CH286584A - Antriebseinrichtung an Werkzeugmaschinen. - Google Patents

Antriebseinrichtung an Werkzeugmaschinen.

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CH286584A
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spindle
cone
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Schwendenwein Karl
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Schwendenwein Karl
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/12Mechanical drives with means for varying the speed ratio
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    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/02Driving working spindles
    • B23Q2705/06Mechanical drives with means for varying the speed ratio
    • B23Q2705/062Mechanical drives with means for varying the speed ratio for lathes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description


  Antriebseinrichtung an Werkzeugmaschinen.    Die Erfindung betrifft eine Antriebsein  richtung an     Werkzeugmaschinen.     



  Gemäss der Erfindung ist beim Arbeiten  mit einem umzulaufen bestimmten Gewinde  schneidwerkzeug und einer im Linkslauf um  zulaufen bestimmten Werkstückspindel die  Antriebsspindel für dieses Gewindeschneid  werkzeug durch eine erste Doppelkupplung  auf schnelleren bzw. langsameren Linkslauf  als der Linkslauf der Werkstückspindel um  schaltbar und für das Arbeiten mit still  zustehen bestimmten Gewindeschneidwerkzeug  auf der Werkstückspindel noch eine zweite  Doppelkupplung vorgesehen, durch die die  Werkstückspindel auf Linkslauf sowie auf  Rechtslauf umschaltbar ist.  



  Die angegebenen Drehrichtungen verstehen  sich z. B. in Richtung auf die Werkzeug  vorderseite gesehen für eine bestimmte Dreh  richtung des Antriebsmotors.  



  Bei Umkehrung der Motordrehrichtung  ändern sich sämtliche angegebenen Drehrich  tungen von Links- in Rechtslauf bzw. von  Rechts- in Linkslauf.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-          beispiel    der Erfindung dargestellt. Es zeigt  Fig. 1 eine Antriebseinrichtung an einer  Revolverdrehbank, wobei das Gewindeschneid  werkzeug zum Umlauf mit der Revolverkopf  spindel gekuppelt ist, zum Gewindeschneiden  mit Überholung oder Nacheilung;  Fig. 2 die Antriebseinrichtung zum Ge  windeschneiden mit stillstehendem Gewinde  sehneidwerkzeug und für Links- und Rechts-    lauf der Werkstückspindel eingerichtet, wo  bei diese Einrichtung auch zur spanabheben  den Bearbeitung geeignet ist;  Fig. 3 das Schaltbild der Antriebseinrich  tung gemäss Fig. 1 für schnellen Linkslauf  der Werkstückspindel und noch schnelleren  Linkslauf der Werkzeugantriebsspindel beim  Aufschneiden von Rechtsgewinden;

    Fig. 4 das Schaltbild der Antriebseinrich  tung gemäss Fig. 1 für schnellen. Linkslauf der  Werkstückspindel und langsameren Linkslauf  der Werkzeugantriebsspindel beim Ablauf  des Gewindeschneidwerkzeugs vom Rechts  gewinde  Fig. 5 das Schaltbild der Antriebseinrich  tung gemäss Fig. 1, bei dem die Werkstück  spindel auf langsamen Rechtslauf geschaltet       ist,    wodurch     beispielsweise    mit     stillstehen-          dem    Werkzeugrechtsgewinde gestrehlt werden  kann;  Fig. 6 das Schaltbild der Antriebseinrich  tung gemäss Fig. 1 bei stillgesetzter Werkstück  spindel und umlaufender Werkzeugantriebs  spindel, beispielsweise zum Bohren eines Lo  ches;

    Fig. 7 das Schaltbild der Antriebseinrich  tung gemäss Fig. 2 für schnellen Linkslauf  der Werkstückspindel;       Fig.    8 das Schaltbild der Antriebseinrich  tung gemäss     Fig.    2 für langsamen Rechtslauf  der     Werkstückspindel    zum Aufschneiden  von Rechtsgewinde mittels stillstehendem       Werkzeug;         Fig. 9 das Schaltbild der Antriebseinrich  tung gemäss Fig. 2 für langsamen Linkslauf  der Werkstückspindel zum Ablaufen des still  stehenden Gewindeschneidwerkzeugs vom vor  her geschnittenen Rechtsgewinde;  Fig. 10 das Schaltbild der Antriebsein  richtung gemäss Fig. 2 bei stillgesetzter Werk  stückspindel und umlaufender Werkzeug  antriebsspindel.  



