11 <SEP> und <SEP> L <SEP> l <SEP> '-',
<tb> die <SEP> jeweils <SEP> mit <SEP> einem <SEP> von <SEP> zwei <SEP> einander <SEP> ent gegengesetzt <SEP> gepolten, <SEP> in <SEP> parallelen <SEP> Stroin krei.sgliedern <SEP> eingeseha.l'teten <SEP> Gleichrichtern
<tb> L13 <SEP> und <SEP> L1.1 <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> gesellaltet <SEP> sind. <SEP> Der
<tb> parallel <SEP> gesehal:
teteattptwicklungshreis <SEP> ist <SEP> in
<tb> Reihe <SEP> mit <SEP> den <SEP> Weellselstromklemmen <SEP> eines
<tb> jrol'hveg-Cileiehrieliters <SEP> <I>LI <SEP> R</I> <SEP> der <SEP> Sekundär wicklung <SEP> 2S <SEP> des <SEP> Transformators <SEP> T3 <SEP> parallel
<tb> geschaltet.. <SEP> Die <SEP> Steuerwicklung <SEP> L17 <SEP> dieses <SEP> Ver-
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stürkers <SEP> ist <SEP> all <SEP> die <SEP> @tis-angskleini,ien <SEP> des
<tb> Gleiehriehters <SEP> R5, <SEP> die <SEP> Vorspannungswieklung
<tb> <I>LB</I> <SEP> an <SEP> die <SEP> Ausgangsklemmen <SEP> eines <SEP> Vollweg gleicliriehtercs <SEP> R6 <SEP> angeschaltet.
<tb>
Fig. <SEP> 14 <SEP> und <SEP> 15 <SEP> zeigen <SEP> die <SEP> Kennlinien <SEP> der
<tb> Uagnetverst.ärker <SEP> JIEl <SEP> bzw. <SEP> <I>31h1.</I> <SEP> Es <SEP> ist.
<tb> daraus <SEP> ersiehtl'iell, <SEP> dass <SEP> die. <SEP> Ainperewindungen
<tb> <I>B</I> <SEP> der <SEP> Vorspannungswieklung <SEP> <I>EB</I> <SEP> des <SEP> TNIagnet verstärkers <SEP> JIE1 <SEP> diesen <SEP> Verstärker <SEP> in <SEP> seinen
<tb> <B>S</B> <SEP> peri#bereieh <SEP> treiben. <SEP> Die <SEP> du <SEP> reh <SEP> den <SEP> striehlier teri <SEP> Pfeil <SEP> angedeuteten <SEP> Amperewindungen <SEP> C
<tb> der <SEP> Differentialwiekl.ung <SEP> E15 <SEP> treiben <SEP> den <SEP> Ver stärker <SEP> ebenfalls <SEP> in <SEP> seiner, <SEP> Sperrbereich. <SEP> Da gregen <SEP> wird <SEP> der <SEP> Verstärker <SEP> durch <SEP> die <SEP> Ampere windungen <SEP> S <SEP> der <SEP> in <SEP> Abhängigkeit.
<SEP> von <SEP> dein
<tb> Stromverbrauch <SEP> des <SEP> Induktionsmotors <SEP> erreg teil <SEP> Steuerwicklung <SEP> E16 <SEP> in <SEP> Sättigttngysrich tung <SEP> erregt..
<tb>
Der <SEP> Ma;netverstärker <SEP> <I>1t11</I> <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die
<tb> rlinperewindungen <SEP> B <SEP> der <SEP> -#rorspannungs\vick hing <SEP> in <SEP> seinen <SEP> Durehla.ssbereieh <SEP> getrieben. <SEP> Die
<tb> Amperewindungen <SEP> S <SEP> der <SEP> Stromwicklung <SEP> und
<tb> die <SEP> der <SEP> Differentialwicklung <SEP> treiben <SEP> den <SEP> Ver stärker <SEP> dem <SEP> Sperrbereich <SEP> zu.
