CH297239A - Raketenträger für Flugzeuge. - Google Patents

Raketenträger für Flugzeuge.

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CH297239A
CH297239A CH297239DA CH297239A CH 297239 A CH297239 A CH 297239A CH 297239D A CH297239D A CH 297239DA CH 297239 A CH297239 A CH 297239A
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CH
Switzerland
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housing
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rocket
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missile
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Inventor
Ag Pilatus Flugzeugwerke
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Ag Pilatus Flugzeugwerke
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F3/00Rocket or torpedo launchers
    • F41F3/04Rocket or torpedo launchers for rockets
    • F41F3/06Rocket or torpedo launchers for rockets from aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Raketenträger     für    Flugzeuge.    Raketenträger für Flugzeuge, insbesondere  solche mit zwei untereinander liegenden  Paaren von     Befestig@ingsstellen,    müssen ver  hältnismässig starr ausgeführt sein, um den  Raketen den notwendigen Halt am Flugzeug  zu ,neben. Anderseits wird aber auch eine     Kon-          @truktion    verlangt., die quer zur Bewegungs  richtung des Flugzeuges nur geringen Raum  beansprucht, um den durch den. Raketenträger       liervor--erufenen        Luftwiderstand        klein        zii    hal  ten.

   Bei bekannten Konstruktionen von     Rake-          tenti-ägern    wurde versucht, diese beiden     For-          (lerungen    mit Hilfe von Blechkonstruktionen       zii    erfüllen. :Solche sind aber in der     Herstel-          hing    kompliziert und teuer.  



  Der Raketenträger nach der Erfindung,  der mit einem oder mehreren Paaren von       l;intereinanderliegenden    Befestigungsstellen       für    die Raketen versehen ist, von denen die  hintere durch einen     Zündstift    gebildet- wird,  zeichnet sieh dadurch     aus,    dass der den     Zünd-          Stift        tra-ende    Teil als gegossenes Gehäuse     aus-          @ebildet\    ist, und dass der die vordere     Be-          festigungsstelle    bildende Teil     @durch    ein Rohr  stüek mit. dem Gehäuse verbunden ist.  



  Diese     Konstruktion    ermöglicht die Herstel  lung eines starren und trotzdem in Richtung  quer zur Flugrichtung nur schmalen Raketen  trägers.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung schematisch  dargestellt. Es zeigen:       Fig.1    eine Seitenansicht des Raketenträgers,       Fig.    2 einen Querschnitt von oben gesehen  längs der Schnittlinie 2-2 und         Fig.    3 einen Schnitt von vorne gesehen  längs der Schnittlinie 3-3.  



  An der Unterseite eines Tragflügels 10  eines Flugzeugs ist ein für die Aufnahme von  drei Raketen ausgebildeter Raketenträger mit  drei Paaren     hintereinanderliegender    Befesti  gungsstellen befestigt. Die Paare von Befesti  gungsstellen sind nach     unten    versetzt zuein  ander angeordnet.  



  Als Konstruktionselemente finden haupt  sächlich gezogene Rohre und gegossene Ge  häuse, vorzugsweise aus Leichtmetall, Verwen  dung. Der Träger ist so bemessen und ausge  bildet, dass er ein     geringes    Gewicht und eine       windschlüpfige    Form ergibt.  



  In die Vorderseite jedes der drei Rohre 13  ist. ein Dorn 27 eines Riegelgehäuses 14 ge  steckt und mit demselben mittels der Stifte 28  verbunden. In das oberste Rohr 13 ist an der  Hinterseite der Dorn 29 eines aus Leicht  metall gegossenen     Zündstiftgehäuses    17 ge  steckt und an demselben mittels der Stifte     28a     gesichert. Auf gleiche Weise erfolgt die Ver  bindung des mittleren Rohres 13 durch den  Dorn 30 mit dem     Zündst.iftgehäuse    18 und des  untersten Rohres 13 durch den Dorn 30 mit  dem     Zündstiftgehäuse    20. Das mittlere Rohr  13 ist an der Unterseite des hohlen Zündstift  gehäuses 17 durch Schrauben 25 befestigt, die  in Augen 33 geschraubt sind.

