CH313013A - Verfahren zum Schutz von Holz gegen Pilzangriff - Google Patents

Verfahren zum Schutz von Holz gegen Pilzangriff

Info

Publication number
CH313013A
CH313013A CH313013DA CH313013A CH 313013 A CH313013 A CH 313013A CH 313013D A CH313013D A CH 313013DA CH 313013 A CH313013 A CH 313013A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
wood
leaching
sodium
solution
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Scholles
Original Assignee
Solvay Werke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Solvay Werke Gmbh filed Critical Solvay Werke Gmbh
Publication of CH313013A publication Critical patent/CH313013A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/52Impregnating agents containing mixtures of inorganic and organic compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/20Compounds of alkali metals or ammonium
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/30Compounds of fluorine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/34Organic impregnating agents
    • B27K3/38Aromatic compounds
    • B27K3/40Aromatic compounds halogenated

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Verfahren zum Schutz von Holz gegen Pilzangriff    Es sind zum Schutz von Holz Mittel be  kannt geworden, die neben     Fluoriden    und       Chromaten        Phenolderivate    enthalten. Als       Phenolderivate    sind zum Holzschutz Alkali  salze chlorierter     Phenole    bekannt.

   Ein be  kanntes Holzschutzmittel enthält. beispiels  weise neben einem wasserlöslichen Salz des       Pentachlorphenols    noch mindestens ein wasser  lösliches anorganisches Holzkonservierungs  mittel, beispielsweise anorganische     Fluorid-          verbindungen.    Es ist ferner bekannt,     Fluoride     zusammen mit     Chromaten    bei der Holzpilz  bekämpfung zu verwenden.  



  Nach dem Verfahren der Erfindung wird  Holz gegen Pilzangriff in der     Weise    geschützt,  dass man das Holz mit einer     4-6%igen        wäss-          rigen    Lösung mit einem     pH-Wert    von über 7  behandelt, die auf 17-20 Gewichtsteile     Penta-          chlorphenolnatrium    48-50 Gewichtsteile     Al-          kalifluorid    und 30-35 Gewichtsteile     Kalium-          chromat    enthält.

   Als     Alkalifluorid    dient vor  zugsweise     Natriumfluorid.    Damit die Lösung  den gewünschten PH-Wert von über 7 hat,  kommen     vorzugsweise    Puffersalze, z. B.     kalzi-          nierte    Soda, zur Anwendung. Die Lösung  kann ferner in an sich bekannter Weise mit  einem Netzmittel versetzt sein.  



  Nach dem Verfahren der Erfindung wird  nicht nur ein tiefes Eindringen sämtlicher  wirksamen Bestandteile, insbesondere des       Pentachlorphenolnatriums,    ins Holz,- sondern    auch eine überraschende günstige Auslauge  beständigkeit erreicht.  



  Wie durch zahlreiche Experimente ermit  telt, ist der PH-Wert von über 7 die Ur  sache des guten     Eindringens    des     Pentachlor-          phenolnatriums    ins Holz, wobei nicht nur die  bekannte Löslichkeit dieser     Verbindung    in  alkalisch reagierenden     wässrigen    Lösungen,  sondern     aüch    der     Qüellunszüstand    der     Holz-          fäsern    ausschlaggebend sein dürfte.

   Die rela  tiv niedrige     Alkalität    begünstigt zugleich aber  auch nach dem Eindringen des     Pentaehlor-          phenolnatriums    in die Holzfaser die leichte  Fällung des wasserlöslichen     Alkalisalzes    unter  der Einwirkung der schwach sauer reagieren  den Holzbestandteile als     Pentachlorphenol.     Ein Übermass an Alkali unterbindet diese Fäl  lung und begünstigt     zwangläufig    wesentlich  stärkere     Auslaugverluste,    die     Auslaugungs-          versuche    nach DIN 52 176, 1941, Blatt 2,   Prüfung von Holzschutzmitteln ,

       Beuth-Ver-          trieb    GmbH., Berlin W 15, ergeben haben.  Auf den gewichtsmässig fein abgestimmten Ge  halt der Lösung an Soda oder ähnlich alka  lisch wirkenden, in der Lösung chemisch in  differenten Stoffen beruht mithin nicht nur  die hohe     Eindringungsfähigkeit,    sondern zu  gleich die hohe     Auslaugbeständigkeit.     



