DEV0006622MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 27. Oktober 1955
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regulierung der Riemenspannung an einem stufenlos
verstellbaren Drehzahlvariator mit endlosen Keilriemen, die über zwei im Durchmesser verstellbare
Riemenscheiben laufen, wobei die Verstellung der beiden Riemenscheibendurchmesser durch je
einen mit den Riemenscheiben umlaufenden elektrischen Stellmotor erfolgt, derart, daß bei Zunahme
des Durchmessers der einen Riemenscheibe derjenige der anderen Riemenscheibe entsprechend
abnimmt.
Bei solchen Drehzahlvariatoren besteht keine zwangläufige Kupplung zwischen den Durchmesserverstellvorrichtungen
der beiden Riemenscheiben.
Es ist deshalb möglich, daß bei nicht synchronem Lauf der beiden Stellmotoren die Keilriemen zu
lose oder zu straff gespannt werden. Außerdem verändert sich die Spannung der Keilriemen nach
längerer Laufzeit durch Dehnung und Verschleiß an den auf den Riemenscheiben anliegenden Seitenwänden.
Nach der Erfindung werden diese Mängel dadurch behoben, daß die Riemenspannung von zwei
unter Federspannung stehenden Rolfen abgegriffen wird, deren Achsdistanz sich entsprechend
der Riemen-Spannung verändert, Und daß diese
Veränderung der Adhsdistanz zur Betätigung von Steuerkontakten ausgenutzt wird, die über
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Schaltmittel die Stromzufuhr zu einem der beiden Stellmoloren unterbrechen, bis die normale
RiemcnspaniHing erreicht ist.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform
des Erfmdiingsgegenstandes dar-
Fig. ι zeigt eine schematische Darstellung der unter Federspannung stehenden Rollen mit den
Steuerkontakten;
ίο Fig. 2 zeigt das Schaltschema der Riemenspannvorrichtung.
In den Zeichnungen sind nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile dargestellt.
Im Allsführungsbeispiel ist 1 die treibende
Riemenscheibe von konstanter Drehzahl, 2 die getriebene Riemenscheibe. Diese sind durch mehrere
endlose Keilriemen 3 miteinander verbunden. Es sei vorausgesetzt, daß der Drehzahl variator in
beiden Drehrichtungen arbeiten kanu. Dies hat zur Folge, daß in der gezeichneten Drehrichtung der
treibenden Riemenscheibe 1 das rechte Riementriuinn
stärker gespannt ist als das linke, während bei umgekehrter Drehrichtung das linke Trumm
stärker gespannt wird. Das ganze Spannrollensystem ist an zwei festen Achsen 4 und 5 gelagert.
Die Spannrollen 6 und 7 hängen an den schwenkbaren Armen 8 und 9 und werden durch die Feder
10, die im Führungsrohr 11 untergebracht ist und auf den Stempel 1 2 drückt, gegen die l>eidenTrumms
der Keilriemen gedrückt. Am Führungsrohr 11 ist ein Kästchen 13 mit beiden Endschaltern 14 und 15
befestigt. Der Stempel 12 trägt einen Dorn 16, der bei Verschiebung der Spannrollen infolge zu
schwacher bzw. zu starker Spannung der Keilriemen 3 den Endschalter 14 bzw. 15 betätigt.
Das grundsätzliche Schaltschema des Drehzahlvarialors
zeigt Fig. 2. Die Riemenscheibe 1 ist mit einem nicht dargestellten Antriebsmotor gekuppelt.
Sie ist ferner, wie bereits erwähnt, mit einem umlaufenden elektrischen Stellmotor ausgerüstet, der
auf bekannte und daher nicht näher beschriebene Weise segmentartige Führungskörper für die Keilriemen
in radialer Richtung verschiebt, wodurch sich der wirksame Durchmesser der Riemenscheibe
verändert. Der Stellmotor der Riemenscheibe wird vorzugsweise als Dreiphasen-Planmotor ausgebildet.
