CH313124A - Traktor mit Vorrichtung zum Zusammenrechen von gr#nem Schnittgut - Google Patents

Traktor mit Vorrichtung zum Zusammenrechen von gr#nem Schnittgut

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CH313124A
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Bucher Guyer Ag Masch
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  



  Traktor mit Vorrichtung zum Zusammenrechen von   grnnem    Schnittgut
Um auf dem Boden verteilt liegendes Gras naeh dem Trocknen (als Heu) zum Aufladen in einer   Mahd      zusammenzurechen,    ist es bekannt, eine von einem Traktor gezogene Rechenvorrichtung zu benützen mit schräg zur Fahrrichtung angeordneten Reehenrädern, die elastisch auf dem Boden aufstehen und beim Vorwärtsfahren des Traktors vom Boden aus angetrieben werden.

   Diese   Rechen-    rader sind in einer schräg   zu.    Fahrrichtung verlaufenden Reihe zueinander gleichgerichtet angeordnet, so   da#    jedes   Bechenrad    der Reihe das benachbarte   Rechenrad    zum Teil   seitlieh überdeckt, und    dementsprechend das Heu vom einzelnen   Rechenrad    dem näehstfolgenden der Reihe zugeführt und durch das letzte auf die entsprechende Seite abgelegt wird.

   Wenn eine solehe nur naeh einer Seite   ablegende, für    Heu bestimmte Vorrichtung zum Zusammenreehen von frischem bzw. grünem Schnittgut wie Gras, Klee usw. verwendet wird, zeigt sieh der grosse Nachteil, dass solches Schnittgut auf der ganzen Breite der Arbeitszone der Rechenvorrichtung mit dem Boden in Berührung kommt, so dass das @   Sehnittgut    auf dem meistens feuchten Boden   versehmutzt    und dadurch verdorben wird bzw. für die Fütterung verlorengeht.



   Um diesen Naehteil möglichst zu vermeiden, das heisst, grünes Schnittgut auch bei feuchtem, ja soga. r nassem Boden ohne   nen-      nenswerte    Gefahr der Verschmutzung zum Aufladen auf ein Fahrzeug bereitzustellen, betrifft die Erfindung eine entsprechende Sonderausbildung an einem Traktor mit Vorrichtung zum   Zusammenrechen    von auf dem Boden verteilt liegendem grünem Schnittgut mittels schräg zur Fahrrichtung angeordneter Rechenräder, die elastisch auf dem Boden aufstehen und beim Vorwärtsfahren des Traktors vom Boden aus angetrieben werden.



   Erfindungsgemäss sind dem erwähnten   Arbeitszweek    dienende   Recbenräder    vorgesehen, die zu beiden Seiten der   Fahrmitte    des Traktors angeordnet und in der Fahrrichtung nach hinten konvergierend gegen die Fahrmitte gerichtet sind, um von der Schneidvorrichtung in entsprechend breiter Mahd abgelegtes Schnittgut von beiden Längsseiten der   Mahd    aus zu dem in deren mittleren Längszone befindlichen   Sehnittgnt    in einer entsprechend   sehmalen    Mahd aufrechen und aufsehichten zu können, so daR in der Folge das Aufladen des.   Sehnittgutes    auf ein Fahrzeug unmittelbar mittels   Handgabel    erfolgen kann.



   Der Erfindungsgegenstand soll   beispiels-    weise an Hand der zum Teil schematischen Zeichnung   n#her    erklärt werden. Es zeigen :
Fig.   1    im Grundriss den Traktor mit der Schneidvorrichtung und der   Rechenvorrich-    tung, welche in der gezeichneten Ausführung nur zwei Rechenräder aufweist, zum   Zusam-    menrechen von einer eine gewisse Breite nicht   überschreitenden Mahd A,        Fig. 2 eine    der Fig.   1    entsprechende Darstellung einer   Ausf#hrung,    bei welcher die Rechenvorrichtung insgesamt drei Rechenräder besitzt, zum Zusammenrechen einer breiteren   Mahd    A1,
Fig.   3    in grösserem Massstab einen Teilaufriss zu Fig.

