CH285084A - Vorrichtung zur Abgabe zähflüssiger Substanzen. - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe zähflüssiger Substanzen.

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CH285084A
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Spiekenheuer Gebrueder
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Spiekenheuer Geb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/76Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston
    • B65D83/763Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston the piston being actuated by a reciprocating axial motion of a shaft which engages the piston, e.g. using a ratchet mechanism

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Description


  



  Vorrichtung zur Abgabe zähflüssiger Substanzen.



   Die Erfindung   hetrifft    eine Vorrichtung zur Abgabe zähflüssiger Substanzen, wie Senf, Saucen, Pasten oder dergleichen.



   Es ist bereits bekannt, zu diesem Zwecke einen in einem Behälter   versehiebbar      angeord-    neten Kolben mit einer hohlen Kolbenstange vorzusehen, die mit Spiel durch die Bohrung eines federbelasteten Knopfes verläuft, so dass durch Druck auf einen exzentriseh am Knopf angeordneten Griff der Knopf gegenüber der Kolbenstange verkantet wird und dadurch die Kolbenstange mitnimmt.



   Erfindungsgemäss ist der Knopf in einer   halbkugelformigen,    aus thermoplastisehem Material hergestellten Kappe angeordnet, die ausser der   Durchtrittsoffnung fiir    die Kolbenstange nur ein Fenster für den Durchtritt des Griffes des Knopfes naeh aussen aufweist, wobei mindestens drei auf   clem    Umfange verteilte e   Innengewindestollen    vorgesehen sind zwecks   Aufsehraubens    der Kappe auf ein am   Behäl-    terrand vorgesehenes Aussengewinde. Durch die besondere Ausbildung des   Kappen-Innen-    gewindes ist die Herstellung der Kappe mit einem verhältnismässig einfaehen Kern im   Spritzgussverfahren moglieh.

   Hierbei ist zu be-    denken, dass die Kosten für die Beschaffung der Formen für das Spritzgussverfahren von    erheblicher Bedeutung für die Kosten des    Fertigerzeugnisses sind. Die Herstellung der   durehlanfenden      Aussengewindegänge    am Rande des Behälters selbst maeht auch im Spritzgussverfahren keine Schwierigkeiten, da diese Gewindegänge mit Hilfe von mehrteiligen   Backenformen    ausgegossen werden, die von   au#en    her die Behälterformen schliessen.



   Es ist auch möglich, eine Mehrzahl von   Gewindestollen    gleicher Länge axial hintereinander anzuordnen. Die Sehwierigkeiten bei der Herstellung werden hierbei,   wenn über-    haupt, nur geringfügig erhöht.



   Die auf den Knopf wirkende Feder kann sich gegen einen Zwischenboden abstiitzen, der zwischen zwei Anschlägen der   Kappe gehal-    ten wird, von denen der eine dureh mindestens drei   Knaggen    gebildet ist, die in axialer Richfung auf die Gewindestollen ausgerichtet sind.



  Man erhält hierdurch fiir den Knopf einen in sieh geschlossenen Raum. der mit dem äussern nur durch das Fenster in Verbindung   steht, dureh    das der Knopfgriff hindurchtritt.



  In diesem Raum wird der Knopf sicher auch dann gehalten, wenn die Kolbenstange aus der Knopfbohrung herausgezogen ist. Die niedrigen, in den   gleichen Axialebenen    wie die Gewindestollen angeordneten Knaggen ermögliehen einerseits die Verwendung von billigen Kernen und anderseits eine einwandfreie und sichere Halterung des Zwischenbodens, ohne dass die Möglichkeit eines späteren Ausbaues dieses Bodens darunter leidet.



   Die Höhe der   Knaggen    ist insbesondere von dem Werkstoff abhängig, aus dem der Zwischenboden hergestellt ist. Es empfiehlt sich, auch den Zwisehenboden aus thermopla  stischem    Material herzustellen.



   Vorzugsweise besteht der Kolben mit der Kolbenstange aus einem   Stüek thermoplasti-      schen    Materials, wobei der Kolben zur Aufnahme eines   Kolbenringes    mit einer   ringför-    migen Nut versehen ist, deren radiale   Abmes-    sung ein Vielfaehes ihrer axialen Abmessungen beträgt.

   In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, dass der   Kolbenring    aus einem Ring aus säurefestem Gummi besteht, dessen Breite ein Vielfaches seiner Dicke beträgt und dessen Aussendurchmesser   grö#er    ist als der Innendurchmesser des Behälters, so dass er sieh beim Einführen in ihn nach seiner offenen Seite   manschettenartig      umlegt.    Statt des säurefesten Gummis kann auch dieser Ring aus säurefestem Kunststoff bestehen. Auf diese   Weiseergibtsich    eine einwandfreie Abdiehtung des Kolbens, die praktisch   unbe-    grenzt haltbar ist.

