CH313952A - Elektrisch beheizte Maschine für die Bereitung von Kaffee, Tee oder dergleichen - Google Patents

Elektrisch beheizte Maschine für die Bereitung von Kaffee, Tee oder dergleichen

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CH313952A
CH313952A CH313952DA CH313952A CH 313952 A CH313952 A CH 313952A CH 313952D A CH313952D A CH 313952DA CH 313952 A CH313952 A CH 313952A
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CH
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boiler
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valve plate
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Hochmayr Franz
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Hochmayr Franz
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/24Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure
    • A47J31/30Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure with hot water under steam pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


  Elektrisch beheizte Maschine für die Bereitung von Kaffee, Tee oder dergleichen    Es sind elektrisch beheizte Maschinen für  die Bereitung von Kaffee, Tee oder derglei  chen bekannt     (österr.    Patent Nr. 168405),  bei denen ein     Wasservorratsbehälter    über dem  elektrisch beheizten Dampfkessel angeordnet  ist. Die Wasserversorgung des Dampfkessels  wurde hierbei durch eine oder mehrere mittels  einer Art Drehschiebers gesteuerte Verbin  dungsleitungen ermöglicht. Die Betätigung  dieses Drehschiebers bewirkte gleichzeitig die  Ein- bzw. Abschaltung des Heizstromes für  den Dampfkessel.  



  Die Erfindung bezweckt in erster Linie,  die Zeit für die Bereitung des Kaffees; Tees  oder dergleichen bei gleicher Belastung des  Heizwiderstandes abzukürzen und besteht  darin, dass bei eingeschalteter Maschine eine  ununterbrochene     Beheizung    des Dampfkessels  vorhanden ist und dass der Kessel ausserhalb  der Zeit der     Absudbereitung    mit dem Wasser  vorratsbehälter in eine einen Wasserumlauf  durch     Thermosiphonwirkung    erzeugende Ver  bindung gesetzt wird.

   Hierdurch wird die  Periode, während der kein Absud bereitet  wird, zur     Vorwärmung    des Vorratswassers be  nützt, so dass dieses schon entsprechend warm  in den Kessel kommt und dementsprechend  rascher die erforderliche Temperatur (100  C)  annimmt, ohne dass zur Erzielung rascherer       Koehfolge    eine höhere, stossweise Belastung  der Heizkörper erforderlich wäre.    In der Zeichnung ist als Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes in     Fig.    i  eine Maschine, wie sie z. B. für kleinere     TIaus-          haltungen    bestimmt ist, im     Axialschnitt    darge  stellt.

   Die     Fig.    2 und 3 zeigen     Einzelheiten          hiezu    in grösserem     Massstabe.        Fig.    4     zeigt    im       Axialschnitt    den wesentlichen Teil einer Ma  schine für grosse Betriebe als zweites Ausfüh  rungsbeispiel und     Fig.    5 eine Seitenansicht  dieses Teils..  



  Die Maschine nach     Fig.1    besitzt ein auf  den Fussteil 1 aufgesetztes zylindrisches Ge  häuse 2, in dem ein mit einer elektrischen Hei  zung 36 versehener Dampfkessel 3 unterge  bracht ist. Oben ist das Gehäuse 2 durch eine  Platte 4 abgeschlossen, welche mit einem so  genannten Armaturenkopf 5 aus ein und dem  selben     Gussstück    hergestellt ist. Auf dieser  Platte 4 sitzt wasserdicht ein     Wasservorrats-          behälter    6. Der     Wasservorratsbehälter    ist  durch zwei die Platte 4 in vertikaler Rich  tung durchsetzende Kanäle 7 und 8 mit dem  Dampfkessel 3 verbunden und ein von dem  Kanal 8 horizontal abzweigender und in den  Armaturenkopf 5 führender. Kanal 16 verbin  det den Kopf 5 mit dem Dampfkessel 3.

   Der  Kanal 7 der Platte 4 steht durch einen Rohr  stutzen 7' mit dem Kessel 3 in wasserdichter  starrer Verbindung; wobei er von oben in den  Kessel etwas hineinreicht und mit seinem  obern Ende das obere Ende des Kanals 8 etwas      überragt. Dadurch kann sich im Kessel 3  unter dessen Decke ein Dampfpolster bilden.  