  Die Antriebseinrichtung gemäss Fig. 1 be  sitzt eine Riemenscheibe     a,    von der aus die  Bewegung durch die Antriebswelle b und die  Wechselräder c und d auf die Vorgelegewelle  e übertragen wird. Durch Auswechseln der  Wechselräder c und d können die     Schnitt-          geschwindigkeiten    den jeweils verwendeten  Werkstoffen angepasst werden.  



  Die Vorgelegewelle e treibt mit dein auf  dieser Welle -mittels Keil befestigten Zahnrad  f den mit einer Stirnverzahnung     versehenen     linken Hohlreibkegel g einer ersten Doppel  kegelkupplung<I>d, v,</I>     j,    der auf der für den  Antrieb der Werkzeugspindeln im Revolver  kopf dienenden Antriebswelle i in gleicher  Weise drehbar gelagert ist wie der rechte  Hohlreibkegel j, dessen Innenkegel dem In  nenkegel des linken Hohlreibkegels g gegen  überliegt..  



  Der den beiden Innenkegeln zugeordnete  Doppelreibkegel v ist mit der Welle i mittels  eines Keils h undrehbar, aber axial verschieb  bar verbunden, .der in einem Langloch der  Welle verschiebbar angeordnet ist.  



  Die Antriebswelle     'i    treibt über die Ke  gelräder z4 und z3 das im Revolverkopf r1  angeordnete Kegelrad z2. Mit dem letzteren  kämmen die Kegelräder der in bestimmten  Stationen des Revolverkopfes angeordneten  Werkzeugspindeln, und zwar in Fig. 1 die  Kegelräder z5 und     z1,    deren Spindeln ein  Gewindeschneidwerkzeug y, bzw. einen in  den Spindelkopf z eingesetzten Bohrer an  treiben. In einer andern Station des Revol  verkopfes     7-i    ist ein stillstehendes Gewinde  schneidwerkzeug eingesetzt, wie dies in Fig. 2  für .das Gewindeschneidwerkzeug y1 darge  stellt ist.

   Auf dein das Rad     d    tragenden Ende    der Vorgelegewelle e sitzt noch ein Wechsel  rad<I>k,</I> welches über die Zwischenräder     l    und  m das Wechselrad n und die dieses tragende  Zwischenwelle o so antreibt, dass die Dreh  zahlen dieser Welle mehr oder weniger nied  riger als jene des Hohlreibkegels g sind. Ein  Zwischenrad p ist auf der Zwischenwelle o  frei drehbar und axial verschiebbar angeord  net und greift mit seiner Stirnverzahnung in  die Aussenverzahnung des drehbar auf der  Werkstückspindel -q gelagerten linken     Hohl.-          reibkegels    r einer zweiten Doppelkegelkupp  lung r, w, u ein.

   Ein auf der Zwischenwelle  o axial verschiebbar aufgekeiltes Zahnrad s  treibt einerseits über das     Zwischenrad        t    den  rechten Hohlreibkegel j der Kupplung g, v,       j,    der auf der Welle i drehbar angeordnet ist,  und ist anderseits gemäss Fig. 1 mit der Ver  zahnung des rechten Hohlreibkegels u der  Kupplung<I>r, w, u</I> in Eingriff, der auf der  Welle     q    drehbar angeordnet ist. Zwischen  den linken und rechten Kupplungsteilen r  und 2c, die drehbar auf der Werkstückspindel       q    angeordnet sind, ist, wie bei der Kupplung  g, v, j der Doppelreibkegel v, der Doppelreib  kegel w vorgesehen.

   Er ist auf der Werk  stückspindel drehfest durch einen entspre  chenden Federkeil und zugleich axial ver  schiebbar angeordnet. Das Verschieben der  Doppelreibkegel v und 2.u in axialer Rich  tung geschieht in bekannter Weise durch die  sen zugeordnete     Übertragungsmittel,    die in  der Zeichnung nicht dargestellt sind. Durch  wechselweises Kuppeln des Doppelreibkegels  v mit den Hohlreibkegeln g und j werden  der Antriebswelle i und .damit der Revolver  kopfspindel zwei verschieden hohe Dreh  zahlen bei gleichbleibender Drehrichtung  erteilt.