   Falls wirklich dieser Kolbenring in seiner einen Lage gewisse Ermüdungserscheinungen zeigen sollte, kann er auch derart herumgedreht werden, dass nunmehr seine andere Seite gegen die innere Behälterwand zu liegen kommt. Die Herstellung des Kolbens und der Kolbenstange aus thermoplastischem Material sowie die Verwendung von säurefestem Werkstoff für den Kolbenedichtungsring ist im übrigen auch insofern vorteilhaft, als die von dem Behälter   aufzu-    nehmenden zähflüssigen Stoffe, wie Senf, Sau  cen,    Pasten oder dergleichen, meist mehr oder weniger Säuren enthalten.



   Zweckmässigerweise ist ein abnehmbarer Deekel vorgesehen, um die   Austrittsoffnung    der hohlen   Kolbenstange bei Nichtgebraueh    der Vorriehtung zu verschliessen.



   Die beiliegende Abbildung zeigt ein Aus  führungsbeispiel    der Erfindung in vereinfachter Darstellung. Es zeigen :
Fig. 1 einen Axialsehnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht der   Behälterkappe    in Pfeilrichtung a-b gesehen,
Fig.   3    eine   Teilansicht der Behälterkappe    von oben.    allie    Teile des   dargestelltem Ausführungs-    beispiels mit Ausnahme der Feder   25    und    eventuell des Kolbenringes sind aus thermo- plastischem Material mittels Spritzguss herge-    stellt. Am   Au#erand des Behälters 1 ist    ein Aussengewinde   2    vorgesehen.

   In dem Behälter ist   versehiebbar    ein Kolben 3 angeordnet, der eine Ringnut zur Aufnahme eines   Kolbenrin-    ges 4 aufweist. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, beträgt die radiale Abmessung des   Kolbenrin-    ges ein Vielfaches seiner axialen Abmessung.



  Während die untere Lippe 5 des Kolbens bis dicht an die   Innenwandung des Behälters her-      anreicht,    ist seine obere Lippe 6 im Durchmesser etwas kleiner ausgebildet, so dass der Kolbenring beim Einführen in das Behälterinnere   sich-wie    bei 7 gezeigt ist-mansehettenartig naeh oben umlegt. Eine Kolbenstange   8,    die mit dem Kolben aus einem Stück   her-    gestellt ist, ist im Innern hohl zur Bildung eines Durchtrittskanals 9, der   durez    einen Deekel 10 abschliessbar ist.



   Eine halbkugelförmige Kappe 11 ist mit einem vorspringenden Rand 12 versehen, auf dem zur Erhöhung der   Griffigkeit Rippen 13    vorgesehen sind. Auf der Innenseite des vor  springenden      Taudes    sind eine Anzahl von Gewindestollen   14,    15, 16 vorgesehen. Im. Aus  führungsbeispiel sind drei Gruppen von    Gewindestollen   l4,    15, 16 vorgesehen, welche mit dem   Au#engewinde 2 zusammenwirken und    die auf dem Umfang gleichmässig verteilt sind.



  Während nur ein einziger Gewindestollen 15 angeordnet ist, sind jeweils zwei Gewindestollen   14,    16 vorgesehen, die axial   hintereinande    angeordnet und von gleicher Breite sind.



   Die Kappe 11 ist mit einem herausnehm  baren Zwisehenboden    17 versehen. Er stützt sich einerseits gegen einen festen   ringsherum-    laufenden Anschlag 18 der kugelförmigen Kappe 11 und anderseits gegen drei   Knaggen    19, 20, 21 von ganz geringer Höhe, die an der Kappe 11 vorgesehen sind. Die drei   Knaggen    19, 20, 21 sind in   Umfangsrichtung höchstens    so breit wie die   Gewindestollen 14, 15 und 16    und sind in axialer Richtung mit diesen ausgerichtet.   Inn    Ausführungsbeispiel haben diese Knaggen etwa eine Höhe von 1/10 mm.

   Der federnde Zwischenboden 17 kann über diese   Knaggen.    19,   20,    21 geschoben werden, so dass er dann sicher in seiner in   Fig. l gezeigten    Stellung gehalten wird. Er lässt sieh aber auch wieder in gleicher Weise entfernen.



   Die Kolbenstange 8 ist mit Spiel durch die zentrale Bohrung eines Knopfes 22 geführt, der eine topfförmige Aussparung 24 aufweist, in die eine Schraubenfeder 25 eingreift und die sich einerseits gegen den Knopf 22 und anderseits gegen den   Zwischenboden 17 ab-    stützt. Zur Betätigung dieses Knopfes 22 dient ein Griff 26, der mit dem Knopf aus einem   Stück besteht und durch    ein Fenster 27 in der Kappe 11 nach aussen ragt. Das Fenster 27 ist in der Breite nur wenig   grö#er    als der Griff   26 und    gestattet vor allem eine Bewegung des Knopfes samt Griff in axialer Richtung. Der Knopf selbst wird durch die Feder 25 gegen die Kuppe der Kappe gedrüekt, in der eine Bohrung für den Durchtritt der Kolbenstange   8    vorgesehen ist.



