CH287828A - Verschliesseinrichtung an Behältern. - Google Patents

Verschliesseinrichtung an Behältern.

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CH287828A
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Ruetz Karl
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Ruetz Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  



     Verschliefieinrichtung    an BehÏltern.



   Besonders bei der Aufbewahrung von leichtflüchtigen Flüssigkeiten oder leicht eintrocknenden Pasten, wie sie zum Beispiel in der Riechstoffindustrie, der Parmazeutik usw. vorkommen, geht das Bestreben der Hersteller von Behälterversehlüssen dahin, eine m¯g  lichst    hohe   Verschliessdichtigkeit    zu erreichen.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Verschliesseinrichtung an Behäl tern, welche einen in zwei seitlich am   Behal.-      terkopf    angeordneten Führungsnuten gleitenden Schieber und ein ein Dichtungsmaterial tragendes Versehliessstüek aufweist.

   Die Ver  schliessdichtigkeit    der Einrichtung wird dadurch erreicht, dass das Versehliessstüek mindestens eine vor und mindestens eine hinter der Mittelachse der Mündungsoffnung des Be  hälters    liegende   Druckstelle    aufweist, und dass der Schieber nach vorn dachförmig vorspringt, mittels welchem Vorsprung er das Versehliessstück in der Geschlossenlage der Verschlie¯einrichtung an der vor der Mittelachse lie  genden Druckstelle    auf den Mündungsrand herunterdrückt, und dass unter dem   Schieber-    deckel mindestens ein Absatz vorgesehen ist,

   der das   Verschliessstück    in der   Geschlossen-    lage der Verschliesseinrichtung an der hinter der Mittelachse liegenden Druckstelle auf den Mündungsrand   herunterdriiekt.   



   Wenn infolge Lagerung eine Erm dung und dadureh ein Undichtwerden des Diehtungsmaterials eintritt, wäre eine automatisch wirkende Nachstellung des   Diehtungsmaterials,    das einen Teil seiner urspr nglichen Elastizität eingebüsst hat, wünschbar.



   Zu diesem Zweeke könnte man an dem Verschlie¯st ck ein federndes Organ vorsehen, das das   Verschliessstück    in der Geschlossenlage der   Versehliesseinrichtung mit einem zu    den an den genannten Druckstellen zusÏtzlichen Anpressungsdruck auf den Mündungsrand des Behälters   herunterdriiekt.   



   Wenn das Verschliessstüek aus einem Werkstoff, der federnde   Eigensehaften auf-    weist, hergestellt ist, könnte das federnde Organ als ein aus dem Verschliessstück herausgestanzter Arm ausgebildet sein.



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt :
Fig.   1    die Verschliesseinrichtung in der Geschlossenlage im Schnitt,
Fig.   2    eine Draufsicht derselben,
Fig. 3 die Verschliesseinrichtung in der   Offensstellung,    ebenfalls im Schnitt, und
Fig.   4    einen   Quersehnitt    nach der Linie IV-IV der Fig. l.



   Mit   1    ist ein Sehieber bezeichnet, der zum Beispiel aus Kunststoff besteht Er besitzt einen dachf¯rmigen Vorsprung 1a und zwei in der Schieberichtung liegende Leisten 1b, die an ihrem vordern Ende abgerundet sind.   Zwi-    sehen den Leisten ist eine Nute 1c (Fig. 4) gebildet, in weleher eine Raste 1d vorgesehen ist.



  Der Schieber   1    ist in Längsnuten   2,    welche am   Behälterkopf    3 vorgesehen sind, gef hrt.



  Das Versehliessstüek ist mit 4 bezeichnet, in dessen vorderem Teil die Ränder zu einem Behältnis umgebordelt sind, in welches das Dichtungsmaterial 5 eingelegt ist. Das Ver  schliessstück    4 ist nach r ckwÏrts verlÏngert; ein ausgestanzter Arm 4a desselben springt in die Nut lc des Schiebers ein und übt auf das Versehliessstüek 4 einen Druck nach unten aus, indem er sich gegen die Innenseite des   Sehieberdeekels    abstützt Der Arm 4a besitzt am Ende eine Kr¯pfung 4b, die der Raste 1d im Schieber entspricht.



   Das   Verschliessstück    4 weist eine Erhöhung 4c der Deckfläche auf. Diese Erhöhung bildet eine vor der Mittelachse IV-IV der Mün  dungsoffnung    des Behälters liegende Druckstelle D 1, während sich hinter der Mittelachse der M ndungs¯ffnung zwei   Druekstellen    D2 befinden   (Fig.    4). ¯ber der   Druckstelle      D1    liegt in der Geschlossenlage der Verschlie¯  einriehtung    der dachförmige Vorsprung la des Schiebers, und über den Druckstellen D2 liegen die Enden der Leisten lb des Schiebers. Das Behältnis für das   Dichtungsmate-    rial ist in seinem hintern Teil bei 4d, und die korrespondierenden Leisten 1b sind bei le abgerundet.



