CH320406A - Gerät zum Überwachen der Bearbeitung mit Hilfe einer optischen Einrichtung - Google Patents

Gerät zum Überwachen der Bearbeitung mit Hilfe einer optischen Einrichtung

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CH320406A
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  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description


  



  Gerät zum Überwachen der Bearbeitung mit Hilfe einer optischen Einrichtung    I) ie vorliegende Erfindamg bezieht sieh    auf ein GerÏt   zum Überwachen der Bearbei-       tung eines Arbeitsstüekes durch e-in Werkzeug    mit Hilfe einer optischen   Betrachtungsein-    richtung, durch deren Okular r die Arbeitsstelle und die   Sollformlinie    einer Vorlage betrachtet werden.



   Es ist bereits eine Einrichtung dieser Art bekannt, bei welcher der Arbeitsstelle ein    op, tisehes System und der Varlage ein zweites    optisches System zugeordnet sind, wobei die beiden   Beobachtungsbilder    dureh ein gemein   sames Okular betrachtet, werden. Die Anwen-    dung von zwei optischen Systemen ist jedoeh   naehteilig,    weil die Einrichtung dadureh baulieh   verwickelter    sowie teuerer und ausserdem in bezug auf Verstellbarkeit. der   Einrichtungs-    teile schwerfÏllig wird.



   Es sind   auch Schleifmaschinen bekannt,    bei denen die Arbeitsstelle auf eine Mattscheibe projiziert wird, welehe die   Sollform    enthält. Abgesehen davon, dass es sich hier um eine Projektion und nieht um eine optische    Betrachtung handelt, bat diese bekannte Bau-    art den Nachteil, da¯ ihre Projektionseinrich  tung von vornherein    eine   Spezialmaschine gro-      sser Abmessungen bedingt.   



   Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden und eine Betrachtungseinrichtung zu   sehaffen, welehe    in vorteilhafter Weise als Zusatzgerät für Bearbeitungsmaschinen, ins  besondereFräsmaschinen.vei'wendet    wird.



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die   Sollformlinie auf    einer Vorlage aus durchsichtigem Material angebracht ist und zwischen der Arbeitsstelle und der Be  traehtungsstelle liegt, so dass    sowohl die Soll  formlinie    als auch die Arbeitsstelle mittels eines einzigen optischen Systems betrachtet werden.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung an   liand    der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen :
Fig. l das optische Schema der   Einrieh-    tung,
Fig. 2 und 3 Einzelheiten aus Fig. 1 und
Fig. 4   baulicheAusführung    der   Einrich-    tung.



   Das   Arbeitsstück ist    in Fig.   1    mit 10 bezeichnet. Es soll mittels eines Werkzeuges, z.   P.    einer Schleifscheibe 12, nach einer Vorlage 14 bearbeitet werden. Die Vorlage 14 ist   wu    diesem Zweck aus einem durchsichtigen Werkstoff, beispielsweise Glas, gefertigt und trägt, eine hauchdünne   Sollformlinie    16. Die Vorlage   14    kann somit oberhalb der Arbeitsstelle angeordnet sein und beide Stellen, nÏm lich sowohl die   Sollformlinie    16 der Vorlage   14    als aueh das Arbeitsstück 10, können   durci    ein einziges   optisches System, vorteilhafter-    weise ein Mikroskop 18, betrachtet werden.



     ITm die    beiden, in der   Hoche    unterschiedlich liegenden Stellen an der   Bildfläehe scharf    zu bekommen, sind im Strahlengang des   Mikro-    skops 18 zwei halbdurchlässige Spiegel 20,   22    und ein   Umlenkprisma24angeordnet,    so da) ¯ ein Teilstrahlengang durch die Spiegel   20, 22    unmittelbar zum   Okulargelangt.,währendein    anderer Teilstrahlengang erst  ber das Umlenkprisma 24 geleitet, wird, bevor er ebenfalls zum Okular gelangen kann. Dem Beobachter   erseheinen    daher die   Sollformlinie    16 und die Umri¯linie 26 des Arbeitsst ckes 10 - wie Fig. 3 erkennen lϯt - scharf abgezeichnet und   übereinandergelagert.

   Er kann somit    die Steuerung des Bearbeitungsvorganges in einfacher Weise vornehmen.



   Die in der beschriebenen Weise   dnrehge-      fuhrte LTberlagerung der Arbeitsstelle    mit der durchsichtigen Vorlage bringt den eingangs erwÏhnten Vorteil einer Vereinfachung des optischen   Beobachtungssystems. Ausserdem    kann man hierbei das   Arbeitsstückunddie       Vorlage an einem gemeinsamen Halter einstell-    bar anordnen, bei des, sen Verstellung beide Teile gemeinsam mitbewegt werden.

   Eine Ïhnliche Anordnung von   MikroskopundSchleif-    scheibe an einem gemeinsamen TrÏger ist vor  teilhaft,    wobei der   Schleifseheibe selbstver-      ständlich noch die Möglichkeit gegeben    sein   mllss,    die zum Schleifen erforderliche, in   vor-    liegendem Falle lotrecht, hin und her gehende Bewegung auszuführen. Durch die gemeinsame Verstellm¯glichkeit der einzelnen Teile der Einrichtung   gestaltet,sichderSteuervor-    gang in besonders g nstiger Weise.



   In Fig. 4 ist die bauliche Anordnung der Einrichtung veranschaulicht. Zugleich ist hier gezeigt, wie das Gerät, in einfacher Weise als   Zllsatzgerät    für Werkzeugmaschinen,   beispiels-    weise Fräsmasehinen der übliehen Bauart, angewandt werden kann, wodurch eine solche   Maschine ohne Schwierigkeiten    eine teuere   Spezial-Schleifmaschine,beispielsweise    eine    Kopier-Sehleifmaschinezuersetzenvermag.



