CH303293A - Verfahren zur Veredelung von Metalloberflächen durch Diffusionsbehandlung. - Google Patents

Verfahren zur Veredelung von Metalloberflächen durch Diffusionsbehandlung.

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CH303293A
CH303293A CH303293DA CH303293A CH 303293 A CH303293 A CH 303293A CH 303293D A CH303293D A CH 303293DA CH 303293 A CH303293 A CH 303293A
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C10/00Solid state diffusion of only metal elements or silicon into metallic material surfaces
    • C23C10/06Solid state diffusion of only metal elements or silicon into metallic material surfaces using gases

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Description


  verfahren zur Veredelung von     Metalloberflächen    durch     Diffusionsbehandlung.       Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver  fahren zur Veredelung von Metalloberflächen       durch        Diffusionsbehandlung    mit Halogeniden  des diffundierenden Elementes, welche bei der  Diffusionstemperatur eine     Gasphase    bilden.       Dabei    wird das diffundierende Element durch  eine     Platzwechselreakt.ion    mit dem Metall der       zti    veredelnden Oberfläche ausgetauscht.  



  Lässt man in der bisher bekannten Weise  eine flüchtige Verbindung des diffundieren  den Elementes, z. B.     Siliziumtetrachlorid,    bei       entspreehender    Temperatur auf eine Metall  oberfläche, z. B. Eisen, einwirken, so erfolgt  eine Diffusion des Siliziums in das Eisen. Die  dabei     vorsichgehende        Platzw        echselreaktion     
EMI0001.0014     
  
          verläuft.    langsam und infolgedessen bleibt. die       Diffusionsgeschwindigkeit    äusserst klein.  



  Aus dem     stöchiometrischen    Verhältnis       '?    Fe :     Si    ergibt. sieh,     da.ss,        volumetriseh    ausge  drückt, an die Stelle von 14,2 Teilen Eisen  nur 12,0 Teile Silizium treten, so     da.ss    infolge  des sieh hieraus ergebenden     Materialschwun-          des    der neu entstehende     siliziumhaltige        LTber-          zu,'#-    nie riss- und porenfrei sein kann.

      Es wurde nun festgestellt., dass diese rever  sible Reaktion (1) schon durch geringe Men  gen des entstehenden     Eisenchlorürs        (FeCl2)     sehr gehemmt und infolgedessen die     Diffu-          sionsgeschwindigkeit    äusserst klein wird.  



  Setzt man jedoch dem     Sil.iziüintetrachlorid     eine gewisse Menge Chlorgas zu, so wird das  sieh bildende     Eisenchlorür        (FeCl2)    im     statu     nascendi zu Eisenchlorid     (FeCl?,)    chloriert.  



  Die hierdurch bei dem weiter unten näher  erläuterten Mischungsverhältnis der Kompo  nenten nicht mehr umkehrbar gewordene Re  aktion verläuft nun ständig nur noch in der  gewünschten Richtung. Die Folge davon ist  eine höhere Geschwindigkeit des Diffusions  vorganges.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist daher  dadurch gekennzeichnet, dass den gasförmigen  Halogeniden des     diffundierenden        Elementes     freies Halogen zugesetzt wird.  



  Entsprechend dem chemischen     Massenwir-          kungsgesetz    ist hierbei die Dosierung des Ha  logenzusatzes von ausschlaggebender Bedeu  tung.  



  Wie Versuche     gezeigt    haben, kann fol  gende Umsetzung erzielt werden:  
EMI0001.0042     
  
    4 <SEP> SiCl.i <SEP> + <SEP> 6 <SEP> Fe <SEP> + <SEP> C12 <SEP> <U>)</U> <SEP> 4 <SEP> Si <SEP> + <SEP> 6 <SEP> FeCla       Aus dieser Reaktionsgleichung (2) ist     er-          iehtlieh,    dass neben 4     Mol        SiCl4    1     Mol        Cl-          zur    Reaktion gebracht werden und     da.ss    an die  Stelle von 6 Fe 4     Si    treten, d. h.     volumetrisch       ausgedrückt, 4,3 Teile Eisen werden durch  4,8 Teile Silizium ersetzt..

   Daraus ergibt sich,  d ass hier - im     Gegensatz    zu den bisher be  kannten Verfahren - bei der Platzwechsel-           reaktion    eine     JvIaterialziinahme    erfolgen kann,  wodurch die Kompaktheit. des entstehenden       siliziumhaltigen    Überzuges     zwangläufig    ge  währleistet ist.  



