CH313236A - Mit Hilfsgas arbeitender Absorptionskälteapparat - Google Patents

Mit Hilfsgas arbeitender Absorptionskälteapparat

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CH313236A
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CH
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heat exchanger
liquid heat
absorption chiller
cooker
absorption
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Georg Koegel Wilhelm
Axel Grubb Gunnar
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Electrolux Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B33/00Boilers; Analysers; Rectifiers

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Description


      Mit        Hilfsgas    arbeitender     Absorptionakälteapparat       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen mit Hilfsgas arbeitenden     Absorptions-          kälteapparat,    in welchem das     Kocheraggregat     ein senkrechtes Heizrohr und mindestens an  nähernd zu ihm parallele Rohre aufweist, von  denen mindestens zwei mit dem Heizrohr  wärmeleitend verbunden sind und den Kocher  und die     Umlaufpumpe    bilden, wobei ein     Flüs-          sigkeitswärmeaustauscher    mindestens teilweise  in dem Isolationskörper des     Kocheraggregates     angeordnet ist.  



  Es ist ein     Koeheraggregat    bekannt, das  eine Anzahl von senkrechten Rohrleitungen  aufweist und mit dem     Flüssigkeitswärmeaus-          tauseher    des Apparates zu einer in einem ge  meinsamen     Wärmeisolationskörper    angeordne  ten Einheit     zusammengebaut        ist,    in deren     in-          tern    Teil der schraubenlinienförmig gewun  dene     Wärmeaustauscher    angeordnet ist.

   Die  zum     Koeheraggregat    gehörenden senkrechten  Leitungen bilden dabei ein Rohrbündel, das  um ein mehr oder weniger zentral gelegenes  Heizrohr des     Kocheraggregates    angeordnet  ist. Obwohl man mit der obengenannten An  ordnung des     Wärmeaustauschers    eine bedeu  tende Herabsetzung der Wärmeverluste des       ;

  amen        Koeheraggregates    im Verhältnis zu  früheren bekannten Konstruktionen hat er  reichen können, ist. man aber zu der Auffas  sung gekommen,     da.ss    eine weitere wesentliche  Reduktion der Wärmeverluste durch     Vermei-          dun        e    der     schraubenlinienförmigen    Form des         Wärmeaustauschers    erreicht werden kann. Die  Rohrdimensionen, die für einen solchen       Wärmeaustauscher    in Frage kommen, dürfen  nämlich ein gewisses Mass im Durchmesser  nicht unterschreiten, und dieses Mass hat bis  her die     Querschnittsgrösse    des Isolationskör  pers bestimmt.  



  Senkrechte     Flüssigkeitswärmeaustauscher     in     Absorptionskälteapparaten    sind an und für  sieh bekannt, indem man zum Beispiel     früher     einen solchen     Wärmeaustauscher    verwendete,  in welchem der Strömungsweg für die eine  Lösung von einem geraden senkrechten Rohr  gebildet     wurde,    während der     Strömungsweg     für die andere Lösung von einer im genann  ten Rohr angeordneten Rohrschlange bestand.

    Es ist aber klar, dass     ein    solcher     Wärmeaus-          tauscher    nicht ohne weiteres vorteilhaft in  einem     Kocheraggregat    der erwähnten Art       verwendet    werden kann.

   Der     Wärmeaustau-          scher    soll nämlich so geformt sein, dass er  in einem Isolationskörper derart eingebaut  werden kann, dass die Isolationseigenschaften  des letzteren völlig ausgenutzt werden können  und dass gleichzeitig die Verbindungsleitun  gen des     Wärmeaustauschers    zu den übrigen  Teilen des     Kocheraggregates    genügend einfach  gestaltet werden können, um eine dadurch  bedingte unnütze Vergrösserung der Dimen  sionen des ganzen Aggregates zu verhindern.

    Der     erfindungsgemässe        Absorptionskälteappa-          rat    gestattet, die     erwähnten    Nachteile weit-      gehend     dadureh        zii        j-ernieiden,    dass die inner  halb des Isolationskörpers gelegenen Teile des       Wärmeaustauschers    Leitungen mit geraden  und senkrechten Rohrabschnitten aufweisen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des seherratisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine erste einfache Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes,       Fig.    2 eine weitere Ausführungsform, in  welcher das     Koclieraggregat    eine     Rektifika-          tionsvorriehtung    für     Kocherdämpfe    enthält,       Fig.    3 und 4 weitere Ausführungsformen,       Fig.5    einen Horizontalschnitt eines     Ko-          ehera.ggr        egates    ähnlich     Fig.    4.  



