CH313476A - Tonregelungsschaltung an einem Niederfrequenzverstärker - Google Patents
Tonregelungsschaltung an einem NiederfrequenzverstärkerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G5/00—Tone control or bandwidth control in amplifiers
- H03G5/02—Manually-operated control
- H03G5/04—Manually-operated control in untuned amplifiers
- H03G5/06—Manually-operated control in untuned amplifiers having discharge tubes
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Description
Tonregelungssehaltung an einem Niederfrequenzverstärker Die Erfindung bezieht sieh auf -eine Ton regelungsschaltung an einem Niederfrequenz- verstärker, wobei eine Signalquelle am Ein gang einer ersten von zwei in Kaskade ge schalteten Verstärkerröhren liegt, die mit je einem nicht entkoppelten Kathodenwiderstand versehen und über einen die Kathoden mit einander verbindenden Rückkopplungswider stand versehen sind, wobei über einen Abgriff dieses Rückkopplungswiderstandes wenigstens der obere Bereich des Signalfrequenzbandes über einen Kondensator abgeführt wird.
Bei einer solchen Schaltungsanordnung könnte eine Tonregelung auf einfache Weise bewerkstelligt werden, indem die Verbindung des Kondensators mit der Anzapfung des Rückkopplungswiderstandes mittels eines. Schalters nach Wunsch unterbrochen wird. Dabei wird jedoch die Stabilität der Schaltung beeinträchtigt.
Die Erfindung gibt eine andere Lösung an, bei der die Stabilität der Schaltung nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Sie- ist ge kennzeichnet durch einen in dem erwähnten Eingangskreis liegenden Schalter, durch den das Gitter der ersten Röhre über eine Impe danz mit dem erwähnten Abgriff am Rück kopplungswiderstand so verbunden werden kann, dass der untere Bereich des verstärkten Frequenzbandes abgeschwächt wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Rand eines in der beiliegenden Zeichnung darge stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung bezeichnen 1 und 2 zwei in Kaskade geschaltete Verstärkerröhren, wo bei die an dem beweglichen Kontakt 3 eines mit gehörrichtiger Tonregelung- versehenen Lautstärkereglers 4 auftretenden Signalschwin gungen dem Eingangskreis der ersten Röhre 1 der Kaskade zugeführt werden.
Die beiden Röhren 1 und 2 sind mit je einem nicht ent- koppelten Kathodenwiderstand 5 bzw. 6 ver sehen, die durch einen Rückkopplungswider stand 7 miteinander verbunden sind, dessen Abgriff 8 über einen Kondensator 9 mit einem Punkt konstanten Potentials oder gewünsch- tenfalls mit einem Punkt für positive oder negative Rückkopplung verbunden ist.
Die durch die Kathodenwiderstände 5 und 6 bewirkten Gegenkopplungen werden dabei von der positiven Rückkopplung infolge - des Widerstandes 7 ganz oder grossenteils ausge glichen. Der Kondensator 9 lässt wenigstens den obern Frequenzbereich hindurch und führt damit eine Verringerung der positiven Rückkopplung für diese Frequenzen herbei, so dass bei passender Bemessung der Wider stände 5, 6 und 7 die tiefen Frequenzen wesentlich mehr als die hohen verstärkt werden.
Soll in einer solchen Schaltungsanordnung eine Tonregelung eingeführt werden, so könnte die Verbindung zwischen dem Kondensator 9 und dein Punkt konstanten Potentials mittels eines Schalters unterbrochen und damit das Abfliessen der hohen Frequenzen über diesen Kondensator verhütet werden, so dass durch den Widerstand 7 eine für den ganzen Fre quenzbereich gleichmässige positive Rückkopp lung hervorgerufen wird. Da jedoch die Ge fahr der Selbsterregung für hohe Frequenzen wesentlich grösser ist als für niedrige Frequen zen, wird auf diese Weise die Stabilität der Schaltung stark verschlechtert.
