CH315690A - Vorrichtung zur Regulierung der Riemenspannung an einem stufenlos verstellbaren Drehzahlvariator - Google Patents

Vorrichtung zur Regulierung der Riemenspannung an einem stufenlos verstellbaren Drehzahlvariator

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CH315690A
CH315690A CH315690DA CH315690A CH 315690 A CH315690 A CH 315690A CH 315690D A CH315690D A CH 315690DA CH 315690 A CH315690 A CH 315690A
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CH
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belt
tension
belt tension
pulley
regulating
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Inventor
Mueller Siegfried
Ineichen Rudolf
Brian Kurt Ing Dipl
Original Assignee
Oerlikon Buehrle Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/66Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings
    • F16H61/662Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings with endless flexible members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
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Description


  Vorrichtung zur Regulierung der Riemenspannung- an einem stufenlos  verstellbaren     Drehzahlvariator       Die Erfindung betrifft eine     Vorriehtuna     zur Regulierung der Riemenspannung an  einem stufenlos verstellbaren     Drehzahlvariator     mit endlosen Keilriemen, die über zwei im  Durchmesser verstellbare Riemenscheiben  laufen, wobei die Verstellung der beiden     Rie-          menseheibendurehmesser    durch<B>je</B> einen mit  den     Riemenseheiben    umlaufenden elektrischen  Stellmotor erfolgt, derart,

       dass    bei Zunahme  des Durchmessers der einen Riemenscheibe  derjenige der andern     Riemenseheibe        entspre-          ehend    abnimmt.  



  Bei solchen     Drehzahl#variatoren    besteht,  keine     zwangläufige    Kupplung zwischen den       Durchmesserverstellvorrichtungen    der beiden  Riemenscheiben. Es ist deshalb     möglieh,        dass     bei     niehtsynchronem    Lauf der beiden Stell  motoren die Keilriemen zu lose oder zu straff  gespannt werden. Ausserdem verändert sieh  die Spannung der Keilriemen nach längerer  Laufzeit durch Dehnung     und    Verschleiss an  den auf den     Riemenseheiben    anliegenden       Seltenwänden.     



  Nach der Erfindung werden diese Mängel  dadurch behoben,     dass    die Riemenspannung  von zwei unter Federspannung stehenden Rol  len abgegriffen wird, deren     Aehsdistanz    sieh  entsprechend der Riemenspannung verändert,  und     dass    diese Veränderung der Achsdistanz  zur     Betiitigung    von Steuerkontakten ausge  nützt wird, die über Schaltmittel die Stromzu  fuhr zu einem der beiden Stellmotoren unter-    brechen, bis die normale Riemenspannung er  reicht ist.  



  In     den    Abbildungen ist beispielsweise eine       Ausführungsforin    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine schematische Darstellung  der unter     Federspannung,    stehenden Rollen  mit den Steuerkontakten.  



       Fig.    2 zeigt das Schaltschema der     Riemen-          spannvorriehtung.     



  In den Zeichnungen sind nur die zum Ver  ständnis     der    Erfindung notwendigen Teile  dargestellt.  



  Im     Ausführungsbeispiel    ist<B>1</B> die treibende       Riemenseheibe    von konstanter Drehzahl, 2 die  getriebene     Riemenseheibe.    Diese sind durch  mehrere endlose Keilriemen<B>3</B> miteinander  verbunden. Es sei vorausgesetzt,     dass    der       Drehzahlva,riator    in beiden Drehrichtungen  arbeiten kann. Dies hat zur Folge,     dass    in der  gezeichneten     Drehriehtung    der treibenden  Riemenscheibe<B>1</B> das rechte     Riementrum    stär  ker gespannt ist als das linke, während bei  umgekehrter Drehrichtung das linke     Trum     stärker gespannt wird.

   Das     #o"anze        Spannrol-          lensysteni    ist an zwei festen Achsen 4 und<B>5</B>       Clfelagert.        DieSpannrollen   <B>6</B> und<B>7</B> hängen an  den schwenkbaren Armen<B>8</B> und<B>9</B> und werden  durch die Feder<B>10,</B> die im Führungsrohr<B>11</B>  untergebracht ist und auf den Stempel 12  drückt, gegen die beiden     Trums    der Keil  riemen gedrückt. Am Führungsrohr<B>11</B> ist ein           Käst,chen   <B>12</B> mit den beiden Endschaltern 14  und<B>15</B> befestigt.

   Der Stempel 12 trägt einen  Dorn<B>16,</B> der bei Verschiebung der Spann  rollen     infol,-e    zu schwacher     bzw.    zu starker  Spannung der Keilriemen<B>3</B> den Endschalter  14     bzw.   <B>15</B> betätigt.  



  Das grundsätzliche Schaftschema des     Dreh-          zahlvariators    zeigt     Fig.    2. Die Riemenscheibe  <B>1</B> ist mit einem nicht dargestellten Antriebs  motor gekuppelt. :Sie ist ferner, wie bereits  erwähnt, mit einem umlaufenden elektrischen  Stellmotor ausgerüstet, der auf bekannte und  daher nicht näher beschriebene Weise     seagment-          artige    Führungskörper für die Keilriemen in  radialer Richtung verschiebt, wodurch sich  der wirksame Durchmesser der Riemenscheibe  verändert. Der Stellmotor der Riemenscheibe  wird zweckmässig als     Dreiphasen-Planmotor     ausgebildet.

