AT260424B - Tropfeinrichtung - Google Patents

Tropfeinrichtung

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AT260424B
AT260424B AT377164A AT377164A AT260424B AT 260424 B AT260424 B AT 260424B AT 377164 A AT377164 A AT 377164A AT 377164 A AT377164 A AT 377164A AT 260424 B AT260424 B AT 260424B
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cap
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Dosamatic Dispenser Corp
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Description


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  Tropfeinrichtung 
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Verteilenals der Innendurchmesser des Halses der Flasche und dass die Öffnung in der Querwand im Abstand vom Diaphragma der Pipette vorgesehen ist, so dass das Diaphragma die Öffnung nicht berührt, wenn die Kappe in der dichtenden Stellung sich befindet. 



   Die Vorteile der neuen Einrichtung liegen darin, dass die Abdichtung der Öffnung nunmehr durch den auf die Kappe ausgeübten Druck bewirkt wird, indem der nach unten abstehende Teil der Querwand in den Flaschenhals gedrückt wird. Weiters ergibt die Zumesseinrichtung durch die sanft ansteigende Schraubfläche eine gute Regelmöglichkeit. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand von beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht sind. Hierin ist Fig. 1 ein vergrösserter Längsschnitt einer Aus- 
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 sche, wobei die Verschlusskappe in dicht aufgesetzter Lage dargestellt ist, Fig. 2 ein Schnitt nach Li- nie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ein Längsschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 4, die eine andere Ausführungsform einer auf einer Flasche angebrachten Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten zeigt, Fig. 4 ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 3, Fig. 6 eine schau- bildlich Darstellung in auseinandergezogener Anordnung der Ausführungsform der Tropfeinrichtung von
Fig. 3, in dem der Kappenteil teilweise abgebrochen ist. 



   Fig. 1 und 2 zeigen eine Tropfverschlusseinrichtung, die einen Verschluss in Verbindung mit einer
Flüssigkeitsmesseinrichtung nach der Erfindung besitzt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist es durch die Einstellung der relativen Drehstellung einer Kappe in bezug auf einen Ballon möglich, das
Mass einzustellen, auf das der Ballon zusammengepresst werden kann. Dadurch wird wahlweise die ge- wünsche Flüssigkeitsmenge bestimmt, die bei der Rückkehr des Ballons in seine normale Lage in das
Rohr oder in die Pipette der Flüssigkeitstropfeinrichtung gesaugt oder beim nochmaligen Zusammen- drücken des Ballons aus der Pipette gedrückt wird. 



   Die Tropf- und Verschlusseinrichtung 10 wird zusammen mit einer Flasche 12 gezeigt, die einen eine Öffnung umgebenden und mit einem Gewinde versehenen Hals 14 besitzt und eine durch die Tropfeinrichtung zu verteilende Flüssigkeit enthalten kann. Die Tropfeinrichtung weist eine Kappe 15 mit einem herabhängenden Hülsenteil 16 auf. Die Innenfläche des Hülsenteils 16 ist mit Gewindegängen 18 versehen, die zum Eingreifen in ein entsprechendes Gewinde 17 am Hals 14 eingerichtet sind. Die äussere Umfangsfläche des Hülsenteils 16 ist zum Greifen und Drehender Tropf- und Verschlusseinrichtung 10 auf dem Hals 14 vorzugsweise geriffelt, aufgerauht oder mit Längsrippen versehen. Die Kappe 15 weist einen nach oben vorstehenden Rand 20 auf. Dieser ist mit einem nach innen gerichteten ringförmigen Ringwulst oder einer Rippe 24 versehen.

   Diese bildet eine Ringnut 22, deren obere Kante durch die Rippe 24 am Umfang begrenzt wird. 



   Innerhalb der Ringnut 22 ist eine Ringwand 26 angeordnet. Die obere Kante der Ringwand 26   liegt oberhalb der oberen Kante des Randes 20. Von der Innenfläche der Ringwand   26 ragt ein ringförmiger Flansch 28 nach innen vor. Um den Flansch 28 herum ist eine Serie von Verstärkungsrippen 30   angeordnet.   einstückig mit der Ringwand 26 und dem Flansch 28 ausgebildet sind. 



