CH280657A - Kurzwellengerät. - Google Patents

Kurzwellengerät.

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CH280657A
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CH
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shortwave
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Stahn Rudi
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Stahn Rudi
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/40Applying electric fields by inductive or capacitive coupling ; Applying radio-frequency signals
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/46Dielectric heating
    • H05B6/48Circuits
    • H05B6/50Circuits for monitoring or control

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Description


  



     Kurzwellengerät.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Kurz  wellengerät,    das insbesondere für therapeutische Zwecke oder zum   Schwei#en    von Kunststopfen verwendet werden kann.



   Bei den bisher bekannt gewordenen Kurzwellentherapiegeräten mit   Röhrensendern    wurde die gesamte für die   Senderöhren    erfor   derlielle Speiseleistung einem Hochspannungs-    transformator entnommen. Diese   Einrichtun-    gen haben den Nachteil, dass zur Erreichung der notwendigen Betriebssicherheit ein Transformator verwendet werden muss, dessen Isolation fiir die ganze sekundär auftretende IIochspannung dimensioniert werden muss.



   Dieser Nachteil wird gemäss der Erfin  dung    dadurch vermieden, dass man im Netzteil des Gerätes einen   Niederspannungstrans-    i'ormator vorsieht, der über einen Spannungsverdoppler den Hochfrequenzgenerator speist.



  Vorzugsweise können beim   Niederspannungs-    transformator die   Primär und Sekundärwiek-    lung in Hintereinanderschaltung angeordnet sein.



   Zweckmässigerweise kann die vom Nieder  spannungstransformator abgeleitete    Gesamtspannung einem aus   Gleichrichterröhren    und Kondensatoren bestehenden   Spannungsver-    doppler zugeführt werden, dessen   Ausgangs-    spannung die Anodengleichspannung für den Tloehfrequenzgenerator bildet.



   Die Zeichnung stellt ein   Ausführungsbei-    spie] des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt :
Fig. 1 das Schaltschema des Gerätes,
Fig. 2 die zur Abstimmung dienende In  duktivität    und
Fig. 3 eine Aussenansicht des Gerätes.



   Der Netzteil 1 des Gerätes (Fig.   1)    erhält aus dem Netz   1    die   Betriebsweehselspannung    von   220    Volt durch Bedienung des Einsehalters   2.    Die   Glimmlampe    3 zeigt durch Aufleuchten an, dass das Gerät unter Spannung steht. Hierbei wird die Netzspannung an die Primärwicklung 4 des   Niederspannungstrans-    formators 5 geführt, in dessen Wicklungen 10, 11 und 12 die Heizspannungen für die Röhren 6, 7 und 8, 9 erzeugt werden.

   Es wird weiter eine Sekundärspannung von beispielsweise 220 Volt in der Sekundärwicklung 13 erzeugt, die, addiert zur Primärspannung von   220    Volt, die Gesamtspannung von   440    Volt ergibt, und mit Hilfe der beiden Gleichrichterröhren 8, 9 und der   Glättungskondensato-    ren 14, 15 in einer   Spannungsverdoppelungs-    schaltung in eine Hochspannung (Anodengleichspannung) von etwa 1000 Volt umgewandelt wird. Diese Spannung dient als Be  triebsspannung für    den Sender B. Im An  odenkreis    des Senders ist ein Amperemeter 16 eingeschaltet. Der Sender enthält zwei in   Gegentakt geschaltete Pentoden 6,    7.

   Mit ihren dazugehörigen   Arbeitswiderständen    17, 18, 19 und dem als Anodenwiderstand arbeitenden Resonanzkreis 20. Die Verwendung von Pentoden mit   gleitender Schirmgitter-    spannung hat den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu Trioden in weiten Grenzen an ver  schiedene    Arbeitswiderstände angepasst wer den können, weil sich die Sehirmgitterspannung automatisch nachreguliert.



   Die mit der   Anodenkreisspule    induktiv gekoppelte Spule 21 entnimmt dem Sender die Hochfrequenzleistung, die über die regelbare    Induktivität 22, die Hochfrequenzkondensa-    toren 23, 24 und die Zuführungskabel 25, 26 den Behandlungselektroden 27, 28 und dem zu behandelnden Korper 29 zugeführt wird.



  Durch Abstimmung der Induktivität   22    kann für die verschiedenen Abmessungen des zu behandelnden Körpers die günstigste   Anpas-      sung eingestellt werden.    Die Induktivität 22 ist an einem metallischen Träger 31 (Fig. 2) mit Hilfe von   Isolierbuchsen    32, 33 befestigt.



  Sie besteht aus einer aus starkem Kupferdraht gewickelten Spule   34,    die freitragend und isoliert an dem Träger 31 befestigt ist.



