CH313582A - Zurichtemaschine - Google Patents

Zurichtemaschine

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CH313582A
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Authority
CH
Switzerland
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plate cylinder
cylinder
machine
machine according
dependent
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English (en)
Inventor
Kaldschmidt Georg
Original Assignee
Druckmaschinenwerk Victoria Vv
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Publication date
Application filed by Druckmaschinenwerk Victoria Vv filed Critical Druckmaschinenwerk Victoria Vv
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M9/00Processes wherein make-ready devices are used

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)

Description


  Zurichtemaschine    Die Erfindung betrifft eine Zurichte  maschine für Druckbildträger, die insbeson  dere für solche für     Bogen-Hochdruckmaschi-          nen    geeignet ist und sich dadurch auszeichnet,  dass sie zur gleichzeitigen Aufnahme meh  rerer loser Plattenzylinder eingerichtet ist,  welche der Zurichtestelle über die als Roll  bahn ausgebildete Oberseite des Maschinen  gestelles zugeführt werden können, und dass  sie mit einer z.

   B. mechanisch, hydraulisch  oder pneumatisch wirkenden Hebe- und Senk  vorrichtung für den     jeweils    zuzurichtenden  Plattenzylinder ausgestattet ist, um ihn. von  besagter Rollbahn vor den im Innern des Ma  schinengestelles     angeordneten    Druckzylinder  und wieder auf die     Rollbahn    bringen zu  können.  



  Das Hochdruckverfahren ist gegenüber des  Flachdruck- und Tiefdruckverfahrens im  Nachteil, weil seine Druckträger zum Aus  drucken einer Druckform den jeweiligen Be  dürfnissen entsprechend zugerichtet werden  müssen. Diese Zurichtung ist bei einer kom  plizierten Form durch die unterschiedlichen  Höhenverhältnisse der Schrift der Druckplat  ten und des unterschiedlich notwendigen Flä  chendruckes sehr zeitraubend.  



  Um bei Hochdruck die für das Zurichten  bedingte     Masehinenstillstandszeit    bedeutend  zu verkürzen, muss die Zurichtung in der  Hauptsache ausserhalb der     Druckmaschine     vorgenommen werden.    Zurichtemaschinen sind bereits bekannt  geworden; jedoch dient das dabei angewendete  Verfahren nur dazu, die einzelnen Stereotypie  platten so weit vorzubereiten, dass sie von  dem Plattenzylinder in der Zeitungsrotations  maschine aufgenommen werden können. Der  in diese Maschine eingebaute Druckzylinder  wird dazu benötigt, die laufende Papierbahn  an die Platte anzudrücken, wenn ein Probe  abzug gemacht werden soll. .  



  Die Aufgabenstellung vorliegender Erfin  dung ist aber eine völlig andere. Bei Bogen  rotationsmaschinen sind pro Maschine in der  Regel mindestens zwei leicht auswechselbare  Plattenzylinder vorhanden.  



  Während ein Plattenzylinder in der Ma  schine mit einem Druckauftrag läuft, soll  der zweite in der     Zuriehtemaschine    mit einem  Druckauftrag für die nächste Druckauflage,  druckfertig     zugerichtet,    versehen werden. Der  in die     Zurichtemaschine    eingebaute Druck  zylinder ist bekanntlich eine genaue Nachbil  dung des     Maschinen-Druckzylinders,    auf dein  der     Zurichtebogen    so weit vorbereitet werden  kann, dass er ohne weiteres von der Zurichte  maschine auf den     Maschinen-Druckzylinder     übernommen werden kann.

   Durch diese Mass  nahme lässt sich die     Maschinenstillstandszeit     bei     Druckauftragwechsel    bedeutend verkürzen.  



  Die den Gegenstand der vorliegenden Er  findung bildende     Zurichtemaschine    ist ins  besondere zum Zusammenarbeiten mit der-      artigen Hochdruck-Rotationsmaschinen geeig  net. Sie ist jedoch nicht auf diese Anwendung  beschränkt; vielmehr liegt es im Rahmen der  Erfindung, auch     Druckbildträger    anderer  Druckverfahren ausserhalb der     Druckmaschine     zurichten zu können.  



