CH313897A - Kardangelenk - Google Patents

Kardangelenk

Info

Publication number
CH313897A
CH313897A CH313897DA CH313897A CH 313897 A CH313897 A CH 313897A CH 313897D A CH313897D A CH 313897DA CH 313897 A CH313897 A CH 313897A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
intermediate piece
joint
main
dependent
main joint
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Castells Santesmases Jose
Original Assignee
Castells Santesmases Jose
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Castells Santesmases Jose filed Critical Castells Santesmases Jose
Publication of CH313897A publication Critical patent/CH313897A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/16Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
    • F16D3/26Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
    • F16D3/36Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which each pivot between the coupling parts and the intermediate member comprises a single ball

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


  Kardangelenk    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Kardangelenk, wie es vorzugsweise bei Last  wagen, Automobilen, Motorrädern und ähn  lichen Fahrzeugen     zur    Anwendung kommt  und welches zwei-     Hauptgelenkteile    sowie ein  diese verbindendes     Zwisehenstück    aufweist,  wobei letzteres in zwei Punkten an dem einen       Hauptgelenkteil    und in zwei Punkten an dem  andern     Hauptgelenkteil    angeschlossen ist.  



  Bei den bekannten Kardangelenken dieser  Art ist der Anschluss des Zwischenstückes an  den     Hauptgelenkteilen    durch zylindrische  Lagersitze, das heisst mittels     zylindrischer     Zapfen, bewerkstelligt.  



  Nun erleiden aber die Kardangelenke Be  anspruchungen, nicht nur wegen der Dreh  momentübertragung, sondern auch wegen der  Winkelabweichung zwischen den zu     verbirr-          denden    Wellen. Daraus ergibt sich, dass beim  Arbeiten der Kardangelenke die zylindrischen  Zapfen zwei verschiedenen     Beanspruchungen     ausgesetzt sind, welche sich in zwei verschie  denen Arten der Abnützung auswirken. An  gesichts der Veränderlichkeit der Übertra  gungsgeschwindigkeit liegt es auf der Hand,  dass jegliches Spiel zwischen den zylindri  schen Zapfen und ihren Lagern sich in<B>Schlä-</B>  gen auswirkt, zum Nachteil sowohl der Zapfen  als auch der zugehörigen Lager.  



  Aus diesem Grunde nützen sich die zylin  drischen Zapfen der bekannten Kardangelenke  rasch ab, ebenso die Lager, in welchen diese  Zapfen gehalten sind.    Die vorliegende     Erfindung    bezweckt, diesen  Mangel zu beheben und die Lebensdauer des  Gelenkes zu verlängern.  



  Das Kardangelenk zeichnet sich erfin  dungsgemäss dadurch aus, dass der Anschluss  des Zwischenstückes an den Hauptgelenk  teilen über kugelige Lagersitze bewerkstelligt  ist.  



  Vorteilhaft ist das Zwischenstück mit  Armen zwischen Lagerschalen eingebettet;  die an den     Hauptgelenkteilen    lösbar angeord  net sind, um im Falle von Abnützung. er  setzt werden zu können. Der Ersatz des Zwi  schenstückes und dieser Lagerschalen ist von  wirtschaftlichem Vorteil angesichts der hohen  Kosten eines vollständigen Kardangelenkes.  



  Auf der     Zeichnung    ist schematisch ein  Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen  Kardangelenkes dargestellt.  



       Fig.    1 stellt einen Aufriss des Kardan  gelenkes dar.  



       Fig.    2 stellt einen     Grundr_        iss    desselben Ge  lenkes dar.  



       Fig.    3 ist eine Draufsicht auf das Zwi  schenstück.  



       Fig.    4 zeigt im Schnitt eine Stelle, an  welcher das Zwischenstück an einem Haupt  gelenkteil     angeschlossen,    ist.  



  Das Gelenk besitzt einen     antreibenden          Hauptgelenkteil    10 mit einer zentralen Boh  rung 11 zu dessen Verbindung mit der An  triebswelle. Dieser     Hauptgelenkteil    10 ist als  Gabel an seinen Enden mit     zwei    zylindrischen      Hohlsitzen 12 und 13 versehen. Gegenüber  dem Teil 10 ist ein gleicher     Hauptgelenkteil     14 angeordnet mit der zentralen Bohrung 15  zur Verbindung mit der angetriebenen Welle.  Dieser angetriebene Teil 14 ist ebenfalls mit       zwei    Hohlsitzen 16 und 17 versehen. Zwischen  den Teilen 10 und 14 ist ein Zwischenstück  <B>18</B> angeordnet, welches einen Kernring und  vier Kreuzarme 19, 20, 21, 22 aufweist.

   Mit  den zwei Armen 21, 22 ist das Zwischenstück  an dem antreibenden Teil 10 und mit den       zwei    andern Armen 19, 20 an dem Teil 14  gelenkig angeschlossen. Die Arme 19, 20, 21,  22 besitzen dabei Kugelenden 191, 201, 211,  221. Diese Kugelenden sind in die Hohlsitze  12, 13 und 16, 17 gebettet.  



  Jedes Kugelende 191, 201, 211, 221 stützt  sich gemäss     Fig.    4 auf     Halbkugel-Lagerschalen     23 und     24,    welche im Innern der Hohlsitze  derart angeordnet sind, dass das Kugelende  zwischen sie zu liegen kommt. Die obere  Lagerschale 24     kann,    mit mehr oder weniger  grossem Druck gegen die untere Lagerschale  niedergehalten sein. Der Druck wird durch  eine Feder 26 ausgeübt, welche die Abnützung  der     Halbkugelschalen    223 und 24 und des da  zwischen gelagerten Kugelendes ausgleicht.  Die Spannung der Feder 26 ist durch eine  Schraube 25 verstellbar, welche in den obern  Teil des Hohlsitzes eingeschraubt ist.  