   2 mit Schnitt durch den   hin-    tern Teil des Traktors, die   Rechenvorrich-    t. ung im Arbeitszustand auf den Boden gesenkt,
Fig. 3a in einem senkrechten Schnitt t nach der Linie   IIIaIIIa    der Fig. 3 eine Einzelheit,    Fig. 4    einen Grundriss zu Fig. 3,    Fig. 5    einen der Fig. 3 entsprechenden    Teilaufri#, vomBoden abgehoben, zurStra#en-    fahrt,
Fig. 6 im Aufriss   ein Reehenrad, gesehen    iu Richtung des Pfeils VI in Fig. 4,
Fig. 7 im Aufriss die Abfederung des einzelnen   Rechenrades, gesehen    in der Pfeilrichtung VII in Fig. 4, und
Fig.   8    und 9 einen Seiten-und Grundriss zu Fig. 7.



   Es bezeichnet 1 den Traktor, 2 dessen vorderes und 3 dessen hinteres Räderpaar ;   4    ist, der Führersitz. Am Traktor   1    ist seitlich eine in Fig.   1    mit 5 und in Fig. 2 mit 5a bezeichnete Schneidvorrichtung vorgesehen, deren   Messersehiene    von der Welle des Traktormotors aus antreibbar ist ; die Schneidvor  riehtung    5 ist kürzer als die   Schneidvorrich-    tung 5a, so dass dementsprechend beim Arbeiten der Schneidvorriehtung, wie Fig.   1    und   2    zeigen, eine Mahd A bzw.

   A1 von geringerer bzw.   von gr##erer    Breite entsteht. 6 ist das am fliegenden Ende der Schneidvorrichtung vorgesehene, bekannte   Mahdenbrett,    welches die   Mahde auf der entsprechenden Längsseite    begrenzt.



   Der Traktor ist in bekannter Weise mit einer Hebe-und Senkvorrichtung   ausgeriistet,    um eine am   Traktorwegnehmbarund    dadurch auswechselbar angeordnete Arbeitsvorrichtung in bezug a. uf die Bodenfläche heben bzw. senken zu können. Beim   gezeich-    neten Beispiel ist für genannten Zweck eine   #ldruckpumpe    7 vorgesehen, die ein   Steuer-    ventil 8 aufweist, das mittels eines   Stell-    hebels 9 vom Führersitz 4 aus betätigbar ist.



  1.   ist der Öldruekzylinder,    in welchem der mit Kolbenstange 11 versehene Kolben verschiebbar angeordnet ist, auf den in bekannter Weise das   Druck#l    einwirkt, das von der r Pumpe 7 über das Steuerventil 8 in den   Druekzylinder    10 geleitet wird. Dieser Kolben kann mittels seiner Kolbenstange 11 auf einen Steuerhebel 12 drücken, der in der Alitte der Querelle 13 befestigt ist.

   Auf die Enden der Querwelle 13 sind ferner zwei seitliche Verbindungsarme 14 aufgekeilt, die durch Lenker 15 an zwei Druckarme 16 angeschlossen sind, welche mit dem einen Ende auf am Traktorgestell vorhandenen Achsbolzen 17 sitzen und anderends mit dem liegenden Nebenschenkel   18a eines    hinten am Traktor 1 angeordneten, mehrsehenkligen   Tragk#rpers    verbunden sind, der einen liegenden Hauptschenkel 18 aufweist.

   An das Traktorgestell ist mittels eines Achsbolzens 19 ein mehrteiliges   Verbindungs-    organ angeschlossen, welches eine Mutter   20    mit zwei Griffdornen   21    hat ; mit der   motter       20 stehen zwei Spindeln 22 und 23 im Ein-    griff, von denen die eine Rechts-und die andere Linksgewinde hat.   Die Gewindespindel      22    greift am erwähnten Achsbolzen 19 an, die Gewindespindel 23 an einem Achsbolzen 24, der an zwei sich deckenden Stehschenkeln 18b des genannten Nebenschenkels   18a    angebracht ist.

   Durch Drehen der erwähnten Mutter   20    im einen oder andern Sinne kann der die   Sehenkel    18, 18a und 18c (Fig. 4,2)   au, fweisende Tragkorper    mittels seines Stehschenkels   18b    um die durch seinen Sehenkel   18a    am Druckarmpaar 16 gebildete Sehivenkachse verstellt bzw. in seiner   Hohenlage zur    Bodenfläehe parallel eingestellt werden, wie ohne weiteres erkennbar ist.