Au der Riemenscheibe 1 ist ferner eine an sich ebenfalls bekannte Differentialvorrichtung^ angebracht,
die ermöglicht, einen Kontaktstift 18 in Funktion des veränderlichen Durchmessers der
Riemenscheibe axial zu deren Achse zu verstellen. Der Kontaktstift 18 gleitet auf einem mit einer
Gleichstromquelle 19 verbundenen Nachlaufwiderstand 20. Jeder Stellung des Kontaktstiftes 18 auf
dem Widerstand 20 entspricht somit ein bestimmter wirksamer Durchmesser der Riemenscheibe 1.
Diese und die grundsätzlich gleich aufgebaute getriebene Riemenscheibe 2 sind über die beiden
Uinkchrsehütze 21 und 22 mit den drei Phasen
/\'.S"/' eines Drehstromnetzes verbunden, wobei auf die übliche Weise durch Vertauschen zweier Phasen
der Netzzuführuugsleitung erreicht wird, daß der Stellmotor der Riemenscheibe 2 immer im umgekehrten
Drehsinn läuft als derjenige der Riemenscheibe 1. Diese Phascnvertauschung erfolgt in den
beiden Umkehrschützen 21 und 22. Der Steuerstromkrcis
der beiden Umkehrschützc enthält neben dem Nachlaufwiderstand 20 einen zu diesem parallel
geschalteten Regulierwiderstand 23, die beide auf ein polarisiertes Relais 24 wirken. Dieses leitet
die Gleichstromsteuerspannung entweder über den Kontakt 24,, auf das Hilfsrclais 25 oder über den
Kontakt 24,, auf das Hilfsrclais 26. Hilfsrclais 25 verursacht ein Abfallen der Drehzahl der Riemenscheibe
2, indem es die Steuerspannung von der Spannungsquelle 29 auf das Schütz 21 schaltet,
derart, daß die drei Kontakte 2ift geschlossen werden,
wodurch der Stellmotor der Riemenscheibe 1 deren Durchmesser verkleinert. Gleichzeitig schließt
es drei Kontakte 22„ im Schütz 22, wodurch der Stellmotor der Regelscheibe 2 deren Durchmesser
vergrößert. Hilfsrelai's 26 wirkt in gleicher Weise auf die Kontakte 2iu, 22,, und bewirkt dadurch ein
Ansteigen der Drehzahl der Riemenscheibe 2.
hi den geschilderten Steuerstromkrcis sind nun noch die beiden Hilfsrelais 27 bzw. 28 eingeschaltet,
die λ'οη den Kontakten 14 bzw. 15 der Riemenspannrollen
betätigt werden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Soll die Drehzahl der Riemenscheibe 2 erhöht werden,
so wird der Einstellhebel 23,, des Regulierwiderstandes
23 aus der gezeichneten Lage nach links (Richtung —) verschoben. Dadurch entsteht
eine positive Potentialdifferenz zwischen dem Kontaktstift 18 des Nachlauf Widerstandes 20 und
dem Einstellhebel 23,,, die über das polarisierte Relais 24 miteinander leitend verbunden sind. Der
dadurch in dieser Leitung fließende Gleichstrom verursacht das Schließen des Kontaktes 24,, im
Relais 24. Dadurch spricht das Hilfsrelais 26 an, welches seinerseits über die normalerweise immer
geschlossenen Kontakte der Hilfsrelais 27 und 28 die Kontakte 22/; und 2i„ der Schütze 22 und 21
schließt. Der Stellmotor der Riemenscheibe 2 läuft nun an und verkleinert deren Durchmesser, während
gleichzeitig der Stellmotor der Riemenscheibe 1 deren Durchmesser vergrößert. Dies hat zur Folge,
daß der Kontaktstift 18 der Differentialvorrichtung 17 auf dem Nachlaufwiderstand 20 nach links läuft.
Die vorhandene Potentialdifferenz zwischen Kontaktstift 18 und Einstellhebel 23,, wird dadurch
immer kleiner. Sobald sie den Wert Null erreicht, oft net im Relais 24 der Kontakt 24^, worauf das
Relais 26 sofort die Kontakte 22ft und 2i„ abfallen
läßt, so daß die Stromzufuhr zu den Stellmotoren unterbrochen wird. Die Riemenscheibe 2 läuft nun
mit der gewünschten höheren Drehzahl.