  In der Kappe 15 ist eine Querwand 32 mittig angeordnet, welche einen unten eingehender beschriebenen Mittelaufbau 34 trägt. Eine nach unten reichende Wand 36 verbindet die Querwand 32 fest mit dem Flansch 28. Die Wand 36 steht von der inneren Oberfläche des Hülsenteils 16 ab und bildet mit ihr eine zu der Kappe 15 konzentrisch verlaufende Ringnut 37. Um den Flansch 28 herum ist eine Anzahl, z. B. 4, Öffnungen 38 verteilt. 



   Der Mittelaufbau 34 liegt mittig auf der oberen Fläche der Querwand 32 und vorzugsweise koaxial mit der Kappe 15. Von der Querwand 32 erstreckt sich ein im allgemeinen zylindrischer Zapfen 40 nach oben. Der Zapfen 40 ist von einem Hohlzylinder 42 umgeben, der eine schraubenlinienförmige obere Fläche 44 aufweist. In vorteilhafter Weise reicht die schraubenförmige Fläche 44 auf die obere Fläche der Querwand 32, wie bei 80 gezeigt wird, wo sich der tiefste Punkt der Fläche 44 befindet. Die schraubenförmige Fläche 44 ist vorzugsweise, wie gezeigt wird, mit einer Anzahl Rippen versehen oder sie ist geriffelt oder aufgerauht, um die Reibung zu vergrössern und ein Gleiten auf eine Art zu vermeiden, die im folgenden besprochen werden wird. 



   Von der Bodenfläche der Querwand 32 geht eine konzentrische ringförmige Rippe 46 aus, die sich radial gegen die Öffnungen 38 erstreckt. Die Rippe 46 befindet sich in einer derartigen radialen Bezugslage zum Hülsenteil 16, dass, wie aus Fig. 1 gut ersichtlich ist, beim Aufschrauben der Kappe 15 an den Hals 14 die Rippe 46 im wesentlichen vertikal mit der Innenkante vom Rande des mit einem Gewinde versehenen Halses 14 der Flasche 12 ausgefluchtet ist. Wenn auch, wie gefunden wurde, eine Rippe einen wirksamen Verschluss in einer noch zu beschreibenden Weise ergeben 

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 kann, können auch noch zusätzliche Rippen vorgesehen werden. 



   Die zwischen dem Hülsenteil 16 und der Wand 36 ausgebildete Ringnut 37 ist dazu einge- richtet, den oberen zylindrischen Rand 50 eines nach aussen erweiterten Diaphragmas 52 der Pi- pette 54 aufzunehmen und in einem dichten hermetischen Verschluss zu halten. Die Pipette 54 streckt sich in Längsrichtung aus. Sie hat   die Form einer Röhre   mit einem in ihr ausgebildeten Kanal 56, der sich über die ganze Länge der Pipette 54 erstreckt. Diese ist an beiden Enden offen. In vorteil- hafter Weise kann die Pipette 54 an ihrem unteren Ende leicht konisch sein, so dass das untere Ende einen etwas kleineren Durchmesser als ihr oberes Ende hat. 



   Das nach aussen erweiterte Diaphragma 52 der Pipette 54 ist kegelstumpfförmig, umgibt den Kanal 56 und wird vorteilhafterweise aus biegsamem elastischem Material hergestellt. Es wurde zweckmässig gefunden, die ganze Pipette und den nach aussen erweiterten Teil vollkommen aus einem biegsamen synthetischen Kunststoff wie Polyäthylen zu bilden. Der untere Teil der Pipette 54 kann jedoch aus Glas oder aus einem andern Material hergestellt und in einer luftdichten Verbindung auf ir- gendeine geeignete Weise mit dem nach aussen erweiterten Endstück 52 verbunden werden. Die Rip- pe 46 befindet sich zum Hülsenteil 16 in einer derartigen radialen Bezugslage, dass beim Auf- schrauben der Kappe 15 auf den Hals 14 die Rippe 46 das nach aussen erweiterte Diaphrag- ma 52 zur Anlage an die Innenkante des Randes des mit einem Gewinde versehenen Halses 14 der
Flasche 12 bringt.

