CH296484A - Verfahren zur Herstellung von 5-(o-Oxy-phenyl)-1-methyl-hydantoin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 5-(o-Oxy-phenyl)-1-methyl-hydantoin.

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CH296484A
CH296484A CH296484DA CH296484A CH 296484 A CH296484 A CH 296484A CH 296484D A CH296484D A CH 296484DA CH 296484 A CH296484 A CH 296484A
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hydantoin
methyl
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Mainkur Cassella Farbwerke
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Cassella Farbwerke Mainkur Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     5-(o-Oxy-phenyl)-1-methyl-hydantoin.       Das Schweizer Patent     Nr.292594    bezieht  sieh auf ein Verfahren zur     Herstellung    von       5-(p-Allyloxy-phenyl)-5-methyl-hydantoin,    da  durch gekennzeichnet, dass man     p-Allyloxy-           < icetophenon    mit     Alkalicyanid    und     Ammo-          niumcarbonat        umsetzt.     



  Vorliegendes Patent bezieht. sich     nun    auf  ein     Verfahren    zur Herstellung von     5-(o-Oxy-          l)henyl        )-1-niethyl-hydantoin,    dadurch gekenn  zeichnet, dass man     Salicylaldehyd    mit     Methyl-          ainin    zum entsprechenden     Imin    umsetzt, die  ses mittels     Blausäure    in das     Aminonitril        über-          i'ühil.,        letzteres    mit.     Alkalicyanat    behandelt  und verseift.  



  Das so erhaltene weisse, leicht     gelbstichige          a-(o-Oxy-phenyl)-1-methyl-hydantoin    schmilzt  bei 273 bis 2740.  



  Der Endstoff soll besonders zur     Beha.nd-          hm-    der     Erseheinungen,    die den     epileptifor-          inen        Krankheitszuständen    eigen sind, verwen  det werden.  



  <I>Beispiel</I>       7.u    366g (3     Mol)        Salicylaldehyd    werden       mater    Rühren und guter Kühlung langsam  96     llethylamin    (3,1     Mol)    aus der Bombe  eingeleitet. Nach Beendigung des     Einleitens     wird noch 1/2 Stunde bei     60     im Wasserbad     ge-          rülirt..    Man erhält so eine Lösung von     Salicyl-           < ildehyd-Methylimin.     



  Zu 1,3 Liter 75 %     iger    Essigsäure werden  unter Rühren bei 0 bis 5  im     Kältebad    in Por-         tionen    114 g     Kaliiuncyanicl    zugegeben. Dann  wird bei der gleichen     Temperatur    die obige       Iminlösung        zugetropft.        Anschliessend    werden  abermals bei 0 bis 5  111 g     Kaliumcyanid    in  Portionen zugegeben. Die Reaktionsmischung       wird        unter    Rühren auf 0      abgekühlt.    Dann  werden in Portionen 261 g     Kaliumcyanat    zu  gegeben.

   Die Masse wird     innerhalb    1 Stunde  langsam auf 70  erwärmt und 15 Minuten bei  dieser Temperatur gehalten. Nach raschem  Abkühlen auf 30  lässt man innerhalb 15 Mi  nuten 900     cm3        konz.    Salzsäure einlaufen und  rührt dann 1 Stunde bei 80 bis 90  im Wasser  bad. Die etwas abgekühlte Lösung wird dann  in etwa 8 Liter eiskaltes Wasser gegossen und  2 Tage in Eis stehengelassen. Das Ausgefal  lene wird abgesaugt und mit Wasser ge  waschen. Das Filtrat wird mit der gleichen  Menge Wasser     verdünnt.    Nach     2tägigem        Ste-          benlassen    in Eis wird abermals das Ausgefal  lene abgesaugt und mit dem 1. Teil vereinigt.

    Die erhaltenen gelblichen     Kristallabscheidun-          gen    werden aus viel Alkohol und Kohle, dann       aus        Dioxan        umkristallisiert    und im Vakuum  getrocknet.  



  Das erhaltene weisse, leicht     gelbstichige    5  (o-Oxy-phenyl)-1-methyl-hydantoin schmilzt  bei 273 bis     27411.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 5-(o-Oxy- phenyl)-1-methyl-hydantoin, dadurch gekenn- zeichnet, da.ss man Salicylaldehyd zeit 1VIethyl- amin zum entsprechenden Imin umsetzt, die ses mittels Blausäure in das Aminonitril über führt, letzteres mit Alkalicyanat behandelt und verseift.
    Das so erhaltene weisse, leicht gelbstichige ä-(o-OYy-phenyl)-1-methyl-hydantoin schmilzt bei 273 bis 274".
CH296484D 1950-03-06 1951-03-02 Verfahren zur Herstellung von 5-(o-Oxy-phenyl)-1-methyl-hydantoin. CH296484A (de)

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