CH309366A - Signalanlage mit einer elektromagnetischen Signalempfangseinrichtung. - Google Patents
Signalanlage mit einer elektromagnetischen Signalempfangseinrichtung.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H47/00—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
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Description
Signalanlage mit einer elektromagnetischen Signalempfängseinrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Signalanlage mit einer elektromagnetischen Signalempfangseinrichtung, deren Magnet system einen beweglichen Anker aufweist, auf den im nichterregten Zustand eine einstell bare Haltekraft einwirkt. Durch Verändern der Haltekraft lässt sich bekanntlich die An sprechempfindlichkeit derartiger Magnet systeme in einem gewissen Bereich variieren.
In einigen Fällen werden an die Grösse des Bereiches der einstellbaren Ansprechempfind- lichkeit besondere Anforderungen gestellt, so zum Beispiel bei polarisierten Fallklappen relais, wie sie beispielsweise in ambulanten Feldzentralen als Anz.eigeorgan für einen er folgten Anruf verwendet werden.
Bei diesen Fallklappenrelais soll die Ansprechempfind- lichkeit innerhalb eines verhältnismässig grossen Bereiches eingestellt werden können, entsprechend der jeweils auftretenden Lei- i.iingsdämpfung, die sich praktisch ungefähr zwischen den Grenzen 1,5 und 4 Neper bewegt. Dies entspricht einem Spannungs verhältnis von etwa 12:1.
Bei einer elektromagnetischen Signalemp fangseinrichtung mit polarisiertem Magnet system ist dieAuslösekraft in ersterNäherung dem Ansprechstrom proportional. Die Anker- bewea ing beginnt, wenn die Auslösekraft den Wert der auf den Anker im Ruhezustand ein wirkenden Haltekraft übersteigt. Die An sprechempfindlichkeit, das heisst derjenige Strom, der :den Anker aus der Ruhelage zu bewegen vermag, ist also proportional der Haltekraft.
Soll nun die Ansprechempfind- lichkeit innerhalb eines Bereiches von etwa 1:12 variiert werden, so muss auch die Halte kraft des Magnetankers im gleichen Ver hältnis verändert werden können. Dies hat aber bei den bisherigen Signalempfangsein- richtiulgen der erwähnten Art gewisse Schwie rigkeiten bereitet, weshalb bereits vorgeschla gen worden ist, Mittel vorzusehen, die wenig stens in einem Teilbereich der Ansprechemp- findlichkeit wirksam sind und eine Dehnung dieses Teilbereiches im Vergleich zum ent sprechenden Einstellbereich der Haltekraft bewirken.
Eine praktische Ausführungsform dieses Prinzips besteht zum Beispiel darin, dass der Erregermagnetkreis des polarisierten Magnetsystems eine Engestelle aufweist, die so dimensioniert ist, dass bei höheren An sprechströmen im Erregermagnetkreis Sätti gung eintritt, so dass sich bei diesen höheren Ansprechströmen für einen bestimmten Ein stellbereich der auf den Anker wirkenden Haltekraft ein verhältnismässig grösserer Be reich der Ansprechempfindlichkeit ergibt.
Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen andern Weg, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Demgemäss ist der -elektromagneti schen Signalempfangseinrichtung eine span nungsabhängige Impedanz parallel geschaltet, deren Impedanzwert mit steigender. Span nung sinkt.
Bei Ausführungsbeispielen des Erfindungs gegenstandes umfasst der elektrische greis der Signalempfangseinrichtung entweder nur die Erregerwicklung oder bei Wechselstramspei- sung allenfalls noch ein mit der Erregerwick lung zur Erhöhung der Ansprechempfindlich- keit in Reihe geschalteter Kondensator. Im ersten Fall überbrückt die Impedanz die Er regerwicklung, im zweiten Fall die genannte Reihenschaltung.
Die spannungsabhängige Impedanz, die zum Beispiel ein Siliziumkarbidwiderstand, ein Ventil oder eine sättigbare Drossel sein kann, ist so zu dimensionieren, dass sie inner halb des in Frage kommenden Spannungs bereiches die höheren Spannungen begrenzt, bei kleinerer Spannung dagegen die Schal tung nicht stark beeinflusst. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel erreichen, dass sich beim Anschluss einer polarisierten Signalemp fangseinrichtung an Leitungen verschiedener Länge, deren Dämpfung innerhalb der Gren zen 1,5 und 4 Neper variieren möge, die Spannung an derselben nur in einem Ver hältnis von etwa 1: 3 bis 1: 4 ändert. In diesen Bereich lässt sich jedoch die Haltekraft des Magnetankers bequem einstellen.
Die beschrie bene Anordnung eignet sich sowohl für Signalempfangseinrichtungen mit polarisier tem als auch für solche mit neutralem Magnetsystem.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Signalanlage mit einer elektromagneti schen Signalempfangseinrichtung, deren Magnetsystem einen beweglichen Anker auf weist, auf den im nichterregten Zustand eine einstellbare Haltekraft einwirkt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Signalempfangseinrich tung eine spannungsabhängige Impedanz par allel geschaltet ist, deren Impedanzwert mit steigender Spannung sinkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH309366T | 1953-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH309366A true CH309366A (de) | 1955-08-31 |
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ID=4493827
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH309366D CH309366A (de) | 1953-03-09 | 1953-03-09 | Signalanlage mit einer elektromagnetischen Signalempfangseinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH309366A (de) |
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1953
- 1953-03-09 CH CH309366D patent/CH309366A/de unknown
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