  In     Fig.    1 bezeichnet. 10 ein senkrechtes  Heizrohr, in welchem eine nicht dargestellte  elektrische Heizpatrone     zweckmässig    durch  das obere Ende des Rohres eingeschoben wer  den kann. In diesem Falle ist natürlich das       untere    Ende des Rohres geschlossen. Zur     Ein-          führLing    der Heizpatrone ist ein zweites Rohr  10' vorgesehen, das von dem Heizrohr 10 ther  misch getrennt ist und das durch das obere  Ende eines das Heizrohr 10 umgebenden     Ko-          cherisolationskörpers    19 ausmündet.

   Längs  des Heizrohres 10 sind zwei Rohre, die an  nähernd parallel zu ihm angeordnet sind, fest  geschweisst, von denen das eine, 11, das Pum  penrohr und das andere, 12, den Kocher des  Apparates bildet. Der Kocher 12 erstreckt sich  aufwärts durch den Isolationskörper 19 und  ist an der Dampfleitung 18 angeschlossen. In  dem Kocher 12 wird von dem Pumpenrohr 11  ein Flüssigkeitsstand aufrechterhalten, der  etwas höher     als    die Einmündung der Zufüh  rung von Absorptionslösung in die in der  Figur nicht gezeigten     Absorberrohrschlang e     des Apparates liegt.

   Der obere Teil des Ko  chers 12 ist nicht in wärmeleitender Verbin  dung mit dem Heizrohr 10, weshalb die Flüs  sigkeit in diesem obern Teil eine     Rektifika-          tionssäule    13 bildet, in welcher die in dem  Kocher 12 ausgetriebenen Dämpfe mehr oder  weniger vollständig von der durch das Pum  penrohr 11 hochgeförderten, an Kältemittel  reichen Lösung rektifiziert werden.    Der rechte ,senkrechte     Schenkel    des U-för  mig ausgebildeten     Flüssigkeitswärmeaustau-          schers    J.4, 15 der den wärmsten Abschnitt des  selben bildet, ist koaxial mit dem Heizrohr 10  und in der nach unten gedachten Verlänge  rung desselben angeordnet.

   Das Mantelrohr 14  wird von links nach rechts     (Fig.1)    von rei  cher aus dem     Absorber-efäss    7.6 kommender,  Absorptionslösung     durehströmt,    die danach  durch das am     @llantelrolir    angeschlossene  Pumpenrohr 11 oberhalb des Flüssigkeits  standes im Kocher 12 in diesen     liineingeför-          dert    wird. Im Mantelrohr     7.4    ist eine Leitung  15 koaxial angeordnet, durch welche die von  dem Kocher 12 abfliessende arme Lösung zur       Absorberrohrschlange    strömt.

   Wie aus der       Fig.1    ersichtlich, ist der in dem Isolations  körper 19 gelegene rechte Schenkel des       Wärmeaustauschers    unter dem untern Ende  des Heizrohres 10 angeordnet, das heisst. in  praktisch unmittelbarem Anschluss an dem  niedrigsten Punkt der Reaktionssäule R des  Pumpenrohres 11.

       LTiiter    Reaktionssäule ver  steht man bekanntlich den Höhenunterschied  zwischen dein Flüssigkeitsspiegel im     Absor-          bergefäss    16 und dem tiefsten Berührungs  punkt des Pumpenrohres 11 mit dem Heiz  rohr 10, das heisst dem tiefsten Punkt, bei  welchem das Pumpenrohr 11 noch     Wärme     vom Heizrohr 10     empfängt.    Was unter die  sem Punkt liegt, bildet nur die Flüssigkeits  verbindung     zwischen        Absorbergefäss        Lind    Pum  penrohr.

   Uni eine möglichst koaxiale Lage für  den wärmeren Schenkel des     Wärmeaustau-          schers        bezüglieli    des Isolationskörpers 19     zu     erreichen, ist, wie aus     Fig.1    ersichtlich, der  Isolationskörper unterhalb vom Heizrohr 10  verlängert. Diese Verlängerung ist ohne wei  teres möglich, da die Heizpatrone     von    oben  her in das Heizrohr 10 eingeführt wird.

