CH292389A - Pelzbekleidungsstück und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Pelzbekleidungsstück und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH292389A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H41/00Machines or appliances for making garments from natural or artificial fur

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


  Pelzbekleidungsstück<B>und</B> Verfahren zu seiner Herstellung.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Herstellung    eines mit der Haarseite auf der  haut zu tragenden     Pelzbekleidungsstückes     und ein nach diesem Verfahren hergestelltes  Pelzbekleidungsstück.  



  Erfindungsgemäss werden Felle mit locki  gem Haar auf Sämisch-Handsehuhlederstärke  zugeriehtete, miteinander vereinigt und     zu-          gesehnitten,    worauf die Zuschnitte mit der  Haarseite nach innen zum fertigen     Beklei-          dungsstüek    zusammengefügt werden. Das er  findungsgemässe Pelzbekleidungsstück besteht  aus Lammfell.  



  Gebrauehs-Pelzbekleidungsstücke wie Pelz  westen, Pelzstiefel und Pelzkombinationen als  Kältesehutzmittel in kalten Zonen werden aus  verschiedenartigen Fellarten gefertigt, die  nach den unterschiedlichsten Gerbverfahren  Hergerichtet sind. Am gebräuchlichsten sind  Pelzbekleidungen aus unter     Verwendung    von  Kochsalz und Schwefelsäure zugerichtetem  oder aus weiss- oder chromgegerbtem     Schaf-          oder    Lammfell.  



  Pelzbekleidungen dieser Art sind teils  wegen der verhältnismässig groben Fellstruk  tur, teils wegen der durch die Zurichtung er  worbenen Eigenschaften nur als Oberbeklei  dung brauchbar, nicht aber als unmittelbar  auf der Haut zu tragende Bekleidung, z. B.  Unterbekleidung nach Art von Unterwäsche.  Die Fellstruktur von Schafpelzen kann zum  Beispiel nicht von jedermann auf der blossen  Haut vertragen werden; sie ruft Reizungen    oder auch nur Unbehagen hervor, und aus  diesem Grunde hat man bisher davon abgese  hen, derartiges Pelzwerk unmittelbar auf der  Haut zu tragen. Ähnliche Unzuträglichkeiten  ergeben sich durch die chemischen Einflüsse  der Gerbmittel bzw. -säuren.

   Darüber hinaus  sind die bekannten     Gebrauchs-Pelzbekleidun-          gen_nicht    genügend     schmiegsam,        um.    sich den  Körperformen dicht anzupassen,     eine    Haupt  voraussetzung für einen wirksamen Kälte  schutz. Das Waschen von     Pelzbekleidungen     dieser Art ist meist nur auf chemischem Wege  möglich, weil sonst die üblichen Stoff- oder  Lederüberzüge, wie sie beispielsweise bei  Pelzkombinationen bzw. Pelzstiefeln Verwen  dung finden, erst von der Pelzausfütterung  getrennt werden müssten.  



  Die nachstehend erläuterten Ausführungs  beispiele der Erfindung betreffen Pelzbeklei  dungsstücke, die ähnlich wie     Stoffunterwäsche,     mit der Haarseite unmittelbar auf der Haut  getragen,     gewechselt        und    gewaschen werden  können, also vornehmlich Unterbekleidung in  Gestalt von     Pelzunterhemden,        -iuiterhosen,          -kombinationen    oder     -strümpfen,    aber auch  Schals,     Gürtel    oder dergleichen mehr oder  minder schlauchförmige Bekleidungsstücke.  



  Bekleidungsstücke dieser Art werden zum  Beispiel aus feinsten lockigen Lammfellen,  sogenannten Sehmaschen (z. B. Montevideo  lamm) gefertigt, die auf     Sämisch-Handschuh-          lederstärke    zugerichtet sind. Felle dieser Art  werden den Körpermassen entsprechend zu-      geschnitten und zum gewünschten Beklei  dungsstück mit der Haarseite nach innen  kürschnermässig zusammengefügt. Zweck  mässig können die Fellteile mittels     Zickzack-          Wechselnähten    miteinander verbunden und  die Nähte dabei mittels besonders elastischen  Fäden, z. B. solchen aus v ollsynthetischen  Fasern, hergestellt werden.