<tb>
Die <SEP> Ausgangsklemmen <SEP> der <SEP> Gleichrichter
<tb> EI <SEP> R <SEP> und <SEP> MR <SEP> sind <SEP> je <SEP> einer <SEP> Steuerwicklung
<tb> <I>EP</I> <SEP> bzw. <SEP> <I>LP</I> <SEP> der <SEP> Magnetverstärker <SEP> JIE <SEP> bzw.
<tb> JIf, <SEP> parallel <SEP> geschaltet.. <SEP> In <SEP> den <SEP> Stromkrehen
<tb> dieser <SEP> Wicklungen <SEP> sind <SEP> -Grenzschalter <SEP> <I>ELS</I>
<tb> bzw. <SEP> <I>LLS</I> <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> eingeschaltet, <SEP> die <SEP> ausser <SEP> in
<tb> der <SEP> obern <SEP> bzw. <SEP> untern <SEP> Stellung <SEP> der <SEP> beweg lichen <SEP> Elektroden <SEP> geschlossen <SEP> sind. <SEP> Diese
<tb> Sehalter <SEP> ergeben <SEP> eine <SEP> Steuerung, <SEP> durch <SEP> die
<tb> eine <SEP> Bewegting <SEP> der <SEP> beweglichen <SEP> Elektroden
<tb> über
<tb> meehanisehe <SEP> Crrenzen <SEP> hinaus
<tb> verhindert.
<SEP> wird.
<tb>
Die <SEP> durch <SEP> die <SEP> Steuernvieklungen <SEP> EP <SEP> bzw.
<tb> <I>LP</I> <SEP> gesteuerten <SEP> Verstärker <SEP> <I>lIE</I> <SEP> und <SEP> 31L <SEP> um fassen <SEP> je <SEP> zwei <SEP> Hauptwicklungen. <SEP> Diese <SEP> sind <SEP> im
<tb> Verstärker <SEP> 31E <SEP> mit <SEP> 31E < 1 <SEP> und <SEP> <I>DIEB</I> <SEP> bezeich net <SEP> und <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit, <SEP> je <SEP> einem <SEP> Gleichrichter
<tb> lIE3 <SEP> bzw. <SEP> <I>11E4</I> <SEP> einander <SEP> parallel <SEP> gesehailtet.
<tb> Dieser <SEP> parallel <SEP> -#-esehalteteHauptwieklungskreis
<tb> ist <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> mit <SEP> den <SEP> Wechselstromklemmen
<tb> eines <SEP> Vollweg-Lastgleiehrieht:
ers <SEP> ER <SEP> an <SEP> die
<tb> durch <SEP> den <SEP> Transformator <SEP> T2 <SEP> dargestellte
<tb> Weebselstromquelle <SEP> angeschaltet.. <SEP> Dieser <SEP> Ver stiii-ker <SEP> ist. <SEP> ausser <SEP> der <SEP> Steuerwicklung <SEP> EP <SEP> mit einer weiteren Steuerwicklung EC, euer Dämpfungswieldung ED und einer Varspan- nungswickliung EB versehen.
Der Magnetverstärker :17L umfasst Haupt- wicklungen lIL-zl und IULB, die in Reihe mit.
je einem Gleichrichter JIL3 bzw. 11L4 ein ander parallel geschaltet sind. Dieser parallel geschaltete Hauptwieklungskreis ist. in Reihe mit den AVechselstroinkleinmen des Vollweg.- Lastgleiehrichters LR an die durch den Trans formator T2 dargestellte AVechselLstromquellle angeschaltet.
Dieser Verstärker umfasst ausser der erwähnten Steuerwieklung. <I>LP</I> eine wei tere Steuerwicklung LC, eine Dämpfungs- wicklung LD und eine Vorspannungswicklung LB. Die Steuerwicklungen AE, <I>BE,</I> CE und <I>DE</I> der Magnetverstärker 11A, <I>MB,</I> J1IC bzw.
aID sind einander parallel an die Ausgangs- klemmen des Lastgleichrichters <I>ER.</I> angesehal.- tet. Ebenso sind die Steuerwicklungen AL, BL, <I>CL</I> und DL der zuletzt genannten Ma- gnetverstärker einander parallel an die Aus gangsklemmen des Lastgleichrichters LR an- geseha.ltet.
