CH306473A - Biegsames Rohr, insbesondere elektrisches Installationsrohr, sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung. - Google Patents

Biegsames Rohr, insbesondere elektrisches Installationsrohr, sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung.

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CH306473A
CH306473A CH306473DA CH306473A CH 306473 A CH306473 A CH 306473A CH 306473D A CH306473D A CH 306473DA CH 306473 A CH306473 A CH 306473A
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Isolierrohr-Und Me Fraenkische
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Fraenk Isolierrohr & Metall
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Description


  Biegsames Rohr, insbesondere elektrisches     Installationsrohr,    sowie Verfahren  und Vorrichtung zu seiner Herstellung.    Die Erfindung betrifft ein insbesondere  für elektrische Installationszwecke bestimmtes  biegsames Rohr. Die bekannten Rohre dieser  Art bestehen aus einem drahtbewehrten  Gummirohr. Diese Ausführungsform weist ge  genüber den gebräuchlichen starren     Isolier-          rohren,    die aus glattem Papier gewickelt  oder gerollt und mit einem Blechmantel ver  sehen sind, .den Vorteil auf, sich in beliebiger  Länge herstellen und vor allem müheloser  verlegen zu lassen, da sie von Hand, also ohne       Zuhilfenahme    von Werkzeugen, gebogen wer  den können.

   Sie haben aber dafür den Nach  teil.,     da.ss    sie unter Putz verhältnismässig  rasch altern und dass die Drahtbewehrung  nur einen unvollkommenen Schutz gegen  Beschädigung,     Querschnittsverengung    usw.  bietet.  



  Die Erfindung vereinigt die Vorteile der  starren Rohre mit denen der biegsamen und  behebt zugleich ihre Nachteile. Hierzu wird  ein aus Papier hergestelltes Rohr vorgeschla  gen, dessen Kennzeichen darin besteht,     da.ss    es  ringförmige Querfalten aufweist, die in     aaia-          len    Abständen dicht aufeinanderfolgen.  



  Die Erfindung befasst sieh ausserdem mit  einem Verfahren zur Herstellung solcher  Rohre. Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das Rohr aus Papierstreifen  gefertigt, dann aufeinanderfolgend in kurzen  Abständen     umfasst    wird und darauf die da-    zwischenliegenden Abschnitte axial zusam  mengedrückt (gestaucht) werden. Bei der       Fertigung    des Rohres können die Papierstrei  fen, nachdem sie mit Leim versehen worden  sind, in üblicher Weise entweder gewickelt  oder gerollt werden.

   Das Trocknen des Rohres  und damit auch des Leimes erfolgt vorteil  haft erst nach dem Stauchen, weil dann die  beim Stauchen entstehenden Falten besonders  gut     fixiert    werden.     Anschliessend    kann das  Rohr noch imprägniert werden, sofern nicht  schon das hierfür benutzte Papier impräg  niert war. Vorteilhaft versieht man es dann  noch mit einer elastischen, wasserabweisen  den, z. B. aus Bitumen, Teer, Teerpech oder  dergleichen bestehenden Schicht.

   Falls für  diese Schicht Stoffe verwendet werden, die  bei     Wärme    unter Umständen klebrige     Eigen-          sehaft    annehmen, empfiehlt es sich, als       Aussenabschluss    noch eine in dieser Hinsicht  unempfindliche Schicht aufzubringen, wozu  eine Folie, z. B. eine Zellophanfolie, oder  auch ein Anstrich geeigneter Beschaffenheit  dienen kann.  



  Das erfindungsgemässe Rohr kann in der  üblichen     runden    oder in flacher, z. B. recht  eckiger oder ovaler     Querschnittsforzn    her  gestellt werden.  



  Es kann einen ebenfalls quergefalteten  Blechmantel aufweisen. Dieser Mantel     wird         vorteilhaft zusammen mit dem Papierrohr  quergefaltet.  