  Die Zurichtemaschine kann gleichzeitig  mehrere lose     Plattenzylinder    aufnehmen, wel  che der Zurichtestelle über die als Rollbahn  ausgebildete Oberseite des Maschinengestelles  zugeführt werden. Es liegen also in unmittel  barer Nähe der Zurichtestelle ausser dem  gerade zugerichteten Plattenzylinder stets  einer oder mehrere weitere Zylinder bereit.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.  



  Fig. 1 ist eine Seitenansicht,  Fig.2 eine Vorderansicht mit teilweisem  Schnitt der Zurichtemaschine;  Fig.3 veranschaulicht schematisch den  schematisch den  Transport der Plattenzylinder.  



  Im Maschinengestell 1 ist der Druckzylin  der 2 fest, aber drehbar gelagert. Er greift  mit seinem Zahnrad 3 in einen entsprechen  den Zahnkranz 4 des Plattenzylinders 5 ein.  Um den Plattenzylinder 5 in der richtigen  Stellung in den     Druckzylinderkranz    3 ein  setzen zu können, wird zweckmässig am Druck  zylinder ein Markierungszahn und am Platten  zylinder eine Markierungszahnlücke ange  bracht.  



  Das Maschinengestell 1 dient weiter zur  Aufnahme des Farbwerkes 6, das durch den  Handhebel 7 an- und abgestellt werden kann.  8 ist der Farbkasten, zu dessen Abkippen  der Hebel 9 vorgesehen ist. Die Kupplung  zum Farbwerkantrieb kann von beiden Ma  schinenseiten aus durch den Sterngriff 10 und  den Hebel 11 betätigt werden. Vor dem Plat  tenzylinder 5 ist im Maschinengestell 1 ein um  klappbarer Arbeitstisch 12 angeordnet. Ein  ähnlicher Arbeitstisch 13 ist auf der andern  Maschinenseite dem Druckzylinder 2 zugeord  net. 14 ist der parallel     abschwenkbar    ge  lagerte     Bogenanlegetisch    mit Seitenmarken.

    Am Unterteil des Maschinengestelles 1 ist  der Antriebsmotor 15 gelagert, der einer-         seits    die Pumpe 16 antreibt und anderseits  über ein Rädergetriebe 17 den Zahnkranz 3  des Druckzylinders 2 antreibt. Die Kupplung  für den     Druckzylinderantrieb    ist von einem  der     Dr-ackzylinderseite    angeordneten  <B>i</B> auf  Handhebel 18 und von einem auf der Platten  zylinderseite vorgesehenen Fusshebel 19 aus  zu betätigen. Der Handhebel 20 dient der  Druckumstellung.  



  Auf der Oberseite des Maschinengestelles  1 sind Laufschienen 21 angeordnet, die als  Rollbahn für die Plattenzylinder 5 dienen.  Die Seitenwände des Gestelles 1 weisen     Aus-          nehmungen    22 auf, in denen der jeweils zu  zurichtende Plattenzylinder     bis    in die Druck  stellung gesenkt und später wieder auf die  Höhe der Laufschienen 21 behoben werden  kann. Das Heben und Senken der Platten  zylinder 5 geschieht maschinell mittels eines  hydraulischen Hebewerkes. Letzteres besteht  aus     zwei    seitlich im Maschinengestell 1 ange  ordneten Hubzylindern 23, deren auf und  ab bewegliche Kolben 24 mit entsprechend  gestalteten     Konsolplatten    25 die seitlichen  Lagerzapfen der Plattenzylinder 5 unter  fangen.

   Sicherungsstifte 26 sperren die Kol  ben 24 in ihrer Hochlage. Die Hubzylinder  23 werden von der Pumpe 16 aus über Rohr  leitungen 27 bedient, zu deren     Kupplung    und  Steuerung Hebel 28 und 29 dienen. An den  Plattenzylindern 5 sind auf beiden Stirnseiten  konische     Tonnenlagerzapfen    30 angeordnet,  die in der Mitte mit einer breiten Rille 31  versehen sind. Mit der Rille 31 spuren die  Plattenzylinder auf den Laufschienen 21.

