CH287635A - Elektrischer Lötkolben. - Google Patents

Elektrischer Lötkolben.

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CH287635A
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CH
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soldering iron
electrode holder
electrode
electrodes
dependent
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Inventor
Monti Jean Aurio
Original Assignee
Monti Jean Aurio
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/02Soldering irons; Bits
    • B23K3/03Soldering irons; Bits electrically heated
    • B23K3/0376Soldering irons; Bits electrically heated comprising carbon heating elements or electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description


  Elektrischer Lötkolben.    Gegenstand vorliegender Erfindung bil  det ein elektrischer Lötkolben mit zwei aus  Kohle bestehenden, gegeneinander elektrisch  isolierten Elektroden, die zwecks Erzeugung  einer Wärmewirkung für das Schmelzen des  Lotes mit dem zu lötenden Arbeitsstück in  Berührung gebracht. werden. Derartige Löt  kolben sind an sich bereits bekannt. Sie sind  sehr wirtschaftlich, da der Strom nur wäh  rend des Arbeitsvorganges fliesst. Im wei  teren benötigen diese Lötkolben praktisch  keine Anheizzeit. Der Hauptnachteil dieser       Konstruktionen    liegt aber darin, dass zwischen  den Elektroden angesammelte Lotabfälle und  Schmutzteile sich nur schwer entfernen lassen  und das einwandfreie Arbeiten des Kolbens  beeinträchtigen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die       Schaffung    eines in dieser Hinsicht. verbesser  ten Lötkolbens der eingangs definierten Art.  Der Lötkolben nach der Erfindung ist. da  durch gekennzeichnet, dass die Elektroden  je in einem metallischen Elektrodenhalter ge  halten sind und dass beide Elektrodenhalter  um eine gemeinsame Achse verschwenkt wer  den können. Dieser Kolben erleichtert das  Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen im  Vergleich zu den bekannten, mit starren  Elektrodenhaltern versehenen Kolben.  



  Die Zeichnung enthält ein Ausführungs  beispiel der Erfindung. Es stellt dar:  Fig. l den Oberteil des Lötkolbens als  Ansicht,    Fig. 2 den teilweise aufgeschnittenen Löt  kolben von der Seite gesehen,  Fig. 3 eine Seitenansicht des obern Teils  des     Kolbens,     Fig. 4 einen Elektrodenhalter von vorn  gesehen,  Fig. 5 den gleichen Elektrodenhalter von  oben gesehen,  Fig. 6 eine Seitenansicht eines     Isolier-          körpers,     Fig. 7 eine Frontansicht des gleichen Kör  pers,  Fig. 8 eine Vorderansicht eines Teils eines  Stromzuführungsorgans und  Fig. 9 das gleiche Zuführungsorgan, teil  weise geschnitten und von der Seite gesehen.  Es ist noch zu erwähnen, dass die Hin  weiszeichen für gleiche Teile in den verschie  denen Figuren einheitlich sind.  



  Mit 1 ist der beispielsweise aus Holz be  stehende, elektrisch isolierende Handgriff des  Kolbens bezeichnet. Er ist an einem Ende  durch den Metallring 2 gegen Auseinander  sprengen gesichert. Im Handgriff 1 ist ein  Metallrohr 3 befestigt, das an seinem     vor-          dern,    aus zwei Lappen 3a bestehenden Ende  ein Gelenk trägt. Dieses Gelenk enthält eine  Schraube 11, um welche sich der     nippelför-          mige    Isolierkörper 12 frei drehen lässt. Auf  diesem sind einerseits der Elektrodenhalter 8  und anderseits der Elektrodenhalter 9     un-          verdrehbar    aufgesetzt.

   Beide Elektroden  halter 8 und 9 bestehen aus     Metallbleeh.    Sie  weisen je einen flachen Teil     8a    und 9a auf,      der mit einem Loch versehen ist, dessen nicht  kreisförmige Form dem Querschnitt des mit  ihm zusammenwirkenden Teils des     Isolier-          körpers    12 angepasst ist. Es ist daher nur  möglich, beide Elektroden gemeinsam, unter  Beibehaltung ihrer zueinander parallelen  Lage zu verschwenken. Infolge des Bundes       12a    des Isolierkörpers 12 sind die beiden  Elektrodenhalter 8 und 9 voneinander gal  vanisch getrennt.

   Die federnden Unterlags  scheiben 14 und 1.5 sichern eine leichte     Ver-          schwenkbarkeit    der Elektrodenhalter 8 und  9 und verhindern gleichzeitig das Lösen der  Schraube 11. Zwischen dem Elektrodenhalter  9 und der Scheibe 14 ist noch ein isolieren  der Ring 13 eingefügt. Der zur Aufnahme  der Elektroden 6 und 7 bestimmte Teil der  Elektrodenhalter 8 und 9 ist derart kreis  bogenförmig gekrümmt, dass an den gegen  einander gerichteten Seiten dieses Teils  Schlitze 8b und     9b    gebildet sind. Der Ab  stand der beiden am Ende zugespitzten  Kohleelektroden 6 und 7 kann demnach klei  ner sein als die doppelte Dicke des Bleches,  aus dem die Elektrodenhalter hergestellt  sind; sie beträgt im gezeigten Ausführungs  beispiel sogar weniger als die einfache Blech  dicke.

