CH297239A - Raketenträger für Flugzeuge. - Google Patents
Raketenträger für Flugzeuge.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F3/00—Rocket or torpedo launchers
- F41F3/04—Rocket or torpedo launchers for rockets
- F41F3/06—Rocket or torpedo launchers for rockets from aircraft
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Description
Raketenträger für Flugzeuge. Raketenträger für Flugzeuge, insbesondere solche mit zwei untereinander liegenden Paaren von Befestig@ingsstellen, müssen ver hältnismässig starr ausgeführt sein, um den Raketen den notwendigen Halt am Flugzeug zu ,neben. Anderseits wird aber auch eine Kon- @truktion verlangt., die quer zur Bewegungs richtung des Flugzeuges nur geringen Raum beansprucht, um den durch den. Raketenträger liervor--erufenen Luftwiderstand klein zii hal ten. Bei bekannten Konstruktionen von Rake- tenti-ägern wurde versucht, diese beiden For- (lerungen mit Hilfe von Blechkonstruktionen zii erfüllen. :Solche sind aber in der Herstel- hing kompliziert und teuer. Der Raketenträger nach der Erfindung, der mit einem oder mehreren Paaren von l;intereinanderliegenden Befestigungsstellen für die Raketen versehen ist, von denen die hintere durch einen Zündstift gebildet- wird, zeichnet sieh dadurch aus, dass der den Zünd- Stift tra-ende Teil als gegossenes Gehäuse aus- @ebildet\ ist, und dass der die vordere Be- festigungsstelle bildende Teil @durch ein Rohr stüek mit. dem Gehäuse verbunden ist. Diese Konstruktion ermöglicht die Herstel lung eines starren und trotzdem in Richtung quer zur Flugrichtung nur schmalen Raketen trägers. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig.1 eine Seitenansicht des Raketenträgers, Fig. 2 einen Querschnitt von oben gesehen längs der Schnittlinie 2-2 und Fig. 3 einen Schnitt von vorne gesehen längs der Schnittlinie 3-3. An der Unterseite eines Tragflügels 10 eines Flugzeugs ist ein für die Aufnahme von drei Raketen ausgebildeter Raketenträger mit drei Paaren hintereinanderliegender Befesti gungsstellen befestigt. Die Paare von Befesti gungsstellen sind nach unten versetzt zuein ander angeordnet. Als Konstruktionselemente finden haupt sächlich gezogene Rohre und gegossene Ge häuse, vorzugsweise aus Leichtmetall, Verwen dung. Der Träger ist so bemessen und ausge bildet, dass er ein geringes Gewicht und eine windschlüpfige Form ergibt. In die Vorderseite jedes der drei Rohre 13 ist. ein Dorn 27 eines Riegelgehäuses 14 ge steckt und mit demselben mittels der Stifte 28 verbunden. In das oberste Rohr 13 ist an der Hinterseite der Dorn 29 eines aus Leicht metall gegossenen Zündstiftgehäuses 17 ge steckt und an demselben mittels der Stifte 28a gesichert. Auf gleiche Weise erfolgt die Ver bindung des mittleren Rohres 13 durch den Dorn 30 mit dem Zündst.iftgehäuse 18 und des untersten Rohres 13 durch den Dorn 30 mit dem Zündstiftgehäuse 20. Das mittlere Rohr 13 ist an der Unterseite des hohlen Zündstift gehäuses 17 durch Schrauben 25 befestigt, die in Augen 33 geschraubt sind. Das unterste Rohr 13 ist auf dieselbe Weise mittels der Schrauben 25 und der Augen 33 unten am Zündstiftgehäuse 18 befestigt. Dieses ist fer ner mit dem hohlen, aus Leichtmetall gegosse- nen Fuss 19 mittels des Auges 34 und der Schraube 26 verbunden, wobei das obere Ende des Fusses 19 an einem am Flügel 10 fest. an geordneten Befestigungsteil 12 angelenkt ist. An einem ähnlichen Befestigungsteil 11 ist das Rohrst-üek 13 mittels eines an seiner Oberseite angreifenden Halters 36 befestigt. Die in den Rohren 13, den Zündstift gehäusen 17, 18 und 20 und dem Fuss 19 be findlichen Hohlräume stehen durch Bohrun gen in den Bolzen 30 bzw. 31 miteinander in Verbindung und