CH304166A - Spulenkörper für elektrische Apparate und Maschinen und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Spulenkörper für elektrische Apparate und Maschinen und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH304166A
CH304166A CH304166DA CH304166A CH 304166 A CH304166 A CH 304166A CH 304166D A CH304166D A CH 304166DA CH 304166 A CH304166 A CH 304166A
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CH
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F5/00Coils
    • H01F5/02Coils wound on non-magnetic supports, e.g. formers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description


      Spulenkörper        für    elektrische Apparate und Maschinen und     Verfahren    zu seiner     Herstellung.       Die Erfindung bezieht sieh auf Spulen       körper    für elektrische Maschinen und Appa  rate, insbesondere für Spulen mit     mehrlagi-          gen    Wicklungen aus dünnen Drähten,     und     ein Verfahren zur Herstellung solcher     Spu-          lenkörper.     



  Bei den bekannten     Spulenkörpern        wird     der     Wicklungsraum    dadurch sehr     schlecht     ausgenützt,     d'ass    zwischen die einzelnen Wick  lungen     Papierzwischenlagers    eingefügt werden  müssen, um ein Abrutschen der Randwin  dungen nach innen zu vermeiden. Aus densel  ben Gründen     können    auch die einzelnen     Pa-          pierzwischenlagen    nicht voll bewickelt wer  den, da insbesondere     dünne    Flansche nicht  steif genug sind\, um über die ganze Fläche  vollkommen eben an den einzelnen Lagen an  zuliegen.  



  Die Erfindung hat die Aufgabe, einen       Spulenkörper    zu schaffen,, der diese Nachteile  nicht     aufweist    und dessen Herstellung durch  einfache und     billige    Verfahren     möglich    ist.  Erfindungsgemäss ist der     Spulenkörper    aus  Kegelflanschen und Schaft, welche     Teile    aus       Kunststoff        hergestellt    sind, zusammengesetzt..  Durch eine derartige Ausbildung -des     Spu-          lenkörpers    kann ein Abgleiten der Randwin  dungen verhindert und der vorhandene Wick  lungsraum besser     ausgenützt    werden; der.

    durch die     Schrägstellung-    der     Drahtanliegeflä-          ehen    der Flanschen bedingte Mehrbedarf an  Raum tritt nur unwesentlich in Erscheinung.  Die für die     Flanschen    der     Spulenkörper    nach    der     Erfindung        gewählte    Form ermöglicht  auch auf einfache     Weite    eine     sichere        Führung          zwischen    Schaft und     Flanschen,        d'a    bei der  durch die Kegelform bedingten axialen Breite  des     Flansches,

      leicht     nabenförmige    Ansätze  vorgesehen werden können, in die der Schaft  eingeführt und verklebt werden kann.  



  Weitere     Vorteile    ergeben sich dadurch,  dass     zumindest        ein    Teil der Papierzwischen  lagers fortgelassen werden kann, da die Ge  fahren des     Abrutachens    und .damit eines mög  lichen     Kurzschlusses    ausgeschaltet sind. Es  ist somit teilweise     mö:gqich,    die     Windungen     einer obern Lage     zwischen    die Windungen der  darunter befindlichen     zu    wickeln und hiermit  eine     wesentliche    Verringerung des mittleren       Spulendurchmessers    zu erzielen.

   Sehr     günstig     wirkt sich.     weiterhin    die kegelförmige Ausbil  dung der Flanschen insbesondere bei geringer       Fl'ansühstärke    auf die Steifheit der     Flanschen     aus. - .  



       Das        erfindungsgemässe    Verfahren zur Her  steUung des erfindungsgemässen     Spulenkör-          pers    ist dadurch gekennzeichnet; dass     zuerst     der Schaft aus     Kunststoffolie    hergestellt wird  und     anschliessend    aus     Kunststoff        bestellende     kegelförmige Flanschen auf den. Schaft     äüf-          gebraeht    werden.  