   Die Druckstellen Di und   D2    könnten selbstverständlich auch so verteilt sein, dass vor der Mittelachse IV-IV zwei   Druckstel-    len D1 und hinter derselben nur eine Druckstelle   D2    vorgesehen wäre.



   Auf der Ebene des   Behälterkopfes    3 sind ein Ringwulst 7 um die Mündungsoffnung 6, eine   Schrägbahn    8 und eine als Arretierung für das Versehliessstück in der Offenstellung dienende Erhöhung 9 angeordnet.



   Bei der Montage der   Verschliesseinrich-    tung wird das Verschliessstüek 4 mittels einer   lZontageeinrichtung    auf den Wulst 7 der    Mündungsoffnung heruntergepresst. Noch    wÏhrend der   Montagedruck andauert,    wird der Schieber 1 satt über das   VerschlieBstiiek    geschoben, so dass in der Gesehlossenlage der Einriehtung an den Druekstellen   Dt    und   D2    ein   Verschliessdruck    vorhanden ist.



   Der Öffnungsvorgang der beschriebenen Verschliesseinrichtung spielt sich wie folgt ab : Zunächst wird der Schieber 1 nach r ckwÏrts gezogen ; dabei springt die Kröpfung 4 des Armes   ta    aus der Raste   M heraus,    und die Druckstellen   Pi    und   D2    werden entlastet.



  Wenn nun der Arm 4a am Ende der Nute lc am Sehieber anschlägt, wird das   Versehliess-    stück bei der weiteren Bewegung   mitgenom-      men.    Das Dichtungsmaterial gleitet  ber die Ïu¯ere Kegelfläche des ringförmigen Wulstes 7 und wird dadurch von der M ndungs¯ffnung abgehoben. Die hintere Kante des Be hältnisses f r das   Dichtungsmaterial gelang@    hierauf auf die   Schrägbahn      8,    wodurch das Verschlie¯st ck vollstÏndig von dem   ringför-    migen Wulst 7 abgehoben wird.

   Wegen auftretender Adhäsion der Flüssigkeit ist es un erlϯlich, dal3 zwischen dem Verschlie¯st ck und dem   Behälterkopf    in der Offenstellung der Versehliesseinriehtung ein gewisser freier Zwischenraum a (Fig. 3) gebildet wird. Der Anschlag 9 begrenzt den Weg des Verschlie¯  stüekes    und des Schiebers in der Offenlage.



   Beim Schliessen der Einrichtung stossen die   I, eisten lb    das Versehliessstüek vor sich her ; letzteres gleitet die   Sehrägbahn    8 hinunter.



  Schliesslich laufen die Leisten lb auf das   Dichtungsbehaltnis    des   Versehliessstückes    auf und dr cken es gegen den ringförmigen Wulst 7. Jetzt übergreift auch die   Vordachung    la des Schiebers die Erhöhung 4c des Versehliessst ckes, die Kröpfung b gelangt in die Raste 1d, und der nach r ckwÏrts ausgebildete Teil des Versehliessstüekes gelangt zum   Ansehlag    an der R ckwand des Schiebers, der nun nicht mehr weiter naeh vorn gestossen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Versehliesseinrichtung an Behältern, welche einen in zwei seitlich am Behälterkopf angeordneten Führungsnuten gleitenden Schieber und ein ein Diehtungsmaterial tragendes Versehliessstüek aufweist, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Versehliessstüek mindestens eine vor und mindestens eine hinter der Mit telachse der Mündungsoffnung des Behälters liegende Druckstelle aufweist, und dass der Schieber nach vorn dachförmig vorspringt, mittels welehem Vorsprung er das Verschlie¯ stuck in der Geschlossenlage der Versehliess- einrichtung an der vor der Mittelachse liegen- den Druckstelle auf den Mündungsrand herunterdrückt,
    und dass unter dem Schieber- deckel mindestens ein Absatz vorgesehen ist, der das Versehliessstüek in der Geschlossenlage der Verschliesseinrichtung an der hinter der Mittelachse liegenden Druckstelle auf den Mündungsrand herunterdrückt.
    CNTERANSPRÜCHE : 1. Verschliesseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verschliessstück ein federndes Organ vorgesehen ist, das bestrebt ist, das Verschliessstück in der Geschlossenlage der Verschliesseinrichtung ebenfalls auf den Mündungsrand des Behälters herunterzudrüeken.
    2. Verschliesseinriehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeiehnet, dass das federnde Organ als ein aus dem Versehliessstüek herausgestanzter Arm ausgebildet ist.
    3. Verschliesseinrichtung naeh Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Druckstelle des Versehliessstüekes durch eine Erhöhung der Deckfläche desselben gebil- det ist.
    4. Verschliesseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Absätze unter dem Schieberdeckel durch zwei in der Schieberichtung des Schiebers verlaufende Leisten gebildet sind.
    5. Verschliesseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten vorn abgerundet sind und mit entsprechenden Abrundun- gen am Behältnis für das Abdichtungsmate- rial des Versehliessstüekes wÏhrend des Schliessvorganges zusammenwirken.
CH287828D 1951-03-02 1951-03-02 Verschliesseinrichtung an Behältern. CH287828A (de)

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