  Die Erfindung hat ausserdem eine Vor  richtung zur Durchführung des Stauch  verfahrens zum Gegenstand, die sich sowohl  für runde als auch flache Rohre     und    ferner  für Rohre ohne oder mit Blechmantel verwen  den lässt. Diese Vorrichtung ist gekennzeich  net durch mehrere in gleichwinkeliger Ver  setzung um die Rohrbahn angeordnete, klemm  backenartig gegeneinander bewegbare und  ausserdem in     Bahnrichtung        ziehharmonika-          ähnlich        auseinanderziehbare    und     zusammen-          ziehbare    Gruppen von Greifern,

   die in axial       auseinandergezogenem    Zustand     klemmbaeken-          artig    geschlossen werden und hierdurch einen  innen abgestützten Abschnitt des Rohres  fassen, dann axial zusammengeschoben wer  den und hierdurch den gefassten Rohr  abschnitt     querfalten.     



  In der Zeichnung sind ein Ausführungs  beispiel für ein Rohr flacher Querschnitts  form und ausserdem ein Ausführungsbeispiel  der vorgenannten     Vorrichtung    zum Stauchen  des Rohres wiedergegeben, und     zwar    zeigen:       Fig.    1 die schaubildliche Ansicht. eines  durch Stauehen quergefalteten Rohres     fla-          eher        Querschnittsform,          Fig.    ? die Vorrichtung zum Stauchen von  Rohren im Längsschnitt in ihrer Ausgangs  stellung und       Fig.    3 die Ansicht eines Querschnittes  dieser Vorrichtung mit .den Greifern.  



  An Hand derselben wird im folgenden  auch das Verfahren beispielsweise erläutert.  Das in     Fig.    1 dargestellte Papierrohr hat  eine flache, rechteckige     Quersehnittsform.     Solche flachen Rohre lassen sich sowohl um  die kleine als auch um die grosse Querschnitts  achse allein mit den Händen biegen.. Sie haben  den Vorteil, dass sie an die putzlose Mauer,  ohne dass .aus dieser     Einlegerillen    heraus  gestemmt zu werden brauchen, einfach ange  heftet werden können. Anschliessend bringt  man dann den Putz auf, in den sie dabei voll  ständig eingebettet werden. Sie vermögen  mindestens vier, gegebenenfalls auch noch  mehr Leitungen aufzunehmen, die sich auch    nach dem Verlegen noch auswechseln oder  hinsichtlich ihrer Anzahl ändern lassen.

   Zur  Lagerung und Verpackung wickelt man diese  Rohre um ihre grosse     Quersehnittsaehse    zu  Rollen, die sich als sehr stabil     erweisen    und  auch verhältnismässig klein ausfallen, da die  Rohre über ihre lange Kante besonders bieg  sam sind.  



  Nachfolgend wird die in den     Fig.    ? und .'3  veranschaulichte V     orriehtung    zum Stauchen  oder     Z'@Tellen    der Rohre beschrieben:  Um das aus Papierstreifen     gefertigte    Rohr  1 zu wellen, hat es das in den Lagern ? und 3  längsverschiebbare Führungsrohr 4 absatz  weise zu durchlaufen. Letzteres weist Durch  brechungen 5 auf, durch die zu backenartigen  Gruppen 6 zusammengefasste     segmentförmige     Greifer 7 nach innen bewegt werden können.  Im vorliegenden Falle kommen vier Greifer  backen 6 zur Anwendung, die in gleichwinke  liger Versetzung um die durch das Führungs  rohr 4 gegebene Rohrbahn angeordnet sind.  An Stelle von vier Backen kann auch eine da  von abweichende Anzahl vorgesehen sein.

   Die  Greifer 7 befinden sich am     innenseitigen    Rand  der     plattenförmigen        Greiferkörper    8, von  denen im rechten Winkel die Arme 9 ab  gehen, die von innen     naeli    aussen paketartig       aufeinanderliegen,    jedoch aufeinander ver  schiebbar sind. Der auf der Aussenseite be  findliche     Greiferarm    9a. jeder Backe 6 ist  stärker und länger bemessen als die übrigen  Arme und an seinem freien Ende durch den  Bolzen 10 mit dem am Führungsrohr     l    ange  brachten Lagerbock 11     verschwenkbar    ver  bunden.