  An     Hand;        der    Zeichnung werden     einige     Ausführungsbeispiele von     Kegelflansseheri    für       Spurenkörper    nach der     Erfindung    erläutert:  Die     Fig.1    zeigt einen     Kegelflansch,    wie  er aus Kunststoffolie aus einem thermopla-           stischen    Material, z.

   B. aus einem Polystyrol,  wie es unter dem Warenzeichen      Styroflex      bekannt     ist,    heissgezogen werden     kann.    Beson  ders     vorteilhaft    ist es, beim Ziehen des     Kegel-          flansehes    gleichzeitig eine     Einsenkung    r oder  eine     Rille    in die Folie zu ziehen, in die     dann.     der Schaft     des        Spulenkörpers    eingesetzt, z. B.

         eingeklebt    werden     kann.    Zur bessern mechani  schen und     elektrischen        Festigung    ist es  zweckmässig, die Kanten des Schaftes vor dem       Zusammensetzen    in ein     kalthärtendes    Binde  mittel zu     tauchen,    z. B. in ein mit Äthylen  imid=     bzw.        Äthyleniminharz        modifiziertes          Polyesterharz,    das     unter    dem     Warenzeichen           Hostacoll        C     bekannt ist.

   Der Teil s des       Flansches    kann nach dem Zusammensetzen  von     Schaft    und Flansch in an sich bekann  ter Weise entfernt, z. B. ausgebrochen werden.  Der     Spulenkörper    erhält eine handliche Form  dann, wenn Flansche     und    Schaft so ausgebil  det sind,

   dass ein     garnrallenähnliches    Gebilde       entsteht.    Der Schaft selbst kann in an sich       bekannter        Weise        aus    einer ein- oder     mehr-          lagigen        Kunststoffolie        ein-    oder     mehrlagig        ge-          wiek9t    sein.  



  Um die Festigkeit des     Flanschteils    zu er  höhen,     ist    ein aus der Kegelfläche etwas ab  gewinkelter ebener,     kreisringförmiger    Rand t  an die Aussenkante     des        Planschteil@s    mit     ange-          presst.     



  Bei     Spulenkörpern    mit     grösseren        Flanseh-          durchmessern.        wird    die Festigkeit der     aus          Kunststoffolie        hergestellten        Flansche    im all  gemeinen nicht     ausreichen,    um eine einwand  freie     Wicklung    der     _    Spule<B>-</B>zu ermöglichen.  Derartige     Flansche    werden daher     mit    Vorteil       aus    thermoplastischen Massen, z. B.

   Poly  styrol= oder     Zelluloseacetat-Spritzgussmassen,          gefertigt,   <B>--</B><U>weil</U>     -hierbei.    die Wandstärke der  Flansche beliebig gewählt werden kann. Eine       11usführungsform    eines. aus einem     thermo-          plastischen        Kunststoff        gefertigten        Flansches     ist in     Fig.2    dargestellt.

   Das     Planschteil        ist     zum Aufsetzen auf den Schaft und zur Füh  rung auf diesem- in seinem. toten     Winkelraum     .mit einem     nabenförmigen    Ansatz     n        ausge-          rüstet,    der durch die     -Wand    s abgeschlossen  ist.

   Besondere     Vorteile    ergeben sich bei der         Herstellung    von Flanschen aus     thermoplasti-          schen    Massen, wenn diese auf den aus     mehr-          lagigen        Kunststoffolien    bestehenden Schaft       aufgespritzt    werden, die damit einfach und  leicht miteinander verbunden werden, wobei  das     Aufspritzen    zweckmässig unter Zuhilfe  nahme von kalthärtenden Bindemitteln er  folgt.