   Vorteilhafterweise besitzt die untere Fläche des nach aussen erweiterten Diaphrag- mas 52, die über dem oberen Ende der Öffnung des mit einem Gewinde versehenen Halses 14 liegt, radiale Rippen oder Nuten, um den Verschluss allmählich zu öffnen, der gebildet wird, wenn das nach aussen erweiterte Diaphragma 52 in Kontakt mit dem Hals 14 gebracht wird. 



   Die Tropf- und Verschlusseinrichtung 10 wird durch einen Ballonteil ergänzt, der als Ganzes durch die Bezugsziffer 60 bezeichnet ist und welcher einen Raum oberhalb der Kappe 15 um- schliesst und die Messvorrichtung enthält. Vorteilhafterweise besitzt der Ballonteil 60 einen relativ dünnen, biegsamen, im allgemeinen gewölbten Mittelteil 62 und einen herabreichenden Hülsen- teil 64. Die Aussenfläche des Hülsenteils 64 besitzt eine nach aussen vorspringende, am Umfang verlaufende Rippe oder einen Flansch 66 und die Innenfläche des Hülsenteils 64 weist eine in
Längsrichtung verlaufende Ringnut 68 auf. Der Flansch 66 ist komplementär zur Ringnut 22 in
Kappe 15 und die Ringwand 26 ist in die Ringnut 68 aufnehmbar, um sowohl die Teile mit einem luftdichten Verschluss zusammenzuhalten, als auch eine relative Drehbewegung zu ermöglichen. 



   Der Ballon 60 wird in vorteilhafter Weise aus einem elastischen und biegsamen Material wie Poly- äthylen, Gummi od. dgl. hergestellt, so dass beim Pressen in den Hohlraum des Oberteils der Kappe 15 die sich nach oben erstreckende Ringwand 26 nachgiebig in die Ringnut 68 gedrückt und der sich nach aussen erstreckende Flansch 66 weicht nach innen und schnappt in die Ringnut 22 in die Kap- pe 15. Der ringförmige Randwulst 70, der die Oberseite der Ringnut 22 bildet, ermöglicht die drehbare Halterung des Ballons 60 und die dichte Anlage der Ringwand 26 in die Ringnut 68, bildet einen dichten hermetischen Verschluss zwischen dem Ballon und der Kappe aus und sichert trotz relativ starker Biegung des Ballons 60 einen zuverlässigen Verschluss zwischen diesen Teilen und er- laubt relative Drehung. 



   Durch den Mittelteil 62 des Ballons 60 erstreckt sich koaxial ein mit diesem einstückig ver- bundener Kolben 72. In vorteilhafter Weise ist der Kolben 72 starr. Er reicht vom Mittelpunkt des
Mittelteils 62 ein kleines Stück nach oben, um eine Fläche zu bilden, auf die der Finger des Benut- zers gelegt werden kann, um beim Gebrauch einen Druck auf den Ballon der Tropfeinrichtung auszu- itben. Der Kolben 72 reicht nach unten in den von dem Ballon 60 umschlossenen Raum. Er hat eine im wesentlichen hohle zylindrische Form mit einer mittleren Bohrung 74, die im wesentlichen axial mit dem Zapfen 40 fluchtet, welcher sich von der Querwand 32 der Kappe 15 nach oben erstreckt. Die Bohrung 74 besitzt einen im wesentlichen dem Aussendurchmesser des Zapfens 40 gleichen Durchmesser sowie eine Wandstärke, die etwas kleiner als der Raum zwischen dem Zapfen 40 und dem Hohlzylinder 42 ist.

   Dies ermöglicht dem Zapfen 40 beim Eindrücken des Mittelteils 62 eine verschiebbare Aufnahme in die Bohrung 74. Wie aus Fig. 2 gut ersichtlich ist, besitzt der Kol- ben 72 einen sich radial nach aussen erstreckenden Arm 76. 



