CH309293A - Verfahren zur selbsttätigen Schmierung einer Maschine und Anlage zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur selbsttätigen Schmierung einer Maschine und Anlage zur Ausführung des Verfahrens.Info
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
- F16N7/38—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems
- F16N7/385—Central lubrication systems
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Description
Verfahren zur selbsttätigen Schmierung einer Maschine und Anlage zur Ausführung des Verfahrens. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur selbsttätigen Schmierung einer Maschine und eine Anlage zur Ausführung desselben. Bei fast sämtlichen Maschinen sind Schmierstel len gegeben, die kontinuierlich mit Schmier mittel versorgt werden müssen, und ausserdem andere Schmierstellen vorhanden, denen ledig lich stossweise das Schmiermittel zugeführt werden muss.
Man war bisher gezwungen, aus diesem C runde für die kontinuierlich zu versorgenden Schmierstellen eine nach dem Kreislaufprin zip kontinuierlich arbeitende Schmiervorrich tung und ausserdem für die andern Schmier stellen eine zweite, in Zeitabständen wirkende Schmiervorrichtung vorzusehen, welche beiden Sehmierv orrichtungen den Schmierstellen das nötige Schmiermittel zuführten.
Die Anordnung dieser beiden getrennten Schmiervorrichtungen bedingte die Anord nung getrennter Förderorgane und Leitungen für das Schmiermittel.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe ge stellt, die vorerwähnten Mängel zu vermeiden. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Schmiermittelbehälter dürch ein Förderorgan Schmiermittel unter Druck in eine Leitung geschickt wird, an welche die mit Schmiermittel zu versorgenden Stellen ange schlossen sind, wobei einem Teil dieser Stel len kontinuierlich und dem andern Teil in Zeitintervallen stossweise Schmiermittel zuge führt wird.
Die Anlage zur Ausübung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine an die zu schmie renden Stellen anschliessbare, aus einem Schmiermittelbehälter durch ein Förderorgan mit unter Druck stehendem Schmiermittel ge speiste Leitung, wobei Mittel vorgesehen sind, um einen Teil dieser Stellen kontinuierlich und den andern Teil über eine Steuervorrich tung in Zeitintervallen stossweise mit Schmier mittel zu versorgen.
Die beiliegende Zeichnung stellt schema tisch eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Anlage zur Ausübung einer beispielsweisen Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung dar.
Die Schmieranlage besteht aus einem Öl behälter 1, aus welchem durch eine Pumpe 2 Schmierstoff unter Druck in eine Leitung 5 gefördert wird, in der ein auf einen bestimm ten Druck einstellbares Rückschlagventil 3 angeordnet ist. Hinter dem Ventil 3 ist die Leitung 5 an die ständig zu schmierenden Stellen 4 angeschlossen. Eine Rücklaufleitung 6 führt das überschüssig geförderte Öl in den Behälter 1 zurück. Vor dem Ventil 3 ist an der Leitung 5 eine Leitung 7 angeschlossen, die in einen Verteilungsschieber 8 ausmündet.
Dieser besteht aus einem in einem Zylinder 8 beweglichen Kolben 9. An den Zylinder 8 ist einerseits die Leitung 7 angeschlossen und anderseits eine Speiseleitung 11, welche mit Verteilern 12 verbunden ist, über welche Schmierstoff in Zeitintervallen stossweise an die dementsprechend zu schmierenden Stellen zugeführt wird. In der Nähe der geschlossenen Stirnwand des Zylinders 8 sind eine Rück leitung 13, durch welche das über die Vertei ler 12 nicht verbrauchte Schmiermittel dem Zylinder wieder zugeführt wird, und eine Rückleitung 19 angeschlossen, welche letztere mit einer zum Behälter 1 führenden Leitung 17 verbunden ist. Diese ist ebenfalls an den Zylinder 8 angeschlossen.
Auf den Leitungen 13 und 19 ist je ein Rüeksehlagventil 14 bzw. 18 vorgesehen. Das Ventil 14 ist für einen geringeren Schmier mitteldrnck eingestellt als das Ventil 3.