   Da  der unterhalb des Heizrohres gelegene Teil  des Isolationskörpers nur für den     Wärmeaus-          tauscher    vorgesehen ist, können die beiden  Schenkel desselben ohne weiteres, wie es im  beschriebenen Beispiel der Fall ist, in dem  genannten Isolationskörper angeordnet sein,  wobei der kältere Sehenkel mehr am Rand  des Isolationskörpers angeordnet. sein kann,      ohne dass die entsprechenden Wärmeverluste  beachtenswert werden. Der     linke    Schenkel  könnte aber     ausserhalb    dieses Isolationskör  pers verlaufen.  



  In dem     gezeigten    Ausführungsbeispiel ist  das Mantelrohr 1.4 des     Wärmeaustauschers    bis  zum     Absorbergefäss    16 verlängert, an wel  chem es direkt. angeschlossen ist. Die Leitung  15 ist derart angeordnet, dass sie auf einer       geWissen    Länge die Flüssigkeitsmasse im Ab  sorbergefäss 1.6     durchsetzt.    Hierdurch wird  ein zusätzlicher Wärmeaustausch zwischen der       armen    und der reichen Lösung erzielt.

   Der       liöehstgelegene    Punkt dieser Leitung 15 im       Absorbergefäss    16, das heisst am linken Ende       vom        Absorbergefäss,    liegt annähernd auf glei  cher Höhe wie der Flüssigkeitsstand in der       Reaktioiissäitle    R im Pumpenrohr 11. Ferner  ist     mindestens    ein im Isolationskörper 19 an  geordneter Teil, hier der linke Schenkel, die  ses     Wärmeaustauschers    länger als die ganze       Tlöhe    der Reaktionssäule R.  



  Auch im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2  (die Bezeichnungen in     Fig.    2 entsprechen       denen    in     Fig.l),    ist sowohl das Pumpenrohr  71 als auch der Kocher 12 längs je einer mit  dem senkrechten Heizrohr 10 gemeinsamen       Erzeugenden    mit     demselben    wärmeleitend  verbunden.

   Der     Flüssigkeitswärmeaustauscher     hat die Form von zwei ineinander koaxial an  geordneten Leitungen 14 und 15, die zum Teil  einen U-förmigen     Wärmeaustauscher    bilden,  von welchem mindestens der wärmere senk  rechte     Schenkel    in dem in     Fig.    2 nicht gezeig  ten Isolationskörper des     Koeheraggregates    ein  geschlossen ist. Der mit dem Kocher 12 und  dem Pumpenrohr 11 wärmeleitend verbundene  wärmste Teil des Heizrohres 10 ist in dem  selben Höhenabschnitt. im untern Teil des  Isolationskörpers gelegen, in welchem minde  stens ein Teil des     Wärmeaustausehers    gelegen  ist.

   Die Leitung 15, in welcher das obere Ende  des Pumpenrohres 11 mündet, führt arme  Lösung im Wärmeaustausch mit reicher Lö  sung sowohl in den beiden Schenkeln des       Wärmeaustauschers    als auch in dem     Absor-          bergefäss    16.    Reiche Lösung wird vom Mantelrohr 14  des     Wärmeaustauschers    durch eine Leitung  20 in den. Kocher 12 eingeführt, so dass der  dortige Flüssigkeitsstand annähernd die glei  che Höhe wie der Flüssigkeitsstand im Ab  sorbergefäss 16 erreicht. Die Dämpfe der  Pumpe strömen abwärts durch die Leitung 21  und die Leitung 20 und durch die oberste  Flüssigkeitsschicht im Kocher 12 zur Dampf  leitung 18.

   Dabei werden diese Dämpfe rek  tifiziert, ehe sie dem     Kondensor    zugeführt  werden.  



  Der wärmere Schenkel des     Wärmeaustau-          schers,    das heisst der in     Fig.    2 rechts gelegene,  senkrechte Schenkel, ist immer in dem nicht  dargestellten Isolationskörper des Kocher  aggregates eingebaut. Er wird dann zweck  mässig in demselben Höhenabschnitt im un  tern Teil des Isolationskörpers eingebaut, in  welchem der mit dem Kocher und dem Pum  penrohr wärmeleitend verbundene Teil des  Heizrohres sich befindet. Auch der kältere,  das heisst der in     Fig.    2 links gelegene Schen  kel, soll, wenn möglich, im     Isolationskörper     eingebaut sein. Dies ist im allgemeinen mög  lich, wenigstens bei grösseren Apparaten.  