   Wenn der Ballon 60 in der Kappe 15 montiert ist, befindet sich, wie Fig. 1 zeigt, die tiefste
Fläche des Arms 76 in einem kleinen Abstand von der obersten Fläche des Hohlzylinders 42. Vor- zugsweise reicht, wie aus Fig. 2 gut ersichtlich ist, die untere Fläche des Arms 76 radial über die schraubenförmige Fläche 44 nach aussen hinaus und der Arm 76 besitzt die Form eines Sektors. Es ist erkennbar, dass die relative Winkelstellung des Kolbens 72 in bezug auf den Hohlzylinder 42 

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 um ihre gemeinsame Achse das Ausmass bestimmen wird, in dem der Kolben 72 nach unten bewegt werden kann, bevor er dadurch angehalten wird, dass der Arm 76 an der schraubenförmigen Flä- che   44   anliegt. Deshalb bestimmt die Stellung des Kolbens, wie weit der Ballon 60 zusammen- gedrückt werden kann.

   In der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet sich die unterste Fläche des Arms 76 von Kolben 72 gegenüber der schraubenförmigen Fläche 44, um ungefähr die Hälfte der maxima- len nach innen gerichteten Bewegung des Kolbens 72 zu ermöglichen. Wenn sich die unterste Fläche des Arms 76 gegenüber dem bei Fläche 78 gezeigten höchsten Teil der schraubenförmigen Flä- che 44 befindet, wird eine minimale Bewegung des Kolbens 72 erfolgen. In dieser Stellung er- folgt keine wirksame Abwärtsbewegung des Mittelteils 62 des Ballons 60 und daher kein Einsaugen oder Abgeben von Flüssigkeit in die oder von der Pipette 54. Nach einer relativen Drehbewegung der
Kappe 15 und des Ballons 60 kann der Kolben 72 um einen vorbestimmten Abstand nach innen bewegt werden.

   In einer ähnlichen Weise kann der Kolben 72 durch eine gewählte relative Drehung der Kappe 15 und des Ballons 60 in einen wahlweise vorbestimmten Abstand nach innen bewegt werden, wobei der maximale Abstand eintritt, wenn der Arm 76 vertikal mit der untersten Fläche fluchtet, die wie bei Fläche 80 gezeigt ist. Offensichtlich kann das gleiche Ergebnis erreicht wer- den, wenn der Ballon feststeht und sich nur der Kolben dreht. Der vertikale Abstand (oder Steigung) zwischen den Flächen 78 und 80 kann nach Wunsch gewählt werden. In vorteilhafter Weise werden die Zunahmen des vertikalen Abstandes so gewählt, dass beim Zusammendrücken und Loslassen des Kol- bens 72 ein Tropfen der Flüssigkeit in die Pipette 54 eingesaugt oder herausgepresst wird. Für jede folgende Zunahme ist die Höhe so dimensioniert, dass ein zusätzlicher Tropfen auf diese Art abgemes- sen wird.

   So kann im dargestellten Beispiel eine vorbestimmte Tropfenzahl durch eine geeignete Einstellung des Ballons 60 in bezug auf die Kappe 15 gewählt werden. Natürlich kann jede ge- wünsche zusätzliche Flüssigkeitsmenge zwischen minimalen und maximalen Mengen abgemessen werden. Als eine Hilfe für den Benutzer ist zur schnellen Bestimmung der Tropfenzahl (oder einer andern zusätzlichen Menge), die in die Pipette 54 eingesaugt oder aus dieser gespritzt werden kann, die Aussenfläche des Mittelsteils 62 des Ballons 60 mit einer nicht abgebildeten Zahlenskala versehen, die von 0   (oder" Aus")   bis zu einer Zahl geht, die die maximale Menge angibt, die herausgespritzt werden soll, und wobei jede Zahl mit einem bestimmten Teil auf der Fläche 44 fluchtet,

   so dass die Bezeichnung "0" oder "Aus" mit der Fläche 78 der Fläche 44 und der Maximalwert mit der Fläche 80 fluchtet. Ein Pfeil 82 oder eine andere Ablesemarke an der oberen äusseren Kante des Randes 20 der Kappe 15 wirkt mit der kalibrierten Zahlenskala zusammen, um die Drehstellung des Ballons 60 zu bestimmen, so dass die Nummer, auf die der Pfeil 82 zeigt, die Zahl der Tropfen (oder andere zusätzliche Mengen) angibt, die beim Herabdrücken des Kolbens 72 in die Pipette 54 eingesaugt und beim späteren Zusammendrücken ausgestossen werden kann. 