   Anderseits erhält die     Werkstück-          spindel        q    beim     welchselweisen        Kuppeln    des       Doppelreibkegels    w mit dem Kupplungsteil r.  wenn dieser über das Rad p mit dem Kupp  lungsteil     g    verbunden ist, und dem Kupp  lungsteil u entweder einen schnellen Links  lauf oder einen langsamen Rechtslauf, wobei  der erstere beispielsweise zum Drehen und  der zweite zum     Strehlen    von Rechtsgewinden  verwendet werden kann.

        Nähere Einzelheiten der verschiedenen  Schaltmöglichkeiten der in Fig. 1 dargestell  ten     Antriebseinrichtung    sind aus den Schalt  bildern in Fig. 3 bis 6 ersichtlich.  



  Bei der Schaltung gemäss Fig. 3 für  schnellen Linkslauf der Werkstückspindel q  und noch schnelleren Linkslauf der das Ge  windeschneidwerkzeug y tragenden Werk  zeugspindel, zum Aufschneiden von Rechts  gewinde mittels Überholung, erfolgt der An  trieb von der Vorgelegewelle über Zahnrad f,  Hohlreibkegel g, den mit letzterem     gekuppel-          ten    Doppelreibkegel L, unmittelbar auf die  Antriebswelle i und über die Kegelradüber  setzung z2, z5 auf die Werkzeugspindel und  gleichzeitig über das mit dem Hohlreibkegel       y    in Eingriff gebrachte Zwischenrad     y)    auf  den Hohlreibkegel r, der in diesem Fall mit  dem Doppelreibkegel 2v gekuppelt ist und  somit auf die Werkstückspindel q, die in  schnellem Linkslauf getrieben wird.

   Wird  gemäss Fig. 4 der Doppelreibkegel v dagegen  mit dem Hohlreibkegel ,j gekuppelt, so dass  sein Antrieb über das Wechselrad k, Zwi  schenräder 1, an und Wechselrad n sowie  Zwischenwelle o, Zahnrad s und Zwischen  rad<I>t</I> erfolgt, so wird die Antriebswelle<I>i</I> un  mittelbar so langsam angetrieben, dass die  Werkzeugspindel langsamer als die Werkstück  spindel linkslaufend angetrieben wird, so dass  das Gewindeschneidwerkzeug bei herabgesetz  ter Drehzahl vom vorher geschnittenen Ge  winde abläuft.  



  Bei der Schaltung nach Fig. 5, wobei der  Doppelreibkegel v mit dem Hohlreibkegel q  und der Doppelreibkegel w mit dem Hohlreib  kegel u gekuppelt sind, wird die Werkstück  spindel q über das Wechselrad k, die Zwischen  räder     L,    m und     das,    Wechselrad n, die Zwi  schenweile o, das Zahnrad s, den Hohlreib  kegel u und den Doppelreibkegel w bei geeig  neter Wahl der Wechselräder-Übersetzungen  mit langsamem Rechtslauf angetrieben, so  dass beispielsweise auf der Maschine Rechts  gewinde gestrehlt werden kann. Hierbei  kann die Revolverkopfspindel weiterhin an  getrieben bleiben, wenn, wie in Fig. 2 ge  zeigt ist, ein von dieser nicht angetriebenes    Gewindeschneidwerkzeug in Arbeitsstellung  gebracht wird.  



  Zum Stillsetzen der Werkstückspindel q  wird gemäss Fig. 6 das Zahnrad s auf der       Zwischenwelle    o ausser Eingriff mit dem  Hohlreibkegel u gebracht und dieser mittels  eines in seine Stirnverzahnung     eingeführten     und hernach befestigten     Gegenstückes    x fest  gehalten. Dadurch wird die Werkstückspindel  q durch Kuppeln des auf ihr uridrehbar an  geordneten Doppelreibkegels w mit dem Hohl  reibkegel u     stillgesetzt.     