Es ist nun ein Schalter 10 vorgesehen, mit dessen Hilfe die am Kondensator 9 liegende Spannung über eine Impedanz 11 dem Git terkreis der Röhre 1 als Gegenkoppelspannung zugeführt werden kann. Bei passender Bemes sung übel-wiegt die Gegenkoppelspanniing gegenüber der über den @Viderstand 7 der Kathode der Röhre 1 zugeführten Rückkoppel spannung, so dass, wenn der Schaltarm des Schalters 10 mit dem Kontakt a verbunden ist, eine wesentliche Abschwächung der tiefen Frequenzen gegenüber dem Fall auftritt, in dem der Schalter offen ist.
Um zu verhüten, dass die dem Gitter der Röhre 1 zugeführte Gegenkoppelspannung zu sehr infolge der Impedanz der Signal schwinglingsquelle, das heisst der Impedanz des Lautstärkereglers 4, geschwächt wird, ist ein verhältnismässig kleiner Kondensator 12 mit dem Eingangskreis der Röhre 1 in Reihe gelegt; dieser Kondensator 12 wird von dem Schaltarm überbrückt, wenn er auf einem zweiten Kontakt b steht. Steht der Schalter 10 auf Kontakt a, so führt der Kondensator 12 ,h eine Abschwächung der tiefen Frequen- # -tue zen gegenüber dem Fall herbei, dass der Schalt arm mit dem Kontakt b verbinden ist.
Auf diese Weise ergibt sich eine zweckdienliche Re gelung dieses iuitern Frequenzbereichen.
Die Regelung der hohen Frequenzen kann auf einfache Weise mittels eines Spannungs- teilers 13 erreicht werden, der parallel zu der Sekundärwicklung eines Ausgangstransfor mators 14 der Röhre 2 geschaltet ist, wobei eine Anzapfung dieser Wicklung mit einem Punkt konstanten Potentials und der beweg liche Kontakt des Spannungsteilers 13 über einen im wesentlichen nur die hohen Ton- frequenzen durchlassenden Kondensator 15 mit der Kathode der Röhre 1 oder einem ähn lichen geeigneten Punkt der Schaltung ver bunden ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform, die nur beispielsweise gegeben wird, hat der Kondensator 9 einen Wert von 47 000 pF, der Kondensator 12 einen Wert von 1000 pF, der linke Teil des Widerstandes 7 einen Wert von 18 kOhm, der rechte Teil einen Wert von 12 kOhm, der Widerstand 11 einen Wert von 5,6 MOhm, der Widerstand 5 einen Wert von 1,8 kOhm und der Widerstand 6 einen Wert von 150 Ohm.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Tonregehlngsschaltung an einem Nieder- freqLienzverstärker, wobei eine Signalquelle am Eingang einer ersten von zwei in Kaskade geschalteten Verstärkerröhren liegt, die mit je einem nicht entkoppelten Kathodenwiderstand und einem die Kathoden miteinander verbin denden Rückkopplungswiderstand versehen sind, über einen Abgriff dieses Rückkopp lungswiderstandes wenigstens der obere Be reich des Signalfrequenzbandes über einen Kondensator abgeführt wird, gekennzeichnet durch einen im Eingangskreis liegenden Schal ter,durch den das Gitter der ersten Röhre über eine Impedanz mit dem erwähnten Ab griff am Rückkopplungswiderstand so verbun den werden kann, dass der untere Bereich des verstärkten Frequenzbandes abgeschwächt wird. UNTERANSPRUCH Schaltung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen mit zwei Kontakten ver- sehenen Umschalter, der in der einen Stellung die erwähnte Verbindung zwischen dem Gitter der ersten Röhre und dem erwähnten Ab griff schliesst, während er in der andern Stel lung einen im Eingangskreis in Reihe mit dem Gitter der ersten Verstärkerröhre liegenden, die Signalfrequenzen abschwächenden Kon densator überbrückt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL313476X | 1952-05-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313476A true CH313476A (de) | 1956-04-15 |
Family
ID=19783716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313476D CH313476A (de) | 1952-05-21 | 1953-05-19 | Tonregelungsschaltung an einem Niederfrequenzverstärker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313476A (de) |
-
1953
- 1953-05-19 CH CH313476D patent/CH313476A/de unknown
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