CH290232A - Absauganlage an einer Spinnmaschine. - Google Patents
Absauganlage an einer Spinnmaschine.Info
- Publication number
- CH290232A CH290232A CH290232DA CH290232A CH 290232 A CH290232 A CH 290232A CH 290232D A CH290232D A CH 290232DA CH 290232 A CH290232 A CH 290232A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- extraction system
- box
- blower
- dependent
- filter
- Prior art date
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 14
- 238000000605 extraction Methods 0.000 title claims description 12
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 3
- 238000007664 blowing Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 7
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000004378 air conditioning Methods 0.000 description 1
- 230000001143 conditioned effect Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H11/00—Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
- D01H11/005—Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Absauganlage an einer Spinnmaschine. Gegenstand der Erfindung ist eine Ab sauganlage an einer Spinnmaschine mit einem durch Elektromotor angetriebenen Gebläse, das unter Zwischenschaltung eines Filtersiebes die Luft aus einem sich längs der Maschine erstreckenden Sammelkanal absaugt.
Bisher wurde in der Regel der das Gebläse nebst Filtersieb enthaltende Filterkasten an der Stirnseite der Spinnmaschine in senk rechter Lage aufgestellt. Diese Aufstellung bereitet besonders beim nachträglichen Ein bau von Absauganlagen in Spinnmaschinen Schwierigkeiten, da an der Stirnseite der Maschine der für das Gebläse nötige Platz oft fehlt.
' Nach der Erfindung ist das irrmittelbar vom Motor angetriebene Gebläserad mit senk recht stehender Welle in einem über dem Spulengatter der Spinnmaschine liegenden Gebläsekasten angeordnet und letzterer an einer Stirnseite der Maschine durch einen senkrechten Verbindungskanal mit dem Sam melkanal verbunden. Diese neue Anordnung ermöglicht den Einbau einer Absauganlage auch in Spinnmaschinen, bei denen an der Stirnseite nur wenig Raum vorhanden ist, da der Verbindungskanal wenig Raum bean sprucht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Teilansicht einer Spinnma schine mit Absauganlage, Fig. 2 die zugehörige Aufsicht, Fig.3 eine Seitenansicht einer Spinnma schine mit Absauganlage in anderer Ausfüh rung, Fig. 4 eine Stirnansicht zu Fig. 3 in.Rich tung A gesehen, Fig. 5 eine Teilansicht einer Spinnma schine mit Absauganlage in einer weiteren Ausführung,
Fig.6 die zugehörige Stirnansicht, Fig. 7 eine Teilansicht einer Spinnma schine mit Absauganlage in einer weiteren Ausführung, Fig. 8 die zugehörige Stirnansicht.
In der Zeichnung ist mit 1 das Spulen- gatter einer doppelseitigen -Spinnmaschine be zeichnet. Die in diesem Gatter gelagerten Spulen sind bei 2 angedeutet. Unter diesem Spulengatter befindet sich ein Sammelkanal 3, an den mit Stutzen'4 die einzelnen Saug rohre "5 der Absauganlage angeschlossen sind, die in bekannter Weise unterhalb des bei 6 (Fug. 4) angedeuteten Streckwerkes liegen.
Bei den Ausführungen nach Fig.1 bis 4 .ist das vom Elektromotor 7 ummittelbar an getriebene Gebläserad 8 mit senkrecht stehen der Welle 9 in einem Gebläsekasten 10 an geordnet, der waagrecht liegend sich auf dem Spulengatter 1 befindet und der an der Stirn seite der Maschine durch einen senkrechtem Verbindungskanal<B>11</B> mit dem Sammelkanal 3 verbunden ist. Der Gebläsekasten 10 bildet hier zugleich den Filterkasten, d. h. es ist in diesem Kasten 10 waagrecht das Filtersieb 12 an geordnet. Die Luftbewegung ist durch Pfeile angedeutet.
Das sich -unter dem Sieb 12 an sammelnde Fadenbruchmaterial kann sowohl an der Stirnseite als auch an den Längsseiten des Kastens 10 durch verschliessbare öffnun- gen 13 und 14 entfernt werden. Bei der Bauart nach Fig.1 und 2 wird die Luft aus dem Gebläsekasten 10 unmittelbar, und zwar annähernd waagrecht durch einen Stutzen 15 ausgeblasen. Dies hat den Vorteil, dass bei Anwendung von Klimaanlagen die von oben kommende klimatisierte Luft durch den von der Absauganlage ausgeblasenen Luftstrom nicht gestört wird.
Aus der Zeichnung geht hervor, dass an der Stirnseite der Spinnmaschine durch den schmalen Verbindungskanal 11 nur wenig zu sätzlicher Raum beansprucht wird. Der auf dem Spulengatter liegende Filterkasten 10 passt sich der Maschine an, d. h. kann wesent lich schmäler als bisher gebaut werden.
