CH313677A - Maschine zum Bewickeln geschlossener Ringkerne für elektrische Apparate - Google Patents
Maschine zum Bewickeln geschlossener Ringkerne für elektrische ApparateInfo
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- H—ELECTRICITY
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Description
Maschine zum Bewickeln geschlossener Ringkerne für elektrische Apparate Zum Bewickeln geschlossener Ringkerne mit dünnen Drähten ist es bekannt, Ring- wickelmaschinen zu verwenden, bei welchen das Wickelmaterial in Form einer aufge wickelten Drahtwendel in einen radial ge schlitzten, rohrförmigen Drahtträgerring ein geschoben wird. Während des Wickelvorgan ges wird der Draht aus dem Drahtträger ring gezogen und zu dem zu bewickelnden Ringkern geführt, wobei der durch Rollen angetriebene Drahtträgerring durch den Ringkern hindurchgeführt wird. Bei der Verarbeitung des Drahtes auf diesen bekannten Wickelmaschinen läuft die ser ohne jede Massenwirkung ausser seiner eigenen vom drehenden Trägerring zum Ringkern. Da während eines Teils jeder Um drehung des Drahtträgerringes etwas mehr Draht als nötig von der Vorratsspule abge zogen wird, bildet sich jeweils eine Draht schlaufe, die durch geeignete Mittel geführt und am Herausschleudern verhindert werden muss. Zu diesem Zweck wird daher der Draht während des grössten Teils der zweiten Hälfte jeder Umdrehung des Drahtträgerringes, be zogen auf den zu bewickelnden Ringkern, zwischen federbelasteten Platten oder Leisten geführt und somit in seiner Bewegung ge hemmt bzw. gebremst. Diese Mittel, die die Bewegung des Drahtes beeinflussen, müssen aber durch einstellbare Federdrücke jeder einzelnen Drahtstärke angepasst werden, an- sonst die Gefahr eines Drahtbruches besteht. In der Nähe des Ringkernes tritt ferner die Drahtschlaufe aus der Führungseinrich tung heraus, und bis die lose 'Schlaufe wie der angezogen wird, würden sich daher die Windungen auf dem Ringkern lockern und verlagern. Infolgedessen müssen noch weitere Mittel vorgesehen werden, die während des Wickelvorganges das Lockerwerden der je weils auf den Ringkern aufgebrachten letz ten Windung verhindern. Die bei den be kannten Wickelmaschinen zu diesem Zweck bisher angewendeten Mittel bestehen aus Blattfedern oder federnden Leisten, die in unmittelbarer Nähe des Ringkerns angeordnet sind und den Draht beim Austritt aus der Führung so festklemmen, dass eine Rück- wärtsbewegung desselben auf den Ringkern unmöglich wird. Diese weiteren Mittel müssen aber ebenfalls durch regelbare Federpressung jedem einzelnen Wickeldraht angepasst wer den, wodurch der Betrieb der Maschine er schwert wird. Der Zweck der Erfindung ist nunmehr; bei einer Maschine zum Bewickeln geschlos sener Ringkerne für elektrische Apparate mit dünnen Drähten von höchstens t1; 3 mm Durch messer, bei welcher das Wickelmaterial aus einem durch den zu bewickelnden Ringkern hindurchgeführten radial geschlitzten, rohr- förmigen Drahtträgerring heraustritt, der mittels Rollen angetrieben wird, Mittel vor zusehen, die ohne jegliche Federwirkung das erwähnte Lockerwerden des am Ringkern auf gewickelten Drahtes verhindern, und zwar so, dass eine Anpassung an die jeweils verwen dete Drahtdicke überflüssig wird. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der während des Wickelvorganges gespannte Draht über ein an der Befestigungsstelle für den zu bewickelnden Ringkern angeordnetes, seitlich in die Wickelebene hineinragendes; derart ausgebildetes nasenförmiges Element heruntergezogen wird, wobei eine Rückwärts- bewegung des Drahtes verhindert wird. An Hand der Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel der Maschine nach der Erfin dung näher erläutert, und zwar zeigt die Fig. 1 eine Wickelmaschine in Ansicht, wäh rend die Fig. 2 und 3 das nasenförmige Ele ment zum Halten des Drahtes in grösserem Massstab in Endansicht bzw. @Grundriss ver anschaulichen. In der Zeichnung bedeutet 1 den Draht trägerring, der als radial geschlitztes Rohr mit durch einen aufklappbaren .Sperrhaken zusammengehaltenen Enden ausgebildet ist. Dieser Drahtträgerring 1 wird auf einer An zahl Rollen '2 gelagert und geführt, deren Achsen auf zwei parallel angeordneten Plat ten 3 radial befestigt sind. Die Drehung des Drahtträgerringes erfolgt durch Reibung zwi schen zwei unter sich starr angetriebenen Gummirollen 10, von denen die eine über einen Riemen 16 mit einem nichtdargestellten Antriebsmotor in Verbindung steht. Zwischen den Platten 3 ist ein enger Spalt, durch den der abzuwickelnde Draht reibungslos durch laufen kann. Der zu bewickelnde Ringkern ist mit 5 bezeichnet. Damit sich die Windungen auf dem Ringkern 5 nicht lockern und ver lagern, ist in unmittelbarer Nähe des Ring kernes ein nasenförmiges Element. 