   In montiertem Zustand wird beim Anziehen der Kappe 15 auf dem mit einem Gewinde versehenen Hals 14 die konzentrische Rippe 46 an der unteren Fläche der Querwand 32 nach unten auf das biegsame, sich nach aussen erweiternde Diaphragma 52 der Pipette 54 gedrückt und daher werden, wie in Fig. l gut gezeigt wird, die Rippen an der Unterseite des sich nach aussen erweiternden Diaphragmas 52 in dichter Anlage an den oberen Rand des Halses 14 gepresst. Gleichzeitig berührt die Ringnut 37 die obere Kante des Randes 50 und presst das nach aussen erweiterte Diaphragma 52 zur Anlage mit dem Rand des Halses 14. Da die Rippe 46 in dichter Anlage an die obere Fläche des sich nach aussen erweiternden Diaphragmas 52 der Pipette 54 steht, ist jede Verbindung zwischen den Öffnungen 38 in der Querwand 32 und dem Kanal 56 in der Pipette 54 abgeschnitten.

   So verhindert die Tropfeinrichtung 10 jeden Strom der Flüssigkeit von der Flasche in den Ballon, wenn sich die Tropfeinrichtung in geschlossener Stellung auf einer Flasche befindet. Zur gleichen Zeit   vervollsSndigt   die Dichtung zwischen der Pipette 54 und dem Flaschenrand den Flaschenverschluss und die Anordnung schafft einen sehr wirksamen Primärverschluss. 



   Beim Öffnen der Kappe 15 von dem mit einem Gewinde versehenen Hals 14 wird der Verschluss zwischen der Querwand 32 und dem nach aussen erweiterten Diaphragma 52 allmählich gelöst und ein Durchgang von dem Kanal 56 über die Öffnungen 38 in den von dem Ballon 60 umschlossenen Raum geschaffen. Nach dem Drehen des Ballons 60 in bezug auf die Kappe 15 bis zur gewählten numerierten Stellung, dem Herunterdrücken des Kolbens 72 mit der Fingerspitze, bis er infolge der Berührung mit dem gewählten Teil der schraubenförmigen Fläche 44 nicht weiter herabgedrückt werden kann, und der nachfolgenden Freigabe des Kolbens 72 kehrt er wieder in seine Normalstellung zurück, und die gewünschte Flüssigkeitsmenge wird durch die Pipette 54 in den Kanal 56 gesaugt.

   Bei einem weiteren Herabdrücken des Kolbens 72 auf seinen maximalen Tiefstand 

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 oder bis zur Berührung des Arms 76 mit der schraubenförmigen Fläche 44 wird die abgemessene
Flüssigkeitsmenge in der Pipette 54 von dort herausgespritzt. 



   Fig.   3 - 6   zeigen eine abgeänderte Ausführung einer Tropfverschlusseinrichtung, die eine Primär- verschlussanordnung enthält, die im allgemeinen der im Zusammenhang mit der Messvorrichtung für
Flüssigkeiten beschriebenen Anordnung ähnlich ist. 