  Bei andern     Mischungsverhältnissen    von       SiCl4    und C12 wird dieser     günstige    Reaktions  verlauf nicht erreicht.  



  Es wurde ferner festgestellt, dass z. B.     sili-          ziumhaltige        Sehutzüberzüge,    die nach den bis  her bekannten Diffusionsverfahren mittels  Einwirkung von     Siliziumtetrachlorid    auf    Eisen oder Stahl     mit.    oder ohne Zusatz von  Wasserstoff oder Stickstoff hergestellt wer  den, im Grundmetall nicht genügend veran  kert sind. Dies ist auf folgende Ursache     zu-          rüekzuführen     Die bekannte chemische Reaktion. (1) ist,  wie bereits dargelegt, umkehrbar, und schon  ein geringer     Partialdruek    von     Eisenchlorür     genügt, um ihre Geschwindigkeit wesentlich  herabzusetzen.

   Setzt man dem     Siliziumtetra-          chlorid    Wasserstoff hinzu, so kann durch die  Reaktion  
EMI0002.0019     
  
     an der Oberfläche des zu metallisierenden Ge  genstandes zwar die pro Zeiteinheit sich ab  scheidende     Siliziummenge    vergrössert werden,  nicht aber die Geschwindigkeit. der Diffusion  in das Grundmetall. Die Folge davon ist., dass  der entstandene -Überzug zwar stark sein kann,  aber in dem Grundkörper nur schwach ver  ankert ist.  



  Aus diesen Gründen kann man alle Ver  fahren, die in diesem Zusammenhang mit.       Wasserstoffzusatz    oder mit Zusatz eines an  dern reduzierenden Gases arbeiten, nur zu  einem geringen Teil als      Diffusionsverfahren      ansprechen; vielmehr müsste man sie als Ver  fahren betrachten, wo im wesentlichen eine        Plattierung    aus der Gasphase  heraus er  folgt.  



  Hierbei ist in technologischer Hinsicht von  Bedeutung,     da.ss    die     Masshaltigkeit    des zu be  handelnden     Werkstüekes    nicht gewährleistet,  sondern nur bei einem reinen Diffusionsver  fahren gegeben ist.  



       MetaIlographische    Untersuchungen haben       gezeigt,    dass nach der     erfindungsgemäss    er  reichbaren Reaktion (2) das Silizium bereits  nach einigen Sekunden entlang der Korngren  zen bis zu 0,1 mm eindiffundiert und die  Oberfläche von :einer sehr dünnen, aber kom  pakten     Ferrosiliziumschicht    überzogen war.  



  Der Überzug ist demnach in dem Grund  metall     fest    verankert. Er lässt sich zusammen  mit dem Grundmetall verformen, ohne zu zer  reissen oder abzuspringen. Dies haben auch    entsprechende     Tiefziehversuclie    praktisch be  wiesen.  



  In gleicher Weise haben Versuche die gute       Schweissbarkeit,    und Hitzebeständigkeit. des  nach dem vorliegenden Verfahren behandelten       Eisens    bestätigt..  



  Das oben an Hand des Beispiels einer       Silizierung    beschriebene Diffusionsverfahren  lässt sich sinngemäss auch mit andern Elemen  ten, wie z. B. Zinn, Chrom, Antimon, Zink,       Aluminium    u. a., anwenden.  



  Ebenso wie Metalle lassen sich auch     1Ie-          talloide    erfindungsgemäss bei weitgehender       Geschwindigkeitssteigerung    des     Difftisionsvor-          ga.nges    in ein. Grundmetall einbringen.  



  Lässt man beispielsweise     kohlenstoffhaltige          Halogenide    wie     Tetraehlorkohlenstoff    bei ent  sprechender Temperatur auf eine     Eisenober-          fläehe    einwirken, so     erfolgt.    eine Diffusion  des Kohlenstoffes in das Eisen. Die dabei vor  sich gehende     Platweehselreaktion    verläuft  langsam     rund    infolgedessen bleibt die     Diffu-          sionsgesehwindigkeit    äusserst klein.  



       Setzt    man jedoch erfindungsgemäss dem       Tetrachlorkohlenstoff    eine gewisse     Menge     Chlorgas zu, so wird eine weitgehende Ge  schwindigkeitssteigerung des Diffusionsvor  ganges erreicht.  



  Der an Hand des Beispiels mit einem  flüchtigen     Kohlenstoffhalogenid    in Eisen als  Grundmetall beschriebene Diffusionsvorgang  ist allgemeiner     Anwendung    fähig. Es können  in der beschriebenen Weise ausser Kohlenstoff  auch andere     Metalloide,    wie Phosphor. Bor,      Arsen, Antimon und dergleichen, ausser in  Eisen auch in andere Metalle, wie z. B.

