CH307198A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH307198A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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Description


  <B>Zusatzpatent</B>     zum    Hauptpatent Nr. 303663.    <B>Verfahren zur</B>     Herstellung   <B>eines</B>     metallhaltigen        Azofarbsto$es:       Es     wurde    gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff            gelangt,    wenn man auf ein Gemisch der zwei       Monoazofarbstoffe,    die den     Formeln     
EMI0001.0010     
         entsprechen,    chromabgebende Mittel derart  einwirken     lässt,

      dass ein     chromhaltiger        Azo-          farbstoff    entsteht, der je ein Molekül der zwei       Ausgangsmonoazofarbstoffe    an ein Chrom  atom komplex gebunden enthält.  



  Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein  wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach  alkalischem, neutralem oder sehwach essig  saurem Bade in grauvioletten Tönen von guter  Licht- und Waschechtheit färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden Verfahren als  Ausgangsstoffe dienenden     Monoazofarbstoffe     können nach an sich bekannten Methoden her  gestellt werden, indem man     diazotiertes        2-          3mitio-l-oxybenzol-5-sulfonsäureamid    mit     5,8-          Diehlor-l-oxynaphthalin    und     diazotiertes        2-          Amino-l-oxybenzol-5-methylsulfon    mit 1-(3'  Chlorphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon jeweils in  alkalischem Medium kuppelt.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens  empfiehlt es sich im allgemeinen, auf ein ins  gesamt aus etwa 2     Mol        Monoazofarbstoff    be  stehendes und je etwa 1     Mol    der beiden als  Ausgangsstoffe     verwendeten    Farbstoffe ent-    haltendes Gemisch eine etwa ein Gramm  atom Chrom enthaltende Menge eines chrom  abgebenden Mittels zu     verwenden        und/oder,.     die     Metallisierung    in schwach saurem bis alka  lischem Medium auszuführen.

   Es sind zum  Beispiel als chromabgebende Mittel für die  Durchführung des     Verfahrens    besonders gut  geeignet komplexe Chromverbindungen     ali-          phatischer    oder aromatischer     o-Oxycarbon-          säuren,    welche das Chrom in komplexer Bin  dung enthalten. Als Beispiele aromatischer       Oxycarbonsäuren    können u. a. diejenigen der       Benzolreihe    wie die 4-, 5- oder     6-Methyl-l-    ;       oxybenzol-2-carbonsäure    und vor allem die       Salicylsäure    selbst genannt werden.  



  Die     Umwandlung    der Farbstoffe in die  komplexen Chromverbindungen geschieht mit  Vorteil in der Wärme, offen oder unter  Druck, z. B. bei Siedetemperatur des Reak  tionsgemisches, gegebenenfalls in Anwesen  heit geeigneter Zusätze, z. B. in Anwesenheit  von     Salzen    organischer Säuren, von Basen,  organischen Lösungsmitteln oder weiteren die  Komplexbildung fördernden Mitteln.

        <I>Beispiel:</I>  41,2 Teile des Farbstoffes aus     diazotier-          tem        2-Amino-l-oxybenzol-5-sulfonsäureamid     und     5,8-Dichlor-l-oxynaphthalin    und 40,6  Teile des aus     2-Amino-l-oxybenzol-5-methyl-          sulfon    und 1- (3' -     Chlorphenyl)    - 3 -     methyl-5-          pyrazolon    nach bekannter Methode erhaltenen  Farbstoffes werden in 3000 Teilen Wasser  aufgeschlämmt und mit. 220 Teilen einer Lö  sung von     chromsalicylsaurem    Natrium mit  einem Chromgehalt von     2,611/o    versetzt.

   Nach    6 Stunden Kochen am     Rückflussrohr    ist die       Chromerung    beendet. Die erhaltene Chrom  verbindung wird durch     Natriumchloridzugabe     abgeschieden und     abfiltriert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf ein Gemisch der zwei Mono- azofarbstoffe, die den Formeln EMI0002.0019 entsprechen, chromabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Chrom atom komplex gebunden enthält.
    Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder sehwäch essigsau rem Bade in grauvioletten Tönen von guter Licht- und Waschechtheit färbt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da.ss man pro Molekül der im Ausgangsgemisch vorhandenen Mono- azofarbstoffe eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge chromabgebender Mittel verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Chromie- rung in alkalischem Medium durchführt.. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen ver wendet, welche eine aromatische Oxycarbon- säure in komplexer Bindung enthalten. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als ehrom- abgebende Mittel eine Chromverbindung ver wendet, welche Salicylsäure in komplexer Bin dung enthält.
CH307198D 1951-12-13 1951-12-13 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH307198A (de)

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