CH313177A - Form zur Herstellung von Gegenständen aus Natur- oder Kunststoffen - Google Patents
Form zur Herstellung von Gegenständen aus Natur- oder KunststoffenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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Description
Form zur Herstellung von Gegenständen aus Natur-oder Kunststoffen Die Erfindung betrifft eine Form zur HerstellungvonGegenständen aus Naturoder Kunststoffen, insbesondere aus Wachs oder thermoplastischen Kunststoffen. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch mindestens einen Formkorper aus einem unter 1000 C sehmelzenden metallischen Werkstoff und durch einen auf beanspruchte und formbil- dende Flächen desselben aufgebrachten Chromüberzug. Bisher übliche Formen zur Herstellung -on Gegenständen aus Wachs oder thermo- plastischem Kunststoff sind aus Stahl durch mechanische Bearbeitimg hergestellt. Zwecks Verminderung des Versc'hleisses ist bereits vorgeschlagen worden, die beanspruchten und formbildenden Flächen der Form zu härten, beispielsweise mit Hilfe einer Wärmebehand lung oder druch Zementieren oder Nitrieren. Der Nachteil solcher Formen besteht darin, dass die Gestehungskosten sehr hoch sind und nur bei grossen Stückzahlen des herzustellen- den Gegenstandes gerechtfertigt sind. In einigen Anwendungsfällen, beispiels- wiese bei der Herstellung von Gegenständen naeh dem Präzisionsgiessverfahren, kann es vorkommen, dass verhältnismäikgiene Stück zahlen benotigt werden. Hier ist es möglich, die Gegenstände statt aus thermoplastisehen Kunststoffen aus Wachs herzustellen. Man benötigt dann erheblich kleinere Drüeke, so dass unter Umständen eine Herstellung der Waehsgegenstände in gegossenen Kokillen aus Weiehmetall möglich ist. Die geringe mechanische Widerstandsfähigkeit dieser Kokillen macht aber ihre Verwendung in vielen Fällen unmöglieh. So kann der Schliessdruck der Form sowie die Erosionswirkung des unter Druck in die Form eingeführten Materials unzulässige Veränderungen der beanspruch- ten und formbildenden Flächen der Kokillen verursachen, beispielsweise der Auflage- fläehen bei geteilten Formen und von schar fen, vorspringenden Kanten. Diese Verände- rungen übertragen sich auf die Gestalt des herzustellenden Gegenstandes. Vorliegende Erfindung betrifft eine Form, deren Herstellungskosten gegenüber den aus Stahl bestehenden Formen erheblich niedriger sein können und welche so ausgebildet sein kann, dass sie ohne naehteilige Verände rung die Herstellung verhältnismässig grosser Stückzahlen von Gegenständen aus Waehs oder thermoplastischen Kunststoffen auf ge- naue und wirtschaftliche Weise ermöglicht. Eine Form naeh der Erfindung besitzt mindestens einen Formkörper aus einem unter 10009C sehmelzenden Metall, beispielsweise aus Aluminium, Messing oder Bronze. Diese metallischen Werkstoffe zeichnen sich einerseits durch leichte meehanisehe Bearbeitbarkeit aus, was auch bei Formgebung mittels mechanischer Bearbeitung eine verhältnis- mässig billige Herstellung gewährleistet. Anderseits ermöglicht der unter 1000 C liegende Schmelzpunkt dieser Werkstoffe eine Form gebung Druch Giessen mit Hilfe von Gipsformen, weil der verhältnismässig tiefe Schelzpnkt dieser Werkstoffe keine unzu lässige Hitzebeanspruchung der Gipsformen verursacht. Der auf beanspruchte und formbildende Flache des Formkorpers aufgebrachte Chromüberzug verleith diesenFlächen die notice Härte, so dass sich mit derartigen For mengrössereStückzahlen von formgetreuen Gegenständen zum Beispiel auf einer Kunst- stoff-Spritzmaschine herstellen lassen. Insbe- sondere kann verhindert werden, dass die Erosionswirkung des in die Form eingeführ- ten Alaterials oder durch die Gleitbewegung von ausziehbaren Kernen verursachte Abnüt zungserseheinungen die formbildende Flache unzulässig verändern. Ferner kann beim wiederholten Sehliessen und Offnen der Form die Gefahr ausgeschaltet werden, dass die Auf lageflächen der Formkorper sich unter dem Einfluss des Schliessdruekes unzulässig abnütgzen. Bei grosseren Stückzahlen des herzustellenden Gegenstandes empfiehlt es sich, den Formkorper mit Stahlteilen zusätzlich zu ver- stärken. Diese Verstärkungen können ent weder-als um den Formkörper gelegte Ringe oder als Stahleinlagen im Fbrmkörper aus- gebildet sein. Eine Form naclh der Erfindung kann auch aus mehreren Formkörpern bestehen, wovon einer oder einzelne mit verhältnismässig ein- fach gestalteten formildenden Flächen in üblicher Weise aus Stahl hergestellt sein kann, bzw. hergestellt sein können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Form zur Herstellung von Gegenständea aus Natur-oder Kunststoffen, insbesondere aus Wachs oder thermoplastischen Kunststof- fen, gekennzeiehnet durch mindestens einen Formkörper aus einem unter 1000 C schmelzenden metallisehen Werkstoff und durch einen auf beanspruchte und formbildende Flächen desselben aufgebrachten Chromüberzug.UNTERANSPRUCH Form nach Patentanspruch, gekennzeich- net druc eine mindestens auf einen Formkörper wirkende verstärkung.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH313177T | 1952-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313177A true CH313177A (de) | 1956-03-31 |
Family
ID=4495091
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313177D CH313177A (de) | 1952-12-02 | 1952-12-02 | Form zur Herstellung von Gegenständen aus Natur- oder Kunststoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313177A (de) |
-
1952
- 1952-12-02 CH CH313177D patent/CH313177A/de unknown
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