  Es ist überraschend, dass beim erfindungs  gemässen Verfahren das Verhältnis Grenzwert  nach Au     slaugung    und Grenzwert ohne Aus-           laugung    gemäss DIN 52 176, Blatt 1 und  als Mass der     Auslaugbeständigkeit   
EMI0002.0003  
   das  heisst 3,2 beträgt, während das entsprechende  Verhältnis bei     Fluorehromsalzgemischen    (L:  Salzen) mindestens
EMI0002.0005  
   und bei     Penta-          ehlorphenolnatrium   
EMI0002.0008  
   ausmacht.

   Wür  den die in der erfindungsgemäss zur Anwen  dung kommenden Lösung vorhandenen Wirk  stoffanteile den vorstehend bekannten übli  chen Wirkungsverlust erleiden, so müsste das  Verhältnis Grenzwert nach     Auslaugung    und       Grenzwert    ohne     Auslaugung    einen wesent  lich höheren, das heisst ungünstigeren     Wert     ergeben.

   Wenn man die auf die Gewichts  anteile des gelösten Salzgemisches entfallen  den     Fluor-Chrom-Komponente    einerseits und  die     Pentachlorphenolnatrium-Komponente    an  derseits anteilsmässig hinsichtlich des     Aus-          laugungsfaktors    berücksichtigt, so ergibt sich  rechnerisch     gine    etwa bei 17 liegender Wert.  



  Die Tatsache, dass der     Auslaugungsfaktor       der erfindungsgemäss angewandten Salzlösung  aber fast dem des reinen     Pentachlorphenol-          natriums    entspricht, zeigt, dass bei dieser Lö  sung, was auch durch Serienversuche     festge-          stellt    wurde, eine überraschende verstärkte       Auslaugbeständigkeit    erzielt wird, die keines  wegs der zu erwartenden additiven Wirkung  der Komponenten entspricht.  



  Besonders gute Ergebnisse hinsichtlich       Eindringtiefe    und     Auslaugbarkeit    werden mit  einem Salzgemisch folgender Zusammenset  zung erzielt, wenn es in einer     4-6%igen        wäss-          rigen    Lösung mit einem     PH-Wert    von 7,5 bis  8,5 angewendet wird:

           Pentachlorphenolnatrium    17%       Natriumfluorid    48%       Kaliumchromat    30       kalz.    Soda 3,5<B>%</B>  Netzmittel<B>1,5%</B>  Mit dieser     Salzmischung    wurden in der an  gegebenen Lösung nach DIN 52 176 folgende  Grenzwerte vor und nach der     Auslaugung    er  mittelt  
EMI0002.0036     
  
    Grenzwert <SEP> in <SEP> kg/m."
<tb>  Verhältnis <SEP> der <SEP> Grenzwerte
<tb>  Prüfpilze <SEP> <I>vor <SEP> nach</I> <SEP> vor <SEP> und <SEP> nach <SEP> Auslaugung
<tb>  Auslaugung
<tb>  Polyporud <SEP> vap. <SEP> 0,1-0,7 <SEP> 1,0-1,4 <SEP> 2,2
<tb>  Coniophora <SEP> cereb.

   <SEP> 0,5-0,9 <SEP> 1,6-1,9 <SEP> 2,5
<tb>  Lenzites <SEP> abietina <SEP> 0,9-1,2 <SEP> 1,4-1,9 <SEP> 1,6
<tb>  Polystictus <SEP> versic. <SEP> 0,5-0,8 <SEP> 1,6-2,l <SEP> 2,8       Der in der vorangehenden Beschreibung  angewandte Ausdruck  vor und nach     Aus-          laugung     bezieht sich auf den Angriff auf  durch Imprägnierung mit einem Holzschutz  mittel geschütztes Holz vor bzw. nach Aus  laugen mit Nasser.  