   Die Tropfverschlusseinrichtung wird zusammen mit einer Flasche 92 gezeigt. Diese weist einen mit einem Gewinde versehenen Halsabschnitt 94 auf und kann eine Flüssigkeit enthalten, die durch die Tropfeinrichtung ausgeteilt werden soll. Diese weist eine Kappe 96 mit einem herabreichenden
Hülsenabschnitt 98 auf. Die Innenfläche der Hülse 98 ist mit Gewindegängen 100 versehen, die zum Eingreifen in die entsprechenden Gewindegänge 95 des Halsabschnittes 94 geeignet sind. Die
Kappe 96 besitzt einen nach oben vorspringenden Rand 102, der mit einer nach unten verlaufen - den Nut 104 versehen ist, welche den Rand 102 in einen inneren und einen äusseren Abschnitt teilt. Der Rand 102 ist auch mit einer nach innen gerichteten ringförmigen Ringnut 106 versehen, welche mit der nach abwärts verlaufenden Nut 104 in Verbindung steht.

   Wie bei Teil 108 ge- zeigt, ist die Aussenkante des Innenteils des Randes 102 geneigt oder nach innen abgeschrägt. Eine
Rippe 110 reicht nach oben über den abgeschrägten Teil 108. 



   Eine Anzahl Arme 112, z. B. drei wie in den Zeichnungen, reicht von der nach innen gerichte- ten Umfangsfläche des Innenteils des Randes 102 nach innen. Die Arme 112 schneiden sich im
Mittelpunkt der Kappe 96 und weisen obere Flächen auf, welche in derselben Ebene liegen. 



   Um die innere Umfangsfläche des Innenteils des Randes 102 zwischen aufeinanderfolgenden Ar- men 112 ist ein innerer ringförmiger Flansch 114 angeordnet. Im Mittelpunkt der Kappe 96 ist eine im allgemeinen bei dem Querteil 116 gezeigte Querstruktur angeordnet. Eine nach unten rei- chende Wand 118 verbindet den Flansch 114 einstückig mit dem Querteil 116. Die Wand 118 ist in einem Abstand von der Innenfläche von der Hülse 98 angeordnet,. um eine ringförmige, mit der Kappe 96 konzentrische Nut zu bilden. An jedem Abschnitt des Flansches 114 ist ein Ausschnitt oder eine Aussparung 120 vorgesehen. Jeder Ausschnitt begrenzt eine Öffnung 122. 



   Eine konzentrische ringförmige Rippe oder Oberfläche 124 reicht von der Unterfläche des Querteils 116 nach unten und von den Öffnungen 122 radial nach innen. Die Rippe 124 ist in einer solchen radialen Bezugslage zur Hülse 98 angeordnet, dass beim Anziehen der Kappe 96 auf den Flaschenhals 94 die Rippe 124 im wesentlichen vertikal mit der Innenkante des Randes des Gewindehalsteils der Flasche 92 ausgerichtet ist. 



   Die Wand 118 ist zur Aufnahme und Halterung eines oberen zylindrischen Randes 126 eines Diaphragmas 128 in einem dichten hermetischen Verschluss ausgebildet. Das Diaphragma wird in vorteilhafter Weise aus einem biegsamen, elastischen Kunststoff wie Polyäthylen hergestellt. Es erstreckt sich von der Aussenkante des zylindrischen Randes 126 aus und besitzt eine nach unten gerichtete, nach innen geneigte, biegsame Wand 130 von im allgemeinen kegelstumpfförmiger Gestalt, die eine darin befindliche Mittelöffnung 132 umgibt. Eine zylindrische Hülse 134 reicht von der geneigten Wand 130 aus nach unten und umgibt die Öffnung 132. Die Hulse 134 ist zur luftdichten Aufnahme und Halterung des oberen Endes einer Pipette 136 ausgebildet. 



   Die Pipette 136 besitzt einen sich über das gesamte Rohr erstreckenden Kanal, der nicht ganz gezeigt wird. Während die Pipette 136 als vom Diaphragma 128 getrennt hergestellt gezeigt wird, können diese Bestandteile auch aus einem Stück geformt sein. 



   Die Tropfeinrichtung 90 wird durch einen Ballonteil ergänzt, der als ganzer durch die Bezugsziffer 146 bezeichnet ist, einen Raum über der Kappe 96 umschliesst und die Messvorrichtung enthält. In vorteilhafter Weise besitzt der Ballon einen relativ dünnen, biegsamen, im allgemeinen gewölbten Mittelteil 150 und einen nach unten vorstehenden Hülsenteil 152. Die   Aufenfläche   des Hülsenteils 152 weist eine nach aussen hervorspringende Umfangsrippe oder einen Flansch 154 sowie einen nach unten reichenden Flansch 156 auf. Die Rippe 154 ist komplementär zur Nut 106. 