   Kup  fer, Zinn usw., eindiffundiert werden, wenn  dabei von Halogeniden ausgegangen wird, die  bei     Diffusionstemperatur    eine Gasphase bilden  und durch entsprechenden Zusatz von Halo  genen dafür Sorge getragen wird, dass die aus  dem Grundmetall sich bildende Halogenver  bindung durch dauernde Beeinflussung des  chemischen Gleichgewichtes die Reaktion  immer im für die Diffusion des     Metalloids     in das Grundmetall günstigen Sinne verlau  fen lässt.  



  Wie weiter festgestellt wurde, ist es beim  Arbeiten nach der Erfindung von Vorteil, die  Oberfläche des     Grundmetalles    vor der Diffu  sionsbehandlung     zu    aktivieren. Die Aktvie  rung kann in an sich bekannter Weise, bei  spielsweise durch Oxydation und anschlie  ssende Reduktion. der Oberfläche, durchge  führt werden. Diese     Vorbehandlung    trägt  dazu bei, die Geschwindigkeit der Diffusion  zu beschleunigen und die Gleichmässigkeit der  Diffusionsschichten zu verbessern.  



  Wie weiter festgestellt wurde, werden die  auf     Platzwechselvorgängen    beruhenden Diffu  sionsvorgänge gemäss der Erfindung wesent  lich beschleunigt., wenn sie gleichzeitig unter  der Einwirkung von Ultraschallwellen vor  sich gehen. Während     beispielsweise    für die  .

       Silizierung    von Eisen mittels     Siliziumtetra-          ehlorid    nach bekannten Verfahren zur Her  stellung einer     nennenswerten        siliziumhaltigen     Schicht eine Behandlungsdauer von mehreren  Stunden erforderlich ist, werden gleiche Wir  kungen bei dem     Diffusionsverfahren    nach der  Erfindung bereits nach einigen Minuten er  zielt, wenn man den zu     silizierenden    Körper  während     der.    Behandlung mit.     Siliziumtetra-          ehlorid    Ultraschallwellen von beispielsweise  30 bis 50     kHz    aussetzt.

   Offenbar besteht die  Wirkung des Ultraschalls darin, dass die  Eigenfrequenz der Moleküle der beteiligten  Stoffe     zwangweise    erhöht wird und dadurch    sowohl eine Erhöhung der chemischen     Reak-          tionsgeschwindigkeit    wie auch der Diffusions  geschwindigkeit eintritt.  



  In     arbeitstechnischer    Hinsicht bietet das  vorliegende Verfahren den Vorteil, dass die  Behandlung der Werkstücke infolge Erhöhung  der     Diffusionsgeschwindigkeit    im Durchlauf  verfahren erfolgen kann. Dabei können die  Gase im Kreislauf und auch unter ständiger  Regenerierung bei     Abscheidung    der Reaktions  produkte geführt werden.  



  Hierbei     können    die Gase je nach Zweck  mässigkeit im Gleichstrom oder Gegenstrom  oder teils im Gleich- und     teils    im     Gegenstrom     zu dem     zu    behandelnden Gut durch den Be  handlungsraum strömen. Die Betriebsbedin  gungen werden     vorzugsweise    so gehalten, dass  das     Gasmengenverhältnis    bei Reaktionstem  peratur immer den für die Reaktion     günstig-          sten    Bedingungen     entspricht    und das anfal  lende gasförmige     Reaktionsprodukt    im Kreis  prozess regeneriert wird.  



  Hierbei dringt die diffundierende Kom  ponente genügend in die     Oberfläche    ein, so  dass für eine gute Verankerung der Schutz  schicht Sorge getragen ist. Hinzu kommt, dass  die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens durch  den     Kreislaufprozess    gegenüber den     bisher    be  kannten     Verfahren    erheblich gesteigert wer  den kann.  



  Die Regenerierung und Aufarbeitung der  Reaktionsprodukte sei am Beispiel der     Silizie-          rung    von     Eisen    und Stahl mittels Silizium  tetrachlorid und Chlor     erläutert.     



  Hierbei entsteht     als"Endprodükt        Ferrichlo-          rid,    das gasförmig den Reaktionsraum ver  lässt und in einem stehenden     Hohlzylinder          mittels        Ferrosilizium    regeneriert wird.  