   Vorteilhaft kön  nen die Nähte noch mit elastischen Bändern  unterlegt werden, und Stellen besonderer Be  anspruchung können eine Entlastung durch  Einfügung von Zwickeln oder dergleichen er  halten, während die Felle auf der Haarseite  noch mit feuchtigkeitsabstossenden Mitteln,  beispielsweise Siliconen, imprägniert werden  können.  



  Zur Herstellung von Schals oder Strümp  fen kann man sich eines besonderen Verfah  rensganges bedienen, der darin besteht, dass  die zugerichteten Felle oder Pelze zunächst  in eine Schlauchform gebracht, auf der Leder  seite angefeuchtet und alsdann mit der Leder  seite nach innen auf einer dem späteren Ver  wendungszweck entsprechenden Form getrock  net werden, wonach das getrocknete Gebilde  von der Form abgezogen und dann fertigver  arbeitet wird.  



  Bei der     Herstellung    von Fell- oder Pelz  schals kann die Schlauchform aus mindestens  einer Fell- oder Pelzbahn erzeugt werden, die  mit der Lederseite nach aussen an den Längs  kanten und an einer     Schmalkante    zusammen  genäht werden kann, und der so hergestellte,       einendig    geschlossene Schlauch kann dann auf  der Lederseite angefeuchtet, gewendet und  über eine dünne Spannform gezogen und ge  trocknet werden, wonach der getrocknete  Schlauch von der Spannform abgezogen und  an der offenen Schmalkante gebrauchsfertig  vernäht werden kann.  



  Zur Herstellung von Fell- oder Pelzsocken  oder -strümpfen kann die Schlauchform aus  drei nach Schablone geschnittenen Fell- oder  Pelzteilen für die Sohle, das Vorderblatt und  die Ferse mit Wadenröhre mit der Lederseite  nach aussen zusammengenäht auf dieser Seite  angefeuchtet und nach dem Wenden auf eine  Fuss- oder Beinform aufgezogen und getroek-    net werden, wonach das getrocknete     Fuss-          bekleidungsstüek    von der Form abgezogen, ge  wendet und an der Einschlüpföffnung um  säumt wird.  



  Um insbesondere Fussbekleidungsstücke  gegen Feuchtigkeitseinflüsse unempfindlich zu  machen, kann das getroeknete, von der Form  abgezogene und gewendete Fussbekleidungs  stück im gewendeten Zustand nochmals auf  die Form aufgezogen und auf der Lederseite  an Fussspitze, Sohle und Ferse mit einer dün  nen Lackschicht, vorzugsweise aus     Zellulose-          laek,    überzogen, nach dem Trocknen derselben  von der Form abgezogen und sodann an der  Einschlüpföffnung umsäumt werden.  



  Es hat sich herausgestellt, dass derart zu  gerichtete und verarbeitete Felle mit lockigem  Haar eine so weiche und schmiegsame Struk  tur haben, dass sie weder zu Hautreizungen  Veranlassung geben, noch den Kälteschutz  oder die Tragfähigkeit unter der Oberbeklei  dung durch zu grosse Steifheit oder Unnach  giebigkeit     beeinflussen.    Solche Fell- oder Pelz  bekleidungen lassen sich auch bequem waschen,  weil sie im ganzen in die Waschflüssigkeit  eingebracht und darin behandelt werden kön  nen.  



  An Hand der Zeichnung werden solche  Ausführungsbeispiele der Erfindung näher er  läutert.  



       Fi_-.l    zeigt den     Vorder-    und     Riickenteil     eines Pelzhemdes.  



       Fig.    2 veranschaulicht die Herstellung  eines Pelzstrumpfes.  



       Fig.3    zeigt den fertigen Pelzstrumpf in  schaubildlicher Darstellung.  



       Fig.    4 veranschaulicht den Werdegang  einer Pelzkombination.  



       Fig.    5 ist die schaubildliche Darstellung  einer     ferti-en        Pelzkombination.     



       Fig.    6 zeigt links die Ansicht einer Verbin  dung von Fellteilen mittels     Ziekzack-Wechsel-          na.ht    und rechts eine ähnliche Verbindung  unter Verwendung     eines    elastischen Verbin  dungsbandes.  