   An der     Riemenseheibe   <B>1</B> ist ferner  eine an sich ebenfalls bekannte     Differential-          vorriehtung   <B>17</B> angebracht, die, ermöglicht,  einen Kontaktstift<B>18</B> in Funktion des     ver-          änderlie-Iien    Durchmessers der Riemenscheibe  axial zu deren Achse zu verstellen. Der Kon  taktstift<B>18</B> gleitet auf einem mit einer Gleich  stromquelle<B>19</B> verbundenen     Nae-h#ilauiwider-          stand    20. Jeder Stellung des Kontaktstiftes  <B>1.8</B> auf dem Widerstand 20 entspricht somit  ein bestimmter wirksamer Durchmesser der  Riemenscheibe<B>1.</B>  



  Diese und die grundsätzlich gleich aufge  baute getriebene Riemenscheibe 2 sind über  die beiden Umkehrschütze 21. und 22 mit. den  drei Phasen     RST    eines Drehstromnetzes ver  bunden, wobei auf die     übliehe    Weise durch  'Vertauschen zweier Phasen der     Netzzufüh-          rungsleitung    erreicht wird,     dass    der     Stell-          me,tor    der Riemenscheibe 2 immer im umge  kehrten Drehsinn läuft als derjenige, der     Rie-          menseheibe   <B>1.</B> Diese     Phasenvertausehung    er  folgt in den beiden     Umkehrsehützen    2,1 und  22.

   Der Steuerstromkreis der beiden Umkehr  schütze     enthift    neben dem     Nachlaufwider-          stand    20 einen zu diesem parallel geschalteten       Regullerwiderstand   <B>23,</B> die beide auf ein pola  risiertes Relais 24 wirken.

   Dieses leitet die       (41eiehstromsteuerspannung    entweder über den  Kontakt 24a auf das Hilfsrelais<B>25</B> oder über    den Kontakt 24b     aufdas        Hilfsrelais   <B>26.</B> Hilfs  relais<B>25</B> verursacht ein Abfallen der Drehzahl  der Riemenscheibe 2, indem es die Steuer  spannung von der Spannungsquelle<B>29</B>     nuf     das Schütz 21 schaltet, derart,     dass    die drei  Kontakte<B>21b</B> geschlossen werden, wodurch  der Stellmotor der     Riemenseheibe,   <B>1</B> deren  Durchmesser verkleinert.

       Gleiehzeiti,o,    schliesst  es die drei Kontakte 22a im     Sehütz    22,  wodurch der Stellmotor der Regelscheibe  2 deren Durchmesser vergrössert. Hilfsrelais  <B>26</B> wirkt in gleicher Weise auf die Kontakte  21a-,<B>22b</B> und bewirkt dadurch ein Ansteigen  der Drehzahl der Riemenscheibe 2.  



       Inden    geschilderten Steuerstromkreis sind  nun noch die beiden     Hillsrelais   <B>27</B>     bzw.    28  eingeschaltet, die von den Kontakten 14     bzw.     <B>15</B> der     Riemenspannrollen    betätigt werden.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende:  Soll die Drehzahl der     Riemenseheihe    2 er  höht werden, so wird der Einstellhebel 23a  des Regulierwiderstandes<B>23</B> aus der     gezeieh-          neten    Lage nach links (Richtung<B>-)</B> verscho  ben. Dadurch entsteht eine positive     Potential-          diff        erenz    zwischen dem Kontaktstift<B>18</B> des       Nachlaufwiderstandes    20 und dem Einstell  hebel 23a, die über das polarisierte Relais 24  miteinander leitend verbunden sind. Der da  durch in dieser Leitung fliessende Gleichstrom  verursacht das Schliessen des Kontaktes 24b  im Relais 24.

   Dadurch spricht das     Hillsrelais     <B>26</B> an, welches seinerseits über     d.ie    normaler  weise immer geschlossenen     Kontakteder    Hilfs  relais<B>27</B> und<B>28</B> die Kontakte<B>22b</B> und 21a  der Schütze 22 und 21 schliesst. Der Stell  motor der     Riemenscheibe    2 läuft nun an und  verkleinert deren Durchmesser, während  gleichzeitig der Stellmotor der     Riemenseheibe     <B>1</B> deren Durchmesser vergrössert.

   Dies hat  zur Folge,     dass    der Kontaktstift<B>18</B> der     Diffe-          rentialvorricht.ung   <B>17</B> auf dem     Nachlauf-          widerstand    20 nach links läuft. Die     vorhan-          den#e    Potentialdifferenz zwischen     Kontaktstift     <B>18</B> und Einstellhebel 23a     wirddadureh    immer  kleiner. Sobald sie den Wert Null erreicht,  öffnet im Relais 24 der Kontakt 24b, worauf  das Relais<B>26</B> sofort die Kontakte<B>22b</B> und 21a      abfallen     lässt,    so     dass    die Stromzufuhr zu den  Stellmotoren unterbrochen wird.