  In den Fällen, wo die Gesamtlänge des im  Isolationskörper gelegenen Teils des Wärme  austauschers für den erwünschten Wärmeaus  tausch nicht genügend ist, kann der Wärme  austausch zweckmässig auf ausserhalb des ge  nannten Isolationskörpers gelegenen Teile des  Apparates ausgedehnt werden. Somit kann  der     Wärmeaustauscher    14, 15, wie es im vor  stehenden Beispiel der Fall ist, bis zum Ab  sorbergefäss 16 verlängert sein, wobei die  innere Leitung 15 desselben die Flüssigkeits  masse in. dem     Absorbergefäss    16 durchsetzt,  wodurch eine weitere Erwärmung der rei  chen Lösung erzielt wird.

   Sollte bei einer sol  chen Anordnung keine genügende     Abkühlung     der armen Lösung vor dem Eintritt derselben  in die     Absorberrohrsehlange    erreicht werden,  so kann     eine    weitere Abkühlung der armen  Lösung dadurch erreicht werden, dass diese  - nach     Durchströmung    des     Wärmeaustau-          schers    14, 15 und Wärmeaustausch mit der  reichen Lösung im     Absorbergefäss    16 - durch           Wäraneaustausch    mit dem reichen, in der in  der Figur nicht gezeigten     Verdampfersehlange     des Apparates gekühlten Gasstrom, der zum       Absorber;

  efäss    durch eine Leitung 23 geführt  wird,     herabgekühlt    wird, um ausserhalb der  selben die arme Lösung in einem Mantelrohr  22 bis auf den Stand     zri    leiten, von welchem  die Lösung zur     Absorberrohrsehlange    strömt.  



  Für das Mantelrohr 14 hat sich ein Rohr  mit einem innern Durchmesser von etwa.  30 mm und für die Leitung 15 ein solches  mit einem innern Durchmesser von     -ungefähr     9 mm bewährt. Insbesondere in solchen Fäl  len, wo die beiden senkrechten Schenkel des       Wärineaustauschers    in dem Isolationskörper  des Kochers     untergebracht    sind, kann man  ohne besondere Massnahmen, möglicherweise  mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen  Anordnungen von     Wärmeaustauschern,    einen  ganz     befriedigenden    Wärmeaustausch errei  chen. Besonders bei grösseren Apparaten  kann aber der Wärmeaustausch ungenügend  sein.

   In allen solchen Fällen kann man aber  eine     genügende        Wärmeaustauschfläche    da  durch erreichen, dass man mittels geeigneter,  an und für sich bekannter Mittel eine Ver  grösserung mindestens einer der wärmeaus  tauschenden Flächen des     Wärmeaustauschers     vorsieht. Eine solche Flächenvergrösserung  kann dadurch     erreicht    werden, dass man dem       einen    Rohr des     Wä.rmeaustauschers    eine Form  gibt, die sieh von der rein zylindrischen un  terscheidet.

   Man kann aber auch durch be  sondere, mit den beiden den     Wärmeaustau-          seher    bildenden     Rohrwänden    wärmeleitend  verbundene Organe in Form von Blechschei  ben oder dergleichen die erforderliche Ver  grösserung der     Wärmeaustausehfläehe    pro  Längeneinheit des     Wärmeaustauschers    schaf  fen.  



  In     Fig.3    ist eine Ausführungsform der  Erfindung schematisch gezeigt, in der ein im  wesentlichen senkrecht angeordneter Wärme  austauseherteil mit flächenvergrössernden Or  ganen versehen ist. Die Bezeichnungen in       Fig.    3 entsprechen denen in den     Fig.1    und 2.  Der Kocher 12 sowie das Pumpenrohr 11 sind  durch längsverlaufende Schweissfugen mit    dem senkrechten Heizrohr 10 wärmeleitend  verbunden, während das Mantelrohr 14 des       Flüssigkeitswärmeaustauschers    14,15 von dem  genannten Heizrohr bzw. Kocher und Pum  penrohr thermisch     getrennt    ist, nämlich durch  eine     zwischenliegende    Isolationsschicht 19'.

    Wie auch in den oben beschriebenen Ausfüh  rungsbeispielen ist ein Teil der Leitung 15  koaxial im Mantelrohr 14 angeordnet. Quer  zur Strömungsrichtung in der Leitung 15  sind Blechscheiben 24 im Mantelrohr 14 ein  gesetzt, die sieh annähernd über den ganzen  Querschnitt des zwischen dem     1Tantelrohr    14  und der Leitung 15 gebildeten Ringraumes  erstrecken. Diese Blechscheiben 24 sind in  sog.     Kaskadenform    angebracht. Die reiche  Lösung wird somit gezwungen, während der       Durehströmung    des Mantelrohres 14 zwischen  den verschiedenen     Bleehseheiben    ihre Strö  mungsrichtung zu wechseln.