       Fig.7    ist ein Querschnitt durch die Ver  bindung nach     Fig.    6, rechter Teil.      Das Pelzhemd nach Fig.1 wird aus zwei  Teilen     gefertigt,        nämlich    aus dem Vorderteil     a     und dem Rückenteil b. Die Teile a und b set  zen sich aus verschiedenen Einzelfellen 1, 2, 3,  4, 5 bzw. 1', 2', 3', 4', 5' zusammen, die an den  Stosskanten auf der Pelznähmaschine kürsch  nermässig oder, wie weiter unten beschrieben,  auf besondere, die Elastizität gewährleistende  Weise zusammengenäht werden oder auch in  anderer Art, z. B. durch Kleben, miteinander  verbunden werden können.

   Die zusammen  gefügten Einzelfelle der Teile     a    und<I>b</I> werden  dann den Körpermassen entsprechend zuge  schnitten und die Zuschnitte an den Aussen  kanten c miteinander durch Nähen oder Kle  ben so     vereinigt,    dass die Fellseite nach innen  zu liegen kommt.  



  Als Fellrohstoff dienen sogenannte     Schma-          schen,    das heisst Felle feinster lockiger     Woll-          s    struktur, wie sie beispielsweise bei Montevideo  lammfellen vorhanden ist und die     doppelt-          ehromiert    auf Sämisch-Handschuhlederstärke  zugerichtet sind, so dass sie besonders weich,  nachgiebig und schmiegsam werden. Die Zu  richtung der Felle muss so erfolgen, dass die  Felle keine Reizung oder Schädigung der  menschlichen Haut hervorrufen. Auch darf  die Zurichtung die Felle nicht hygroskopisch  machen. Die Felle können durch feuchtigkeits  abstossende Mittel, wie z. B. Silicone, noch be  sonders imprägniert werden.  



  An den Stellen besonderer Beanspruchung,  etwa in den Achselhöhlen d, kann die Festig  keit des Bekleidungsstrickes durch geeignete  Entlastungseinsätze, Zwickel oder dergleichen  erhöht werden.  



  Auf ähnliche Weise lassen sich auch andere  Bekleidungsstücke herstellen. Fig. 2 und 3 ver  anschaulichen die Herstellung eines Pelz  strumpfes. Dieser wird nach Schablonen aus  drei Teilen, nämlich den beiden Seitenteilen e  und f sowie aus dem Sohlenteil g gefertigt.  Die Seitenteile werden dabei wiederum aus  Einzelfellen gleicher Provenienz (Sehmaschen  in Glaceledergerbung) 6, 7 bzw. 6', 7' zusam  mengefügt. Die Verbindung der Aussenkanten       h    der Seitenteile e und<I>f</I> miteinander und mit    der Aussenkante i des Sohlenteils g erfolgt da  bei wiederum in der Weise, dass die Haarseite  der Felle nach innen zu liegen kommt. Der  fertige Strumpf hat dann das Aussehen wie       Fig.3    zeigt.

   Strümpfe, Socken,     Schals        und     andere Bekleidungsstücke, wie Gürtel oder  Bauchbinden, können aber auch gemäss den  weiter     -unten    beschriebenen     Beispielen    her  gestellt werden.  



       Fig.    4 und 5 zeigen den Werdegang einer  Pelzkombination.     Vorder-    und Rückenteil k  und Z werden aus Einzelfellen zusammen  gefügt, auf Mass zugeschnitten, gegebenenfalls  mit Verstärkungszwickeln m versehen und dann  an den Rändern n miteinander vereinigt.  Schliesslich erfolgt die     Konfektionierung    durch       Anbringung    von Knopflöchern o und Knöp  fen p oder ähnlicher     Verschlussmittel    wie  Reissverschlüssen.  



  Ausser den dargestellten     Bekleidungsstük-          ken    lassen sich natürlich auch andere Modelle  wie Unterjacken, kurze oder lange Unterhosen,  Damenschlüpfer und Hemden mit langen  Ärmeln derart herstellen.  



  Da die Bekleidungsstücke sich wie Unter  wäsche aus textilen Stoffen eng an den Kör  per schmiegen und dessen Bewegung elastisch  folgen müssen, sind die in der Kürschnerei  üblichen Nähte nicht immer zweckmässig. Bei  diesen liegen nämlich die Stichreihen parallel  zu den Stosskanten der zu vereinigenden Fell  teile, und es hat sich gezeigt, dass derartige  Nähte     wechselnder        Dauerbeanspruchung    nicht  in ausreichendem Masse gewachsen sind. Die  Stichreihen können dabei aufreissen wie Pa  pierperforationen.