   Die  in den Seitenteilen 1 verschiebbar und in  äusserster Stellung     befindlichen,    innen konisch       ausgebildeten    Lager 32 werden durch Druck  spindeln 33, die mit Gewinde versehen sind,  so weit auf die     Tonnenlagerzapfen    30 gescho  ben, dass der Plattenzylinder oder Druckbild  träger einwandfrei gelagert ist. Die Druck  spindeln 33 sind in Führungshauben 34. ge  lagert, welche die Plattenzylinder oder Druck  bildträger aussen öldicht abdecken<B>3</B> . Sie sind  mit     einer    Sperrklinke     versehen,-damit    sich die       eingeschobenen    Lager während des Betriebes  nicht lockern können.

        In Fig. 2 befindet sich auf der linken  Seite der Tonnenlagerzapfen 30 in seinem  Lager 32, während der auf der andern Seite  dargestellte Tonnenlagerzapfen 30 sich ausser  halb des Lagers befindet. In dieser Stellung  ist der Zylinder 5, wie die Teildarstellung  zeigt, hochgehoben.  



  Die Arbeitsweise mit der gezeichneten Zu  richtemaschine gestaltet sich nach Fig. 3 wie  folgt:  Der jeweilig zuzurichtende Plattenzylin  der wird auf einem Doppeltransportwagen  an die Zurichtemaschine herangefahren. Der  Doppelwagen besteht aus dem mit Rädern 36  versehenen Unterwagen 37, auf dessen Schie  nen 38 der Oberwagen 39 mit seinen Rädern  40 aufgeschoben ist. Am Oberwagen 39 sind  umklappbare Gleisbrücken 41 und 42 ange  bracht. Der Plattenzylinder wird nach Be  endigung des Druckauftrages aus der Druck  maschine ausgebaut, auf den obern Teil 39  des Doppelwagens gerollt, dann mit dem Ober  wagen aus der Maschine auf den intern Teil  37 des Doppelwagens gefahren und dort ver  riegelt.

   Nachdem der Doppeltransportwagen  37, 39 an die Druckzylinderseite der Zurichte  maschine herangefahren ist (ausgezogene Stel  lung Fig. 3), werden die Gleisbrücken 42 her  untergeklappt und mit den Laufschienen 21  der Zurichtemaschine gekuppelt. Hierauf  wird der Plattenzylinder 5' von Stellung I  in Stellung II gerollt, wo er vorläufig liegen  bleibt. Inzwischen ist der fertig zugerichtete  Plattenzylinder 5" durch das hydraulische  Hebewerk 23, 24 aus der untern Stellung A  in die obere Stellung B hochgehoben, der Dop  peltransportwagen 37, 39 an die Platten  zylinderseite der Zurichtemaschine gefahren  (punktierte Stellung Fig.3) und hier die  Gleisbrücke 41 mit der Laufschiene 21 ge  kuppelt worden.

   Um ein Überfahren mit sei  ner schädigenden Wirkung zu vermeiden,  kann in der Höchststellung des     Plattenzylin-          ders    ein Schalter zum Abschalten des Motors  vorgesehen werden. Der Plattenzylinder 5"  wird alsdann auf den Transportwagen 37, 39  in die Stellung III gerollt, und nachdem die  Gleisbrücke 41 hochgeklappt ist, an die Druck-    maschine gefahren, um eingebaut zu werden.  Nachdem der Plattenzylinder 5" aus der Zu  richtemaschine entfernt ist, kann ein neuer,  bereitliegender Zylinder 5' aus Stellung II auf  das Hebewerk 23, 24 gerollt und in die für  seine Zurichtung notwendige Stellung gesenkt  werden. Dadurch wird wieder der Platz für  einen weiteren, in Bereitschaft liegenden Zy  linder freigemacht.  