Der verhältnismässig schmale Filterkasten (siehe Fig.2) beeinträchtigt also in keiner Weise den Lichteinfall.
Bei der Bauart nach Fig. 3 und 4 ist an den Gebläse- bzw. Filterkasten 10 ein sieh längs der Maschine erstreckender Druckluft kanal 16 angeschlossen, der in Fig. 4 mit strich punktierten Linien angedeutet ist. Dieser ist nach der Zeichnung über dem Spulenablage- brett 23 angeordnet und überragt dieses beid seitig derart, dass vom Druckluftkanal 16 zu beiden Seiten des Spulengatters Luft nach unten ausgeblasen wird.
Es soll damit gewis sermassen auf beiden Seiten des Spulengat- ters je ein Luftvorhang geschaffen werden, der einen Zutritt von Fadenflug und Staub sowohl zu den Spulen 2 als auch zu den auf dem Spulengatter abgelegten Vorrats spulen 17 verhindert. Um einen solchen Luft vorhang zu schaffen, sind die auf der Unter seite des Druckluftkanals16 vorgesehenen Luft- attstrittsdüsen 18 in entsprechend geringem .Abstand anzuordnen.
Vorteilhaft werden an Stelle dieser Düsen Längssehlitze, d. h. ent sprechende Schlitze in Längsrichtung der Ma schine zum Ausblasen der Druckluft vorge sehen. Bei dieser Anordnung werden also auch die Vorratsspulen 17 vor Faserflug und Staub geschützt, so dass diese sauber in das Spulen gatter kommen. Der sich beim Spinnen er gebende Fadenflug wird durch einen leichten auf die Zylinderbank gerichteten Luftstrom (siehe Fig.4) weggeblasen.
Bei der Bauart nach Fig.5 und 6 ist. ein Filtersieb 19 schrägstehend in einem senk rechten Verbindungskanal 20 und auf diesem ein Gebläsekasten 21 so angeordnet, dass die Luft aus dem Verbindungskanal 20 dem Ge- bläserad 8 ohne Umlenkung zuströmt. Das sich am Sieb 19 ansammelnde Fadenbruch material kann bei 22 durch eine verschliess bare öffnung aus dem untern Teil des Ver bindungskanals 20 entnommen werden.
Bei der in Fig. 5 und 6 gezeigten Bauart ist an dem Gebläsekasten 21 ein Druckluftkanal 16 angeschlossen, der, wie oben beschrieben, Luft von oben auf die Maschine aufbläst.
In Fig.7 und 8 ist eine weitere Ausfüh rung gezeigt, bei welcher der als Filterkasten 23 ausgebildete senkrechte Verbindungskanal unmittelbar mit dem Gebläsekasten 24 ver bunden ist. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass dieser Gebläsekasten und der Filterkasten 23 durchgehend gleiche Breite b aufweisen. Der Filterkasten bildet also von unten bis oben zum Gebläse eine Einheit mit geraden Linienführungen. Abgesehen von dem guten Aussehen hat diese Bauart den Vorteil einer billigen Fabrikation und eines leichten Zu sammenbaues.
Da der Gebläsekasten 24 un mittelbar auf dem breiten Filterkasten 23 auf sitzt, so ergibt sich hieraus auch eine stabile Bauweise und gute Lagerung von Motor und Gebläse.
Es ist ferner ersichtlich, dass der senk rechte Filterkasten 23 mit dem Kastenteil 23a nach unten über die Mündung 3a des Sammel kanals hinausreicht. Das Sieb 25 im Filter kasten erstreckt sich nahezu über die ganze Höhe des Filterkastens. Vorteilhaft ist dieses Sieb senkrecht in kleinerem Abstand a von der Aussenwand des Filterkastens angeordnet. und oben bei 25a bis zur Innenwand de:: Filterkastens abgebogen. Diese Bauart hat den Vorzug, dass der Filterraum für den Faden abfall erheblich vergrössert. ist, desgleichen auch die Oberfläche des Filtersiebes. Das Ab fallmaterial aus dem Filterkasten kann durch Öffnungen sehr bequem entnommen werden, die durch Klappen 26 verschliessbar sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Absauganlage an einer Spinnmaschine mit einem durch Elektromotor angetriebenen Ge bläse, das unter Zwischenschaltung eines Fil tersiebes die Luft aus einem sich- längs der ilIaschine erstreckenden Sammelkanal absaugt, dadurch gekennzeichnet, dass das unmittelbar vom Motor angetriebene Gebläserad mit senk recht stehender Welle in einem über dem Spulengatter der Spinnmaschine liegenden Gebläsekasten angeordnet und letzterer an einer Stirnseite der Maschine durch einen senkrechten Verbindungskanal mit dem Sam- melkanal verbunden ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Absauganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filtersieb in dem auf der Spinnmaschine liegenden Ge- bläsekasten waagrecht angeordnet ist und sowohl an der Stirnseite als auch den Längs seiten des Filterkastens verschliessbare Ent nahmeöffnungen für das Fadenbruchmaterial vorgesehen sind.2. Absauganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filtersieb in dem senkreclften Verbindungskanal und auf letzterem der Gebläsekasten so- angeordnet ist, dass die Luft aus dem Verbindungskanal dem Gebläserad ohne Umlenkung zuströmt. 3. Absaiiganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luft aus dem Geblä.sekasten waagrecht ausgeblasen wird.4. Absauganlage nach Unteranspruch Z, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gebläse kasten ein sich längs der Maschine erstrecken der Druckluftkanal angeschlossen ist, der zu beiden Seiten des Spulengätters Luft nach unten bläst. 5. Absauganlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckluft kanal über dem Spulenablagebrett angeordnet ist und dieses beidseitig so überragt, dass die nach unten geblasene Luft beidseitig eine Art Vorhang bildet und die abgelegten Spulen vor Fadenflug und Staub schützt.6. Absauganlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unter seite des Druckluftkanals Längsschlitze zum Ausblasen der Druckluft vorgesehen sind. 7. Absauganlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Filter kasten ausgebildete senkrechte Verbindungs kanal unmittelbar mit dem Gebläsekasten ver bunden ist, wobei Filter- und Gebläsekasten durchgehend gleiche Breite aufweisen.B. Absauganlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der senkrechte Filterkasten nach unten über die Mündung des Sammelkanals hinausreicht. 9. Absauganlage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb im Filterkasten sich nahezu über dessen ganze Höhe erstreckt.10. Absauganlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb im Filterkasten senkrecht in kleinerem Abstand von der Aussen- als von der Innenwand des selben angeordnet und oben bis zur Innen wand des Filterkastens abgebogen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH290232T | 1951-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH290232A true CH290232A (de) | 1953-04-30 |
Family
ID=4486983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH290232D CH290232A (de) | 1951-03-07 | 1951-03-07 | Absauganlage an einer Spinnmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH290232A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017059B (de) * | 1954-12-15 | 1957-10-03 | Hans Fischer | Absaugeinrichtung an Ringspinnmaschinen |
-
1951
- 1951-03-07 CH CH290232D patent/CH290232A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017059B (de) * | 1954-12-15 | 1957-10-03 | Hans Fischer | Absaugeinrichtung an Ringspinnmaschinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3341786A1 (de) | Mit druckluft abreinigbare filteranlage zur abscheidung von staub oder sand aus der luft | |
| DE2903139C2 (de) | ||
| DE3333750A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum oeffnen und reinigen von fasergut | |
| DE1510316A1 (de) | Vorrichtung an Textilmaschinen,speziell im Bereich der Einzugsstrecken von Spinnmaschinen,zum pneumatischen Erfassen und Wegfuehren von Verunreinigungen | |
| DE2833984A1 (de) | Webmaschine mit einer lueftungs-einrichtung | |
| CH646116A5 (de) | Entstaubungsvorrichtung an spulstellen einer spulmaschine. | |
| DE1186602B (de) | Klimatisierungsanlage fuer Textilmaschinen | |
| CH290232A (de) | Absauganlage an einer Spinnmaschine. | |
| DE3833434C1 (en) | Enclosed creel for supply bobbins - is provided with an air duct having openings in it, to prevent fibre dust deposition | |
| DE69108015T2 (de) | Tragbares hochdruckreinigungsgerät. | |
| DE2834071C2 (de) | Lüftungseinrichtung für eine Webmaschine | |
| DE1969970U (de) | Klimatisierungs- und absaugvorrichtung fuer textilmaschinen, insbesondere spinnmaschinen. | |
| DE102011118983A1 (de) | Schaltschrank für eine Textilmaschine | |
| CH374176A (de) | Klimatisierungsanlage für Textilmaschinen | |
| DE3929097C2 (de) | Flugabsaugvorrichtung für eine Textilmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine | |
| CH254770A (de) | Einrichtung an einer Spinnmaschine zum Absaugen. | |
| CH632020A5 (de) | Webmaschine mit einer schussfaden-zufuehreinrichtung. | |
| DE1163711B (de) | Absauganlage zur Reinigung von Ringspinnmaschinen u. dgl. | |
| DE2214435A1 (de) | Nassabscheider fuer staubhaltige gase oder luft | |
| DE4406756C2 (de) | Lufttechnisches System mit Wanderreiniger | |
| DE3711376A1 (de) | Luftausstroemkanal einer entstaubungseinrichtung einer textilmaschine | |
| DE550544C (de) | Naehmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen des Staubes | |
| DE4026529C2 (de) | Zuluftkanal | |
| AT221399B (de) | Faden- und Staubabsaugvorrichtung für Spinnmaschinen | |
| DE442678C (de) | Hutfachmaschine mit Vor- und Nachzerteiler fuer das Haargut |