CH308518A - Kaloriensparende Schutzeinrichtung in ölgefeuerten Kesseln. - Google Patents
Kaloriensparende Schutzeinrichtung in ölgefeuerten Kesseln.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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Description
Kaloriensparende Schutzeinrichtung in ölgefeuerten Kesseln. Mit der Sehamottierung ölgefeuerter Kes sel bezweckt man unter anderem den Schutz des Kessels vor direkter Flammeneinwirkung und eine möglichst vollständige und rationelle Verbrennung. Unmittelbar vor das hintere Element gestellte Platten oder sogar aufge mauerte Schamottesteine haben aber den Nach teil, dass sie zuviel Heizfläche abdecken, d. h. dass die heissen Verbrennungsgase das hintere Element, nicht direkt bestreichen können und (lass sie die Bildung einer isolierenden und korrodierenden Krauste zwischen Schamotte und Element fördern.
Durch die Aufstellung mehrerer Schamottewände, die mit Öffnungen versehen und die in ihrer Gesamtheit vom Hintern Element entfernt sind, kann wohl eine gewisse Bestreiehung des hintern Ele mentes durch die Verbrennungsgase erreicht erden. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass durch diese Anordnung, speziell bei niedrigen Feuerraumtemperaturen, die Verrussung des Kessels sich verstärkt,
da das ölrLuftgemiseh dann frühzeitig sehr stark gebremst und durehwirbelt und zu schroffen Richtungs änderungen gezwungen wird. Diese zusätzliche Verrussung kann nur durch grösseren Luft- übersehuss vermieden werden, was den feue- rungstechnischen Wirkungsgrad verschlechtert.
Weiter verteilen sich die Rauchgase im allgemeinen schlecht im Feuerraum und auf die Züge, da sie auf einer oder mehreren Schamottewänden aufprallen und naturgemäss hauptsächlich durch die nächstliegenden (hin- tern) Züge abziehen. Durch das Aufprallen der Gase und deren seitliches Abweichen werden ausserdem die unmittelbar vor der Schamottewand sich befindenden Seitenele mente besonders stark belastet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Kesselrisse meist dort auftreten.
All diese Nachteile können durch die Er findung behoben werden, indem die hintere Kesselwand nicht mehr .durch eine oder meh rere Schamottewände oder -platten, die als Ganzes mehr oder weniger von dieser Wand distanziert sind, geschützt wird, sondern durch mehrere in Abstand voneinander ange ordnete Säulen, die ein direktes Aufprallen des Kerns der Flamme auf die hintere Kessel wand verhindern. Dabei kann je nach der Stellung dieser Säulen die Verteilung der Rauchgase in der Längsrichtung des Kessels ganz wesentlich beeinflusst werden.
Durch die Erfindung wird neben einer relativ gleich mässigen Verteilung der Verbrennungsgase auf die ganze Heizfläche und die Züge vor allem auch eine Rauchgasführung ermöglicht, dank welcher bei Verwendung von üblichen Seitenplatten die heissen Gase einen grösseren Weg im Feuerraum längs der Heizelemente zurücklegen, wodurch sie sich dort besser ab kühlen und so den Wirkungsgrad der Anlage verbessern.
Die Säulen verhindern ausserdem eine un erwünschte plötzliche Abbremsung der Ver brennungsgase, die bekanntlich zu einer grö sseren Russbildung und einem schlechteren Wärmedurchgang auf die Heizelemente füh ren würde.
Die Figuren 11 und B stellen Ausfüh rungsbeispiele im schematischen Grundriss des Feuerraumes dar, währenddem die Figuren C und D die Ausführungsbeispiele im schema tischen Aufriss des Feuerraumes zeigen, wobei bedeuten- 1 = ölbrenner, 2 = feuerseitige Begren zung des Vorderelementes, 3 = feuerseitige Begrenzung der Seitenelemente, 4 = feuer- seitige Begrenzung des Hinterelementes, 5 = im Abstand voneinander angeordnete Säulen, 6 = eventuelle Querverstrebungen.
Aus der Zeichnung der Ausführungsbei spiele erkennt man, a) dass die Gase an alle Heizflächen herantreten können, b) dass der Flammenkern am direkten Aufprallen auf der hintern Kesselwand gehindert ist, c) dass jedoch keine zu starke, unerwünschte Ab bremsung und schroffe Richtungsänderung derVerbrennungsgase provoziert wird und d) dass die Säulen keine hintereinander liegen den Wände bilden. Die Säulen können wahl weise einen kreisrunden, ovalen, elliptischen, eiförmigen, tropfenförmigen oder mindestens dreieckigen Querschnitt haben.
Sie können zur Verstärkung der Stabilität durch eine oder mehrere Querverstrebungen miteinander verbunden und/oder in einen gemeinsamen Sockel eingemauert sein.
Der beträchtliche Abstand zwischen den Säulen und den Seitenelementen und die im Verhältnis zum Feuerraum geringe Höhe der Säulen ermöglichen es, den Feuerraum zu reinigen, ohne die Säulen zu entfernen.
Die Erhitzung der relativ geringen Masse der Säulen erfordert weniger Kalorien als die Erwärmung einer oder sogar mehrerer Schamottewände.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRUCH Kaloriensparende Schutzeinriehtung in öl- gefeuerten Kesseln, bestehend aus mehreren im Feuerraum stehenden Säulen, die unter Vermeidung der Bildung von mehreren hin tereinander liegenden Wänden derart im Abstand voneinander angeordnet sind, dass die Gase alle Heizflächen bestreichen können, dass der Flammenkern jedoch am direkten Aufprallen auf der hintern Kesselwand ge hindert ist;das Ganze zum Zwecke, eine Ver- gleichmässigung der Gastemperaturen in der Längsrichtung des Kessels und in den Ziigen zu erreichen und ferner ein -unerwünschtes plötzliches Abbremsen der Verbrennungsgase zu verhindern, um die Verrussung des Kessels zu reduzieren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH308518T | 1954-11-08 |
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| CH308518A true CH308518A (de) | 1955-07-31 |
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|---|---|---|---|
| CH308518D CH308518A (de) | 1954-11-08 | 1954-11-08 | Kaloriensparende Schutzeinrichtung in ölgefeuerten Kesseln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH308518A (de) |
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1954
- 1954-11-08 CH CH308518D patent/CH308518A/de unknown
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