   Durch Niederdrücken des exzentriseli ge  legenen Knopfgriffes 26 wird    der Knopf 22 verkantet und   dadureh    mit der Kolbenstange kraftschlüssig verbunden. Dadurch werden die Kolbenstange 8 und damit der   Kolbenknopf    etwas in den   Behäl. ter l. hineingedrüekt,    so   da#    nunmehr der Behälterinhalt, beispielsweise der   Sent,    durch den Kanal 9 nach aussen gedrüekt wird, nachdem vorher der Deckel 10 entfernt wurde.

   Wenn der Knopfgriff 26 losgelassen wird, kehrt der   Knopf 22    unter dem Einfluss seiner Feder   25    in seine in   Fig. l gezeigte    Aus  gangsstellung zurück, wobei    der Kolben 3 in seiner neuen Stellung   stehenbleibt.   



   Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Vorrichtung besteht darin, dass derjenige Teil des Behälters, der nicht mit dem Behälterinhalt in Verbindung steht, völlig rein bleibt.



  Hierdurch wird die Appetitliehkeit beträehtlich erhöht.



   Für die Herstellung der hal.   örmi-    gen Kappe 11 wird im Ausführungsbeispiel ein Kern mit drei einziehbaren Backen benutzt, die an denjenigen Stellen angeordnet werden, wo sich die   Gewindestollen    14, 15, 16 und die   Knaggen    19, 20, 21 befinden. Nach   beendeter Spritzung brauchen blo#    die drei   Baeken    des Kernes eingezogen zu werden, um ein Herausbewegen des ganzen Kernes und ein Entfernen der fertigen Kappe aus der Form zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Abgabe zähflüssiger Substanzen, wie Senf, Saucen, Pasten oder dergleichen, mit einem in einem Behälter verschiebbar angeordneten Kolben und einer hohlen Kolbenstange, die mit Spiel durch die Boh rung eines zederbelasteten Knopfes verläuft, so dass durch Druck auf einen exzentrisch am Knopf angeordneten Griff der Knopf gegen über der Kolbenstange verkantet wird und dadurch die Kolbenstange mitnimmt, wodurch der Kolben in den Behälter hineingedrückt und sein Inhalt durch die hohle Kolbenstange herausgedrüekt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Knopf in einer halbkugelförmigen, ans thermoplastischem Material hergestellten Kappe angeordnet ist,
    die ausser der Durehtrittsoffnung für die Kolbenstange nur ein Fenster fiir den Durchtritt des Griffes des Knopfes nach aussen aufweist und mindestens drei auf dem Umfang verteilte Innengewindestellen vorgesehen sind zwecks Aufschraubens der Kappe auf ein am Behälterrand vorgesehenes Aussengewinde.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da dureh gekennzeiehnet, dass eine Mehrzahl von Gewindestollen gleicher Eänge asial hintereinander angeordnet sind.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die auf den Knopf wirkende Feder gegen einen Zwischen- boden abstützt, der zwischen zwei Ansehlägen der Kappe gehalten wird, von denen der eine durch mindestens drei Knaggen gebildet ist, die in axialer Richtung auf die Gewindestollen ausgeriehtet sind.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden aus thermoplastischem Material besteht.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben mit der Kolbenstange aus einem Stäck thermoplasti- schen lIaterials besteht nnd der Kolben zur Aufnahme eines Kolbenringes mit einer ringförmigen Nut versehen ist, deren radiale Abmessung ein Vielfaches ihrer axialen Abmessmg beträgt.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenring aus einem Ring aus säurefestem Gummi besteht, dessen Breite ein Vielfaches seiner Dicke beträgt und dessen Aussendurchmesser grä#er ist als der Innendurchmesser des Behälters, so dass sie sieh beim Einführen in ihn nach seiner offenen Seite mansehettenartig umlegt.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenring aus einem Ring aus säurefestem Kunststoff be- steht, dessen Breite ein Vielfaches seiner Dicke beträgt und dessen Aussendurchmesser grä#er ist als der Innendurehmesser des Behälters, so dass sie sich beim Einführen in ihn nach seiner offenen Seite mansehettenartig umlegt.
    7. Vorrichtung nach Unteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein abnehmbarer Deckel vorgesehen ist, um die Austrittsoff- nung der hohlen Kolbenstange bei Niehtgebrauch der Vorriehtung zu verschlie#en.
CH285084D 1950-01-25 1950-02-27 Vorrichtung zur Abgabe zähflüssiger Substanzen. CH285084A (de)

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