  Der Flansch 156 kann in die sich nach unten erstreckende Nut 104 in den Rand 102 aufgenommen werden, um die Teile in einem luftdichten Verschluss zusammenzuhalten und eine relative Drehbewegung zu ermöglichen. Um zur Schaffung eines hermetischen Verschlusses beizutragen, ist die untere innere Umfangskante des Hülsenteils 152 bei 158 geneigt, um komplementär zum abgeschrägten Teil 108 des Randes 102 zu sein. In vorteilhafter Weise wird der Ballon 146 aus einem elastischen und biegsamen   Material wie Polyäthylen, Gummi 00. dgl.   hergestellt, so dass beim Hineindrücken in den Hohlraum des Oberteils der Kappe 96 der nach unten reichende Flansch 156 nachgiebig in die Nut 104 gepresst wird.

   Dabei weicht die nach aussen reichende Rippe 154 nach 

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 und schnappt in die NutNatürlich sind im Aufbau viele Abweichungen von den oben   beschriebenen Ausführungsforrnen mög-   lich, ohne von der Erfindung abzuweichen. 



   Obwohl die Rand- bzw. Hülsenteile des Ballons dicht anliegend an die Innenflächen der Kappen dargestellt sind, können sie aber auch genauso an den Aussenflächen der Kappen dicht anliegen. Wäh- rend die Ballons mit gewölbten Teilen dargestellt sind, kann weiters jeder Typ, wie z. B. die   herkömm-   liche kugelförmige oder langgestreckte Form, verwendet werden. 



   Während obenDruckpassungen in bezug auf das Einpassen des Diaphragmas 128 in die Kappe 96 und einer Pipette in das dazugehörige Diaphragma oder die Kappe beschrieben worden sind, können, falls es gewünscht wird, geeignete Klebemittel, Zemente oder andere Dichtungstypen verwendet wer- den. Während die vorteilhafte Herstellung des Ballons des Diaphragmas und des sich nach aussen erstrek- kenden Abschnittes aus einem biegsamen elastischen Material wie Polyäthylen angegeben ist, können die Kappe und die Pipette aus dem gleichen oder aus einem andern Material bestehen. 



   Obwohl Schraubengewinde für den Eingriff der Gewindegänge an einen Flaschenhals dargestellt worden sind, können natürlich auch andere Mittel zur Befestigung der Tropfeinrichtung an einer   Behäl-   teröffnung verwendet werden. 



   Während der Kolben mit feststehendem Arm und das Halteglied mit schraubenförmiger Fläche dar- gestellt ist, kann dies auf Wunsch auch umgekehrt sein. Der Kolben kann ebenfalls auf eine andere
Weise in bezug auf die Kappe gedreht werden, um die Notwendigkeit eines Drehens des Ballons in der
Kappe einzuschliessen, beispielsweise kann der Kolben relativ zum Ballon drehbar ausgebildet sein, in welchem Fall der Ballon mit der Kappe einstückig hergestellt wird. 



   In jeder Ausführungsform ist eine Tropfverschlusseinrichtung vorgesehen, welche eine Kappe für
Flaschen   u. dgl.   mit einem daran sich axial erstreckenden Rohr aufweist. Ein axial bewegbares Druck- glied an der Endwand des Rohres wirkt mit der Bohrung des Rohres zusammen und bildet eine Druckkam - mer zur Flüssigkeitsbewegung in und aus dem Rohr. 