   Zur besseren elektrischen und mechani  schen     Festigkeit    und Abdichtung empfiehlt  es sich hierbei,     d'en    Schaft     bzw.    die Schaft  enden vor dem     Aiüspritzen    in einen     Klebe-          laek,    z. B.     Polyvinylacetat,    zu tauchen, der  beim Auftreffen der heissen     thermoplastischen          Massen    erweicht und beim Erkalten die Teile  einwandfrei verbindet. Durch die Auswahl  gleichartiger Stoffe für Schaft und Flansche,  z.

   B.     zweier    Polystyrole, wie sie unter dem       Warenzeichen         Styroflex     als Folie und        Trolitul     als     Spritzgussmasse        bekannt    sind,  kann die Festigkeit des     Spulenkörpers    noch       wesentlich    erhöht werden. Auch     mit    Zellulose  acetaten, z. B.     Acetatfolie    und     Cellitspritzgtiss-          masse,    lassen sich gute     Festigkeiten    erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Spulenkörper für elektrische. Apparate und Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kegelflanschen und Schaft, welche Teile aus Kunststoff hergestellt sind, zusam- mengesetzt ist. II. Verfahren zur Herstellung von Spu- lenkörpern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,
    dass zuerst der Schaft aus Kunststoffolie hergestellt wird und anschlie- ssend aus Kunststoff bestehende kegelförmige Flanschen auf den Schaft aufgebracht wer den. UNTERANSPRÜCHE: _ 1. Spulenkörper nach Patentanspruch I, dadurch. gekennzeichnet, dass er garnrollenför- mig ausgebildet ist.
    2. Spulenkörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kegel- flansch einen nabenförmigen Ansatz (n) im toten Winkelraum zur Führung und Halte rung des Flansches auf dem Schaft hat. 3. Spulenkörper nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Kunst- Stoffolie gezogenen Flansche je eine Rille zum Einsetzen des Schaftes haben.
    4. Spulenkörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft aus mehrlagiger Kunststoffolie und die Kegelflan- sehe aus thermoplastischen Massen bestehen. 5. Spulenkörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft aus einlagiger Kunststoffolie, die Kegelflansche aus thermoplastischen Massen bestehen..
    6. Spulenkörper nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen zur Versteifung dienenden ebenen kreisringförmigen Rand (t) an der Aussenkante der Kegelflansche. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, d'ass die Kegelflansche aus Kunststoffolie bestehen und mit dem Schaft verklebt werden. B.
    Verfahren nach Unteransprueh 7 zur Herstellung von Spulenkörpern nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die nabenförmigen Ansätze gleichzeitig mit den Kegeln heissgezogen werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch II, zur Herstellung von Spulenkörpern nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kegelflansche auf den Schaft aufgespritzt werden, wobei Schaft und Flansch aus der gleichen Kunststoffmasse bestehen. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass als Kunststoff masse Zelluloseacetate verwendet werden. 11. Verfahren nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass als Kunststoff- masse Polystyrole. verwendet werden. 12. Verfahren nach. Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Kegelflansche unter Zuhilfenahme von kalthärtenden Binde- mitteln auf den Schaft aufgespritzt werden. 13.
    Verfahren nach Unteranspruch 9, da-, durch gekennzeichnet, dass der Schaft vor dem Aufspritzen der Kegelflansche in einen bei Auftreffen der Spritzgussmasse erweichenden Klebelack getaucht wird.
CH304166D 1951-06-13 1952-05-20 Spulenkörper für elektrische Apparate und Maschinen und Verfahren zu seiner Herstellung. CH304166A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159564B (de) * 1960-02-23 1963-12-19 Heliowatt Werke Elek Zitaets A Im Spritz- oder Pressverfahren hergestellter Spulenkoerper, insbesondere fuer elektrische Spulen
DE1165160B (de) * 1961-04-15 1964-03-12 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen einer eine elektrische Ringwicklung allseitig umschliessenden Isolierumhuellung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159564B (de) * 1960-02-23 1963-12-19 Heliowatt Werke Elek Zitaets A Im Spritz- oder Pressverfahren hergestellter Spulenkoerper, insbesondere fuer elektrische Spulen
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