CH290232A - Absauganlage an einer Spinnmaschine. - Google Patents

Absauganlage an einer Spinnmaschine.

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CH290232A
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CH
Switzerland
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Inventor
Thoma Heinrich
Original Assignee
Thoma Heinrich
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
    • D01H11/005Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Absauganlage        an        einer        Spinnmaschine.       Gegenstand der Erfindung     ist    eine Ab  sauganlage an einer Spinnmaschine mit     einem     durch Elektromotor angetriebenen Gebläse,  das unter Zwischenschaltung eines Filtersiebes  die Luft aus einem sich längs der Maschine  erstreckenden     Sammelkanal    absaugt.  



  Bisher     wurde    in der Regel der das Gebläse  nebst     Filtersieb    enthaltende Filterkasten an  der Stirnseite der Spinnmaschine in senk  rechter Lage aufgestellt. Diese Aufstellung  bereitet besonders beim nachträglichen Ein  bau von     Absauganlagen    in Spinnmaschinen  Schwierigkeiten, da an der Stirnseite der  Maschine der für das Gebläse nötige Platz  oft fehlt.

   '  Nach der Erfindung ist das     irrmittelbar     vom Motor angetriebene     Gebläserad    mit senk  recht stehender Welle in einem über dem       Spulengatter    der Spinnmaschine liegenden       Gebläsekasten    angeordnet und letzterer an  einer Stirnseite der Maschine     durch        einen     senkrechten Verbindungskanal mit dem Sam  melkanal verbunden. Diese neue Anordnung  ermöglicht den Einbau einer     Absauganlage     auch in Spinnmaschinen, bei denen an der  Stirnseite nur wenig Raum vorhanden ist,  da der Verbindungskanal wenig Raum bean  sprucht.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt       Fig.    1 eine Teilansicht einer Spinnma  schine mit     Absauganlage,          Fig.    2 die     zugehörige    Aufsicht,         Fig.3    eine Seitenansicht einer Spinnma  schine mit     Absauganlage    in anderer Ausfüh  rung,       Fig.    4 eine Stirnansicht zu     Fig.    3 in.Rich  tung A gesehen,       Fig.    5 eine Teilansicht einer Spinnma  schine mit     Absauganlage    in einer weiteren       Ausführung,

            Fig.6    die zugehörige     Stirnansicht,          Fig.    7 eine Teilansicht einer Spinnma  schine mit     Absauganlage    in einer weiteren  Ausführung,       Fig.    8 die zugehörige Stirnansicht.  



  In der Zeichnung     ist    mit 1 das     Spulen-          gatter    einer doppelseitigen     -Spinnmaschine    be  zeichnet. Die in diesem Gatter gelagerten  Spulen sind bei 2 angedeutet. Unter diesem       Spulengatter    befindet sich ein Sammelkanal  3, an den mit     Stutzen'4    die einzelnen Saug  rohre "5 der     Absauganlage    angeschlossen sind,  die in bekannter Weise unterhalb des bei 6  (Fug. 4) angedeuteten     Streckwerkes        liegen.     



  Bei den Ausführungen nach     Fig.1    bis 4  .ist das vom Elektromotor 7 ummittelbar an  getriebene     Gebläserad    8 mit senkrecht stehen  der Welle 9 in einem     Gebläsekasten    10 an  geordnet, der waagrecht liegend sich auf dem       Spulengatter    1 befindet und der an der Stirn  seite der Maschine durch einen     senkrechtem     Verbindungskanal<B>11</B> mit dem Sammelkanal 3  verbunden ist. Der     Gebläsekasten    10 bildet hier  zugleich den Filterkasten, d. h. es ist in diesem  Kasten 10 waagrecht das Filtersieb 12 an  geordnet. Die Luftbewegung ist durch Pfeile      angedeutet.