  Der Kanal 8 der Platte 4 ist unten durch  ein die Decke des Kessels 3 dampfdicht durch  setzendes Rohr verlängert, welches bis zum  Kesselboden reicht und durch eine im spitzen  Winkel zur Rohrachse stehende Hauptmün  dung 8" Wasser aus der heissesten Zone des  Dampfkessels 3     aufzunehmen    imstande ist.  Sowohl der Kanal 7 als auch der Kanal 8 wer  den an ihrer obern Mündung durch eine Ven  tilplatte 10 dicht abgeschlossen, wenn die im  Kessel 3 befindliche Wassermenge auf Siede  temperatur gebracht und unter dem sieh im  Dampfkessel 3 bildenden Dampfdruck durch  den Kanal 8 und den Kanal 16 zum Kaffee  filter abgeleitet     werden    soll. Im Kanalrohr 8  ist knapp unterhalb der Decke des Dampf  kessels eine feine Bohrung 8', durch welche  Dampf in geringer Menge in den Kanal 8 ge  langen kann.

   Da die Bohrung 8' wesent  lich kleiner ist als die     Kanalmündung    8" am  untern Rohrende,     wird    im abgeschlossenen  Zustand der obern Mündungen der Kanäle  7 und 8 vornehmlich heisses Wasser im Kanal  8, unter dem Dampfdruck im Kessel hochstei  gen und dabei nur eine geringere Menge  Dampf durch die Bohrung 8' in den Kanal 8  gelangen, welche genügt, um der     aus    dem Fil  ter ablaufenden Kaffeeflüssigkeit ein creme  artiges Aussehen zu verleihen.  



  Die Ventilplatte 10 besitzt für den Ab  schluss der obern Mündungen der Kanäle 7  und B je ein Dichtungsplättchen 11 bzw. 12  aus     Giunmi    oder einem andern gleichwertigen       Dichtungsmaterial    und wird mittels einer an  der Platte zentral angeordneten und eine Boh  rung der Platte 4 vertikal mit Spiel durchset  zenden Steuerstange 9 .entweder gegen die  Kanalmündungen der Kanäle 7, 8 gepresst  oder von diesen abgehoben.  



  Diese Ventilplatte 10 steht unter der Wir  kung einer sich an der Platte 4 unten abstüt  zenden Feder 13, welche das Bestreben hat,  den Ventilteller 10 von den Mündungen der  Kanäle 7, 8 abzuheben. Ein am untern Ende  der Stange 9 am Gelenkzapfen     9a    angreifen  der     und    um einen an der Unterseite der Platte    4 ortsfest angebrachten Lagerzapfen     15a    ver  tikal schwenkbarer     einarmiger    Handhebel 15  dient zum Bewegen der Ventilplatte 10 gegen  die     Mündungen    der Kanäle 7 und 8, die in  folge des Gegendruckes der Feder 13 nur so  lange in der     Schliessstellung    verharrt, als der       Handdruck    am Handhebel 15 aufrecht erhalten  wird.

   Die     .Abdichtung    des Wasservorrats  behälters 6 gegen die für den Durchtritt der  Stange 9 in der Platte 4 vorgesehenen Bohrung  erfolgt durch eine     faltbalgartige        Gummimuffe     14, welche an der Unterseite der Ventilplatte  10 wasserdicht befestigt ist und in einen in  der Bohrung der Platte 4 fest und dicht  sitzenden Schlauch     14a    übergeht.  



  Der vom Kanal 8 in horizontaler Richtung  abzweigende und in den Armaturenkopf 5       .führende    Kanal 16 mündet in ein Ventil 17,  welches in einem im Querschnitt erweiterten  Kanalteil<B>1.6'</B> angeordnet ist und die Mündung  des Kanals 16 unter dem Druck einer Feder  17' schliesst, die im Kanal 16', sitzt und sich  gegen einen den Kanal 16' nach aussen ab  schliessenden     Schraubpfropfen    17" stützt. Der  Ventilteller des Ventils 17 hat eine Ventil  Stange 18, welche zentrisch den Kanal 16 der  Länge nach mit grossem Spiel durchsetzt     und     am Stangenende einen im Kanal 8 aufrecht  stehenden flachen Keil 18' trägt.

