CH299481A - Flüssigkeitsfördervorrichtung. - Google Patents
Flüssigkeitsfördervorrichtung.Info
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Description
Fliissigkeitsfordervorrichtung.
Die vorliegende Erfindung bezieht. sieh auf eine Flüssigkeitsfördervorrichtung, die erfin dungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass sie wahlweise als Umwälzpumpe'ohne Filtrierwirkung oder als Filtriervorrichtung verwendet werden kann, indem ein sich in einem Pumpengehäuse drehendes Laufrad von ihm angesaugte Flüssigkeit in einen zwischen der Aussenseite des Pumpengehäuses und einen abnehmbaren Deckel befindlichen Sammelraum fördert und Filtermittel vorgesehen sind, die nach Bedarf auf der Innenseite des mit einem Druckstutzen versehenen Deckels im Stromungsweg der Flüssigkeit vom Sammelraum zum Druckstutzen angeordnet wer- den können.
In der beiliegenden Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sowie eine Detailvariante dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer ganzen Vorrichtung,
Fig. 2 einen Axialsehnitt unter Weglas- sung des Motors,
Fig. 3 einen Schnitt nach cl'er ; Linie III bis III und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV bis IV von Fig. 2.
Fig. 5 zeigt im Axialsehnitt einen Deckel mit andersartigen Filtermitteln.
Mit einem Motor 1 ist ein Pumpengehäuse 2, auf welches mit Hilfe von Schrauben 3 ein Deckel 4 abnehmbar aufgesetzt ist, zu einer baulichen Einheit vereinigt. Der Deckel 4 ist mit einem zentralen Saugstutzen 5 und einem Druekstutzen 6 versehen. Ein SehXen- zapfen 7 dient zum Versehliessen einer Füll offnung.
Die Motorwelle 10 ragt durch eine zentrale Öffnung der Platte 11, welche die Riiekwand des Pumpengehäuses 2 bildet, wobei diese Wellendurchtrittsstelle mit Hilfe einer Stopf- büchse 12 flüssigkeitsdieht abgeschlossen ist.
Auf dem Wellenzapfen ist ein Laufrad 13 mit radialen Schaufeln 14 aufgekeilt. Das Laufrad 13 dreht sich in einer zentralen, kreisförmigen Ausnehmung 15 der Platte 11, welche Platte zusammen mit einem Pumpen- gehäusedeckel 16 das Pumpengehäuse bildet.
Der zwischen den Enden der Sehaufeln 14 und der Umfangsseite der Ausnehmung 15 frei bleibende Ringraum 15'wird durch zwei sich diametral gegenüberliegende Schrauben 17, mit deren Hilfe der Pumpengehäusedeckel 16 an der Platte 11 befestigt ist, in zwei Teile unterteilt.
Bezogen auf den in Fig. 3 durch Pfeile angedeuteten Drehsinn des Pumpen- rades 1 sind an den Enden dieser Ringraum- teile, das heisst unmittelbar vor den Schrauben 17, Kanäle 18 an der Peripherie des Pumpen- gehäusedeckels 16 vorhanden, durch welche die in den Ringraum 15'geförderte, sich vor den Schrauben 17 stauende Flüssigkeit in einen ringförmigen Sammelraum 19 gefördert wird, der zwischen dem abnehmbaren Deckel 4 und dem Pumpengehäuse 2 bzw. 11, 16 gebildet ist.
Der Pumpengehäusedeekel 16 bildet um seine zentrale Ansaugöffnung herum ein Auge 20, das gegen den Deckel 4 gerichtet ist und mit seiner diesem Deckel zugekehrten Ringstirnfläche rings um die innere Mündung des zentralen Ansaugkanals des Deckels 4 herum gegen den Teil 24 bzw., wenn dieser weggenommen ist, gegen die Innenseite des Deckels 4 anliegt, so dass der Sammelraum 19 und der Ansaugkanal für die Förderflüssigkeit, der zum Teil durch den im Deckel 3 eingeschraubten Saugstutzen 5 gebildet wird, voneinander flüssigkeitsdicht getrennt werden.
Die Innenseite des abnehmbaren Deckels 4 ist mit zu diesem konzentrischen Rillen 27 und mit einem sich über die ganze radiale Breite des Sammelraumes 19 erstreckenden Radial- kanal 23 versehen, in welchen Radialkanal der in den Deckel 4 eingeschraubte Druckstutzen 6 einmündet.
Die vom Schraubzapfen 7 verschlossene Einfüllöffnung im Gehäusetei'l 11 mündet durch einen Kanal 23 in den Ringraum 19.
Zwischen dem Deckel 4 einerseits und dem Auge 20 bzw. der Platte 11 anderseits ist der innere bzw. äu#ere Rand eines auf die Innenseite des Deckels 4 aufgelegten Filterblatt ringes 24 eingeklemmt, und ein Gummiring 25 diehtet den äussern Rand des Ringes 24 und damit den Sammelraum 19 nach aussen ab.