In dieser Ausführungsform der Erfindung sind die Steuerwicklungen EC und LC der Verstärker IIIE bzw. TIL, die in gewisser Hinsieht den Verstärkern lIF uiid lTIR der Fig. 1 entsprechen, in Reihensehalitung an die :Ausgangskl;
emmen des Steuergenerators PG angesehlässen, der wie vorher durch den dTeh- zahlgeregelt.en Motor l1 angetrieben wird.
Zum Unterschied von der Anordnung der Fig. 1, in die, die Wicklungen EC und LC zusätzlich in Abhängigkeit von einer gewählten Be7ugs- spannung erregt wurden, erhalten die Wick lungen EC und LC hier jedoch keine zusätz- liclie Erregung.
An Stellie eines Spannungsvergleichs wird in dieser AiLsführungsform der Erfindung eine entsprechende Steuerung durch einen Vergleich der Amperewind'ungen in den Ver stärkern HE Lind JIL erhalten. Hier werden die Amperewindungen der Steuerwicklungen EC bzw. LC mit den Amperewindtangen der Steuerwicklungen EP bzw.<I>LP</I> verglichen.
Die Dämpfungswicklungen ED bzw. LD der 1-fagnet-verstärker IIE und nah sind hinterein- ander an die Sekundärwieklung 3S des Dä.mp- fungstransformators T3 angeschaltet, dessen Primärwicklung wieder in Abhängigkeit von der Spannung erregt. wird, die an den Zulei tungen L1 und' L2 des Motors 3I liegt..
Die Vorspannungswieklun.gen EB und LB sind mit den Ausgangsklemmen des Gleichrichters R6 verbunden.
Fig. 12 und 13 zeigen die Kennlinien der Magnetverstärker IIE bzw. JIL. Nach Fig. 1\? treiben die Amperewindungen B der Vorspan- nungswicklung EB den Magnetverstärker 1'1I1;
in seinen Sperrbereieh. Der ausgezogene Pfeil E zeigt die Amperewindungen der Steuerwick lung EC für jene Polarität der Spannung des Steuergenerators an, die bei Heben der beweg lichen Elektroiden des Schlupfreglers durch den Motor J1 gegeben ist.
Der dem ausgezo genen Pfeil entgegengesetzte strichlierte Pfeil L zeigt. die Amperewindüngen bei Umkehrung der Spannung des Steuergenerators an, wie sie bei einem Umlauf des Steuiermotors 31 in dem die beweglichen Elektroden des Sehlupfreglers senkenden Sinn eintritt.
Die Amperewindun- gen D der Dämpfungswicklungen sind in der einer Veränderung der Klemmenspannung des Steuermotors entgegenwirkenden Richtung wirksam. Diese Dämpfüngswirkrng entspricht der an Hand der Fig. 1 beschriebenen.
Fig. 13 zeigt,, dass der Magnetverstärker JIL durch seine Vorspannungs-#v ieklung in seinen Sperrbereich getrieben wird (Pfeil B). Die durch den ausgezogenen Pfeil dargestell ten Ampermvinditngen L der Steuerwicklung LC, die diesen Verstärker in seinen Sperr- bereieh treiben,
sind auf eine Spannung des Steuergenerators jener Polarität zurüekzufüh- rcn, die sieh ergibt, wenn der Steuermotor JI in dein die beweglichen Elektroden senkenden Sinn umläuft.
Der dem ausgezogenen Pfeil entgegengesetzte striehlierte Pfeil E stellt die Amperewindungen dar, die bei Umlauf des Motors JI in dem die beweglichen Elektroden hebenden Sinn wirksam sind. Erneut wirken die Amperewindungen D der Dämpfungswiek- lung einer Veränderung der Klemmenspan nung des Steuermotors entgegen.
In Fig. 12 und 13 treiben die Amperewindungen P der Steuerwickluntwen EP und<I>LP</I> die Verstärker JIE bzw. JIL dein Durehlassbereieh zu.