   Dieser Keil  18' liegt mit seiner Keilfläche an der Gegen  fläche eines im Kanal 8 beweglichen Keils  19' an, der durch die Stange 1.9 mit der Ven  tilplatte 10 starr verbunden ist. Bei ange  hobener Ventilplatte 10 ist das Ventil 17 unter  dem Druck der Feder 17' geschlossen, so dass  kein Wasser in den Armaturenkopf 5 gelangen  kann. Wird jedoch der Kanal 8 oben durch  Senken der Ventilplatte 10 geschlossen, so  drängt der Keil 19' den Keil 18' zurück in  den Kanal 16, wodurch das Ventil 17 geöffnet  wird und das heisse Wasser durch den oben  geschlossenen Kanal 8 und den Kanal 16, 16'  in den Armaturenkopf 5 gelangen kann.  



  Die     Heizwicklung    36 des Dampfkessels 3  ist, wie     Fig.    4 zeigt, durch die Leitung 37  an das Netz angeschlossen, wobei in dieser Lei  tung ein einpoliger elektrischer Schalter 29 in  Serie und ein Kontrollicht 30 parallel zu der           Heizwicklung    geschaltet ist. Es wird also die  elektrische Heizung des Kessels 3 mittels des  Schalters 29 ein- und ausgeschaltet und der  Einschaltzustand durch das leuchtende     Kon-          trollämpchen    angezeigt.  



  Zu Beginn der     Absudbereitung    wird der  Heizstrom mittels des Schalters 29 eingeschal  tet; das Kontrollämpchen 30 leuchtet auf und  zeigt den Bereitschaftszustand des Apparates  an. Im eingeschalteten Zustand des Heiz  stromkreises 37 heizt die Heizwicklung 36 den  Kessel 3, so dass das in ihm befindliche Wasser  erhitzt wird. Durch     Thermosiphonwirkung     steigt das im Kessel 3 erwärmte Wasser im  Kanal 7 hinauf und sinkt im Kanal 8 herab,  so dass sich auch der Wasserinhalt im Wasser  vorratsbehälter 6 erwärmt.

   Nach Anschluss des  mit Kaffee oder dergleichen gefüllten Filter  trägers 41 (strichpunktiert angedeutet) an den       Armaturkopf    5, wird durch Betätigung des  Hebels 15 die Ventilplatte 10 mit ihren Dicht  flächen auf die Mündungen der Kanäle 7 und  8 aufgesetzt, und diese werden damit ge  schlossen Hiebei wird durch die Wirkung  der Keile 18', 19' das Ventil 17 geöffnet. In  nerhalb etwa 20 Sekunden bildet sich im Kes  sel 3 Dampf, unter dessen Druck das Was  ser durch den Kanal 16 samt einer kleinen,  durch die Bohrung 8' in den Kanal 8 gelan  genden Dampfmenge ausgetrieben und durch  den im Filterträger befindlichen Kaffee ge  drückt wird.

   Nach Loslassen des Hebels 15  öffnet die unter     Federdruck    stehende Ventil  platte 10 wieder die Kanäle 7 und 8 selbst  tätig, so dass sich der Kessel 3 füllt und der  Kreislauf des Wassers wieder beginnt.  



  Da es sich in grösseren Betrieben nur um  grössere, automatisch wirkende Maschinen,  meistens sogar um zu Batterien vereinigte der  artige Maschinen handelt, die durch nur eine  Person bedient werden sollen, muss die Be  dienung auf eine Mindestzahl von Hand  griffen beschränkt werden. Insbesondere der  Augenblick, in welchem die erforderliche Tem  peratur im Dampfkessel erreicht ist, muss  überwacht werden, damit die Bereitung und  Abgabe des Getränkes rechtzeitig erfolgt.  



  Aus diesem Grunde ist beider in den     Fig.    4    und 5 dargestellten Ausführungsform der  Maschine statt des Hebels 15 ein     Spreizhebel-          paar    20, 20' vorgesehen, das mittels einer  Stange 21, welche aus dem viereckigen Ge  häuse 2 herausragt, aus der in     Fig.4    darge  stellten Schaltstellung bis nahe an die Streck  stellung im Sinne des Pfeils 31 in die Ein  schaltlage bis zum     Anschlag    38 bewegbar ist.  In dieser Stellung wird das     Spreizhebelpaar     20, 20' mittels eines an dem einen Hebel 20  angebrachten Zapfens 27 und     einer    an diesem  angreifenden Sperrklinke 26 festgehalten.