  Zum Umstellen der Antriebseinrichtung  gemäss Fig. 1 vom Gewindeschneiden mit  Überholung bzw. Nacheilung für das Ar  beiten mit stillstehendem Gewindeschneid  werkzeug und auf schnellen Links- sowie auf  langsamen Links- und Rechtsumlauf schalt  barer Werkstückspindel wird zunächst das  mit, dein Hohlreibkegel g kämmende Zwi  schenrad p ausser Eingriff mit diesem ge  bracht und mit dem Doppelreibkegel v ge  kuppelt, dann dessen Drehverbindung mit der  Antriebswelle     i    gelöst und' dafür der Hohl  reibkegel g mit ihr uridrehbar verbunden  (Fug. 7).  



  Für diese Änderung der Doppelkegel  kupplung g, v, j kann der den Doppelreib  kegel v mit der Welle i kuppelnde Keil h.  (vergleiche Fig. 1 bis 5) im Langloch der  Welle so weit verschoben werden, dass nun  mehr der Hohlreibkegel g mit der Welle i  starr verbunden ist (siehe Fig. 2).  



  Der nunmehr auf der Antriebswelle     i     drehbar gelagerte Doppelreibkegel v treibt  unmittelbar über das auf der Zwischenwelle o  lose sitzende Zahnrad p den Hohlreibkegel r  -und wenn dieser, wie in Fig. 2 bis 7 gezeigt,  mit dem Doppelreibkegel w gekuppelt ist, die  Werkstückspindel q im schnellen Linkslauf.  



  Gemäss     Fig.    2 ist der Revolverkopf so  geschaltet, dass ein     Gewindeschneidwerkzeug     y1 einer andern Station, das. im Revolver  kopf     umdrehbar    angeordnet ist, der Werk  stückspindel gegenüber liegt. Die dieseln  Werkzeug y1 gegenüber im Kopf     rl    angeord  nete     Schnellbohrspindel        z    wird über die Ke-      gelräder z1, z2, z3 und z4 von der Antriebs  welle i angetrieben.  



  Bei der Schaltung gemäss Fig. 7 kann eine  Änderung des Drehzahlenverhältnisses der  Werkstückspindel und einer angetriebenen  Werkzeugspindel im Kopf     a-1    durch geeignete  Wahl der     Übersetzung    zwischen den Kegel  rädern     z5    und z2 erfolgen. Bei     stillstehendem     Werkzeug kann dieser Schaltung spanabhe  bende Bearbeitung, beispielsweise Drehen  oder Bohren, durchgeführt werden.  



  Fig. 8 stellt die Schaltung der gemäss  Fig. 2 eingerichteten Antriebseinrichtung ent  sprechend der Schaltung in Fig. 5 für lang  samen Rechtslauf (Gewindeschneidgang) der  Werkstückspindel dar.  



  Gemäss der in Fig. 9 dargestellten Schal  tung für den langsamen Linkslauf der Werk  stückspindel q kann das Ablaufen des un  drehbaren Gewindewerkzeuges von vorher  geschnittenem Gewinde erfolgen, wobei die  Werkstückspindel q über Wechselrad k, Zwi  schenräder Z,     na,    Wechselrad n, Zwischenwelle  o, Zahnrad s; Zwischenrad t, Hohlreibkegel  j, den auf der Welle i drehbaren Doppelreib  kegel v, Zwischenrad p, Hohlreibkegel 9- und  den Doppelreibkegel w angetrieben ist.  



  Zum Stillsetzen der Werkstückspindel q  bei der Antriebseinrichtung gemäss Fig. 2  (siehe Fig. 10) wird das Zwischenrad t durch  Verschieben ausser     Wirkung    gesetzt und der  Hohlreibkegel j mittels des in seine Stirn  verzahnung     eingeführten        Gegenstückes        x1     festgehalten. Hierbei wird bei drehender An  triebswelle i die Werkstückspindel q über  den Doppelreibkegel w, Hohlreibkegel r, Zwi  schenrad p durch Kuppeln des Doppelreib  kegels v mit dem Hohlreibkegel j auf der An  triebswelle i stillgesetzt.  