   Gemäss Fig.   1    ist an den Enden des Hauptschenkels 18 in Lagern   25    mittels einer Kurbel 26 je ein   Rechenrad 27    bzw. 27a angelenkt, das am Umfang des   Radkranzes    winklig abragende, federelastische Zinken 28 besitzt, mittels welcher das Rad zwecks Arbeitsleistung auf dem Boden aufsteht (Fig. 6).



  Die beiden   Rechenrader    27 und   27a    sind   Zll    beiden Seiten der   L#ngs- bzw.    der   Fahrmitte    des Traktors   1    angeordnet und in der Fahr  riehtung    nach hinten schräg bzw.

     konvergie-    rend gegen die   Fahrmitte gerichtet.    Bei der Vorwärtsfahrt des Traktors 1 werden die beiden   Rechenräder    27 und 27a infolge ihrer beschriebenen Anordnung vom Boden aus in zueinander entgegengesetzter Richtung ange  trieben,    wobei ihre Zinken   28    das Schnittgut der   Mahd    A von deren betreffenden Längsseite aus mitnehmen und zu dem in der mittleren Längszone der Mahd befindlichen Schnittgut aufrechten und   aufschichten.    Dadurch entsteht eine entsprechend sehmale   Mahd    B, so dass in der Folge das Aufladen des   zusammengereeHten      Sehnittgutes    auf ein Fahrzeug, zweeks Abtransportes, unmittelbar mittels Handgabel erfolgen kann.



   Zum erwähnten Aufreehten und Aufschich  ten des Sehnittgutes    ist bei der Ausführung    gemäss Fig. 2-t, zwecks Zusa. mmenreehens    der gegenüber der   Mahd      A      (Fig.    1) breiteren Mahd A1 (Fig. 2), noeh ein mit   27b      bezeich-    netes, drittes Reehenrad vorgesehen, welches in der Bauart den beiden   Reehenrädern    27 und   27a    entspricht. Dieses dritte Rechenrad 27b ist in einem Lager   25    am freien Ende eines liegenden   Nebensehenkels      18c    des   er-      w#hnten    Hauptschenkels 18 angeordnet, wozu wiederum eine Kurbel 26 dient.

   Das   Rechen-    rad 27b liegt parallel zum Rechenrad 27a, ist   jedoeh zu    diesem in der Weise versetzt angeordnet, dass es dasselbe nur teilweise überdeekt, und zwar so, dass beim Arbeitsvorgang das Sehnittgut vom vordern   Rechenrad    27a in die   Arbeitszo. ne bzw. die Drehbahn    des nachfolgenden bzw. hintern Reehenrades 27b   gereeht    wird ;

   vom   Rechenrad      27b    wird dann das Schnittgut gegen das a. uf der andern   Mahdseite    befindliche   Rechenrad    27 zum   weiteren Aufrechen zugeführt.    Das gemäss Fig.   1    auf der einen Seite der   Mahd    befindliehe eine   Rechenrad    27 kann hinsichtlich des ihm auf der andern Seite der   Mahd    zugeordneten Rechenrades 27a in der Fahr  riehtung    des Traktors am Tragkörper versetzt angebracht sein ; dies gilt sinngemäss   aneth      f#r    die Ausführung gemäss   # Fig. 2 und   4.



  Selbstverständlich kann die Anzahl der vor  zusehenden    Rechenräder gegebenenfalls ent  spreehend    in Betracht   kommender    Breite von zu behandelnden Mahden vermehrt werden.



   An der an beiden Enden einen Lagerzapfen aufweisenden Kurbel 26 des einzelnen   Rechen-    rades ist im Bereich des dasselbe tragenden Kurbelzapfens ein   aufw#rtsgerichteter    Arm 29 (Fig. 7,8) befestigt. An diesem Arm 29 ist eine Zugfeder 30 wirksam, welche mit ihrem zweiten Ende an einem Spannhebel 31 angreift, der mittels eines Bolzens 32 an einem Fortsatz des Lagers 25 genannter Kurbel 26 angeordnet ist. Ein am erwähnten Lager   25    mittels Gewinde verstellbarer Dorn 33 dient dem Spannhebel 31 als Anschlag ; durch entsprechendes Einstellen dieses Anschlagdornes   30    kann die am betreffenden Rechenrad wirksame Zugkraft der Feder 30 verstärkt oder vermindert werden und demgemäss die in beschriebener Weise gebildete   federelasti-    sche Anordnung bzw.