   Die Riemen  scheibe 2     länft    nun mit der     gewünsehten    höhe  ren Drehzahl.  



  Wenn während, der     Verstellperiode    die  Keilriemen<B>3</B> infolge ungleichen Laufes der  Stellmotoren beispielsweise zu straff gespannt  werden, so schliesst der Dom<B>16</B> die Kontakte  des Endschalters<B>15</B> an den Spannrollen. Da  durch wird die     Wicklung    im Hilfsrelais<B>28</B>  erregt und dieses unterbricht     dieStromzufuhr     zum Schütz 21. Die Kontakte 21a öffnen des  halb     unddie    Stromzufuhr zum Stellmotor der  Regelscheibe<B>1</B> wird unterbrochen. Deren  Durchmesser wird nun so lange -nicht mehr  grösser, bis die Riemenspannung wieder den  normalen Wert erreicht hat und der     End-          schafter   <B>15</B> geöffnet wird.

   Wenn die Riemen  spannung zu gering wird, so schliessen die  Kontakte des     Endsehalters    14. Dadurch  spricht das Hilfsrelais,<B>27</B> an und unterbricht  die Stromzufuhr zum Schütz 22. Dies hat zur  Folge,     dass    der Durchmesser der Riemen  scheibe 2 nicht mehr kleiner wird, bis die Keil  riemen wieder genügend gespannt sind und die  Kontakte des     Endsehalteris    14 wieder öffnen.  



  Wenn die Drehzahl der     Riemenseheibe    2  kleiner werden soll, spielt sich ein analoger  Vorgang ab. Der Einstellhebel     23a    wird zu  diesem Zweck aus der gezeichneten Lage nach  rechts     (Riehtung        +)    verschoben, wodurch im  polarisierten Relais 24 der Kontakt 24a ge  schlossen wird. Dadurch schaltet das Hilfs  relais<B>25</B> ein, welches die Kontakte     22a    und  <B>21b</B> schliesst.     Riemenseheibe   <B>1</B> verkleinert da  durch ihren Durchmesser, während     Rieinen-          ,-eheibe    2 entsprechend grösser wird.

   Bei zu  straffer Riemenspannung unterbricht der       Endschalter   <B>15</B> über das Relais<B>28</B> die Strom  zufuhr zu den Kontakten 22a. Die Riemen  scheibe 2 vergrössert dadurch ihren Durch  messer bis zum Erreichen der normalen Rie  menspannung nicht weiter, während umge  kehrt bei zu losen Keilriemen der     Endschalter     14 das Relais<B>27</B>     beeinflusst,    das über die  Kontakte<B>21b</B> den Stellmotor der Riemen  scheibe<B>1</B>     stillsetzt,    bis     die    Keilriemen wieder  normal gespannt sind.    Nach der beschriebenen Schaltung wirkt  die Regulierung der Riemenspannung nur  während der Dauer der Drehzahländerung.

    Der praktische Betrieb hat bewiesen,     dass     diese Anordnung zweckmässig ist, da bei star  ken Schwankungen des vom     Drehzahlvariator     übertragenen Drehmomentes ein     allzuhäufiges     Ansprechen der     Riemenspannvorrichtung    ver  mieden wird. Es bereitet aber keine Schwie  rigkeit, die     Rieinenspann.vorrichtung    auch  dauernd wirken zu lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrielitung zur Regulierung der Riemen spannung an einem stufenlos verstellbaren Drehzahlvariator mit endlosen Keilriemen, die über zwei im Durchmesser verstellbare Rie- menseheiben laufen, wobei die Verstellung der beiden Riemenselieibendurchmesser durch,<B>je</B> einen mit den Riemenseheiben umlaufenden elektrischen Stellmotor erfolgt, derart, dass bei Zunahme des Durchmessers der einen Rie- menselieibe derjenige der andern Riemen scheibe entsprechend abnimmt,
    dadurch ge kennzeichnet, dass die Riemenspannung von zwei unter Federspannung stehenden Rollen <B>(6, 7)</B> abgegriffen wird, deren Aehsdistanz sich entsprechend der Riemenspannung ver ändert, -und dass diese Veränderung der Achs distanz zur Betätigung von Steuerkontakten ausgenützt wird, die über Schaltmittel Jie Stromzufuhr zu einem der beiden Stellmoto ren unterbrechen, bis die normale Riemen spannung erreicht ist.
    UNTERANSPRUCH Vorriehtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Rollen <B>(6, 7)</B> schwenkbar über Haltemittel<B>(8, 9)</B> an Fixpunkten (4,<B>5)</B> gelagert sind, so dass sich ihre Achsdistanz ausschliesslich bei Änderung der tatsächlichen Riemenspannung verändert, nicht aber durch den Spannungswechsel der Riementrume beiin Last- und Drehsinn- weehsel.
CH315690D 1953-11-05 1953-11-05 Vorrichtung zur Regulierung der Riemenspannung an einem stufenlos verstellbaren Drehzahlvariator CH315690A (de)

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