  Der Ausdruck  Grenzwert  bezeichnet  nach DIN 52 176 die Grenze für den Angriff  durch Pilze, angegeben als die Menge     (kg/m3)          Hollzschu1zmittel,    die noch Zerstörung des  Holzes zulässt (die niedrigeren Zahlenwerte  in der Tabelle) und als die Menge Holzschutz  mittel, die nicht mehr Zerstörung zulässt (die  höheren Zahlenwerte in der Tabelle). Hierbei    wird davon ausgegangen, dass Zerstörung des  Holzes immer dann vorliegt, wenn das     Holz     eine Gewichtsverminderung von mindestens  5% aufweist. Die Tatsache, dass die Zahlen.

    in der letzten Spalte der Tabelle, die das Ver  hältnis zwischen den Grenzwerten nach und       vorAuslaugung    angeben, nicht genau diejenigen  sind, die sich aus den in den vorangehenden  Spalten angegebenen obern Grenzwerten er  rechnen, erklärt sich daraus,     da.ss    diese obern       Grenzwerte    Mittelwerte aus einer grösseren  Zahl Versuche darstellen; die     Verhältniszahlen     in der dritten Spalte der Tabelle sind dagegen  unter Zugrundelegung der ungünstigsten      (höchsten) erhaltenen obern     Grenzwerte    vor  und nach der     Auslaugung    ausgerechnet wor  den.

   Dasselbe gilt auch bezüglich der im  fünften Absatz der Beschreibung angegebenen  Verhältniszahlen für die erfindungsgemäss an  gewandte Lösung einerseits und für     Fluor-          ehromsalzgemische    und     Pentachlorphenol-          natrium    anderseits.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Schutz von Holz gegen Pilz angriff, dadurch gekennzeichnet, dass man das Holz mit einer 4-6%igen wässrigen Lösung mit einem pH-Wert von über 7 behandelt, die auf 17-20 Gewichtsteile. Pentachlorphenol- natrium 48-50 Gewichtsteile Alkalifluorid und 30-35 Gewichtsteile Kaliumchromat ent hält. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Anwendung einer Puf fersalze enthaltenden Lösung. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Lösung, die als Alkali- fluorid Natriumfluorid enthält.
CH313013D 1951-12-29 1952-12-17 Verfahren zum Schutz von Holz gegen Pilzangriff CH313013A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE313013X 1951-12-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH313013A true CH313013A (de) 1956-03-15

Family

ID=6138130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH313013D CH313013A (de) 1951-12-29 1952-12-17 Verfahren zum Schutz von Holz gegen Pilzangriff

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH313013A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0288735B1 (de) Mittel zum Konservieren von Holz und Holzwerkstoffen
DE3609317A1 (de) Holzschutzmittel
EP0739698A1 (de) Holzschutzmittel
EP0189844A2 (de) Fungizides Mittel
CH313013A (de) Verfahren zum Schutz von Holz gegen Pilzangriff
AT396897B (de) Mittel zum imprägnieren von holz
DE942892C (de) Holzschutzmittel
DE1218136B (de) Holzschutzmittel
DE2513231A1 (de) Schutzmittel fuer holz und andere faserartige materialien
DD202116A5 (de) Salzholzschutzmittel
DE3336557A1 (de) Mittel und verfahren zum konservieren von holz und holzwerkstoffen
DE913356C (de) Holzschutzmittel
EP0451435B1 (de) Mittel zum Imprägnieren von Holz
DE3514161C2 (de)
DE710382C (de) Verfahren zum Feuerfestmachen von Geweben
DE812114C (de) Schwammbekaempfungsmittel
EP0124126B1 (de) Holzschutzmittel
DE915863C (de) Holzschutzmittel gegen tierische und pflanzliche Zerstoerer oder zu ihrer Bekaempfung in bereits befallenem Holz
DE717943C (de) Impraegnierungsmittel fuer brennbare Stoffe
DE872859C (de) Verfahren zum Veredeln von Holz
DE592777C (de) Feuerschutzmittel
DE3706376A1 (de) Verfahren zum konservieren von holz und holzwerkstoffen
DE732126C (de) Verfahren zur Impraegnierung von Holz
DE644978C (de) Verfahren zur Schutzbehandlung des Holzes
AT156811B (de) Imprägnierungsmittel.