   Das sich     -unter    dem Sieb 12 an  sammelnde     Fadenbruchmaterial    kann sowohl  an der Stirnseite als auch an den Längsseiten  des Kastens 10 durch verschliessbare     öffnun-          gen    13 und 14 entfernt werden. Bei der  Bauart nach     Fig.1    und 2 wird die Luft aus  dem     Gebläsekasten    10 unmittelbar, und zwar  annähernd waagrecht durch einen Stutzen 15  ausgeblasen. Dies hat den Vorteil, dass bei  Anwendung von     Klimaanlagen    die von oben  kommende klimatisierte Luft durch den von  der     Absauganlage    ausgeblasenen Luftstrom  nicht gestört wird.  



  Aus der Zeichnung geht hervor, dass an  der Stirnseite der Spinnmaschine durch den  schmalen Verbindungskanal 11 nur wenig zu  sätzlicher Raum beansprucht wird. Der auf  dem     Spulengatter    liegende Filterkasten 10  passt sich der Maschine an, d. h. kann wesent  lich schmäler als bisher gebaut werden.  



  Der     verhältnismässig    schmale Filterkasten  (siehe     Fig.2)    beeinträchtigt also in keiner  Weise den Lichteinfall.  



  Bei der Bauart nach     Fig.    3 und 4 ist an  den Gebläse- bzw. Filterkasten 10 ein sieh  längs der Maschine erstreckender Druckluft  kanal 16 angeschlossen, der in     Fig.    4 mit strich  punktierten Linien angedeutet ist. Dieser ist  nach der Zeichnung über dem     Spulenablage-          brett    23 angeordnet und überragt dieses beid  seitig derart, dass vom     Druckluftkanal    16 zu  beiden Seiten des     Spulengatters    Luft nach  unten ausgeblasen wird.

   Es soll damit gewis  sermassen auf beiden Seiten des     Spulengat-          ters    je ein Luftvorhang geschaffen werden,  der einen Zutritt von     Fadenflug    und Staub  sowohl zu den Spulen 2 als auch zu den  auf dem     Spulengatter    abgelegten Vorrats  spulen 17 verhindert. Um einen solchen Luft  vorhang zu schaffen, sind die auf der Unter  seite des     Druckluftkanals16    vorgesehenen     Luft-          attstrittsdüsen    18 in entsprechend geringem  .Abstand anzuordnen.

   Vorteilhaft werden an  Stelle dieser Düsen     Längssehlitze,    d. h. ent  sprechende Schlitze in     Längsrichtung    der Ma  schine zum Ausblasen der Druckluft vorge  sehen. Bei dieser Anordnung werden also auch  die     Vorratsspulen    17 vor Faserflug und Staub    geschützt, so dass diese sauber in das Spulen  gatter kommen. Der sich beim Spinnen er  gebende Fadenflug wird durch einen leichten  auf die Zylinderbank gerichteten Luftstrom  (siehe     Fig.4)    weggeblasen.  



  Bei der Bauart nach     Fig.5    und 6 ist.  ein Filtersieb 19 schrägstehend in einem senk  rechten Verbindungskanal 20 und auf     diesem     ein     Gebläsekasten    21 so angeordnet, dass die  Luft     aus    dem Verbindungskanal 20 dem     Ge-          bläserad    8 ohne     Umlenkung    zuströmt. Das  sich am Sieb 19 ansammelnde Fadenbruch  material kann bei 22 durch eine verschliess  bare     öffnung    aus dem untern Teil des Ver  bindungskanals 20 entnommen werden.

   Bei  der in     Fig.    5 und 6 gezeigten Bauart ist an  dem     Gebläsekasten    21 ein     Druckluftkanal    16  angeschlossen, der, wie oben beschrieben, Luft  von oben auf die Maschine aufbläst.  



  In     Fig.7    und 8 ist eine weitere Ausfüh  rung gezeigt, bei welcher der als     Filterkasten     23 ausgebildete     senkrechte        Verbindungskanal     unmittelbar mit dem     Gebläsekasten    24 ver  bunden ist. Aus der Zeichnung ist ersichtlich,  dass dieser     Gebläsekasten    und der Filterkasten  23 durchgehend gleiche Breite b aufweisen.  Der Filterkasten bildet also von unten bis  oben zum Gebläse eine Einheit mit geraden  Linienführungen. Abgesehen von dem guten  Aussehen hat diese Bauart den Vorteil einer  billigen Fabrikation und eines leichten Zu  sammenbaues.