  Um die Kugelenden der Arme 19, 20, 21,  22 einführen zu können, ist in den Hohlsitzen  ein Schlitz 27 eingearbeitet:  Die halbkugeligen Lagerschalen 23, 24  sind ebenfalls dort ausgespart, wo sie sich  dem Kugelende     nähern.    Damit stützen sich  die     Halbkugelschalen    23, 24 nur auf der Gleit  fläche des Kugelendes ab, ohne den Arm, der  es trägt, berühren zu können.  



  Logischerweise besteht kein nennenswerter  Unterschied zwischen dem antreibenden und  dem getriebenen     Hauptgelenkteil.    Es könnte  also auch der Teil 10 der getriebene und der  Teil 14 der treibende Teil des Gelenkes sein.  



  Die Arme 19, 20,     27.,    22     können    mit dem  Kernring aus einem einzigen Stück bestehen,  oder sie können in diesen Ring geschraubt  oder an diesem     sonstwie    lösbar befestigt sein,    so dass sie einzeln eingesetzt oder entfernt  werden können     zwecks    Auswechslung.  



  Die Hohlsitze 12, 13, 16, 17 können rund,  zylindrisch, vierkantig oder von anderer Ge  stalt sein.  



  Das beschriebene Kardangelenk hat die  folgenden Vorteile:  1. Die Abnützung an den kugeligen Gleit  flächen ist geringer als die an     zylindrischen     Gleitflächen, weil sich das Gelenk den ört  lichen Beanspruchungen an diesen Stellen bes  ser anpassen kann.  



  2. Die Abnützung an     den'Gleitflächen    wird  durch die Federn ausgeglichen, ohne dass sich  ein Spiel     ergibt.     



  3. Nach Abnützung der Kugelenden und  ihrer Lagerschalen können diese unabhängig  voneinander ersetzt werden, ohne dass der trei  bende und der angetriebene Teil weggenom  men zu werden brauchen.  



  4. Wenn die Arme des Zwischenstückes  mit dem Kernring nicht aus einem einzigen  Stück bestehen, sondern nur in diesen einge  schraubt oder     sonstwie    daran befestigt sind,  kann man jeden der vier Arme ersetzen, ohne  dass man den Kernring ersetzen muss.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Kardangelenk, mit zwei Hauptgelenkteilen und einem diese verbindenden Zwischenstück, wobei letzteres in zwei Punkten an dem einen Hauptgelenkteilund in zwei Punkten an dem andern Hauptgelenkteil angeschlossen ist, da- F durch gekennzeichnet, dass der Anschluss des Zwischenstückes an den Hauptgelenkteilen über kugelige Lagersitze bewerkstelligt ist. 0 UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kardangelenk nach Patentanspruch, da- , durch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück aus einem Kern gebildet wird, der vier Arme in kreuzförmiger Anordnung besitzt, wobei jeder dieser Arme an seinem Ende eine Lager fläche von kugeliger Form hat. 2. Kardangelenk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück mit seinen Armenden zwischen Lagerschalen eingebettet ist, die an den Hauptgelenkteilen lösbar angeordnet sind. 3.
    Kardangelenk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lagerschalen im Innern von zylindrischen Hohlsitzen angeordnet sind, wel che mit den Hauptgelenkteilen aus einem Stück bestehen. 4. Kardangelenk nach Patentanspruch iumd Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Lagerschalen im Innern der Hohlsitze elastisch abgestützt sind. 5. Kardangelenk nach Patentanspruch imd Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lagerschalen unter dem Ein fluss von Schrauben (25) stehen, durch wel che ihr Anpressdruck verändert werden kann.
CH313897D 1953-05-07 1953-05-07 Kardangelenk CH313897A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH313897T 1953-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH313897A true CH313897A (de) 1956-05-15

Family

ID=4495383

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH313897D CH313897A (de) 1953-05-07 1953-05-07 Kardangelenk

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH313897A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3113563C2 (de)
CH619898A5 (de)
DE3048846A1 (de) &#34;kreuzgelenk&#34;
DD156622A5 (de) Wellenkupplung
DE2921421A1 (de) Elastische montageanordnung fuer hubschrauberrotor mit durchgehendem streifen
CH313897A (de) Kardangelenk
EP0274022B1 (de) Kreuzgelenk
DE3343826A1 (de) Kugeluebertragung zwischen zwei wellenstuempfen
DE728669C (de) Verbindung von Maschinenteilen durch Exzenterverzapfung
EP1382870B1 (de) Elastische Kupplung
DE643372C (de) Gelenkkupplung
DE2701519C3 (de) Rotor für ein Drehflügelflugzeug
DE689596C (de) Elastische Kupplung
CH350155A (de) Kreuzgelenk, insbesondere für Gelenkwellen
DE725241C (de) Elastische Kupplung
DE1209817B (de) Universalgelenk mit konstanter Winkelgeschwindigkeit
DE652330C (de) Universalgelenk
DE3625429C2 (de)
DE661167C (de) Gelenksteinkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE405124C (de) Allseitig bewegliches Fahrgestell
AT126506B (de) Nachgiebige Wellenkupplung.
DE1703763C3 (de) Schneckenpumpe
DE962678C (de) Anspitzmaschine fuer Schreibstifte
DE321751C (de) Kreuzgelenk
CH367394A (de) Gelenkwellenverbindung zwischen Triebrad und Differential von Kraftfahrzeugen