   Um dem zu begegnen     und     die Naht in sich elastisch zu machen, bedient  man sich zweckmässig einer     Zickzack-Wechsel-          naht,    wie sie     Fig.6        veranschaulicht.    Es     ist     ersichtlich, dass bei einer solchen Naht die       Einstichlöcher    von je drei aufeinanderfolgen  den Einstichen     jeweils    in verschiedenem Ab  stande     z4,        v,        w    von der     Stosslinie    z der Fellteile  liegen,

   das heisst die Naht wandert in     einer     Art Zickzack- oder Wellenlinie     (punktiert    an  gedeutet)     nun    die Stosslinie z, so dass ein Aus  reissen der     Einstichlöcher    wegen des zwischen      den auf gleicher Höhe liegenden Löchern grö  sseren Zwischenraumes erschwert wird. Der  wellenförmige Verlauf der Naht als Ganzes  sichert dabei die Elastizität.  



  Zwecks weiterer Verfestigung der Naht  stellen kann der Naht ein Bandstreifen 8 un  terlegt werden. Um auch durch einen solchen  Streifen die Elastizität der Verbindung nicht  beeinträchtigen zu lassen, ist die Webart des  Streifens 8 so gewählt, dass die Kett- und  Schussfäden desselben diagonal zur Stosslinie z  verlaufen, so dass eine Verzerrung des Strei  fers sowohl in Richtung dieser Linie als auch  senkrecht dazu ohne weiteres möglich ist.  



  Wählt man sowohl für die Nähfäden 9 als  auch für das Material des Bandes 8     vollsyn-          thetisehe    Fasern, wie sie beispielsweise unter  den geschützten Warenzeichen  Nylon  oder   Perlon  bekannt sind, die besonders reissfest  und elastisch sind, so wird damit eine Wider  standsfähigkeit und     Nachgiebigkeit    der Ver  bindungen erreicht, wie sie den Eigensehaften  der Fellteile entspricht. Infolgedessen wird die  Lebensdauer der Bekleidungsstücke rieht da  durch beeinträehtigt, dass die Nähte eher rei  ssen als die durch sie verbundenen Fellteile.  



  Die Bekleidungsstüeke, vornehmlich  sehlauehförmige, wie Strümpfe, Socken und  dergleichen, lassen sich durch besondere Be  handlung und durch Verwendung von     Seha-          blonen    und ähnlichen Formkörpern noch in  masshaltige Formen bringen. Das ist in den  folgenden Ausführungsbeispielen erläutert.  



  Ausführungsbeispiel I:  Verfahren zur Herstellung eines doppel  seitigen Lammfellschals.  



  Aus zur Pelzverarbeitung zugerichteten  und ehromierten Lammfellen feiner und dün  ner Sorten wird nach Schablone im Wege  kürsehnermässiger Verarbeitung ein 80 bis  100 em langer doppelseitiger Herren- oder  Damenschal hergestellt und auf der Lederseite  ringsherum an den beiden Längskanten und  einer Schmalkante mit der Pelznähmaschine  zusammengenäht, während die andere Schmal  kante offen bleibt.    Sodann werden die beiden Lederseiten mit  reinem Wasser leicht angefeuchtet und der  Schal alsdann gewendet, so dass die Haarseiten  nach aussen kommen. Hierauf wird der Schal  über ein dünnes, etwa 3 bis 5 mm starkes, im  übrigen den gewünsehten Grössenverhältnissen  des zu fertigenden Sehals entspreehendes  Spannbrett gezogen und trocknen gelassen.

    Nach dem Trocknen wird der Schal vom  Spannbrett     abgezogen        und    durch sauberes  Vernähen der noch offenen Schmalkante ge  brauchsfertig gemacht.  



  Anstatt den Sehalschlauch aus zwei     Teil-          hahnen    zusammenzunähen, kann man auch  von nur einer Bahn ausgehen, die in der       Längsmittellinie    gefaltet und an den beiden  Längskanten     und    einer     Schmalkante        zusam-          mengenäht    wird.  



  Ausführungsbcispiel II:       @erfahrr,@    zur Herstellung von Pelzsocken  und -strümpf@@.  