Fig. 9, 10 und 11 zeigen die Kennlinien der in den Speisekreis des Motors J1 einge schalteten Magnetverstärker. Diese Kennlinien entsprechen jenen der entsprechenden Ver stärker der Fig. 1.
Jeder dieser Verstärker wird durch die entsprechenden Vorspannungs- wieklungen in seinen Sperrbereieh getrieben (Pfeile B). Bei Erregung irgendeiner ihrer beiden Steuerwieklungen werden die Ver stärker JI < l und JIB beide auf ihren Durch- lassbereieh zu getrieben, wie durch die Pfeile E und L in Fig. 9 angedeutet ist.
Die wahl weise Steuerung durch die wahlweise Erre gung der Steuerwicklungen der Magnetver stärker 11C und JID wird gemäss Fig. 10 und 11 dadurch erhalten, dass die durch den Pfeil E (Fig. 10) dargestellten Amperewindungen der Steuerwicklung CE den Verstärker JIC seinem Durehlassbereich zutreiben, während gemäss Fig. 11 die Aniperewindungen E der gleichzeitig mit.
CE erregten Steuerwiek'lung <I>DE</I> den Mag netverstärker JID in seinen Sperr- bereieh treiben.
Gemäss Fig. 10 treiben die Amperewindungen <I>L</I> der Wieklung <I>CL</I> den Verstärker JIC in seinen Sperrbereich, wäh rend gemäss Fig. 11. die Amperewindungen I, der Wicklung <I>DL</I> den Verstärker JID in sei nen Durehlassbereieh treiben, wenn die Wiek- lung <I>CL</I> den Verstärker JIG in seinen Sperr bereich treibt.
Aus Gründen der Einfachheit unterblieb die Darstellun- der üblichen Kontaktvorrieh- tungen oder Steuersehalter, wie sie in Anla- gen dieser Art zum Anlassen, Abstellen und für andere Hilfssteuerfunktionen verwendet werden.
Zum Anlassen des Motors I.11 werden die Wechselstromzuleitiulgen L1, L? und L3 des Steuermotors JI an Spannung gelegt; gleich zeitig wird der Ind.uktionsm:otor IJI an seine elektrisehe Energiequelle angeschlossen.
Die Wechsel- und leichstrom-Steuerspannungen werden durch den Transformator T? bzw. den Gleichriehter R6 geliefert., wenn die Zu leitungen L1, L2 und L3 an Spannung liegen. Wie bereits erwähnt, haben beim Artlassen des Induktionsmotors IJI die Elektroden des Sehlupfreglers den grössten Abstand. In die sein Zustand beginnt der Magnetverstärker 111,1 zu leiten.
Dies ergibt. sich aus Fig. 15, worin der Pfeil B zeigt, dass die Vorspan- nung#vicklung LB diesen Verstärker in sei nen Durchlassbereieh treibt. Bei grösstem E'lek- trodenabstand ist die Stromentnahme. und damit auch die Zahl der Amperewindun,gen der Steuerwicklungen L17 gering.
Die Aus- des Magnetverstärkers 11L1 wird an die Steuerwicklung<I>LP</I> des Magnet verstärkers JIL angelegt.. Diese Spannung reieht aus, um die Anrperewindun#,en B der Vorspannungsivieklung LB zu überwinden.
Fig-. 13 zeigt., dass die resultierenden Ampere- wind.ungen der Pfeile P und B diesen -Magnet verstärker in seinen Durehlassbereich treiben.
-Nun wird die Ausgangsspannung des -Magnet verstärkers<I>11L</I> an die parallel geschalteten Steuerwicklungen AL, BL, <I>CL</I> und<I>DL</I> der Jhig-rretverstärker des Steuermotors angelegt. Fig. 10 und 11 zeigen, d'ass der Magnetver stärker JIC durch die Wirkung der Wieklung ('L gesperrt gehalten. wird (Pfeil L in Fig.10),
während gemäss Fig. 11. der Magnetverstärker .11D dureh die Amperewind'rrngen <I>L</I> der Wiek- lung DL in seinen Durehlassbereich getrieben wird. Der Steuermotor wird daher so erregt, dass er in dem die beweglichen E4üktroden des Schlupäreglers senkenden Sinn umläuft.