dienen zur Aufnahme der zu den Zündstiften 16 führenden elektrischen Leitungen. An den Riegelgehäusen 14 befindet sich eine Platte 21, an die sich eine Führungs schiene 1,5 anschliesst. Wie aus Fig. 3 hervor geht, greifen zwei an der Oberseite der Rakete 23 befindliche Knöpfe 32 über die Platte 21, um das vordere Ende der Rakete zu halten. Der Zündstift 16 ragt in eine an der Hinter seite der Rakete befindliche Öffnung. Er dient zur Zündung des Triebsatzes und gleich zeitig zur Stützung des hintern Endes der Rakete. Um vor der Zündung der Rakete ein unerwünschtes Abgleiten der Knöpfe 32 von der Platte 21 zu verhindern, ist- an der Ober seite der Rakete ein aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Seherstift, vorgesehen, der sich beim Aufschieben der Knöpfe 32 auf die Platte 21 in einem in der letztern vorhan denen Schlitz 37 verschiebt und dabei zum Eingriff mit, einer Bohrung in einer im Riegelgehäuse 14 drehbar gelagerten, feder belasteten Klinke 22 kommt. Nach erfolgter Zündung der Triebladung der Rakete wird der Seherstift durch den Schub der Rakete abgesehert, und die Knöpfe 32 gleiten von der Platte 21 ab. Die Führungsschiene 15 ver hindert dabei, dass die Flügel 24 der Rakete durch Drehung derselben um ihre Achse am Riegelgehäuse anstossen. Der Raketenträger könnte auch für die Aufhängung von nur zwei Raketen ausge führt sein, indem beispielsweise das unterste Rohr 13 weggelassen und das Gehäuse 18 als Befestigungsstelle des Trägers am Flugzeug ausgebildet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Raketenträger für Flugzeuge mit einem oder mehreren Paaren von hintereinander liegenden Befestigungsstellen für die Rake ten, von welchen Befestigungsstellen die hin tere durch einen Zündstift gebildet wird, da durch gekennzeichnet, dass der den Zündstift (16) tragende Teil als gegossenes Gehäuse (1-7, 18, 20) ausgebildet ist, und dass der die vordere Befestigungsstelle bildende Teil (14) durch ein Rohrstück (13) mit. dem Gehäuse (17, 18, 20) verbunden ist. tJNTERANSPRL CHE 1. Raketenträger nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge häuse (17, 18, 20) und das Rohrstück (13) jedes Paares von Befestigungsstellen aus Leichtmetall bestehen. 2.Raketenträger nach dem Patentan spruch mit zwei Paaren von Befestigungs stellen für je eine Rakete, wobei das zweite Paar nach unten versetzt angeordnet. ist, da durch gekennzeichnet, dass das Rohrstück (13) des untern Paares von Befestigungs stellen am Gehäuse. (17) des obern Paare:: befestigt ist, und dass das Gehäuse (18) des untern Paares als Befestigungsstelle für den Raketenträger am Flugzeug ausgebildet ist. 3. Raketenträger nach dem Patentan spruch, gekennzeichnet. durch drei Paare von Befestigungsstellen, wobei das Rohrstück (13) des dritten Paares unterhalb des Ge häuses (18) des zweiten Paares an diesem befestigt ist. 4.Raketenträger nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet., dass der die vordere Befestigungsstelle bildende Teil (14) jedes Paares einen plattenförmigen Halteteil (21) für die Rakete aufweist, an den sich ein an der Unterseite des Rohrstückes angeordne ter Führungsteil<B>(15)</B> für die Flügel der Rakete anschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH297239T | 1951-11-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH297239A true CH297239A (de) | 1954-03-15 |
Family
ID=4489540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH297239D CH297239A (de) | 1951-11-30 | 1951-11-30 | Raketenträger für Flugzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH297239A (de) |
-
1951
- 1951-11-30 CH CH297239D patent/CH297239A/de unknown
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