   Aus diesem Grunde lassen sieh mit  diesem Lötkolben auch sehr kleine Metall  teile löten. Die Stromzuführung zu der Elek  trode 6 verläuft über das Metallrohr 3, die  Scheibe 15 und den Halter B. Im Innern  des Metallrohres 3 befindet sich der starre  Zuführungsleiter 4 für die andere Elektrode  7. Dieser Leiter 4 steht in dauernder Ver  bindung mit dem Teil     9a    des Halters 9. Die  Isolierhülse 5 verhindert ein Berühren des       Eieiters    4 mit dem Metallrohr 3. Es ist. er  sichtlich, dass beim Verdrehen der einen  Elektrode bzw. des einen Elektrodenhalters  sich die andere Elektrode zwangläufig mit  dreht. Der Abstand     zwischen    den beiden  Elektroden 6 und 7 bleibt daher immer gleich.

    Dadurch werden die Arbeitsbedingungen wäh  rend des Arbeitens, abgesehen vom Abbrand  der Elektroden, nicht verändert.  



  Ein solcher Lötkolben eignet sich haupt  sächlich für niedere Spannung. Das Metall-    rohr 3 und der Zuführungsleiter 4 können  über ein bewegliches Kabel mit. einem Trans  formator mit. geeigneter Spannung, bei  spielsweise 1.2 Volt, verbunden sein.  



  Bei der Benutzung des Kolbens ist. es not  wendi-, die Enden der Elektroden 6 und 7  mit dem Arbeitsstück bzw. mit dem Lot in  Verbindung zu bringen. Die Erwärmung ent  steht hauptsächlich durch die grossen Über  gangswiderstände an den Kontaktstellen und  die sich ausbildenden, winzigen Lichtbogen.  



  Die besonderen Vorteile der beschriebenen  Konstruktion liegen in der guten     Zugäng-          lichkeit    der Elektroden für die Reinigung  und in der leichten Handhabung des Kolbens  infolge der Verschwenkbarkeit der Elektroden.  



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht  auf das gezeigte     Ausführungsbeispiel    be  schränkt. Für bestimmte Anwendungsfälle  könnte es auch von Vorteil sein, das Gelenk  derart auszubilden, dass die Elektroden ein  zeln, das heisst. unabhängig voneinander     ver-          schwenkt    werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Lötkolben mit zwei aus Kohle bestehenden, gegeneinander elektrisch iso lierten Elektroden, die zwecks Erzeugung einer Wärmewirkung für das Schmelzen des Lotes mit dem zu lötenden Arbeitsstück in Berührung gebracht werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die Elektroden je in einem metallischen Elektrodenhalter gehalten sind und dass beide Elektrodenhalter um eine ge meinsame Achse verschwenkt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Lötkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden halter auf einem Isolierkörper derart aufge bracht sind, dass eine Versschwenkung eines Elektrodenhalters in bezug auf den andern Elektrodenhalter verunmöglicht ist.
    2. Lötkolben nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Elektrodenhalter mit einem metallischen Teil des Körpers des Lötkolbens und der andere Elektrodenhalter mit. einem starren, als Zuführungsleiter dienenden Organ elektrisch verbunden ist, welches gegenüber (lern Körper des Lötkolbens unbeweglich an gebracht ist und ein mit dem benannten Iso- lierkörper im Eingriff stehendes Ende auf weist. 3.
    Lötkolben nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenhalter aus Metallblech be stehen und dass sie einen flachen Teil mit einem nicht kreisförmigen Loch aufweisen, dessen Form dem Querschnitt des mit ihm zusammenwirkenden Teils des Isolierkörpers angepasst ist und dass ferner jeder Elektro- denhalter einen kreisbogenförmig gekrümmten Teil zur Aufnahme einer Elektrode aufweist. 4.
    Lötkolben nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der gegenseitige Abstand der beiden, sich in Arbeitslage befindlichen Kohleelektroden kleiner ist als die doppelte Dicke des Bleches, aus welchem der kreis bogenförmige Tragteil der Elektrodenhalter hergestellt ist und dass die Länge des Kreis bogens dieses Teils der Elektrodenhalter so gewählt ist, dass sich die Elektrodenhalter nicht gegenseitig berühren.
CH287635D 1950-10-28 1950-10-28 Elektrischer Lötkolben. CH287635A (de)

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