CH313897A - Kardangelenk - Google Patents
KardangelenkInfo
- Publication number
- CH313897A CH313897A CH313897DA CH313897A CH 313897 A CH313897 A CH 313897A CH 313897D A CH313897D A CH 313897DA CH 313897 A CH313897 A CH 313897A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- intermediate piece
- joint
- main
- dependent
- main joint
- Prior art date
Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 239000000543 intermediate Substances 0.000 description 9
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
- F16D3/26—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
- F16D3/36—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which each pivot between the coupling parts and the intermediate member comprises a single ball
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
Kardangelenk Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kardangelenk, wie es vorzugsweise bei Last wagen, Automobilen, Motorrädern und ähn lichen Fahrzeugen zur Anwendung kommt und welches zwei- Hauptgelenkteile sowie ein diese verbindendes Zwisehenstück aufweist, wobei letzteres in zwei Punkten an dem einen Hauptgelenkteil und in zwei Punkten an dem andern Hauptgelenkteil angeschlossen ist.
Bei den bekannten Kardangelenken dieser Art ist der Anschluss des Zwischenstückes an den Hauptgelenkteilen durch zylindrische Lagersitze, das heisst mittels zylindrischer Zapfen, bewerkstelligt.
Nun erleiden aber die Kardangelenke Be anspruchungen, nicht nur wegen der Dreh momentübertragung, sondern auch wegen der Winkelabweichung zwischen den zu verbirr- denden Wellen. Daraus ergibt sich, dass beim Arbeiten der Kardangelenke die zylindrischen Zapfen zwei verschiedenen Beanspruchungen ausgesetzt sind, welche sich in zwei verschie denen Arten der Abnützung auswirken. An gesichts der Veränderlichkeit der Übertra gungsgeschwindigkeit liegt es auf der Hand, dass jegliches Spiel zwischen den zylindri schen Zapfen und ihren Lagern sich in<B>Schlä-</B> gen auswirkt, zum Nachteil sowohl der Zapfen als auch der zugehörigen Lager.
Aus diesem Grunde nützen sich die zylin drischen Zapfen der bekannten Kardangelenke rasch ab, ebenso die Lager, in welchen diese Zapfen gehalten sind. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu beheben und die Lebensdauer des Gelenkes zu verlängern.
Das Kardangelenk zeichnet sich erfin dungsgemäss dadurch aus, dass der Anschluss des Zwischenstückes an den Hauptgelenk teilen über kugelige Lagersitze bewerkstelligt ist.
Vorteilhaft ist das Zwischenstück mit Armen zwischen Lagerschalen eingebettet; die an den Hauptgelenkteilen lösbar angeord net sind, um im Falle von Abnützung. er setzt werden zu können. Der Ersatz des Zwi schenstückes und dieser Lagerschalen ist von wirtschaftlichem Vorteil angesichts der hohen Kosten eines vollständigen Kardangelenkes.
Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Kardangelenkes dargestellt.
Fig. 1 stellt einen Aufriss des Kardan gelenkes dar.
Fig. 2 stellt einen Grundr_ iss desselben Ge lenkes dar.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf das Zwi schenstück.
Fig. 4 zeigt im Schnitt eine Stelle, an welcher das Zwischenstück an einem Haupt gelenkteil angeschlossen, ist.
Das Gelenk besitzt einen antreibenden Hauptgelenkteil 10 mit einer zentralen Boh rung 11 zu dessen Verbindung mit der An triebswelle. Dieser Hauptgelenkteil 10 ist als Gabel an seinen Enden mit zwei zylindrischen Hohlsitzen 12 und 13 versehen. Gegenüber dem Teil 10 ist ein gleicher Hauptgelenkteil 14 angeordnet mit der zentralen Bohrung 15 zur Verbindung mit der angetriebenen Welle. Dieser angetriebene Teil 14 ist ebenfalls mit zwei Hohlsitzen 16 und 17 versehen. Zwischen den Teilen 10 und 14 ist ein Zwischenstück <B>18</B> angeordnet, welches einen Kernring und vier Kreuzarme 19, 20, 21, 22 aufweist.
Mit den zwei Armen 21, 22 ist das Zwischenstück an dem antreibenden Teil 10 und mit den zwei andern Armen 19, 20 an dem Teil 14 gelenkig angeschlossen. Die Arme 19, 20, 21, 22 besitzen dabei Kugelenden 191, 201, 211, 221. Diese Kugelenden sind in die Hohlsitze 12, 13 und 16, 17 gebettet.
Jedes Kugelende 191, 201, 211, 221 stützt sich gemäss Fig. 4 auf Halbkugel-Lagerschalen 23 und 24, welche im Innern der Hohlsitze derart angeordnet sind, dass das Kugelende zwischen sie zu liegen kommt. Die obere Lagerschale 24 kann, mit mehr oder weniger grossem Druck gegen die untere Lagerschale niedergehalten sein. Der Druck wird durch eine Feder 26 ausgeübt, welche die Abnützung der Halbkugelschalen 223 und 24 und des da zwischen gelagerten Kugelendes ausgleicht. Die Spannung der Feder 26 ist durch eine Schraube 25 verstellbar, welche in den obern Teil des Hohlsitzes eingeschraubt ist.
Um die Kugelenden der Arme 19, 20, 21, 22 einführen zu können, ist in den Hohlsitzen ein Schlitz 27 eingearbeitet: Die halbkugeligen Lagerschalen 23, 24 sind ebenfalls dort ausgespart, wo sie sich dem Kugelende nähern. Damit stützen sich die Halbkugelschalen 23, 24 nur auf der Gleit fläche des Kugelendes ab, ohne den Arm, der es trägt, berühren zu können.