Wenn während der Verstellperiode die Keilriemen 3 infolge ungleichen Laufes der Stellmotoren
beispielsweise zu straff gespannt werden, so schließt der Dorn 16 die Kontakte des Endschalters
15 an den Spannrollen. Dadurch wird die Wicklung im Hilfsrelais 28erregt, und dieses unterbricht
die Stromzufuhr zum Schütz 21. Die Kontakte 2i(,
öffnen deshalb, und die Stromzufuhr zum Stellmotor
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der Regelscheibe ι wird unterbrochen. Deren Durchmesser wird nun so lange nicht mehr größer,
bis die Riemenspannung wieder den normalen Wert erreicht hat und der Endschalter 15 geöffnet wird.
Wenn die Riemenspannung zu gering wird, so schließen die Kontakte des Endschalters 14. Dadurch
spricht das Hilfsrelais 27 an und unterbricht die Stromzufuhr zum Schütz 22. Dies hat zur
Folge, daß der Durchmesser der Riemenscheibe 2 nicht mehr kleiner wird, bis die Keilriemen wieder
genügend gespannt sind und die Kontakte des Endschalters 14 wieder öffnen.
Wenn die Drehzahl der Riemenscheibe 2 kleiner werden soll, spiel't sich ein analoger Vorgang ab.
Der Einstellhebel 23a wird zu diesem Zweck aus
der gezeichneten Lage nach rechts (Richtung +) verschoben, wodurch im polarisierten Relais 24 der
Kontakt 24a geschlossen wird. Dadurch schaltet das
Hilfsrelais 25 ein, welches die Kontakte 22a und 2i&
schließt. Riemenscheibe 1 verkleinert dadurch ihren Durchmesser, während Riemenscheibe 2 entsprechend
größer wird. Bei zu straffer Riemenspannung unterbricht der Endschalter 15 über das
Relais 28 die Stromzufuhr zu den Kontakten 22a.
Die Riemenscheibe 2 vergrößert dadurch ihren Durchmesser bis zum Erreichen der normalen
Riemenspannung nicht weiter, während umgekehrt bei zu losen Keilriemen der Endschalter 14 das
Relais 27 beeinflußt, das über die Kontakte 2ift den
Stellmotor der Riemenscheibe 1 stillsetzt, bis die Keilriemen wieder normal gespannt sind.
Nach der beschriebenen Schaltung wirkt die Regulierung der Riemenspannung nur während der
Dauer der Drehzahländerung. Der praktische Betrieb hat bewiesen, daß diese Anordnung vorteilhaft
ist, da bei starken Schwankungen des vom Drehzahlvariator übertragenen Drehmomentes ein allzuhäufiges
Ansprechen der Riemenspannvorrichtung vermieden wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Regulierung der Riemenspannung an einem stufenlos verstellbaren Drehzahlvariator
mit endlosen Keilriemen, die über zwei im Durchmesser verstellbare Riemenscheiben
laufen, wobei die Verstellung der beiden Riemenscheibendurchmesser durch je einen mit den Riemenscheiben umlaufenden
elektrischen Stellmotor erfolgt, derart, daß bei Zunahme des Durchmessers der einen Riemenscheibe
derjenige der andern Riemenscheibe entsprechend abnimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Riemenspannung von zwei unter Federspannung stehenden Rollen (6, 7) abgegriffen
wird, deren Achsdistanz sich entsprechend der Riemenspannung verändert, und daß diese Veränderung
der Achsdistanz zur Betätigung von Steuerkontakten ausgenutzt wird, die über Schaltmittel die Stromzufuhr zu einem der
beiden Stellmotoren unterbrechen, bis die normale Riemenspannung erreicht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Rollen (6, 7) schwenkbar über Haltemittel (8,9) an Fixpunkten
(4, 5) gelagert sind.
Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 270 097.
Schweizerische Patentschrift Nr. 270 097.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 577/229 10.55
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