   Aufhängung des Reehenrades.



   Wie sich aus den betreffenden   Darlegnn-    gen ergibt, ist dem mit den Reehenrädern ausgerüsteten   Tragkorper    18 usw. am m Traktor   1    eine Dreipunktaufhängung   (Fig.    3a)   gege-    ben, welche das Heben und Senken dieses Tragkorpers gestattet, wie der Vergleich der Fig. 3 und 5 zeigt. Durch entsprechende Be  tätigung    der beschriebenen, vom Stellhebel 9   beherrschten    hydraulischen Hebe-und Senkvarrichtung kann der Tragkörper 18-18c gehoben werden, um die Rechenräder 27-27b, z.   B.    für Strassenfahrt oder beim Überfahren von   Hin. dernissen, vom    Boden abzuheben   (Fig.    5).

   An Stelle dieser hydraulischen   Hebe-und Senkvorrichtung    kann für gena. nnten Einstellzweek natiirlich eine Ausführung   anderer, das hei#t    nicht hydraulischer Art vorgesehen werden.



   Beim Gebrauch des mit der   Schneidvor-    richtung und der Rechenvorrichtung   ausge-    rüsteten Traktors kann in ein und demselben Arbeitsgang durch die Schneidvorrichtung 5 bzw. 5a das Mähen des grünen Schnittgutes und durch die Rechenvorriehtung das   Auf-    rechen und   Aufschichten    desselben erfolgen. 



   Statt dass das eine   Rechenrad    auf der   Mahdseite hinsichtlich    des ihm zugeordneten   gegenüberliegenden Reehenrades    in der Fahr  riehtung    des Traktors versetzt am Tragkörper angebraeht ist, könnten diese beiden Re  ehenrä ! der aueh nieht    versetzt angeordnet sein. Gegebenenfalls kann eine entspreehende   Reehenvorrichtung auf    der Vorderseite des Traktors, statt hinten an diesem vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Traktor mit Vorrichtimg zum Zusammen- rechen von auf dem Boden verteilt liegendem gr#nem Schnittgut mittels schr# g zur Fahr richtung angeordneter Rechenräder, die elastisch auf dem Boden aufstehen und beim Vorwärtsfahren des Traktors vom Boden aus angetrieben werden, gekennzeichnet durch dem erwähnten Arbeitszweek dienende Re chenräder, die zu beiden Seiten der Fahrmitte des Traktors angeordnet und in der Fahrrichtung naeh hinten konvergierend gegen die Fahrmitte geriehtet sind,
    um von der Sehneidvorrichtung in entsprechend breiter Mahd abgelegtes Schnittgut von beiden Längsseiten der Mahd aus zu dem in deren mittleren Längszone befindlichen Schnittgut in einer entsprechend schmalen Mahd aufrechen und aufsehichten zu k#nnen, so dass in der Folge das Aufladen des Schnittgutes auf ein Fahrzeug unrmittelbar mittels Handgabel er- folgen kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rechenvorriehtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Reehenrad auf der einen Seite der Fahrmitte des Traktors hinsichtlich eines auf der andern Seite der Fahrmitte vorgesehenen Beehenrades in der Fahrriehtung des Traktors versetzt angeordnet ist.
    2. Rechenvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch l, dadurch ge- kennzeiehnet, dass die Rechenvorrichtung hinten am Traktor angebra, cht und die Rechenräder an einem gemeinsamen Tragkorper angelenkt sind, der mittels eines Stehschen- kels an drei Punkten am Traktor aufgehängt ist.
    3. Rechenvorrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspriiehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper mit seinem Stehschenkel mittels zweier Truck- glieder und eines Zuggliedes am Traktor in der Höhenriehtung verstellbar angelenkt ist.
    4. Reehenvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeiehnet, dass das Zugglied, welches den Stehschenkel des Traggestelles mit dem Traktor verbindet, in der Längen- richtung einstellbar ist.
    5. Rechenvorrichtung naeh Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeiehnet, dass die Druckglieder an eine Hebe-und Senkvorrichtung ange- sehlossen sind.
CH313124D 1953-07-17 1953-07-17 Traktor mit Vorrichtung zum Zusammenrechen von gr#nem Schnittgut CH313124A (de)

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