   Die an ihm befestigte,     ziemlieli    breit  gehaltene Schelle 13 dient zur Führung der  übrigen     Greiferarme.    Hierzu tragen ausserdem  die deren Langlöcher 13 durchsetzenden Bolzen       1.1    und 15 bei, von denen ersterer, 1.4, am  Aussenarm     9U    befestigt ist.

   und sämtliche  übrigen Arme dir     ehsetzt,    während letzterer,  15, am Innenarm 9b angebracht ist und     nur     bis zum Aussenarm     9cc    heranreicht, diesen also  nicht mehr     durchdringt..    Im Zusammenwirken  mit den Bolzen 14     und    15     bestimmen    die  Enden der Langlöcher 13 in später noch zu  beschreibender Weise die Stellung der Greifer      7 im     auseinandergezogenen    Zustand, während  die     Greiferkörper    8 im Zusammenwirken mit  dem     feststehenden    Anschlagring 16 die Stel  lung im zusammengeschobenen Zustand be  stimmen.

   Der Innenarm 9b steht unter der  Kraft der am Aussenarm     9a        befestigten    Rück  zugfeder 17. Er setzt sich im dargestellten  Beispiel aus zwei fest miteinander verbun  denen Armen zusammen, so dass zu ihm zwei  gegeneinander nicht. verschiebbare Greifer  körper 8b und somit auch zwei Greifer 7b ge  hören. Die     Greiferkörper    8b und ihre     Arme    9b  können auch einteilig ausgeführt sein, also  aus einem Stück bestehen. Auch der verhält  nismässig gross bemessene     Greiferkörper        8a     des Aussenarmes     9a    weist zwei Greifer     7a    auf.  In den übrigen Fällen ist nur je ein Greifer  vorgesehen.

   Die Doppelgreifer     7a    und 7b an  den beiderseitigen Enden jeder Backe 6 haben  ihren Grund darin, dass sie beim Zusammen  schieben, also beim Wellen des Rohres 1, die  Hauptbelastung aufzunehmen haben, das  heisst dabei nicht rutschen dürfen.  



  Die Vorrichtung erhält ihre Antriebskraft  über den durch einen Exzenter oder derglei  chen hin und her bewegten Hebelarm 18, der  mittels des Zwischengliedes 19 an die auf dein  Führungsrohr 4 verschiebbare     Vorschubmuffe     20     angelenkt    ist. Beiderseits der Vorschub  ,     muffe    20 weist das Führungsrohr 4 die An  schläge 21 und 22 auf, die verstellbar sind  und zu diesem Zwecke aus Ringmuttern mit       legenmuttern    bestehen. An den     Anschlägen    21  bzw. 22 wird das Führungsrohr 4 im gegebe  nen Zeitpunkt von der     Vorschubmuffe    20  nach vorn bzw. nach rückwärts mitgenom  men.

   Die Muffe 20 ist entsprechend der An  zahl. der     Cxreiferbacken    6 mit vier gleich  winkelig versetzten Winkelarmen 23 versehen,  deren     Enden    durch die     Gelenkzwischenglieder          \?4    mit den ihr     zunäehstliegenden,    also hintern       Greiferkörpern    8a mittelbar oder unmittelbar  verbunden sind.

   Im     hintern    Lager 2 des     Füh-          rung-srohres    4 befindet sich eine geschlitzte  Büchse 2.5, die mit Hilfe des Klemmringes 26  so eingestellt wird, dass sie das Führungs  rohr 4 festhält, sofern es an seinem Anschlag    21     bzw.    2222 nicht gerade von der     Vorscliub-          rnuffe    20 mitgenommen wird.  



  Von der Zuführungsseite her (in der  Zeichnung links) ragt in das Führungsrohr 4  ein langer, feststehender, also nicht verschieb  barer Dorn 27, auf den der Konus 28 auf  gestiftet ist, der die lose auf dem Dorn 2 7  sitzende Spreizhülse 29 zu weiten trachtet.  Letztere weist hintereinander eine Anzahl von  schräg nach     vorn    aussen gerichtete, geteilte  Ringränder 30 auf. Die Spreizhülse 29 wird  durch die Feder 31, die sich auf die     aufgestif-          tete,    als     Dornbund    wirkende Hülse 32     abstützt,     gegen den Konus 28 gedrückt. Nach vorn zu  folgen dann auf dem Dorn 27 die Feder 33, die  verschiebbare.