Am Kolben 9 sind eine Ringnut 10 und zwei durch Ringnuten gebildete Rasten 20a. vorgesehen, in welche eine durch eine Feder belastete Kugel 20 eindringen kann. Durch diese Rasten 20a werden mittels der Kugel 20 die Arbeitsstellung und die Ruhestellung des Kolbens 9 bestimmt. Dieser ist an seiner freien Stirnseite mit einem Anschlag 16 versehen.
Die Anordnung ist so, dass in der Arbeits stellung des Kolbens der Anschlag an der be nachbarten geschlossenen Zylinderstirnwand ansteht und ein Zwischenraum 1.5 zwischen Kolben und Zylinderwand zur Verbindung der Leitungen 13 und 19 freigehalten wird.
Die Anschlüsse der Leitungen 7, 11 und 17 am Zylinder :sind in bezug auf die Ringnut 10 des Kolbens 9 so angeordnet, dass dieser in der auf der Zeichnung dargestellten Ruhelage mit seinem Endteil die Leitung 7 verschliesst, da gegen durch die Ringnut 10 die Verbindung zwischen den Leitungen 11 und 17 herstellt.
Wenn er in Richtung der geschlossenen Zylinderstirnwand in die Arbeitsstellung be wegt wird, verschliesst er die Leitung 17 und stellt durch die Ringnut 10 die Verbindung zwischen den Leitungen 7 und 11 her.
Die Arbeitsweise der Anlage ist folgende Wenn die Pumpe 2 angetrieben wird, kommt Schmiermittel unter Druck in die Lei tung 5 und fliesst über das Ventil 3 den ständig zu schmierenden Stellen 4 zu. Das überschüssig geförderte Schmiermittel fliesst durch die Leitung 6 in den Behälter 1 zurück. Bei Betätigung des Kolbens 9 des Vertei lungsschiebers 8 z. B. durch eine mechanische, hydraulische oder elektromagnetische Vorrieli- tung,welche in entsprechenden Zeitabständen selbsttätig ausgelöst wird, z. B. durch ein Uhr werk, wird der Kolben 9 aus seiner auf der Zeichnung dargestellten Ruhelage in die Ar beitslage bewegt.
Dadurch wird die Rüeklei- tung 17 zum Behälter 1 verschlossen und die Verbindung zwischen den Leitungen 7 und 11 hergestellt, so dass Schmiermittel den Vertei lern 12 zufliessen kann. Von dort. fliesst das Schmiermittel in der durch die Verteiler für jede Schmierstelle genau bestimmten Menge ab.
Das überschüssige, durch die Leitung 11 geförderte Schmiermittel fliesst über die Lei tung 13 und durch das Ventil 14 hindurch in den Raum 15 des Zylinders 8, wo es auf die Stirnfläche des Kolbens 9 wirkt und ihn in die Ruhelage zurückbringt.
Wenn der Kolben 9 seine Ruhelage erreicht hat, wird die Sehmiermittelzuführung zu den Schmierstellen unterbrochen und fliesst das noch in der Leitung 13 vorhandene, unter Druck stehende Schmiermittel über das Ventil 18 durch die Leitung 19 in den Behälter 1 zurück.
Das Ventil 18 ist zui diesem Zweck so stark belastet, dass es das Schmiermittel erst, abflie ssen lässt, wenn der Kolben 9 seine Ruhelage erreicht hat.
Das in der Leitung Il enthaltene Schmier mittel kann in der Ruhelage des Kolbens durch die Leitung 17 zum Behälter 1 abfliessen.