   Da der     Gebläsekasten    24 un  mittelbar auf dem breiten Filterkasten 23 auf  sitzt, so ergibt sich hieraus auch eine stabile  Bauweise und gute Lagerung von Motor und  Gebläse.  



  Es ist ferner ersichtlich, dass der senk  rechte Filterkasten 23 mit dem Kastenteil 23a  nach unten über die Mündung     3a    des Sammel  kanals hinausreicht. Das Sieb 25 im Filter  kasten erstreckt sich nahezu über die ganze  Höhe des Filterkastens. Vorteilhaft ist dieses  Sieb senkrecht in kleinerem Abstand a von  der Aussenwand des Filterkastens angeordnet.  und oben bei     25a    bis zur Innenwand     de::          Filterkastens    abgebogen. Diese Bauart hat den  Vorzug, dass der Filterraum für den Faden  abfall erheblich vergrössert. ist, desgleichen      auch die Oberfläche des Filtersiebes. Das Ab  fallmaterial aus dem Filterkasten kann durch  Öffnungen sehr bequem entnommen werden,  die durch Klappen 26 verschliessbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Absauganlage an einer Spinnmaschine mit einem durch Elektromotor angetriebenen Ge bläse, das unter Zwischenschaltung eines Fil tersiebes die Luft aus einem sich- längs der ilIaschine erstreckenden Sammelkanal absaugt, dadurch gekennzeichnet, dass das unmittelbar vom Motor angetriebene Gebläserad mit senk recht stehender Welle in einem über dem Spulengatter der Spinnmaschine liegenden Gebläsekasten angeordnet und letzterer an einer Stirnseite der Maschine durch einen senkrechten Verbindungskanal mit dem Sam- melkanal verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Absauganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filtersieb in dem auf der Spinnmaschine liegenden Ge- bläsekasten waagrecht angeordnet ist und sowohl an der Stirnseite als auch den Längs seiten des Filterkastens verschliessbare Ent nahmeöffnungen für das Fadenbruchmaterial vorgesehen sind.
    2. Absauganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filtersieb in dem senkreclften Verbindungskanal und auf letzterem der Gebläsekasten so- angeordnet ist, dass die Luft aus dem Verbindungskanal dem Gebläserad ohne Umlenkung zuströmt. 3. Absaiiganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luft aus dem Geblä.sekasten waagrecht ausgeblasen wird.
    4. Absauganlage nach Unteranspruch Z, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gebläse kasten ein sich längs der Maschine erstrecken der Druckluftkanal angeschlossen ist, der zu beiden Seiten des Spulengätters Luft nach unten bläst. 5. Absauganlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckluft kanal über dem Spulenablagebrett angeordnet ist und dieses beidseitig so überragt, dass die nach unten geblasene Luft beidseitig eine Art Vorhang bildet und die abgelegten Spulen vor Fadenflug und Staub schützt.
    6. Absauganlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unter seite des Druckluftkanals Längsschlitze zum Ausblasen der Druckluft vorgesehen sind. 7. Absauganlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Filter kasten ausgebildete senkrechte Verbindungs kanal unmittelbar mit dem Gebläsekasten ver bunden ist, wobei Filter- und Gebläsekasten durchgehend gleiche Breite aufweisen.
    B. Absauganlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der senkrechte Filterkasten nach unten über die Mündung des Sammelkanals hinausreicht. 9. Absauganlage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb im Filterkasten sich nahezu über dessen ganze Höhe erstreckt.
    10. Absauganlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb im Filterkasten senkrecht in kleinerem Abstand von der Aussen- als von der Innenwand des selben angeordnet und oben bis zur Innen wand des Filterkastens abgebogen ist.
CH290232D 1951-03-07 1951-03-07 Absauganlage an einer Spinnmaschine. CH290232A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017059B (de) * 1954-12-15 1957-10-03 Hans Fischer Absaugeinrichtung an Ringspinnmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1017059B (de) * 1954-12-15 1957-10-03 Hans Fischer Absaugeinrichtung an Ringspinnmaschinen

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