   Das     unterste     Rohr 13 ist auf dieselbe Weise mittels der  Schrauben 25 und der Augen 33 unten am       Zündstiftgehäuse    18 befestigt. Dieses ist fer  ner mit dem hohlen, aus Leichtmetall gegosse-           nen    Fuss 19     mittels    des Auges 34 und der  Schraube 26 verbunden, wobei das obere Ende  des Fusses 19 an einem am Flügel     10    fest. an  geordneten Befestigungsteil 12     angelenkt    ist.  An einem ähnlichen Befestigungsteil 11 ist das       Rohrst-üek    13 mittels eines an seiner Oberseite  angreifenden Halters 36 befestigt.  



  Die in den Rohren 13, den Zündstift  gehäusen 17, 18 und 20 und dem Fuss 19 be  findlichen Hohlräume stehen durch Bohrun  gen in den Bolzen 30 bzw. 31     miteinander    in  Verbindung und dienen zur Aufnahme der zu  den Zündstiften 16 führenden elektrischen  Leitungen.  



  An den Riegelgehäusen 14 befindet sich  eine Platte 21, an die sich eine Führungs  schiene     1,5    anschliesst. Wie aus     Fig.    3 hervor  geht, greifen zwei an der Oberseite der Rakete  23 befindliche Knöpfe 32 über die Platte 21,  um das vordere Ende der Rakete zu halten.  Der     Zündstift    16 ragt in eine an der Hinter  seite der Rakete befindliche Öffnung. Er dient  zur Zündung des Triebsatzes und gleich  zeitig zur Stützung des hintern Endes der  Rakete.

   Um vor der Zündung der Rakete ein       unerwünschtes    Abgleiten der Knöpfe 32 von  der Platte 21 zu verhindern, ist- an der Ober  seite der Rakete ein aus der Zeichnung nicht  ersichtlicher     Seherstift,    vorgesehen, der sich  beim Aufschieben der Knöpfe 32 auf die  Platte 21 in einem in der letztern vorhan  denen Schlitz 37 verschiebt und dabei zum  Eingriff mit, einer Bohrung in einer im  Riegelgehäuse 14 drehbar gelagerten, feder  belasteten Klinke 22 kommt. Nach erfolgter  Zündung der Triebladung der Rakete wird  der     Seherstift    durch den Schub der Rakete       abgesehert,    und die Knöpfe 32 gleiten von der  Platte 21 ab.

   Die Führungsschiene 15 ver  hindert dabei, dass die Flügel 24 der Rakete  durch Drehung derselben um ihre Achse am  Riegelgehäuse anstossen.  



  Der Raketenträger könnte auch für die  Aufhängung von nur zwei Raketen ausge  führt sein, indem beispielsweise das unterste  Rohr 13 weggelassen und das Gehäuse 18 als  Befestigungsstelle des Trägers am Flugzeug  ausgebildet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Raketenträger für Flugzeuge mit einem oder mehreren Paaren von hintereinander liegenden Befestigungsstellen für die Rake ten, von welchen Befestigungsstellen die hin tere durch einen Zündstift gebildet wird, da durch gekennzeichnet, dass der den Zündstift (16) tragende Teil als gegossenes Gehäuse (1-7, 18, 20) ausgebildet ist, und dass der die vordere Befestigungsstelle bildende Teil (14) durch ein Rohrstück (13) mit. dem Gehäuse (17, 18, 20) verbunden ist. tJNTERANSPRL CHE 1. Raketenträger nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge häuse (17, 18, 20) und das Rohrstück (13) jedes Paares von Befestigungsstellen aus Leichtmetall bestehen. 2.
    Raketenträger nach dem Patentan spruch mit zwei Paaren von Befestigungs stellen für je eine Rakete, wobei das zweite Paar nach unten versetzt angeordnet. ist, da durch gekennzeichnet, dass das Rohrstück (13) des untern Paares von Befestigungs stellen am Gehäuse. (17) des obern Paare:: befestigt ist, und dass das Gehäuse (18) des untern Paares als Befestigungsstelle für den Raketenträger am Flugzeug ausgebildet ist. 3. Raketenträger nach dem Patentan spruch, gekennzeichnet. durch drei Paare von Befestigungsstellen, wobei das Rohrstück (13) des dritten Paares unterhalb des Ge häuses (18) des zweiten Paares an diesem befestigt ist. 4.
    Raketenträger nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet., dass der die vordere Befestigungsstelle bildende Teil (14) jedes Paares einen plattenförmigen Halteteil (21) für die Rakete aufweist, an den sich ein an der Unterseite des Rohrstückes angeordne ter Führungsteil<B>(15)</B> für die Flügel der Rakete anschliesst.
CH297239D 1951-11-30 1951-11-30 Raketenträger für Flugzeuge. CH297239A (de)

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