CH289239A - Einrichtung für die Fernschaltung des streckenseitigen Resonanzkreises von Hochfrequenz-Zugsicherungseinrichtungen. - Google Patents

Einrichtung für die Fernschaltung des streckenseitigen Resonanzkreises von Hochfrequenz-Zugsicherungseinrichtungen.

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CH289239A
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CH
Switzerland
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resonance circuit
frequency
trackside
cable
remote switching
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/12Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
    • B61L3/121Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves using magnetic induction

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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Einrichtung für die Fernschaltung des     streckenseitigen        Resonanzkreises    von  Hochfrequenz-Zugsicherungseinrichtungen.    Der streckenseitige     Resonanzkreis    dient  zur Beeinflussung der sieh auf dem Fahrzeug  befindlichen Teile der Hochfrequenz-Zug  sicherungseinrichtungen; er soll die Begriffe  des Vorsignals auf die Lokomotive übertra  gen. Zu diesem Zwecke muss er ein- und     aus-          gesehaltet    werden. Der Resonanzkreis muss  wirksam sein, wenn das Signal auf      Halts?     gestellt ist. Er muss ausgeschaltet werden,  wenn das Signal auf  freie Fahrt  steht.

   Da  es sich um einen Hochfrequenzschwingkreis  handelt, muss die Ein- und Ausschaltung di  rekt an den Klemmen des Schwingkreises  selber geschehen. Es ist nun nicht zweck  mässig, dazu eine elektrische oder mecha  nische Schalteinrichtung auf dem Strecken  aggregat anzubringen, da dieselbe infolge der  stets vorhandenen Erschütterungen einem       raschen    Verschleiss unterworfen wäre. Der  Schalter muss also auf dem Signal angeord  net werden.    Die vorliegende Erfindung bezweckt, dies  zu ermöglichen und bewegliche Teile im  Streckenaggregat zu vermeiden. Sie besteht  darin, dass die Klemmen des Resonanzkreises  unter Zwischenschaltung eines Vierpols an  ein Hochfrequenzkabel angeschlossen sind,  dessen Ende mit dem Signalschalter verbun  den ist.  



       Fig.    1 der beiliegenden,     schematischen     Zeichnung zeigt ein     Ausführungsbeispiel    des  Erfindungsgegenstandes. Auf der Strecke be-    findet sich der Resonanzkreis, bestehend aus  der Windung 1 und der Kapazität 2. Parallel  zur Kapazität ist der Vierpol 3     angeschlossen.     Dessen Ausgang ist mit dem Hochfrequenz  kabel 4 verbunden, das zum Schalter 5 am  Signalmast 14 führt. Der Schalter 5 wird  elektrisch vom     Signal    betätigt. Der Strom  durchfliesst, wenn das Signal auf  freie  Fahrt  steht, die grüne Lampe 6 und die Re  laisspule 7     des    Schalters 5 in Serie,     wodurch     die Abhängigkeit vom Signal gesichert ist.

      Diese Schaltung ist allerdings nur wirk  sam,     wenn    das Kabel 4 und der Vierpol 3 ge  meinsam auf die Frequenz des Resonanz  kreises abgestimmt sind. Aus Sicherheitsgrün  den muss diese Abstimmung so vorgenommen  werden, dass die Schalterstellung unverändert  auf die Klemmen des Resonanzkreises abge  bildet wird. Dadurch wird erreicht, dass bei  Versagen     des    Relais der Resonanzkreis wirk  sam bleibt und so das     Zugspersonal    auf den  Fehler aufmerksam macht.  



  Die Abstimmung von Kabel und Vierpol  kann auf verschiedene Weise vorgenommen  werden. Die Bedingung lautet, dass Kabel  und Vierpol zusammen auf eine elektrische  Länge abgestimmt sind, welche gleich einem  Vielfachen der halben Wellenlänge der Reso  nanzfrequenz ist. Die Länge des Kabels wird  dabei     vorteilhaft    ein     ganzes    Vielfaches der  Viertelwellenlänge gewählt, damit es für sich  allein abgestimmt ist.      Wird die Kabellänge so gewählt, dass sie  ein geradzahliges Vielfaches der Viertel  wellenlänge beträgt, so wird die Schalter  stellung direkt auf die Klemmen des Reso  nanzkreises abgebildet und der Vierpol 3  dient in diesem Falle nur zur Impedanz  anpassung.

   Dazu ist ein Hochfrequenz  transformator zu verwenden, welcher primär  und sekundär abgestimmt ist, und zwar ist  nach dem Beispiel Fig. 2 ein Kondensator $  parallel zu der resonanzkreisseitigen Wick  lung 9 geschaltet, um deren Leerlaufindukti  vität auf Resonanz abzustimmen. Ferner ist  das Kabel 4 über einen Seriekondensator 10  mit der Sekundärspule 11 verbunden, um die  Streuinduktivität auf Resonanz abzustimmen.  



  Wenn die Kabellänge so gewählt wird,  dass sie ein ungeradzahliges Vielfaches der  Viertelwellenlänge beträgt, so wird dem Vier  pol ausser der Impedanzanpassung noch die  Aufgabe übertragen, die fehlende Viertel  wellenlänge zu ergänzen, damit die Betriebs  sicherheit beim Versagen des Signalschalters  gewährleistet ist. In diesem Falle ist, wie bei  spielsweise in Fig. 3 gezeigt ist, der Vierpol  als 1j: Glied auszubilden mit einer Serieinduk  tivität 12 und Parallelkapazitäten 13 und  ebenfalls auf die Frequenz des Resonanz  kreises abzustimmen.  



  Damit die empfindlichen Schaltteile, wie  Vierpol, Hochfrequenztransformator, Konden  satoren, der Witterung nicht ausgesetzt sind,  können sie z. B. in eine wetterfeste Giessharz  masse eingegossen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für die Fernschaltung des streckenseitigen Resonanzkreises von Hochfre quenz - Zusicherungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmen des Reso nanzkreises unter Zwischenschaltung eines Vierpols an ein Hochfrequenzkabel ange schlossen sind, dessen Ende mit dem Signal schalter verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Kabel und Vierpol gemeinsam auf ein ganzes Vielfaches der halben Wellenlänge des Resonanzkreises ab gestimmt sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Vierpol einen Hochfrequenztransformator aufweist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochfrequenzkabel über einen Serie kondensator an den Transformator ange schlossen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur resonanzkreisseitigen Wick lung des Transformators ein Kondensator angeschlossen ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Vierpol ein (r-Glied mit Längsinduktivität und Quer kapazität ist.
CH289239D 1951-02-19 1951-02-19 Einrichtung für die Fernschaltung des streckenseitigen Resonanzkreises von Hochfrequenz-Zugsicherungseinrichtungen. CH289239A (de)

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