CH283264A - Sender-Empfänger mit Schwingkristallen für die Steuerung von Oszillatoren. - Google Patents
Sender-Empfänger mit Schwingkristallen für die Steuerung von Oszillatoren.Info
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Description
Sender-Empfänger mit Schwingkristallen für die Steuerung von Oszillatoren. Es sind Sender-Empfänger für den draht losen Nachrichtenverkehr bekannt, welche über eine Mehrzahl verschiedener, wählbarer Kanäle verfügen. Damit ein Sender-Empfän- ger während des Betriebes auf der Frequenz eines bestimmten Kanals nicht nachgestimmt werden muss, ist es erforderlich, dass die Oszillatoren im Sender und im Empfänger sehr stabil arbeiten. Zu diesem Zweck werden die Oszillatoren in bekannter Weise durch Schwingkristalle gesteuert.
Bei diesen bekann ten Sender-Empfängern arbeitet der Empfän ger nach dem Superheterodyn-Prinzip, und der Mischstufe des Empfängers wird in be kannter. Weise die Frequenz eines Oszillators und die Signalfrequenz zugeführt. Für den. Sender ist ein weiterer Oszillator erforderlich, dessen Frequenz um die Zwischenfrequenz von der Frequenz des andern Oszillators ver schieden ist.
Es ergibt sich daraus, dass für einen vorbestimmten Kanal für Senden und Empfangen zwei verschiedene kristallge steuerte Oszillatoren vorhanden sein müssen, und bei einer Anzahl Kanäle ist im allgemei nen Fall eine Kollektion von der doppelten Anzahl von Schwingkristallen erforderlich.
Die vorliegende Erfindung erstrebt, eine Reduktion derAnzahlKristalle bei einerMehr- zahl von Kanälen in einem Sender-Empfänger zu erreichen. Sie betrifft einen Sender- Empfänger mit Schwingkristallen für die Steuerung der Oszillatoren, der auf verschie denen wählbaren Kanälen arbeitet und dessen Empfänger nach dem Überlagerungsprinzip konstruiert ist, welcher Sender-Empfänger dadurch gekennzeichnet ist, dass er Schalt mittel und eine Kollektion von Kristallen auf weist, deren Eigenfrequenzen eine arithme tische Reihe bilden,
und dass für einen be stimmten Kanal durch die Schaltmittel ein Kristall der einen Hälfte der Reihe in den Empfänger und ein Kristall der andern Hälfte der Reihe in den Sender geschaltet ist, das Ganze derart, dass für alle Kanäle die Zwischenfrequenz des Empfängers konstant bleibt und ein ganzzahliges Vielfaches des Frequenzschrittes zwischen benachbarten Ka nälen beträgt.
Dabei kann die Anordnung vorzugsweise so getroffen sein, dass jeder Kristall für einen Kanal im Sender und in dem um die Zwischen frequenz vom genannten Kanal verschiedenen Kanal im Empfänger in Aktion ist. Die Zwi schenfrequenz wird dadurch eine Funktion aus der Anzahl Kanäle und dem Frequenz abstand der Kanäle oder, was gleichbedeu tend ist, der Anzahl Kristalle und dem Frequenzabstand der Kristalle.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig.1 zeigt den Oszillator des Senders. Fig. 2 zeigt den Oszillator des Empfängers. Die Fig. 3-5 sind Diagramme verschiede ner Kristallreihen.
Fig. 6 zeigt einen Segmentschalter zur Auswahl der Kristalle.
Der Sender des Sender-Empfängers kann beispielsweise einen Oszillator gemäss Fig.1 aufweisen mit einem Schwingkreis C1 L1 und einem Gitterableitwiderstand R1, wel- c.hem ein Schwingkristall QS parallelgeschal tet ist. Der Oszillator im Empfänger kann beispielsweise mit einer Mischröhre arbeiten.
Das Hochfrequenzsignal wird dem einen Steuergitter zugeführt, während das andere Steuergitter an einem Gitterableitwiderstand R2 liegt, welchem ein Schwingkristall QE parallelgeschaltet ist. Das Schirmgitter liegt an einem Schwingkreis L2-C2, dem mittels eines Kontaktes S2 ein Trimmerkondensator C3 zugeschaltet werden kann. Die Schwing kristalle QS und QE schwingen auf Frequen zen, die um die Zwischenfrequenz voneinander verschieden sind.