  Der Plattenzylinder wird zweckmässiger  weise durch in dem Maschinengestell 1 ein  legbare Quer- und Längslineale, die mit     Tast-          zeigern-    bzw. Messuhren versehen sind, die ent  sprechende Skalen tragen, gerichtet. Nachdem  der jeweilige Plattenzylinder in der Zurichte  maschine fertig justiert wird, wird der Druck  zylinder 2 zugerichtet. Als selbstverständlich  ist dabei vorauszusetzen, dass die Aufzüge des  Druckmaschinen-Druckzylinders und des Zu  richtemaschinen-Druckzylinders gleich sind.  Wenn der Druckzylinder 2 so weit zugerichtet  ist, dass ein Abzug gemacht werden kann, wird  der parallel     abschwenlibare        Anlegetisch    14 in       Anlegestellung    gebracht.

   Der Druckzylinder 2  wird in die durch eine Marke gekennzeich  nete     Druckanfangsstellung    gebracht; die Zy  lindergreifer werden durch Betätigung des  Handgriffes 43 geöffnet, der Bogen an die im  Druckzylinder eingebauten Anlegemarken ge  schoben und hiernach die     Druckzylinder-          greifer    durch den Handgriff 43 wieder ge  schlossen.  



       Wenn    der Plattenzylinder 5 eingefärbt ist,  wird der Druck angestellt und die Zylinder 2  und 5 durch     Druckknopfschaltung    in Lauf  gesetzt. Ist der Abzug in     Ordnung,    wird die       Druckzylinderzurichtung    vom Zurichte  maschinen-Druckzylinder abgehoben und auf  den     Druclunaschinen-Druckzylinder    aufge  klebt. Bei     einem        Druckauftragwechsel    be  schränkt sich demnach die Maschinenstill  standszeit nur auf die Aus- und Einfahrt des       Plattenzylinders    und auf das Aufkleben der       Druckzylinderzurichtung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zurichtemaschine für Druckbildträger, da durch gekennzeichnet, dass sie zur gleich- zeitigen Aufnahme mehrerer loser Platten zylinder (5) eingerichtet ist, welche der Zu- riehtestelle über die als Rollbahn (21) aus gebildete Oberseite des Maschinengestelles zu- geführt werden können, und dass sie mit einer Hebe- und Senkvorrichtung für den jeweils zuzurichtenden Plattenzylinder (5) ausge rüstet ist, nun diesen von besagter Rollbahn (21) vor den im Innern des Maschinen gestelles (1) angeordneten Druckzylinder (2) und wieder auf die Rollbahn bringen zu kön nen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zurichtemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ober seite des Maschinengestelles (1) Laufschienen (21) angeordnet sind, die in entsprechende Spurrillen (31) der Tonnenlagerzapfen (30) eingreifen. 2. Zuriehtemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Plattenzylinder (5) für die Zu richtestellung in axial verschiebbare Lager (32) des Maschinengestelles (1) einsetzbar ist. 3. Zurichtemaschine nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der mit Platten versehene Plattenzylinder mittels eines mit mehreren Zeigern und Messuhr versehenem Querlineals und Längslineals, auf welchen Skalen ange bracht sind, justierbar ist.
    4. Zurichtemaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass Druckzylinder (2) und Plattenzylinder (5) auf Vor- und Rücklauf umschaltbar von einem Motor bewegbar sind, welcher in durch Kupplungen geregelter Weise auch zum Antrieb des Farbwerkes (6) und der Hubvorrichtung (23 und 24) einge richtet ist. 5. Zurichtemaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Abschalten des Mo tors beim Anheben des Plattenzylinders (5) bei Erreichen seiner Höchststellung ein selbst tätig wirkender Schalter vorgesehen ist.
    6. Zurichtemaschine nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Maschine ein Farb- werk für den Plattenzylinder, welches an- und abstellbar ist, angeordnet ist.
CH313582D 1953-04-14 1953-04-14 Zurichtemaschine CH313582A (de)

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