   Stützhülse 34,     1die    das Papierrohr  1 beim Wellen von innen her abzustützen hat,  ferner die Feder 35 und deren     Widerlager    36.  



  Nachfolgend     wird    die Arbeitsweise der Vor  richtung beschrieben: Das zu bearbeitende  Rohr 1 wird von rückwärts her (in der  Zeichnung von links) auf den     Dorn    27 auf  geschoben, bis sein vorderes Ende im Bereich  der     Greiferbacken    6 liegt     (Fig.    2).

   Die Trag  stützen des Dornes 27, die ausserhalb des  Führungsrohres 4 liegen (in der Zeichnung  nicht mehr sichtbar), lassen sich hierzu nach  einander     wegklappen.    Anschliessend schaltet  man die Antriebskraft ein, die die Vorschub  muffe 20 nach rechts verschiebt und hierbei  über die     Gelenkzwischenglieder    24 sämtliche       Greiferbacken    6 gleichmässig nach innen  schwenkt, bis sie das Rohr 1, das innen durch  die Stützhülse 34 gegen Quetschen gesichert  ist, von allen Seiten her gefasst haben.

   Noch  bevor der Vorschub der Muffe 20 beendet ist,  schlägt diese an den Anschlag 22 an und  nimmt an diesem auf dem weiteren Vorschub  weg das Führungsrohr 4 mit, das sich nun mit  den     Greiferbacken    6 nach rechts bewegt, wo  bei die Stützhülse 34 infolge der Klemm  wirkung der     Greiferbacken    6 ebenfalls mit  genommen wird, Hierbei stossen die vordern       Greiferkörper    8b der Backen 6 schliesslich     auf     den feststehenden Anschlagring 16 mit der  Folge, dass die nach wie vor unter Vorschub  wirkung stehenden hintern     Greiferkörper        8x     der Backen 6 sämtliche     Greiferkörper    zusam-           menschieben,

      bis sie aneinander anliegen.  Durch dieses Zusammenschieben werden die  zwischen den Greifern liegenden kurzen Rohr  partien nach aussen gedrückt und dadurch  gewellt.  



  Beim darauffolgenden Rückgang der Vor  schubmuffe 20 werden die     Greiferbacken    6  durch die     Gelenkzwischenglieder    24 unter Frei  gabe des Rohres 1 zunächst nach aussen ge  schwenkt, wobei die nun ebenfalls frei  gegebene Stützhülse 34 unter dem Druck der  Feder 35 in ihre Ausgangsstellung zurück  springt. Anschliessend trifft die Vorschub  muffe 30 auf den Anschlag 21 des Führungs  rohres 4 und nimmt dieses mit, so dass sich  nun auch die     Greiferbacken    6 nach rückwärts  bewegen. Dieser Bewegung folgt der Greifer  körper Sb vorerst noch nicht, weil er unter  der Spannung der     Rückzugfeder    17 steht, die  ihn gegen den     Anschlag    16 zieht.

   Auch der  Bolzen 15 wird dadurch zurückgehalten, wäh  rend der am äussern     Greiferarm        9a    befestigte  Bolzen 14 mit diesem nach vorwärts geht.  Hierbei nimmt dieser Bolzen 14 an den Enden  der Langlöcher 13 der     Greiferarme    9 nach  einander die Greifer 9 und schliesslich auch  den Greifer 9b mit, wobei zugleich der     Bolzen     15 an den andern Langlochenden zum All  schlag kommt und ausrichtend mitwirkt.

   Auf  diese Weise werden alle     Greiferbacken    6 wie  der gleichmässig     auseinandergezogen,    darauf  vom Anschlagring 16 abgesetzt und im wei  teren mit dem Führungsrohr 4 unter Über  vindung des Reibungsdruckes der geschlitz  ten Büchse 25 in die Ausgangsstellung zurück  geführt.  