  Man lässt     Ferrosiliziumpulver    in dein Hohl  zylinder von oben nach unten schweben, wäh  ren das aus dem Reaktionsraum kommende       gasförmige        FeC13    - dem     Ferrosilizium    ent  gegen - von unten nach oben hindurch  streicht. Nach der Reaktion  
EMI0003.0053     
  
    (4) <SEP> 3 <SEP> Si <SEP> + <SEP> 4 <SEP> FeC13 <SEP> <U>--</U><B>></B> <SEP> 3 <SEP> SiC14 <SEP> + <SEP> 4 <SEP> Fe <SEP> + <SEP> 42 <SEP> kcal       entsteht dabei gasförmiges     Siliziumtetrachlorid    und Eisenpulver.

        Aus den Reaktionsgleichungen  
EMI0004.0001     
  
     ergibt sich, dass beim Regenerieren ausser den  für die     11etallisierung    nötigen 8 Molen     SiC14     ein Überschuss von 1     Mol        SiC14    und eine  Menge von 12 Molen chemisch reinen Eisens  entsteht. Dieser Überschuss von 1.     Mol        S'Cl4     und die gewonnenen 12 Mole Fe werden dem  Kreislauf als Haupt- oder Nebenprodukt ent  zogen und können anderweitig verwendet wer  den.  



  Ähnlich entsteht beim     Eindiffundieren     eines     Metalloids    ebenfalls das     Halogenid    des       Grundmetalles,    das dann weiterhin im Kreis  lauf zu regenerieren ist. Diese Regenerierung  sei an dem bereits erwähnten Beispiel der       Diffusionsbehandlung    mittels     Tetrachlorkoh-          lenstoff    näher erläutert.

   Bei der Einwirkung  von     CC14    und     Cl.    auf Stahl bei höheren Tem  peraturen entsteht als gasförmiges Reaktions  produkt der     Diffusionsbehandhing        PeC13.     Dieses wird in einem     Regenerierraum    mit       CSK-Dämpfen    bei Temperaturen von etwa  900  C     zur    Reaktion gebracht, wobei einerseits  pulveriges Eisensulfid entsteht, das aus dem  Kreislauf     entfernt    wird, und anderseits     CC14-          Dampf,    der zur Diffusionsbehandlung zurück  geleitet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Veredelung von Metallober fläehen durch Diffusionsbehandlung mit Ha logeniden des diffundierenden Elementes, wel che bei der Diffusionstemperatur eine Gas phase bilden, dadurch gekennzeichnet, dass den gasförmigen Halogeniden freies Halogen zu gesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Metalloberflä- chen vor der Diffusionsbehandlung aktiviert werden. 2. Verfahren, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Diffusion un ter Ultrasehalleinwirkung vorgenommen wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zu behandeln den Werkstücke durch den Reaktionsraum hindurehgeführt werden. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktionsgase im Gleichstrom zu dem zu behandelnden Gut durch den Reaktionsraum im Kreislauf ge führt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktionsgase im Gegenstrom zu dem zu behandelnden Gut durch den Reaktionsraum im. Kreislaut ge führt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktionsgase teils im Gleichstrom, teils im Gegenstrom zu dem zu behandelnden Gut im Kreislauf ge führt werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das bei der Diffu sionsbehandlung entstehende flüchtige Grund metallhalogenid zwecks Regenerierung der Reaktionsgase mit. dem diffundierenden Ele ment zur Reaktion gebracht wird. B. Verfahren nach Unteranspz-Lieli 7, da durch gekennzeichnet, da.ss das bei der Diffu sionsbehandlung entstehende flüchtige Grund metallhalogenid mit einer Legierung des dif fundierenden Elementes zur Reaktion ge bracht wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das bei der Diffu sionsbehandlung entstehende flüchtige Grund- metallhalogenid zwecks Regenerierung der Reaktionsgase mit einer Verbindung des dif fundierenden Metalloids zur Reaktion ge bracht wird. 1.0. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Regenerierung der Reaktionsgase in einem Raum erfolgt, in dem das diffundierende Element von oben nach unten schweben gelassen wird, während das aus dem Reaktionsraum kommende flüch tige 31etallhal.ogenid und die unverbrauchten Reaktionsgase diesem entgegengeführt werden. 11.
    Verfahren nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass das bei der Rege nerierung anfallende Metall dem Kreisprozess laufend entzogen wird. 12. Verfahren nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass auch der Über schuss des regenerierten gasförmigen Ha logenids des diffundierenden Elementes dem Kreisprozess laufend entzogen wird.
CH303293D 1950-07-20 1951-07-03 Verfahren zur Veredelung von Metalloberflächen durch Diffusionsbehandlung. CH303293A (de)

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