Die Schwingkristalle sind auswechselbar, und für eine Anzahl Kristalle schwingt der Oszillator des Empfängers bei offenem Kontakt S2 auf einer Frequenz, die um die Zwischenfrequenz höher ist als die Frequenz des Senderoszillators. Für eine weitere Anzahl Kristalle wird der Kontakt S2 geschlossen, und der Empfängeroszillator schwingt auf einer Frequenz, die um die Zwischenfrequenz tiefer ist als die Frequenz des Senderoszillators.
Soll das Funkgerät beispielsweise acht vorbestimmte Kanäle aufweisen, so werden diese in einer Reihe um einen festen Frequenz schritt voneinander entfernt angelegt, bei spielsweise 24,0, 24,1, 24,2 - 24,7 MHz. In Fig. 3 sind diese Kanäle durch vertikale Linien dargestellt. Entsprechend der Anzahl Kanäle sind acht Schwingkristalle vorhanden, die beispielsweise auf der Kanalfrequenz schwingen (oder auf einer Harmonischen der Kanalfrequenz, je nach Aufbau des Senders). Die Kristalle sind von 1-8 numeriert und zur Erzeugung der Kanalfrequenz im Sender ein gesetzt. In Fig. 3 sind sie auf einer schrägen Geraden S eingezeichnet. Die Höhe der Punkte 1-8 auf der Geraden S entspricht wieder der Schwingfrequenz der Kristalle.
Zur Erzeu gung der Zwischenfrequenz wird für den Kanal 24,0 MHz im Sender der Kristall Nr. 1 und im Empfänger der Kristall Nr.5 ver wendet. Die beiden Kristalle haben eine Frequenzdifferenz von 0,4 MHz, welche die Zwischenfrequenz ergibt.
Zur Konstanthal- tung dieser Zwischenfrequenz wird nun im Kanal 24,1 MHz im Empfänger der Kristall Nr.6 verwendet, für 24,2 MHz der Kristall Nr.7 und für 24,3 MHz der Kristall Nr.8. Die Empfangsfrequenz ist dabei um die Zwi schenfrequenz höher als die Sendefrequenz, und der Kontakt S2 im Oszillator des Empfängers muss geöffnet sein. Für den Kanal 24,4 MHz wird im Sender der Kristall Nr.5 und im Empfänger der Kristall Nr.l verwendet.
Dadurch entsteht wieder die konstante Zwischenfrequenz von 0,4 MHz. Die Empfangsfrequenz ist jedoch um die Zwischenfrequenz tiefer als die Sendefre quenz, weshalb durch Schliessen des Kontaktes S2 der Trimmerkondensator C3 zugeschaltet wird. Das gleiche gilt für die Kanäle 24,5, 24,6 und 24,7 MHz. In diesem Beispiel ist demnach die Anzahl Kristalle gleich der An zahl Kanäle, und jeder Kristall wird einmal im Sender und einmal im Empfänger ver wendet. Die Zwischenfrequenz Z1' ist eine Funktion der Anzahl Kristalle und des Frequenzabstandes der Kristalle.
EMI0002.0042
wobei<I>Q =</I> Anzahl Kristalle, 4f = Frequenz abstand der Kristalle, wenn Q eine gerade Zahl ist. Ist die Anzahl Kristalle Q ungerade, so ist die Zwischenfrequenz
EMI0002.0044
Ein derartiges Beispiel ist im Diagramm Fig. 4 dargestellt mit 7 Kanälen von 24,0-24,6 MHz. Aus der Figur ist ersichtlich. dass ein Kristall nur einmal gebraucht wird, beispielsweise der Kristall 1, indem der Empfänger von Kanal 24,0 bis Kanal 24,3 MHz auf einer Frequenz arbeitet, die um die Zwischenfrequenz höher ist als die Sende frequenz. Auf Kanal 24,3 MHz kann unter Verwendung des Kristalles Nr.1 auch die Empfangsfrequenz 24,0 MHz erzeugt, werden. Die Zwischenfrequenz wird in diesem Bei spiel 0,3 MHz.
Liegen in einem Sender-Empfänger die Kanäle so nahe beieinander, :dass die Zwischen frequenz unvorteilhaft klein ausfällt, so kann sie dadurch vergrössert werden, dass zusätz- liehe Schwingkristalle ausserhalb der Band breite verwendet werden. Fig. 5 zeigt ein Beispiel zur Vergrösserung der Zwischen frequenz unter den Voraussetzungen der Fig. 3. Die Kristallreihe Nr. 1-8 wird nach unten um einen Kristall Nr. 0 und nach oben um einen Kristall Nr. 9 erweitert. Diese bei den Kristalle werden nur im Empfänger ver wendet. Für den Kanal 24,0 MHz kann jetzt im Empfänger der Kristall Nr.6 eingesetzt werden, wodurch die Zwischenfrequenz 0,5 MHz wird.