  Das Rohr 1 kann diese Rückbewegung  nicht mitmachen, weil die Ringzähne 30 der  durch den Konus 28 sich dabei weitenden  Spreizhülse 29 sich in das Rohr verbeissen  und es so festhalten. Der Rückhub ist so gross,       da.ss    die     Greiferbacken    6 jetzt im Bereich  des an den gewellten Rohrabschnitt unmittel  bar anschliessenden Rohrabschnitt liegen, der  beim     darauffolgenden    Vorschub der Muffe 20  in gleicher Weise gewellt wird. Bei jedem  Vor- und Rückwärtsgang der Muffe 20 wird       das    Rohr 1, wie geschildert, Abschnitt für Ab-    schnitt gewellt, so dass es beim Verlassen der  Maschine durchgehend mit Wellen versehen  ist.  



  Die Vorrichtung kann sowohl für runde  Rohre als auch für Rohre mit polygonalem,  z. B. rechteckigem Querschnitt ausgeführt  werden. Die Form der Greifer ist dann dieser       Quersehnittsform    anzupassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Biegsames Rohr aus Papier, insbeson dere elektrisches Installationsrohr, dadurch gekennzeichnet, da.ss es ringförmige Quer falten aufweist, :die in axialen Abständen dicht aufeinanderfolgen. II. Verfahren zur Herstellung von Rohren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, .dass es aus Papierstreifen gefertigt, dann aufeinanderfolgend in kurzen axialen Elbständen umfasst wird und darauf die da zwischenliegenden Abschnitte axial zusam mengedrückt werden.
    III. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch mehrere in gleichwinkeliger Versetzung um die Rohrbahn angeordnete, klemmbackenartig gegeneinander bewegbare und ausserdem in Bahnrichtung ziehharmo- nikaähnlich auseinanderziehbare und zusam menschiebbare Gruppen von Greifern, .die in axial auseinandergezogenem Zustand klemm backenartig geschlossen werden und hier durch einen innen abgestützten Abschnitt des Rohres fassen,
    dann axial auseinandergezogen werden und hierdurch den gefassten Rohr abschnitt querfalten. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rohr nach Patentanspinzch I, dadurch gekennzeichnet, dass es imprägniert ist. 2. Rohr nach Patentanspruch I und Un- teransprixeh 1, .dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer elastischen, wasserabweisenden Schicht versehen ist. 3. Rohr nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass es aussenseitig eine nicht wärme empfindliche Umhüllung aufweist. 4. Rohr nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine flache Querschnittsform. 5.
    Rohr nach PatentansprLich I und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es rechteckige Querschnittsform hat. 6. Rohr nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es ovale Querschnitts- 1 orm hat. 7. Rohr nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es einen ebenfalls quer gefalteten Metallmantel aufweist. B. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Papierstreifen vor der Fertigung des Rohres mit Leim ver sehen werden und dass das Stauehen des Rohres vor dem Trocknen des Leimes erfolgt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II zur Heisstellung von Rohren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall mantel zusammen mit dem Papierrohr quer gefaltet wird. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer hacken verschwenkbar sind. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass sich die Greifer jeder Backe an plattenförmigen Körpern befinden, die recht winkelig von ihnen abgehende, paketartig.
    aufeinanderliegende und zueinander parallel geführte Arme aufweisen und dass deren Stel lung und der Greifer Stellung im auseinan- dergezogenen und im zusammengeschobenen Zustand der Greiferbacken durch Anschläge bestimmt sind. 12.