An die gemeinsame Schniiermitteldrucklei- tung 5 könnten na.türlieh auch mehr als ein in der beschriebenen Art angeordneter Ver teilungsschieber angeschlossen sein, welche z. B. in verschiedenen Zeitabständen betätigt wer den: könnten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren. zur selbsttätigen Schmierung einer Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Schmiermittelbehälter durch ein Förderorgan Schmiermittel unter Druck in eine Leitung geschickt wird, an welche die mit Schmiermittel zu versorgenden Stellen an -eschlossen sind, wobei einem Teil dieser Stellen kontinuierlich und dem andern Teil in Zeitintervallen stossweise Schmiermittel zu geführt wird.1I. Anlage zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine an die zu schmierenden Stellen anschliess- bare, aus einem Schmiermittelbehälter durch ein Förderorgan m_t unter Druck stehendem Schmiermittel gespeiste Leitung, wobei Mittel vorgesehen sind, um einen Teil dieser Stellen kontinuierlich und den andern Teil über eine Steuervorrichtung in Zeitintervallen stossweise mit Schmiermittel zu versorgen. UNTERANSPRÜCHE:1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das vom Förder- organ zu den Schmierstellen geförderte und dort nicht verbrauchte Sehm:ermittel in den Sehmiermittelbehä.lter zurückgeführt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmiermittel den in Zeitabständen zii schmierenden Stellen über wenigstens ein Steuerorgan zugeführt wird, das bei seiner Betätigung dem Schmiermittel den Weg zu den Schmierstellen freigibt,und das dann durch den in der Leitung für diese Schmier stellen entstehenden Schmiermitteldruck in die Ruhestellung zurückgeführt wird und hierbei die Schmiermittelzuführung zu den Scliinierstellen unterbricht und die Rückfluss- leitung öffnet. 3.Anlage nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet"dass die Zuleitung für das unter Druck stehende Schmiermittel zu den in Zeitabständen zu schmierenden Stellen an diese über einen Verteilungsschieber an schliessbar ist, bestehend aus einem Zylinder, in welchem ein mit einer Ringnut versehener Kolben beweglich ist, wobei die Anordnung derart. getroffen ist, dass in der Ruhestellung des Kolbens die Schmiermittelzuleitung ge schlossen ist. und seine Ringnut eine An schlussleitung zu den Schmierstellen mit einer Rückflussleitung des Schmiermittels zu einem Schmiermittelbehälter verbindet, während er in seiner Arbeitsstellung durch die Ringnut die Schm:ermittelzuleitung und die Anschluss- leitung zu den Schmierstellen miteinanderver- bindet und die Rückflussleitung schliesst. 4.Anlage nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kolben des Verteilungsschiebers auf seiner freien Stirnfläche einen Anschlag auf weist, der dazu bestimmt ist, in der Arbeits stellung des Kolbens einen Zwischenraum zwi schen dessen Stirnseite und der benachbarten Zylinderstirnwand freizuhalten,wobei an die sem Zw_schenraum einerseits die Rückleitung für das Schmiermittel von den Schmier stellen über ein Rüekschlagventil und ander seits eine mit einem zweiten Rückschlagventil ausgestattete Able_tung zur Rückführung des Schmiermittels zum Schmiermittelbehälter an geschlossen sind. 5.Anlage nach Patentanspruch I1, da durch gekennzeichnet, dass in den am Förder- organ angeschlossenen Schmiermitteldrucklei- tungen zu den ständig zu schmierenden sowie zu den in Zeitabständen zu schmierenden Stel len je ein Rückschlagvent.il angeordnet ist, wobei das die Zuleitung zu den ständig zu schmierenden Stellen steuernde Ventil auf einen stärkeren Schmiermitteldruck eingestellt ist als das andere. 6.Anlage nach Patentanspruch II und Unteransprizchen 3 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass das in der aus dem Verteilungs- sehieber kommenden Ableitung angeordnete Rückschlagventil auf den zur Rückführung des Schieberkolbens in die Ruhestellung aiLS- reichenden Druck eingestellt ist. 7.Anlage nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben des Verteilungsschiebers zwei Rasten aufweist, in welche ein federndes Organ in Eingriff kommen kann, wodurch die Ruhe- und Arbeitsstellungen des Kolbens bestimmt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE309293X | 1951-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH309293A true CH309293A (de) | 1955-08-31 |
Family
ID=6121976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH309293D CH309293A (de) | 1951-12-03 | 1952-08-27 | Verfahren zur selbsttätigen Schmierung einer Maschine und Anlage zur Ausführung des Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH309293A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3526299A (en) * | 1968-11-19 | 1970-09-01 | Ingersoll Rand Co | Automatic lubricator |
| US4393958A (en) | 1980-03-06 | 1983-07-19 | De Limon Fluhme Gmbh & Co. | Progressive-central lubrication system |
-
1952
- 1952-08-27 CH CH309293D patent/CH309293A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3526299A (en) * | 1968-11-19 | 1970-09-01 | Ingersoll Rand Co | Automatic lubricator |
| US4393958A (en) | 1980-03-06 | 1983-07-19 | De Limon Fluhme Gmbh & Co. | Progressive-central lubrication system |
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