   Die  Klinke 26 steht unter der Wirkung einer sie  stets in die     Ausrücklage    zu erhalten suchenden  Feder 39, welche an einem     Widerlager    40 des  Gehäuses 2 abgestützt ist. Der die Sperr  nase aufweisende     Schenkel    der Klinke 26 ist  als Anker ausgebildet, der unter dem Ein  fluss des Elektromagneten 25 steht. Der Elek  tromagnet ist im Gehäuse 2     ortsfest    angebracht  und im     Parallelstromkreis    zur Heizwendel 36  des' Dampfkessels 3 zusammen mit einem  durch einen Kondensator überbrückten Bi  metallkontakt 24 und der Signallampe 30 ein  geschaltet. In der Normallage des Bimetall  streifens des Kontaktes 24 schliesst dieser den  Kontakt 24 und damit den Stromkreis des  Elektromagneten 25.

   Solange der Elektro  magnet 25 unter Strom steht, was bei ge  schlossenem Schalter 29 der Fall ist, befindet  sieh die Klinke 26 in der Sperrlage und ist  bereit,     den'Zapfen    27 des     Spreizhebelpaares     zum Festhalten aufzunehmen,     wenn    dieses  durch den Knopf 21 aus der in     Fig.    4 darge  stellten Lage in Richtung des Pfeils 31 in die  entgegengesetzte Lage gerückt wird. Das       Spreizhebelpaar    ist mit einem Hebel an einem  ortsfesten Gelenkauge 32 gelagert und     _    mit  dem andern Hebel dagegen durch einen Ge  lenkbolzen 33 mit einem zweiarmigen Hebel  22 gelenkig verbunden.

   Dieser Hebel 22 ist       iun    den Gelenkbolzen 34 eines an der Unter  seite der Platte 4 angebrachten Lagers     in    ver  tikaler Ebene schwenkbar und     greift    mit sei  nem zweiten Arm in einen dem Armquer  schnitt angepassten- Schlitz der Stange 9 ein,  welche die Ventilplatte 10 trägt. Dadurch  sind nicht nur das     Spreizhebelpaar    und der      Hebel 22 mit der Stange 9 gekuppelt, sondern  auch beide Hebel 20, 22 unter den Einfluss der  an der Ventilplatte 10 angreifenden Feder  13 gestellt, welche das Bestreben hat, die Hebel  20, 22 stets in der in     Fig.    4 dargestellten  unwirksamen Lage zu erhalten.

   In dieser in       Fig.    4 dargestellten Lage ist die Ventilplatte  10 unter dem Druck der Feder 13 von den       Mündungen    der Kanäle 7, 8 abgehoben.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist  folgende: Angenommen, im Vorratsbehälter 6  und im Kessel 3 befindet sich kaltes Wasser,  und der Schalter 29 wurde in die Einschalt  stellung     gerückt,    so dass das Kontrollämpchen  30 aufleuchtet und damit den Einschaltzu  stand der Heizung 36 des Kessels bekanntgibt.  Nach kurzer Zeit ist das Wasser im Kessel auf  die     erforderliche    Kochtemperatur gebracht.  Jetzt wird die Stange 21 hineingedrückt, so  dass das     Spreizhebelpaar    in Richtung des  Pfeils 31 aus der in     Fig.    4 dargestellten Lage  in die in     Fig.    5 veranschaulichte Spreizstel  lung kommt.

   In dieser Stellung wird das       Spreizhebelpaar    durch die den Zapfen 27 ab  fangende Klinke 26 des     Elektromagneten    25  festgehalten, so dass die bei der Bewegung des       Spreizhebelpaares    20, 20' gegen die Mündun  gen der Kanäle 7, 8 gedrückte Ventilplatte 10  in der Sperrlage festgehalten wird. Dadurch       findet    eine Trennung der im Kessel 3 be  findlichen Wassermenge von dem im Vorrats  behälter 6 befindlichen Wasservorrat statt,  wodurch sich im Kessel rasch ein Dampfpolster  bildet, das auf den Wasserspiegel     drückt    und  dadurch heisses Wasser durch die Kanäle 8  und 16 hinaus in den Armaturenkopf 5 und  weiter durch den Kaffeefilter 41 fördert.

   Das  Verhältnis der lichten Rohrweite des Kanals 8  zur     Wasserspiegeloberfläche    im Kessel und zur       lichten    Weite der Öffnung 8' ist so gewählt,       d.ass    der Dampfdruck auf den Wasserspiegel  im Kessel 3 genügt, um heisses Wasser bis zu  einer durch die untere Kanalöffnung 8" ge  gebenen Grenze mit Sicherheit durch den  Kaffeefilter 41 zu fördern. Der Querschnitt  der Öffnung 8' im Kanal 8 ist so bemessen,  dass Dampf durch diese     Öffnung    nur im gün  stigsten Mischverhältnis von Dampf und Was-         ser    austreten kann, welches zur Erzielung eines  schaumigen Abflusses von Kaffee erforder  lich ist.