  Anstatt über Zahnräder könnten die Hohl  reibkegel auf der Werkstückspindel auch  über Kettenräder und Ketten bzw. Rollen und  Riemen angetrieben werden. Ebenso können  an Stelle der unmittelbar auf den Hohlreib  kegeln bzw. Doppelreibkegeln sitzenden Zahn  kränze, falls durch bauliche Verhältnisse be  dingt, davon     getrennte    Zahnräder - oder  auch je mehrere, sofern es die     gewünschten       Übersetzungen erfordern - sinngemäss ange  wendet werden,     und    im übrigen können auch  die Reibkupplungen selbst jede beliebige an  dere Ausführungsform erhalten.  



  Statt der Wechselrädertriebe c, d bzw. k,  könnten zur Veränderung der Drehzahl  beispielsweise auch Tegel- oder polumschalt  bare Elektromotoren oder der Welle     b    vor  geschaltete Wechselgetriebe Anwendung fin  den. Die beschriebene Einrichtung ermöglicht  also den Antrieb von Werkzeugspindeln und  der Werkstückspindel in Drehbänken, so dass  auf den mit. dieser Antriebseinrichtung aus  gerüsteten Maschinen wahlweise das eine wie  das andere der beiden Gewindeherstellungs  verfahren durchführbar ist.  



  Während bei den gebräuchlichen selbst  tätigen Drehbänken, soweit sie zum Gewinde  schneiden mit Überholung bzw. Nacheilung  eingerichtet sind, die Werkstückspindel stets  nur in einer Richtung, beispielsweise links,  umläuft, kann auf mit der beschriebenen An  triebseinrichtung ausgestatteten Revolverdreh  bänken durch entsprechendes Schalten der  auf der Werkstückspindel sowie auf der An  triebsspindel für die Werkzeugspindeln ange  ordneten Doppelreibkegelkupplungen und  Triebräder die Werkstückspindel auch von  schnellem Linkslauf (Drehgang) auf lang  samen Rechtslauf geschaltet werden, so dass  durch Zuhilfenahme eines entsprechenden  Werkzeuges auch Gewinde gestrehlt werden  kann, was die Maschinen bisheriger Bauart  nicht zulassen.  



  Bei mit der beschriebenen Antriebseinrich  tung ausgerüsteten Drehbänken ist ohne     wei-          teres    möglich, mit. langsamerem     Linkslauf    der  Werkzeugspindel als dem Linkslauf der  Werkstückspindel Linksgewinde zu schneiden  und bei schnellerem Linkslauf der Werkzeug  spindel das Gewindewerkzeug ablaufen zu las  sen. Ist die Antriebseinrichtung hingegen so  eingestellt, dass     zum    Gewindeschneiden das  Werkzeug stillsteht und der Drehsinn der  Werkstückspindel gewechselt wird, wodurch  der Antrieb der     Revolverkopfspindel    nicht.

    benötigt wird, so bietet der schaltbare lang  saiue     Linkslauf    der     Werkstückspindel,    der      beim Ablaufen des     Gewindewerkzeuges    ange  wendet wird, den grossen Vorteil, dass sich  dabei eine Schnittgeschwindigkeit ergibt, die  wesentlich niedriger liegt, als wenn das Ge  windewerkzeug auf dem schnelleren Links  lauf  Drehgang  ablaufen müsste, wobei häu  fig das zunächst einwandfrei aufgeschnittene  Gewinde beim schnellen Ablaufen des     Ge-          windewerkzeuges    beschädigt und vielfach un  brauchbar wird. Dadurch ist es auch möglich,  bei unveränderten Antriebsverhältnissen, also  ohne Änderung der Drehrichtung der An  triebsriemenscheibe bzw.