  DieserUmstandistfürkleineundmittlere Betriebe von besonderer Bedeutung, weil dä-    durch   diewirtschaftlieheAusimtznngderMa-    schine   g' & steig'pri-wird.      



   AufdemnurteilweisedargestelltenStän-      der 30 einer Fräsmasehine    ist in bekannter    WeiseeinwaagrechtverstellbarerFräskopf    32 mit beispielsweise einer Senkrecht-Sto¯ein  richtung    4 angeordnet. Diese   Stosseinrieh-       tung besitzt, einen lotrecht hin und her gehen-    den Schlitten 36, an dem   normalerweise    ein Stossstah1 befestigt wird.

   Im vorliegenden Fall   trait    er jedoch die Schleifscheibe 12, welche  ber einen   Riemen 38    von einer nieht darge  stelltenKraftquelleangetriebenwird.    Bei den lotrechten   Bewegungen des Schlittens 36 wird    also die   Schleifscheibe12inlotrechterRich-    tung am Arbeitsst ck 10 hin und her bewegt.



   Die Lagerung der Schleifscheibe 12 auf    dem Schlitten 36 ist in der waagreehten Rich-    tung einstellbar und au¯erdem noch schrÏgstellbar. Zu diesem Zweck   ist auf dem Sehlit-       ten36ein'Winkelstück40befestigt,indem    ungefähr oberhalb der Arbeitsstelle ein hohler    Lagerzapfen 42 sitzt. Ein Schwenkstüek 44    ist um den Lagerzapfen   42schwenkbarund       mittelseinerKlemmeinriehtung46feststell-    bar. Auf   dem      Sehwenkstück44isteinschlit-       tenartigerLagerkörper48mittelseinerStell-    schraube   50    verstellbar und durch einen Knebel   52 festklemmbar angeordnet.

   Die Verstel-    lung des Schwenkst ckes 44 dient   zur Sehräg-    stellung und die Verstellung des Lagerk¯rpers 48 zur waagrechten Feineinstellung der    Schleifscheibe12inbezugaufdasArbeits-      stück    10.



   Auf dem ortsfesten Teil der   Stosseinrich-    tung 34 ist ferner ein TrÏger 54 befestigt, der den beweglichen Schlitten 36 br ckenartig    umgreift, um seine Bewegung nicht zu stören.   



  Am Träger   er.    sitzt mittels einer Stellsehraube 56 ein lotreeht   verstellbarerHalter58fürdas    Mikroskop 18.   



   AufdemnichtdargestelltenArbeitstisch    der   FräsmaschineisteinHalter    60 aufgesetzt, auf dem das   Arbeitsstück    10 mittels einiger   Spannpratxen      62    befestigt wird. Dieser Halter weist einen   lotreehten    Arm   64      auf.    an dem ein Winkelst ck 66   mittels einer Stellschraube    68   lotreeht    verstellbar angeordnet ist. Das  Winkelstück 66 trägt eine mit Hilfe einer   Sehraube    70 ein-und   feststellbare Bingfas-    sung 72 f r die Vorlage 14.



   Beim Bearbeiten des Arbeitsstiiekes 10 durch die Schleifscheibe 12 ist es infolge des    beschriebenenvorteilhaftenAufbauesderEin-    richtung möglich, den   relativenVorschubzwi-      schen    diesen Stellen entweder durch Verstelungen des auf dem Maschinentisch aufgesetzten TrÏgers 60 mit. Arbeitsst ck 10 und Vorlage 14 oder aber durch Verstellungen des    Fräskopfes32mitSchleifscheibe12undMikro-      skop18zuerzielen.    Oder es können auch beide Verstellungen kombiniert werden, immer aber derart,   dassdieSollformliniederVorlage    im Blickfeld der optisehen Einrichtung verbleibt.



  Da der   VerstellbereichdesMasehinentisches    bzw. des Fräskopfes die Grosse der zu   bearbei-      tenden Form um    ein Mehrfaches übersteigt, kann die   zwanze    Arbeit ohne irgendeine relative VerÏnderung der Vorlage in bezug auf das   Arbeitsstückausgeführtwerden,sodass    eine einwandfreie Bearbeitung gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I GerÏt zum rberwaehen der Bearbeitung eines Arbeitsst ckes durch ein Werkzeug mit Hilfe einer optischen Betrachtungseinrichtung, durci deren Okular die Arbeitsstelle und die Sollforml'imeeinerVorlagebetrachtet werden, dadureh gekennzeichnet, daR die Sollform- linie auf einer Vorlage aus durchsichtigem Material angebracht ist und zwisehen der Arbeitsstelle und der Betrachtungsstelle liegt, so dass sowohldieSollformliniealsauchdie Arbeitsstelle mittels eines einzigen optischen Systemsbetrachtetwerden.
    UNTERANSPRUCH Gerät naeh Patentanspruch I, dadfurch ge- kennzeichnet, da¯ die Vorlage und das Ar beitsstüek an einem Halter einstellbar angeordnet sind, bei dessen Verstellung beide gemeinsam bewegt werden, und da¯ das optische System und das Werkzeug an einem Träger einstellbar angeordnet sind, bei dessen Ver- Stellung beide gemeinsam bewegt werden.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung- des GerÏtes nach Patentanspruch I und Unteranspruch als ZusatzgerÏt an n einer Fräsmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter der Vorlage und des Arbeitsstückes am Maschinentisch, das optische System am Fräskopf und das Werkzeug auf einem hin und her gehenden Sehlitten des Fräskopfes angeordnet sind.
CH320406D 1953-05-07 1954-03-06 Gerät zum Überwachen der Bearbeitung mit Hilfe einer optischen Einrichtung CH320406A (de)

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