Die Schrauben 3 sind in Querteile 26 eingesetzt, welche die Hinterseite des Gehäuseteils 11 übergreifen, und ihre Gewindeenden treten durch Ausnehmungen von Haltearmen 27 des Deckels 4, so dass der Deckel durch Festziehen der Flügelmuttern 28 auf das Gehäuse 2 aufgepresst werden kann. Die unter Druek in den Sammelraum 19 geförderte Flüssigkeit muss also durch d ! as Filterblatt 24 4 in die Rillen 21 und den Druekstutzen 6 eintreten, so dass im gezeichneten Zustand die Fördervorrichtung als Filtriervorriehtung wirkt.
Alle mit der Flüssigkeit in Berührung kommenden Teile können beispielsweise aus Hartgummi oder einem andern geeigneten korrosionsfesten Material bestehen.
Wenn kein Filterblatt 24 eingelegt ist, arbeitet die Vorrichtung als Umwälzpumpe ohne Filtrierwirkung mit entsprechend höherer Leistung.
Nach einer Variante, die in Fig. 5 dargestellt ist, weist der Deckel 4 eine ringförmige Ausnehmung 22' auf, in-welche der Druckstutzen 6 einmündet. In Löcher einer von der Innenseite des Deckels her in diesen eingesetzten Filterplatte 30 sind Filterzylinder 24'ein- gesetzt, so dass die Flüssigkeit aus dem Sammelraum 19 (Fig. 2) durch diese Filterzylinder im Sinne der Pfeile in die Ausneh- mung 22'fliesst.
Die Filterplatte 30 kann weggenommen werden, in welchem Falle die Vorrichtung nach ihrem Wiederzusammenbau ebenfalls als Umwälzpumpe ohne Filtrierwirkung arbeitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : flüssigkeitsfördervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie wahlweise sowohl als Umwälzpumpe ohne Filtrierwirkung als aueh als Filtriervorriehtung verwendet werden kann, indem ein sich in einem Pumpengehäuse drehendes Laufrad von ihm angesaugte Flüssigkeit in einen zwischen der Aussenseite des Pumpengehäuses und einem abnehmbaren Deckel befindliehen Sammelraum fördert und Filtermittel vorgesehen sind, die nach Bedarf auf der Innenseite des mit einem Druckstutzen versehenen Deckels im, Strömungsweg der Flüssigkeit vom Sammelraum zum Drue-lz- stutzen angeordnet, werden können.UNTER. ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung naeh Patentanspruch, daduch gekennzeichnet, dafi auf einer feststehenden Pumpengehäuserückwand, durch deren Zentrum ein Triebwellenzapfen für das Pumpenlaufrad flüssigkeitsdicht eingeführt ist, ein Pumpengehäusedeckel aufgesetzt ist, der einen zentralen, die Flüssigkeit dem Zentrum des auf dem Wellenzapfen aufgekeilten Laufrades zuleitenden Durchgang und peripher angeordnete Ausflussöffnungen für die vom Laufrad geförderte Flüssigkeit aufweist, die von diesen Offnungen aus in einen zwi- sehen dem Pumpengehäuse und dem abnehm- baren Deckel befindlichen Ringraum gefordert wird, wobei der abnehmbare Deckel auch einen zentralen Saugstutzen aufweist,durch welchen hindureh Flüssigkeit vom Laufrad her angesaugt wird.2. Vorrichtung nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenge- häusedeekel ein gegen den abnehmbaren Deckel gerichtetes Auge aufweist, dessen diesem Deckel zugekehrte Ringfläche rings um die innere Mündung der zentralen Saug öffnung dieses Deckels herum an der Innen- seite des letzteren anliegt, um auf diese Weise den Sammelraum vom Ansaugraum zu trennen.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenge- häusedeckel einen ringförmigen Druckraum um das Laufrad herum begrenzt, der durch zwei Befestigungsschrauben für den Pumpengehäusedeckel in zwei Teile unterteilt wird, und dass der Pumpengehäusedeckel mit Ver bindungslochern zwischen diesen Ringraum- teilen und dem Sammelraum versehen ist, welche Locher, bezogen auf die Umlaufrich- tung des Laufrades, am Ende dieser Ring raumteile direkt vor den Befestigungsschrau- ben angeordnet sind.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der abnehmbare Deckel auf der Innenseite mit zu ihm konzentrischen Rillen und einem sich über die ganze radiale Breite des Sammelraumes erstrecken- den Radialkanal versehen ist, in welchen der Druckstutzen einmündet, dass ein ringförmi- ges Filterblatt vorgesehen ist, das auf die Innenseite des abnehmbaren Deckels aufgelegt werden kann und dessen Innenrand durch das Auge des Pumpengehäusedeokels und dessen Aussenrand durch das Pumpengehäuse auf den abnehmbaren Deckel angepresst werden kann, und dass eine Gummiringdichtung vorgesehen ist, um den Aussenrand des Filterblattes gegen aussen abdichten zu können.5. Vorrichtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der abnehmbare Deckel so ausgebildet ist, dass in ihn von der Innenseite her Filterzylinder eingelegt werden können, durch welche, wenn sie eingebaut sind, die von der Pumpe in den Sammelraum geförderte Flüssigkeit zum Druckstutzen geführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH299481D CH299481A (de) | 1952-04-18 | 1952-04-18 | Flüssigkeitsfördervorrichtung. |
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1952
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