   In den gezeigten   AusfUhrungsformen   ist ein erstes Glied mit dem Druckglied zur gemeinsamen
Axialbewegung gekuppelt und im Weg der Druckbewegung des Druckgliedes ist ein Halteglied fest an- geordnet, um die Bewegung zu begrenzen und die Flüssigkeitsmenge zu messen, welche durch das Rohr aufgenommen werden kann und welche von dem Rohr für den gewünschten Gebrauch der Flüssigkeit abgegeben werden kann. Das Druckglied kann gedreht werden, wodurch der Raum zwischen den Gliedern geändert und so das Ausmass der Bewegung des Druckgliedes und die in das Rohr einzubringende Flüssigkeitsmenge variiert werden kann. 



   Eine Tropfverschlusseinrichtung ist auf diese Weise für den Gebrauch an einem Gewinde- oder andern Behälter beschrieben worden, welche zur Bildung eines Primärverschlusses eingerichtet ist, wenn sie sich vollkommen geschlossen oder dicht an der Flasche befindet. Auf diese Weise wird ein Entweichen von Flüssigkeit in den Ballon mit einer nachfolgenden möglichen Verschlechterung der Flüssigkeit oder des Ballons vermieden. Es wurde auch eine Tropfverschlusseinrichtung mit einem Kolben und einem im Weg der Druckbewegung des Kolbens angeordneten Halteglied beschrieben. 



   Der Kolben und das Halteglied stehen miteinander in Wechselbeziehung, um nach ihrer relativen Drehbewegung um ihre Achsen die Kolbenbewegung wahlweise zu begrenzen, wodurch eine vorbestimmte Flüssigkeitsmenge genau und übereinstimmend gemessen wird, die von der Tube oder Pipette aufgenommen oder abgegeben wird. 



   Es ist offensichtlich, dass einige andere Abänderungen in der Konstruktion der Tropfeinrichtung vorgenommen werden können, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen. 

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Claims (1)

  1. PA TENT ANSPRÜCHE : 1. Tropfeinrichtung mit einer Pipette, einem Ballon und einer Kappe zum Aufsetzen auf einen Behälter, z. B. Flasche, wobei ein Teil der Kappe mit einer Querwand mit mindestens einer Öffnung zwischen Ballon und Pipette versehen ist und die Pipette an die Kappe durch ein biegsames Diaphragma anschliessbar ist, das wechselseitig den Behälterhals und die Querwand berührt, wenn die Kappe abgedichtet ist, und wobei zapfenförmige Glieder mit gemeinsamer Achse von der Querwand nach oben bzw.
    von dem Ballon nach unten abstehen und um die Achse relativ gegeneinander verdrehbar sind, gekennzeichnet durch die Kombination, dass die Fläche (44) auf mindestens einem der zapfenförmigen Glieder relativ sanft steigend und schraubenförmig ausgebildet ist, so dass der Betrag, um den der Ballon (60) eingedrückt werden kann, durch relative Dreheinstellung der zapfenförmigen Glieder vorbestimmbar ist, und dass die Querwand eine nach unten ragende Rippe (46) besitzt, deren Aussendurch- <Desc/Clms Page number 8> messer des unteren Endes kleiner ist als der Innendurchmesser des Halses (14) der Flasche (12) und dass die Öffnung (38) in der Querwand (32) im Abstand vom Diaphragma (52) der Pipette vorgesehen ist, so dass das Diaphragma (52) die Öffnung (38) nicht berührt, wenn die Kappe (15) in der dichtenden Stellung sich befindet.
    2. TropfeinrichtungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass dieschraubenförmi- ge Fläche (44) Teil eines zapfenförmigen Mittelaufbaues (34) ist, der von der Querwand (32) absteht und ein Kolben (72) einen radial abstehenden Arm (76) aufweist, der an die schraubenförmige Fläche (44) bei Herabdrücken des Ballons (60) um einen dem Verdrehwinkel entsprechenden Betrag zum Anliegen kommt.
    3. TropfeinrichtungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, daBdieSchraubenflache Teil des zapfenförmigen Gliedes (166) am Ballon (146) ist und vom untersten Teil der Schraubenfläche radial abstehend mindestens zwei Arme (112) vorgesehen sind, von denen ein Arm (112) an die Schraubenfläche in Abhängigkeit von dem Verdrehwinkel des zapfenförmigen Gliedes (166) zum Anliegen kommt.
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