   Sobald der Dampf im Kessel das  Wasser durch den Kanal 8 hinausgedrückt  hat, und nur mehr ein durch die untere Öff  nung 8" gegebener Wasserrest zur Verdamp  fung im Kessel verbleibt, erhitzt sich derselbe  unter der Heizwirkung des elektrischen Heiz  drahtes so rasch auf eine Temperatur, die den  den Kessel     berührenden        Bimetallstreifen    23  veranlasst, die Stromkontakte 24 zu öffnen  und dadurch den Stromkreis 37 der Spule 25  des Elektromagneten zu unterbrechen. Der  Elektromagnet gibt die Sperrklinke 26 frei,  welche unter der Wirkung ihrer Feder 39  sofort in ihre unwirksame Stellung schwenkt  und dadurch ihre Sperrnase vom Zapfen 27  des     Spreizhebelpaares    20, 20' zurückzieht.

    Das     Spreizhebelpaar    der Hebel 22, die Stange  9 und die Ventilplatte 10 rücken sofort unter  der Wirkung der Feder 13 selbsttätig in die  in     Fig.    4 dargestellte Ausgangslage. In dieser  sind die     Mündungen    der Kanäle 7 und 8 ge  öffnet, so dass Wasser aus dem Vorratsbehäl  ter in den Kessel 3 einströmen kann     und    der  bereits geschilderte Vorgang wiederholt wer  den kann. Es     ist    selbstverständlich, dass das  Kaffeefilter 41 je nach Erfordernis unabhän  gig davon beliebig oft gewechselt     werden    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisch beheizte Maschine für die Be reitung von Kaffee, Tee oder dergleichen, mit einem über dem Dampfkessel angeordneten Wasservorratsbehälter, dadurch gekennzeich net, dass bei eingeschalteter Maschine eine ununterbrochene Beheizung des Dampfkessels (3) vorhanden ist und dass dieser ausserhalb der Zeit der Absudbereitung mit dem Wasser vorratsbehälter in eine einen Wasserumlauf durch Thermosiphonwirkung erzeugende Ver bindung gesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zwei vom Dampfkessel (3) mittels Rohrstutzen in den Wasservorrats behälter führende Kanäle (7, 8), von denen der eine (7) im Kessel oben ansitzt und im Vorratsbehälter (6) höher endet als der an dere (8), dessen Hauptmündung (8") beim Kesselboden liegt. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kanäle (7, 8) mittels einer Ventilplatte (10) gemeinsam ab schliessbar sind. 3. Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Zulaufkanal (16) zum Armaturenkopf (5) von dem am Kesselboden ansetzenden Kanal (8) abzweigt und durch ein gefedertes Ventil (17) ver schliessbar ist. 4.
    Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan (17) mit der Ventilplatte (10) derart in Ver bindung steht, dass bei geschlossenen Kanälen (7, 8) das Abschlussorgan (17) geöffnet ist. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch eine an der Ventilplatte (10) befestigte Stange (19), die- durch den am Kesselboden ansetzenden Kanal (8) ge führt ist und mit seinem Ende mittels einer Schrägfläche (19') an einer Schrägfläche (18') am Ende der im Zulaufkanal (16.) lie genden Ventilstange (18) anliegt. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zum Öffnen der die Kanäle (7, 8) abschliessenden Ventilplatte (10) bei Überschreiten einer vorbestimmten Kesselwandtemperatur ein Thermostat (24) mit Schaltmechanismus (25, 26) vorgesehen ist. 7. Maschine nach Unteransprueh 6, da durch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte (10) für die den Kessel (3) und den Vorrats- Behälter (6) verbindenden Kanäle (7, 8) durch einen Spreizhebel (20) gesteuert ist, wobei in einer Stellung des Spreizhebels das Abschluss- organ (10) geschlossen ist. B.
    Maschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass am Kessel (3) ein Bimetallstreifen (23) und in den Stromkreis einer Solenoidspule (25) ein mit dem Bimetall streifen zusammenwirkender Stromkontakt (24) vorgesehen ist, wobei der Solenoidanker (26) zum selbsttätigen Geschlossenhalten der Kanäle (7, 8) den Spreizhebel (20) in der Absudstellung unter der Wirkung der erreg ten Spule festhält.
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