   Umklemmen des  Elektromotors Linksgewinde zu schneiden,  indem mit dem langsamen Linkslauf der  Werkstückspindel das Linksgewinde auf  geschnitten wird und das hierfür verwendete  Gewindewerkzeug beim langsamen Rechtslauf  der Werkstückspindel abläuft. Ferner lassen  sich mit der angetriebenen Revolverkopf  spindel im Revolverkopf sitzende Schnellbohr  spindeln antreiben, so dass sich die bislang  dafür erforderliche besondere Antriebsein  richtung der Schnellbohrspindeln zum Teil  erübrigt. Ausserdem gestattet die Antriebsein  richtung, die Werkstückspindel bei einge  schaltetem Antrieb stillzusetzen, so dass z. B.  an einem Werkstück, das mit Gewinde ver  sehen worden ist, bevor es von der Werk  stoffstange abgestochen wird, Flächen gefräst  oder Querbohrungen oder exzentrische Boh  rungen und dergleichen     ausgeführt    werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebseinrichtung an Werkzeugmaschi nen, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ar beiten mit einem umzulaufen bestimmten Ge windeschneidwerkzeug und einer im Links lauf umzulaufen bestimmten Werkstück spindel die Antriebspindel für dieses Ge windeschneidwerkzeug durch eine erste Dop pelkupplung auf schnelleren bzw. langsame ren Linkslauf als der Linkslauf der Werk stückspindel umschaltbar ist, und dass für das Arbeiten mit stillzustehen bestimmtem Ge windeschneidwerkzeug auf der Werkstück spindel noch eine zweite Doppelkupplung vor gesehen ist, durch die die Werkstückspindel auf Linkslauf sowie auf Rechtslauf um schaltbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebseinrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für das Arbeiten mit stillzustehen bestimmtem Ge windeschneidwerkzeug die Werkstückspindel auf schnelleren Linkslauf unschaltbar ist. 2. Antriebseinrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Doppelkupplungen Doppelkegelkupplungen mit einem linken und einem rechten Hohl reibkegel und einem zwischen diesen ange ordneten Doppelreibkegel vorgesehen sind, wobei die erste Doppelkegelkupplung auf einer Antriebswelle zum wahlweise mittel baren und unmittelbaren Antrieb der Werk zeugspindel angeordnet ist. 3. Antriebseinrichtung nach dem Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Umstellen von Gewindeschneiden mit Über holung bzw.
    Nacheilung auf Arbeiten mit umschaltbarer Werkstückspindel für den erwähnten Rechts-Linkslauf ein mit dem Hohlreibkegel (g) der ersterwähnten Doppel reibkupplung (g, <I>v,</I> j) kämmendes, den An trieb auf die Werkstückspindel (q) weiter lei tendes Zwischenrad (p) mit dem Doppelreib kegel (v) der Kupplung (g, v, j) kuppelbar ist und die drehfeste Verbindung des Doppel reibkegels (v) mit der zum Antrieb der Werk zeugspindel bestimmten Antriebswelle (i) ge löst und der Hohlreibkegel (g) mit dieser Antriebswelle (i) uridrehbar verbunden wer den kann. 4. Antriebseinrichtung nach den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Umstellen von Gewindeschneiden mit. Überholung bzw.
    Nacheilung auf Arbeiten mit umschaltbarer Werkstückspindel für schnelle ren Linkslauf und langsameren Links-Rechts lauf ein mit dem Hohlreibkegel (g) der erst erwähnten Doppelreibkupplung (g, <I>v,</I> j <I>)</I> kämmendes, den Antrieb auf die Werkstück spindel (q) weiter leitendes Zwischenrad (p) mit dem Doppelreibkegel (v) der Kupplung (g, <I>v,</I> j) kuppelbar ist und die drehfeste Ver- bindung des Doppelreibkegels (v) -mit der zum Antrieb der Werkzeugspindel bestimm- ten Antriebswelle (i)
    gelöst und der Hohl reibkegel (g) mit dieser Antriebswelle (i) un drehbar verbunden werden kann. 5. Antriebseinrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückspindel (q) bei mit dem auf ihr unverdrehbar befestigten Doppelreibkegel (w) gekuppeltem Hohlreibkegel (u) der Kupplung<I>(r, w,</I> u) durch einen starren, mit der Verzahnung des Hohlreibkegels (u) in Eingriff bringbaren Anschlag stillsetzbar ist.
    6. Antriebseinrichtung nach dem Patent- anspnuch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Feststellung der Werkstückspindel (q) der Hohlreibkegel (j) der Doppelreibkupplung (g, v, j) in Kupplungsstellung mit dem auf der Antriebswelle drehbaren Doppelreibkegel (v) durch einen starren Anschlag (x1) feststell bar ist, wenn gleichzeitig der Doppelreib kegel (v) über das Zwischenrad (p) mit dem ebenfalls in Kupplungsstellung mit dem Hohl reibkegel (r) befindlichen Doppelreibkegel (w) der Doppelkegelkupplung (i , w, u) in Eingriff steht.
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