    Vorrichtung nach Patenta nspriieh III und Unteransprüchen 10 und 1.1, dadurch gekennzeichnet, -dass der aussenliegende Grei- ferarm jeder Backe als Backenschwenkhebel ausgebildet ist und dass der innenliegende Greiferarm unter der Kraft einer Rückzug feder steht. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 10 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die an den. beiderseitigen Enden der Greiferbacken befindlichen Grei- ferkörper mehr als einen Greifer aufweisen. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 10-13, dadurch ge kennzeichnet, dass am aussenliegenden Greifer arm eine breite Schelle befestigt ist, die die übrigen Greiferarme zu ihm parallel führt, und dass hierzu auch noch eine zusätzliche Führung mittels Langlöcher der Greiferarme durchsetzenden Führungsbolzen vorgesehen ist. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der backenseitige Füh rungsbolzen am aussenliegenden Greiferarm befestigt ist und alle übrigen Greiferarme durchsetzt, während der andere Führungs bolzen am innenliegenden Greiferarm be festigt ist, jedoch nur die zwischen ihm und dem aussenliegenden Greiferarm befindlichen Greiferarme durchsetzt. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 10-15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stellung :der Greifer im auseinandergezogenen Zustand der Backen durch die Führungsbolzender Greiferarme in Verbindung mit den entsprechend bemesse nen Langlöchern der Greiferarme und der Rückzugfeder des innenliegenden Greifer armes bestimmt ist,
    während im zusammen geschobenen Zustand der Backen die Greifer stellungen durch die Dicke der dabei aneinan der anschlagenden Greiferkörper in Verbin dung mit einem zwischen den Greiferbacken und deren Schwenkachsen liegenden fest stehenden Anschlag bestimmt ist. 17. Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung. des zu stauchenden Rohres ein längsverschieb bares Führungsrohr mit Durchtrittsöffnun- gen für die Greiferbacken vorgesehen ist, an dem die Schwenklager für letztere angebracht sind. 18.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeich net, dass auf dem Führungsrohr in zwischen zwei Anschlägen desselben verschiebbares Vorschuborgan sitzt, das beim Vorwärtshub, über Gelenkzwischenglieder, die Greifer backen gleichmässig schliesst, dann an einem der vorgenannten Anschläge des Führungs- rohres dieses und die Greiferbacken mit nimmt,
    darauf die Greiferbacken unter Mit wirkung eines vor diesen befindlichen fest stehenden Anschlages zusammenschiebt und so den von den Backen gefassten Rohrabschnitt wellt und dass das Vorschuborgan bei seinem Rückwärtshub die Greiferbacken zunächst nach aussen schwenkt und schliesslich das Führungsrohr mit den Greiferbacken am an- dern.Führungsrohranschlag zurückzieht,
    wobei die Greiferbaclzen unter Mitwirkung der Rückzugfeder sowie der Führungsbolzen der Greiferarme wieder gleichmässig auseinander gezogen und vom feststehenden Backenan schlag abgesetzt werden. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 17 und 18, gekenn zeichnet durch ein auf das Führungsrohr wir kendes Bremsorgan, das das Führungsrohr festhält, solange es nicht vom Vorschuborgan an seinen Anschlägen mitgenommen wird. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 17-19, gekennzeichnet durch einen von der Zuführungsseite her in das Führungsrohr ragenden Dorn mit einem auf ihm festsitzenden Konus und einer mit diesem zusammenwirkenden, durch Feder kraft gegen ihn gedrückten verschiebbaren Spreizhülse, die in Vorschubrichtung schräg nach aussen gerichtete Zähne aufweist, die das zu wellende Rohr beim Rüekwärtshub des Führungsrohres festhalten. 21.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüehen 17 bis 20, dadurch ge- kennzeiehnet, dass auf dem Dorn eine das zu wellende Rohr gegen den Druck der Greifer backen abstützende Hülse ver.sehiebbar sitzt, die unter der Wirkun- einer Rüekführfeder steht. \. 22. Vorrichtung nach Patentanspruch III für Rohre mit rundem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer segnrent.för- mig ausgebildet sind:
CH306473D 1951-07-02 1952-06-10 Biegsames Rohr, insbesondere elektrisches Installationsrohr, sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung. CH306473A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102542B (de) * 1959-01-14 1961-03-16 Prec Mechanique Labinal Sa Vorrichtung zur zickzackfoermigen Verformung von Papier, Pappe od. dgl.
DE1296082B (de) * 1963-11-08 1969-05-22 Ex Cell O Corp Quaderfoermiger Verpackungsbehaelter fuer Fluessigkeiten

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