Logischerweise besteht kein nennenswerter Unterschied zwischen dem antreibenden und dem getriebenen Hauptgelenkteil. Es könnte also auch der Teil 10 der getriebene und der Teil 14 der treibende Teil des Gelenkes sein.
Die Arme 19, 20, 27., 22 können mit dem Kernring aus einem einzigen Stück bestehen, oder sie können in diesen Ring geschraubt oder an diesem sonstwie lösbar befestigt sein, so dass sie einzeln eingesetzt oder entfernt werden können zwecks Auswechslung.
Die Hohlsitze 12, 13, 16, 17 können rund, zylindrisch, vierkantig oder von anderer Ge stalt sein.
Das beschriebene Kardangelenk hat die folgenden Vorteile: 1. Die Abnützung an den kugeligen Gleit flächen ist geringer als die an zylindrischen Gleitflächen, weil sich das Gelenk den ört lichen Beanspruchungen an diesen Stellen bes ser anpassen kann.
2. Die Abnützung an den'Gleitflächen wird durch die Federn ausgeglichen, ohne dass sich ein Spiel ergibt.
3. Nach Abnützung der Kugelenden und ihrer Lagerschalen können diese unabhängig voneinander ersetzt werden, ohne dass der trei bende und der angetriebene Teil weggenom men zu werden brauchen.
4. Wenn die Arme des Zwischenstückes mit dem Kernring nicht aus einem einzigen Stück bestehen, sondern nur in diesen einge schraubt oder sonstwie daran befestigt sind, kann man jeden der vier Arme ersetzen, ohne dass man den Kernring ersetzen muss.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Kardangelenk, mit zwei Hauptgelenkteilen und einem diese verbindenden Zwischenstück, wobei letzteres in zwei Punkten an dem einen Hauptgelenkteilund in zwei Punkten an dem andern Hauptgelenkteil angeschlossen ist, da- F durch gekennzeichnet, dass der Anschluss des Zwischenstückes an den Hauptgelenkteilen über kugelige Lagersitze bewerkstelligt ist. 0 UNTERANSPRÜCHE 1.Kardangelenk nach Patentanspruch, da- , durch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück aus einem Kern gebildet wird, der vier Arme in kreuzförmiger Anordnung besitzt, wobei jeder dieser Arme an seinem Ende eine Lager fläche von kugeliger Form hat. 2. Kardangelenk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück mit seinen Armenden zwischen Lagerschalen eingebettet ist, die an den Hauptgelenkteilen lösbar angeordnet sind. 3.Kardangelenk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lagerschalen im Innern von zylindrischen Hohlsitzen angeordnet sind, wel che mit den Hauptgelenkteilen aus einem Stück bestehen. 4. Kardangelenk nach Patentanspruch iumd Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Lagerschalen im Innern der Hohlsitze elastisch abgestützt sind. 5. Kardangelenk nach Patentanspruch imd Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lagerschalen unter dem Ein fluss von Schrauben (25) stehen, durch wel che ihr Anpressdruck verändert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH313897T | 1953-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313897A true CH313897A (de) | 1956-05-15 |
Family
ID=4495383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313897D CH313897A (de) | 1953-05-07 | 1953-05-07 | Kardangelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313897A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN121034676A (zh) * | 2025-10-23 | 2025-11-28 | 聚变新能(安徽)有限公司 | 用于核聚变装置的中心柱组件 |
-
1953
- 1953-05-07 CH CH313897D patent/CH313897A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN121034676A (zh) * | 2025-10-23 | 2025-11-28 | 聚变新能(安徽)有限公司 | 用于核聚变装置的中心柱组件 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3113563C2 (de) | ||
| CH619898A5 (de) | ||
| DE3048846A1 (de) | "kreuzgelenk" | |
| DE2921421A1 (de) | Elastische montageanordnung fuer hubschrauberrotor mit durchgehendem streifen | |
| CH313897A (de) | Kardangelenk | |
| EP0274022B1 (de) | Kreuzgelenk | |
| DE3343826A1 (de) | Kugeluebertragung zwischen zwei wellenstuempfen | |
| DE728669C (de) | Verbindung von Maschinenteilen durch Exzenterverzapfung | |
| DE643372C (de) | Gelenkkupplung | |
| DE2701519C3 (de) | Rotor für ein Drehflügelflugzeug | |
| CH350155A (de) | Kreuzgelenk, insbesondere für Gelenkwellen | |
| DE725241C (de) | Elastische Kupplung | |
| DE1209817B (de) | Universalgelenk mit konstanter Winkelgeschwindigkeit | |
| DE652330C (de) | Universalgelenk | |
| DE3625429C2 (de) | ||
| DE661167C (de) | Gelenksteinkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE405124C (de) | Allseitig bewegliches Fahrgestell | |
| AT126506B (de) | Nachgiebige Wellenkupplung. | |
| DE1703763C3 (de) | Schneckenpumpe | |
| DE962678C (de) | Anspitzmaschine fuer Schreibstifte | |
| DE321751C (de) | Kreuzgelenk | |
| CH367394A (de) | Gelenkwellenverbindung zwischen Triebrad und Differential von Kraftfahrzeugen | |
| AT159471B (de) | Elastische Kupplung. | |
| AT216844B (de) | Universalkupplung für Wellen | |
| DE458069C (de) | Winkelhebel fuer Zwischengetriebe an Braunkohlenbrikettpressen |