6 vorge sehen. Das Element 16 ist auf einem. Einsatz stück 15 befestigt und Tagt in einen 'Schlitz 7 am gegenüberliegenden Einsatzstück 1,7 hin ein. Die beiden Einsatzstücke 1'5, 17 sind in entsprechenden Aussparungen der parallelen Platten 3 angeordnet. Beim Bewickeln des Ringkernes 5-, wobei der Drahtträgerring 1 in der in Fig.1 durch den Pfeil angedeuteten Richtung gedreht wird, wird der Draht 8 aus dem rotierenden Drahtträgerring herausgezogen und in an sieh bekannter Weise auf den Ringkern 5 ge wickelt. Jedesmal, wenn die Drahtaustritts- öffnung im Drahtträgerring 1 sich ungefähr im zweiten Viertel einer Umdrehung des Rin ges, bezogen auf den Ringkern '5, befindet, das heisst ungefähr gegenüber des Ringkernes, wird der unter Zug stehende Draht B. über das in die Wickelebene hineinragende nasenför mige Element (6 heruntergezogen. Infolge der wellenförmigen Biegung des Drahtes, die durch das Hineinragen des Elementes 6 in den Schlitz 7 erfolgt und die nasenförmige Gestaltung des Teils 6; bleibt der Draht in der in F'ig.2 angedeuteten Lage und kann sich nicht mehr nach oben aufbiegen und somit vom Ringkern lösen. Der untere Teil des Elementes 6 ist so geformt, dass ein früh zeitiges Abrutschen des Drahtes vom Element verhindert wird. Das nasenförmige Element 6 und der .Schlitz 7 werden so bemessen, dass die Deformation des Drahtes eine flache Welle bildet, das heisst eine Welle mit einer Wellen höhe von etwa 0;5 bis 1 mm. Der Schlitz 7 soll daher mindestens zweimal so breit sein wie das Element 6 dick ist. Die Platten 3 sowie das Element 6 werden hochglanzpoliert, um unnötige Reibung zu vermeiden. Falls er wünscht wird, kann das nasenförmige Ele ment 6 noch mit einem radialen Drahtfüh- rungsansatz 9 versehen sein, wie in der Fig. 3 angedeutet ist. Nachdem das Element 6 einmal richtig eingestellt ist, ist kein weiteres Nachstellen notwendig. Die Anpassung an verschiedene Drahtstärken ergibt sieh von selbst, indem die wellenförmige Biegung des Drahtes durch das vorstehende Element 6 direkt von der Draht dicke abhängt, so dass die Hemmwirkung für alle Drahtstärken, die auf der Maschine ver arbeitet werden, praktisch konstant bleibt. Die allerfeinsten Drähte können ohne die Ge- fahr eines Drahtbruches verarbeitet werden, da die Hemmwirkung des Elementes,6 ohne Beanspruchung des Drahtes zustande kommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH ",Ly Maschine zum Bewickeln geschlossener Ringkerne für elektrische Apparate mit dün nen Drähten, bei welcher das Wickelmaterial aus einem. durch den zu bewickelnden Ring kern hindurchgeführten zweiteiligen, rohrför- migen Drahtträgerring heraustritt, der mittels Rollen angetrieben ist, dadurch gekennzeich net,dass der während des Wickelvorganges gespannte Draht über ein an der Befestigungs stelle für den zu bewickelnden Ringkern an geordnetes und seitlich in die Wickelebene hineinragendes, derart ausgebildetes nasen- förmiges Element heruntergezogen wird, dass der Draht eine wellenförmige Deformation erhält und am Ringkern straff angezogen bleibt. UNTERANSPRÜCIIE 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das nasenförmige Ele ment auf einer parallel zur Wicklungsebene liegenden Platte angeordnet ist, und in einen .Schlitz in einer parallel zu dieser erstgenann ten Platte angeordneten zweiten Platte hin einragt. 2, Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das nasenförmige Element und der Schlitz so bemessen sind, dass die durch das Element bewirkte Deforma tion des Drahtes eine flache Welle bildet. 3. Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der 'Schlitz minde stens zweimal so breit wie das nasenförmige Element dick ist. 4.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil des nasenför- migen Elementes so ausgebildet ist, dass das Abrutschen des Drahtes nach unten erschwert ist. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das nasenförmige Ele ment mit einem radialen Drahtführungsstück versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH313677T | 1953-06-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313677A true CH313677A (de) | 1956-04-30 |
Family
ID=4495291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313677D CH313677A (de) | 1953-06-24 | 1953-06-24 | Maschine zum Bewickeln geschlossener Ringkerne für elektrische Apparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313677A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115023778A (zh) * | 2020-01-21 | 2022-09-06 | 拉夫股份有限公司 | 用于卷绕环形芯的装置和方法 |
-
1953
- 1953-06-24 CH CH313677D patent/CH313677A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115023778A (zh) * | 2020-01-21 | 2022-09-06 | 拉夫股份有限公司 | 用于卷绕环形芯的装置和方法 |
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