   In den Fällen,  wo, wie beim     Arisfühungsbeispiel    gemäss       Fig.    3, besonders relativ grosse     Wärineaus-          tauselifläehen    innerhalb eines begrenzten Hö  henabschnittes anzuordnen sind, kann man  einen etwas vergrösserten Querschnitt der den       Wärmeaustauseher    bildenden Rohrelemente       verwenden,    wobei es unzweckmässig ist, das  Mantelrohr 14     aufwärts    zu verlängern wie bei  der Ausführungsform gemäss     Fig.    2. Man  kann stattdessen eine besondere Rückleitung  26 für den aus dem Pumpenrohr 11 austre  tenden Dampf vorsehen.  



  Die Zufuhr von reicher Lösung vom nicht  dargestellten     Absorbergefäss    zum     Mantelrohr     1.4 findet durch eine besondere Leitung 17  statt.  



  In     Fig.    4 ist die     Absorberrohrschlange    des  Apparates mit. 27 bezeichnet, von welcher her  reiche     Absorptionslösung    in ein Absorber  gefäss 16 aufgesammelt wird. Von dem Boden  teil des     Absorbergefässes    1.6 wird reiche Ab  sorptionslösung durch eine Leitung 17 zu  einem in dem Isolationskörper 19 eingebauten       Flüssigkeitswärmeaustauscher    geleitet, der aus  einem senkrecht angeordneten Mantelrohr 14  mit einem     koaxialen    Innenrohr 15 besteht.

    Quer zur     Strömungsrielitung    in der Leitung  15 sind Blechscheiben 24 im Mantelrohr 14      eingesetzt, die sich annähernd über den gan  zen     Querschnitt    des zwischen dem Mantelrohr  14 und der Leitung 15 gebildeten Ringrau  mes     erstrecken.    Diese Blechscheiben 24 sind  in sog.     Kaskadenform    angebracht. Die reiche  Lösung wird somit gezwungen, während der       Durehströmung    des Mantelrohres 14 zwischen  den verschiedenen Blechscheiben ihre Strö  mungsrichtung zu wechseln. Nachdem die rei  che Lösung das Mantelrohr 14 durchströmt  hat, wird sie in das Pumpenrohr 11 einge  führt, das in einer zum in der Figur nicht  gezeigten Kondensator des Apparates führen  den Dampfleitung 18 mündet.

   Der untere Teil  der genannten Dampfleitung ist längs einer  mit dem senkrechten Heizrohr 10 gemeinsa  men Erzeugenden durch     Schiweissen    oder der  gleichen     wärmeleitend    mit     demselben    verbun  den und bildet somit den Kocher 12 des Ap  parates, durch den an Kältemittel immer  ärmere Lösung abwärts strömt. Wie aus der       Figur    ersichtlich, ist derjenige Teil des Ko  chers 12, der zwischen dem obersten Punkt  der wärmeleitenden Verbindung des Kochers  1? mit dem Heizrohr 10 und dem Flüssigkeits  stand im Kocher 12 liegt, in einer gewissen  Entfernung von dem Heizrohr angeordnet  und durch die Isolierschicht 19' thermisch  von demselben getrennt.

   Dadurch wird eine  zwischen den genannten Stellen gelegene     Rek-          tifikationssäule    erhalten, in welcher die in       dein    Kocher     ausgetriebenen    Dämpfe mehr oder  weniger vollständig von der durch das Pum  penrohr     lioehgeförderten,    an Kältemittel rei  chen Lösung rektifiziert werden. Die     abwärts-          strömende,    in     Abwärtsriehtung    immer ärmere  und somit wärmere Lösung wird durch das  Innenrohr 15 des     Wärmeaustauschers    auf  wärts geführt, wobei sie einen Teil ihrer  Wärme an die in dem Mantelrohr 14 abwärts  strömende reiche Lösung abgibt.

   Die reiche  Lösung, die von dem untern Teil des Wärme  austausehers in das Pumpenrohr 11 hinein  gesaugt wird, hat somit eine Temperatur, die  nur unbedeutend die Temperatur der ärmsten  Lösung     untersteigt.     