  Aus zur Pelzverarbeitung zugerichteten  und chromierten Lammfellen feiner und dün  ner Sorten (z. B. Montevideolamm) werden  nach Schablone die zur Herstellung eines     Pelz-          soekens    bzw. -strumpfes erforderlichen drei  Teile, nämlich die Sohle, dann das Vorder  blatt und sehliesslich die Ferse mit Fussröhre,  gesehnitten und diese Teile alsdann mit einer  Pelznähmaschine zusammengenäht.  



  Der Socken oder Strumpf wird sodann auf  der Lederseite mit reinem Wasser etwas an  gefeuchtet und mit     (ler    Lederseite nach     innen     über eine hölzerne Fuss-     bzw.    Beinform ge  zogen     und    trocknen     ;belassen.     



  Hierauf wird der     -;etroeknete    Socken oder       Strumpf    von der     Holzform    abgezogen, gewen  det und     nunmehr    mit der     Lederseite    nach  aussen     noehnials    über die     Holzform    gezogen.       Alsdann        werden    Fussspitze. Sohle und Ferse  zum Schutz     gegen        Ful)seli-,veiss    und Feuchtig  keit mit einem feinen     und        dünnen        Zellulose-          laek    übersprüht.  



  Nach dein Trocknen des     -Niederschlages     wird der     Socken        oder        Strumpf    von der Form  abgenommen und durch     Umsäunntng    der Ein  sehlüpföffnung     gebrauchsfertig    gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines mit der Haarseite auf der Haut zu tragenden Pelz- belkleidungsstückes, dadurch gekennzeichnet, dass Felle mit lockigem Haar auf Sämiseh- Ilandschuhlederstärke zugerichtet, miteinan der vereinigt und zugeschnitten werden, wor auf die Zuschnitte mit der Haarseite nach innen zum fertigen Bekleidungsstück zusam mengefügt werden. II. Pelzbekleicdungsstück, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeiehnet, dass es aus Lammfellen bestellt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Schmaschen als Einzelfelle. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da- dureh gekennzeichnet, dass die Fellteile mit- t elswellenförmig um die Stosslinie v erlaufen der Zickzack-WechSelnähte elastisch miteinan der verbunden werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Nähte aus ela stischen Fäden hergestellt werden. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Nähte mit ela stischen Bändern unterlegt werden. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass Stellen stärkerer Beanspruchung durch Entlastungszuschnitte verstärkt werden. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die zu einer Sehlauehform zusammengefügten Zuschnitte auf der Lederseite angefeuchtet und alsdann der Schlauch mit der Lederseite nach innen auf' einer Form getrocknet wird, wonach er von der Form abgezogen und fertigverarbeitet wird. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Schlauch aus mindestens einer Fellbahn erzeugt wird, in dem eine Doppelbahn mit der Lederseite nach aussen an den Längskanten und an einer Schmalkante zusammengenäht wird und der so hergestellte einendig geschlossene Schlauch auf der Lederseite angefeuchtet, gewendet, über eine plattenförmige Spannform gezogen und getrocknet wird, wonach der getrocknete Schlauch von der Spannform abgezogen und an der offenen Schmalkante vernäht wird. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 6, zur Herstellung eines Fussbekleidungsstückes, da durch gekennzeichnet, dass der Schlauch aus drei nach Schablone geschnittenen Zuschnit ten, nämlich einer Sohle, einem Vorderblatt und einer Ferse mit Wadenröhre, mit der Le derseite nach aussen zusammengenäht, auf die ser Seite angefeuchtet und nach Wendung auf eine Form aufgezogen und getrocknet wird, wonach der Schlauch von der Form abgezogen, gewendet und an der Einschlüpföffnung um säumt wird. 9.
    Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der von der Form abgezogene und gewendete Schlauch im ge wendeten Zustande nochmals auf die Form aufgezogen und auf der Lederseite an Fuss spitze, Sohle und Ferse mit einer Schicht aus Zelluloselack überzogen, nach dem Trocknen derselben von der Form abgezogen und an der Einschlüpföffnung umsäumt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Haarseiten der Felle mit feuchtigkeitsabstossenden Mitteln imprägniert werden.
CH292389D 1950-04-15 1951-04-10 Pelzbekleidungsstück und Verfahren zu seiner Herstellung. CH292389A (de)

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