Bei Senkung der beweglichen Elektroden sinkt der Widerstand des Sehlupfreglers und beginnt der Induktionsmotor mit dem An trieb der Last. Während dieser Periode der Lastbesehlerrni-gung erfolgt die Regelung in Abhängigkeit von dem Stromverbrauch.
Fig. 15 zeigt, dass bei zunehmendem Strom- verbrauch auch die Amperewindungen .8\ der Steuerwieklung L17 zrmehmen und den Ma gnetverstärker MLl seinem Sperrbereieh zri.- zutreiben suchen. Cleielrzeitig nehmen im Ver stärker<I>311,
71</I> die Amperewindungen S der Steuerwieklung E16 zu und suchen gemäss Fig. 1.1 die Amperewindungen B der Vor- spannungs-wicklung EB zu überwinden und den Verstärker :11E1 leitfähig zu machen.
An einem Punkt., der der als Sollwert gewählten Stromentnahme des Inciarktionsmotors IJl ent spricht, wird der Verstärker jlILl praktisch gesperrt, während der Verstärker JIEl zu lei ten beginnt.
An diesem Übergangspunkt fällt die Erregung des Verstärkers JUL durch die Steuerwickbmg <I>LP</I> praktisch auf Null, wäh rend die Erregung des Verstärkers JIE durch die Steuerwicklung EP zu waschen beginnt. Durch diese Funktion der Verstärker wird erreicht, dass die Phasenfolge des dem Steuer motor JI zugeführten Stromes umgekehrt wird.
Bei Zunahme des Stromverbrauches über den Sollwert wird daher der lb1,a.gnetverstärker JIE leitfähig, während bei Abnahme des Stromverbrauches unter den Sollwert der Magnetverstärker JIL leitfähig wird.
Während des Ilebens oder Senkens der T:lektroden des Sch lupäreglers wirkt die Aus gangsspannung des Steuergenerators PC auf den 11Iagnetverstärk er HE bzw. JIL in einer den Amperewindungen der Steuerwieklung EP bzw.<I>LP</I> entgegengerichteten Weise ein, wie aus Fig. 12 und 13 ersichtlich ist.
Zum Beispiel zeigt, in F%g. 13 der ausgezogene Pfeil L die Amperewindungen der Steuer wicklung LC an, die in dem Magnetverstärker lIL infolge jener Polarität des St,eu@ergenera- tors PC. wirksam sind, die sich ergibt, wenn der Steuermotor J1 die Elektroden senkt. Diese Amperewindungen L wirken dann dien auf den Verstärker ML einwirkenden Ampere windungen P der Steuerwicklung <I>LP</I> ent gegen.
Die infolge der Erregung der Steuer wicklung FC durch den Ausgang des Steuer- generators gleichzeitig auf den Magnetver stärker J7T einwirkenden Amperewind'ungen L trachten, den. Magnetverstärker SIE seines, Durchla.ssbereich zuzutreiben, wie der strich- lierte Pfeil L in Fig. 12 anzeigt.
Vorzugsweise sind die Arnperewindungen der Steuerwiek- lungen und der Vorspannungswieklungen in den Magnetverstärkern JLE und JIL so auf einander abgestimmt, dass in diesem Betriebs zustand der llag-netverstärker HE in diesem Fall gesperrt gehalten wird, während umge kehrt, wenn der Verstärker JIE leitet und die Spannung des Steuergenerators umgekehrt isst,
die Amperewindüngen E der Wicklung LC des Verstärkers JIL diesen nicht leitfähig machen.
Infolge des Vergleiehes der Amperewin- dungen der Steuerwieklung EP bzw.<I>LP,</I> mit denen der Steuerwicklung EC bzw.