Auf dem Kanal 24,3 MHz arbeitet der Empfänger mit Kristall Nr.9 und auf Kanal 24,4 MHz mit Kristall Nr. 0. Die Bandbreite ist dieselbe wie im Beispiel nach Fig. 4.
Die Auswahl der pro Kanal erforderlichem beiden Kristalle kann zweckmässigerweise mit. einem Segmentschalter mit zwei Segmenten erfolgen, wobei für jedes -Segment zwei Ab greifer vorhanden sind, welche um die die Zwischenfrequenz bedingende Anzahl Kon taktschritte zueinander versetzt sind. Ein derartiger Segmentschalter ist in Fig. 6 dar gestellt. Die beiden Segmente sind mit I und II bezeichnet.
Bei jedem Segment ist für jeden zweiten Rastschritt ein Kontakt für jeden Abgreifer angeordnet, welcher mit einem Kristall verbunden ist, und zwar auf Segment I die ungeraden und auf Segment 1I die geraden Nummern. Entsprechend der Kristallanordnung nach Fig. 3 sind die beiden Abgreifer jedes Segmentes um vier Schritte versetzt. Die gezeichnete Stellung entspricht dem Kanal 24,0 MHz. Der Abgreifer S1 ist auf dem Kontakt 1 des Segmentes I und der Abgreifer E1 auf dem Kontakt 5.
Die beiden Abgreifer S1 und S2 sind mit dem Wider stand R1 des Senderoszillators, die beiden Abgreifer E1 und E2 mit dem Widerstand R2 des Empfängeroszillators verbunden. Die beiden Abgreifer S2 und E2 befinden sich in einer Zwischenstellung. Der Kristall Nr. 1 ist somit an den Senderoszillator und der Kristall Nr. 5 an den Empfängeroszillator geschaltet.
Wird der Segmentschalter um einen Schritt gedreht, entsprechend dem Kanal 24,1 MHz, so wird auf dem Segment II der Kristall Nr.2 an den Sender und der Kristall Nr. 6 an den Empfänger geschaltet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sender-Empfänger mit Schwingkristallen für die Steuerung der Oszillatoren, der auf verschiedenen- wählbaren Kanälen arbeitet und dessen Empfänger nach dem überlage- rungsprinzip konstruiert ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sender-Empfänger Schalt mittel und eine Kollektion von Kristallen auf weist, deren Eigenfrequenzen eine arithme tische Reihe bilden, und dass für einen be stimmten Kanal durch die Schaltmittel ein Kristall der einen Hälfte der Reihe in den Empfänger und ein Kristall der andern Hälfte der Reihe in den Sender geschaltet ist, das Ganze derart,dass für alle Kanäle die Zwischenfrequenz des Empfängers konstant bleibt und ein ganzzahliges Vielfaches des Frequenzschrittes zwischen benachbarten Kanälen beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Sender-Empfänger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kristall einmal für einen Kanal im Sender und in dem um die Zwischenfrequenz vom genannten Kanal verschiedenen Kanal im. Empfänger in Aktion ist. 2. Sender-Empfänger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kristalle gerade und die Zwischenfre quenz gleich dem halben Produkt der Anzahl Kristalle und dem Frequenzabstand benach barter Kanäle ist. 3.Sender-Empfänger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An zahl der Kristalle ungerade und die Zwischen frequenz gleich dem halben Produkt der um eins verminderten Anzahl Kristalle und dem Frequenzabstand benachbarter Kanäle ist. 4. Sender-Empfänger nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleich viele Kanäle als Kristalle vorhanden sind. 5. Sender-Empfänger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Auswahl der Kristalle für einen bestimmten Kanal ein Segmentschalter vorhanden ist, welcher zwei Segmente aufweist, wobei die beim Arbeiten des Senders auf dem ersten, dritten, fünften usw.Kanal in Funktion tretenden Kristalle an Kontakte am ersten Segment und die beim Arbeiten des Senders auf dem zweiten, vierten, sechsten usw. Kanal in Funktion tretenden Kristalle an Kontakte am zweiten Segment angeschlossen sind und jedes Segment zwei Abgreifer aufweist, die stets gleichzeitig Kontakte des Segmentes be rühren, dass der eine Abgreifer des Segmentes an den Sender und der andere an den Empfänger geschaltet ist und dass für jeden Rastschritt des Segmentschalters abwechselnd die Abgreifer des einen und dann wieder des andern Segmentes Kontakte berühren.
Applications Claiming Priority (1)
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