  In     Fig.    5 ist ein Querschnitt durch den  untern Teil eines     Kocheraggregates    gezeigt,    das gemäss     Fig.    4 aufgebaut ist. Die Achsen  der vier Rohre 15, 14, 10 und 12 liegen in  einer vertikalen Ebene, und     sowohl    das     Ko-          cherohr    12 als auch das Pumpenrohr 11 sind  längs je einer Erzeugenden an dem senkrech  ten Heizrohr 10 festgeschweisst, wobei die  Achse des Pumpenrohres 11 parallel zur ge  nannten Ebene liegt. Der Flüssigkeitswärme  austauscher 14, 15 sowie das Kocher- (12) und  das Pumpenrohr (11) sind     asymmetrisch    in  bezug auf die Achse des Heizrohres angeord  net.

   Die Rohre 10, 11, 12 sind auch von der  Aussenwand des Isolationskörpers 19 durch  eine wesentlich     dickere    Isolationsschicht, als  die des Mantelrohres 14 getrennt.  



  Der Isolationskörper nach     Fig.    5 hat einen  ovalen Querschnitt, entsprechend der Lage  der verschiedenen Rohre zueinander. Man  kann dadurch u. a. auch die Ausdehnung des       Isolationskörpers    in einer Richtung herabset  zen, ohne den Isolationseffekt nennenswert zu  verschlechtern. Eine solche Begrenzung ist oft  besonders wünschenswert mit Hinsicht auf die  Montage des Kälteapparates in dem an der  Hinterseite eines Kühlschrankes gewöhnlicher  weise dafür vorgesehenen Apparateraum.

   Es  ist meistens vorteilhaft, dass der genannte Ap  parateraum die kleinstmögliche Ausdehnung  in der Richtung quer zur Hinterwand des  Kühlschrankes hat, aber bisher ist die     Ko-          cherisolation    im grossen ganzen für die  kleinstmögliche Ausdehnung des Apparate  raumes in der genannten     Richtung    bestim  mend gewesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit Hilfsgas arbeitender Absorptionskälte apparat, in welchem das Kocheraggregat ein senkrechtes Heizrohr und. mindestens an nähernd zu ihm parallele Rohre aufweist, von denen mindestens zwei mit dem Heizrohr wärmeleitend verbunden sind und den Kocher und die Umlaufpumpe bilden, wobei ein Flüs- sigkeitswärmeaustauscher mindestens teilweise in dem Isolationskörper des Kocheraggregates angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Isolationskörpers gelegenen Teile des Flüssigkeitswärmeaustauschers Lei- tungen mit.
    geraden und senkrechten Rohr abschnitten aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Absorptionskälteapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem Isolationskörper gelegene Teil des Flüs- sigkeitswärmeaustauschers U-förmig ist.
    ?. Absorptionskälteapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Kocher und der Pumpe wärmelei tend verbundene, wärmste Teil des Heizroh res in demselben Höhenabschnitt im untern Teil des Isolationskörpers gelegen ist, in wel chem mindestens ein Teil des Flüssigkeits- wärmeaustauschers gelegen ist. Absorptionskälteapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Flüssigkeitswärmeaustauschers eine von der zylindrischen abweichende Form auf weist.
    4. Absorptionskälteapparat nach Unter- ansprLnch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der von der zylindrischen Form abweichende Teil des Flüssigkeitswärmeaustauschers mit. flä- ehenvergrössernden Organen versehen ist (Fig. 3).
    5. Absorptionskälteapparat nach Patent- ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die die arme Lösung führende Leitung des Flüs- sigkeitswärmeaustauschers durch das Absor- bergefäss hindurchgeführt ist, wobei minde stens ein im Isolationskörper angeordneter Rohrabschnitt des Flüssigkeitswärmeaustau- schers länger als die ganze Höhe der Reak tionssäule der Pumpe ist.
    6. Absorptionskälteapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitswärmeaustauscher sowie der Ko cher Lund das Pumpenrohr asymmetrisch in bezug auf die Achse des Ileizrohres angeord net sind (Fig. 5). 7. Absorptionskälteapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der Flüssigkeitsw ärmeaustauscher von zwei ko axial angeordneten Rohren gebildet ist, von denen mindestens das eine mit flächenvergrö ssernden Organen versehen ist, die quer zum Flüssigkeitsstrom angeordnet sind.
    B. Absorptionskälteapparat nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die flächenvergrössernden Organe Blechseheiben sind. 9. Absorptionskälteapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der wärmste Abschnitt. des Flüssigkeitswär me- austauschers koaxial zur Achse des Heizroh res liegt.
CH313236D 1951-12-06 1952-11-28 Mit Hilfsgas arbeitender Absorptionskälteapparat CH313236A (de)

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