LC in dem Verstärker 111F, bzw. DIL läuft daher der Steuermotor Dl mit einer Drehzahl, die der Differenz zwischen den Amperewindun- gen der beiden Steuerwicklungen jenes Ver stärkers entspricht, der gerade leitfähig ist. Die Drehzahl des Steuermotors JI wird daher so geregelt, dass bei einem grossen Unterschied zwischen Ist- und Soll-Stromentnahme die Elektroden rasch verstellt werden.
Effektiv wird die Drehzahl: des Motors der Fehler grösse praktisch direkt- proportional sein.
Die Magnetverstärker DIEL Lind JILI die nen als 3Iischstufen, so dass eine Signal.- misehumg Lind Umschaltung vor dem Dreh zahlregler erfolgen kann.
Dieser umfasst die Spannungs- und Leistungsverstärkerstufen, die durch die Magnetverstärker JIEl, JILl. bzw. die Magnetverstärker :11_1, DIB, lIC und lID dargestellt werden. Daher können die lla,-net.verstä.rker 1IE und HL praktisch auf ihre Sperrbereiche getrieben werden.
Wenn nun einer der beiden Grenzseha.lter ELS und LLS betätigt und der entsprechende Steuer- wicklüngskreis unterbrochen wird,
kann die Drehzahlrückkopplung infolge düs der Dreh richtung des Motors I'II wirkenden Ampere windungen der Steuerwiekhingen EC und LC den Steuermotor Dl durch Gegenstrombrem- sung zum Stillstand bringen.
Bei dieser An ordnung ist selbst, eine kleine 1)i#ehzahlrüek- kopplung durchaus wirksam. Eine Gegen strombremsung isst im vorliegenden Falle sehr erwünscht, da der von dem Steuermotor an getriebene Sehlupfregler ini allgemeinen ein erhebliches Trägheitsmoment hat.
Die Erzeu gung eines starken, auf den Steuermotor ein wirkenden Bremsmomentes, das- den Motor ins besondere in den Endstellungen der Elektro den und bei sehr kleinem Elektrodenabstand ;
enau anhält, ermöglicht daher eine Steue- i-Ling, die bei dieser Anwendung besonders erwünscht ist, Aus den vorstehenden Überlegungen ergibt sieh, dass die Erfindung eine Steuerunzsein- riehtung für Drelistrommotoren schafft., in der ausser dem oder den zu steuernden Motor bzw.
Motoren keine umlaufenden Teile ent halten sind, und die vorteilhaft mit span- nun@msveränderliehen Gleiehstromantriebsstetie- rungen vergleichbar ist, vor allem in bezog auf einstel'lbare Drehzahlreg:
elunff, umkehrbare Funktion zur kontintiierlielienSteuerung ohne Umsteuerkontakt.vorriehtunf,-en, und guteDreh- zahlregelung bei Belastungsänderung. Dabei wird diese Steuerung durehgeführt, ohne d'ass ausser dem oder -den Drehstrommotoren um laufende -Maschinen verwendet werden.
Diese Drehstrommotoren sind jedoch in der Pegel billiger als damit vergleichbare Gleiehstrom- inasehinen.
Bei Verwendung eines Drehstronimotors der beschriebenen Art (z. B. des Motors JI wird die Wartun-, infolge dies Abwesenheit eines Kominutators auf ein Minimum redu ziert. Die Wartung der Steuereinrichtung wird ferner durch die Verwendung der keine beweglichen Teile aufweisenden statischen Verstärker vereinfacht.
Verstärker dieser _Art sind äusserst. robust und können bei rich tiger Anpassun=g an die Erfordernisse des Be triebes lange im Gebratteh bleiben. Ausserdem hat die tonsteuerbare Drehzahlregelung gegen über Gleichstromantrieben der erwähnten Art den Vorteil, d'ass die Kennlinie eines Dreh- strommo.tors, z.
B. mit Kur7sehltrsslättfer, auto matisch eine Drehniomentbe;renzung ergibt, so dass die komplizierten Stronibe#_-renzungs- anordnungen, wie sie in spannung;sveränder- liehen Gleichstromantrieben oft verwendet werden, überflüssig sind.