  Durch den Innenraum der Spule ist eine Achse 37 geführt, die am m Träger 31 befestigt ist. Durch den Innenraum der Spule ist eine Achse 37 geführt, die am Träger 31 drehbar befestigt und in ihrer Stellung durch die aus Isoliermaterial bestehenden Stellringe 35, 36 gehalten wird. Auf der Achse 37 ist ein durch in der Zeichnung nieht   dargestellte Schrau-    ben befestigter metallischer Kontaktkörper 38 angeordnet, der einen um eine zur genannten Achse 37 senkrechte Achse 39 drehbaren Arm 40 trägt. An dem aus leitendem Matera. 1 bestehenden Arm 40 sind zwei aus Federn bestehende Abnehmer 41 befestigt, die auf der Spule schleifen.

   Eine weitere an der Spule fest angebraehte Feder 42 schleift   kontakt-      a. bnehmend a. uf dem Kontaktkorper 38.    Die Induktivität wird an den Punkten 43, 44 in den Verbraucherkreis C eingeschaltet.



   Die mittels der Spule 21 entnommene Hochfrequenzleistung wird über die Induk  tivität    22 geführt. Die durch den Drehknopf 45   (Fig.      3)    zu betätigende Achse 37 führt den an ihr befindliehen Abnehmer 41 bei Drehung auf den Windungen der Spule 34 entlang und bewirkt hierdurch die   Kurzschlie-    ssung eines Teils der Spule 34, über die Teile   41,    40, 39,   42.    Hierbei wird die   Resonanzfre-    quenz des   Belastungskreises    21 bis   29    ver ändert und kann so eingestellt werden, dass der Innenwiderstand des Senders automatisch dem Widerstand des menschlichen Körpers angepasst wird.

   Dies ist deshalb möglich, weil bei der gewählten Wellenlänge von etwa 7 m die Wirk- un Blindwiderstände des   mensch-    lichen Korpers in der gleichen Grössenord  nung    liegen. Da die Resonanzeinstellung des   Verbraueherkreises    auf die Frequenz des Senders und die Anpassung des Verbraucherwiderstandes auf den Innenwiderstand des Senders gleichzeitig erfolgen, ist die jeweils beste Einstellung lediglieh an dem Maximalausschlag des Amperemeters 16 festzustellen.



   In der Fig. 3 ist die handliche äussere Form des Gerätes dargestellt. Es besteht aus der Haube   46,    an deren Oberseite der Traggriff 47, der Drehknopf 45 für die   Abstim-      mung,    das Amperemeter 16, der Schalter 48 und die beiden Anschlussstutzen 49, 50 der Leitungen 25, 26 und an deren Seiten Kühl öffnungen 51 angebracht sind.



   Da eine annähernd homogene   Durchflu-    tung des menschlichen Körpers dann eintritt, wenn die   Blind-und Wirkwiderstände    des zu behandelnden Körperteils einander unge  fähr    gleich sind, und dies bei etwa 7 m Wellenlänge erreicht ist, so wird bei der in  duktiven      Resonanzeinstellung    erreicht, dass gleichzeitig und automatisch   Widerstandsan-    passung erfolgt.

   Da beim   t'bergang      wu    grosseren Körperteilen sowohl der kapazitive wie der Wirkwiderstand grösser wird, ist es für die Resonanzeinstellung notwendig, dass die Induktivität vergrössert wird, womit in vorteilhafter Weise automatisch auch der Kreis   widerstand grösser wird und damit die An-    passung erreicht ist.



   Bei der chirurgischen Verwendung (Kaustik) ist die eine der   Behandlungselektroden    durch ein Zubehörteil, wie eine an einem Isoliergriff befestigte Nadel, Schlinge oder dergleichen Schneidwerkzeug, ersetzt. Bei der Verwendung des Gerätes zum Schweissen von Kunststoffen wie Igelit, Mipolam usw. werden die   Bestrahlungselektroden    durch Spezia]schweisselektroden ersetzt. Das Gerät wird aus Chassis mit   Haiibe    und Traggriff und Arma turen, wie Amperemeter,   Abstimmdrehknopf    und Schalter, aufgebaut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kurzwellengerät, dadurch gekennzeichnet, dass im Netzteil des Gerätes ein Niederspan nungstransformator vorgesehen ist, der über einen Spannungsverdoppler einen Hochfre- quenzgenerator speist.
    UNTERANSPRtSCHE : 1. Kurzwellengerät naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Niederspannungstransformator die Primär-und Se kundarwieklung in Hintereinanderschaltung angeordnet sind.
    2. Kurzwellengerät nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die vom Nieder spannungstransformator abgeleitete Gesamtspannung einem aus Gleiehriehterröhren (8, 9) und Kondensatoren (14, 15) bestehenden Spannungsverdoppler zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung die Anodengleichspannung für den Hochfrequenzgenerator bildet.
    3. Kurzwellengerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochfrequenzgenerator zwei im Gegentakt geschaltete Pentoden (6, 7) aufweist.
    4. Kurzwellengerät nach Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hoehfre- quenzleistung dem Sender über eine mit dem Resonanzkreis (20, 20a) des Generators induktiv gekoppelte Spule (21) entnommen und über eine von Hand regelbare Induktivität (22) den Behandlungselektroden zugeführt wird.
    5. Kurzwellengerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeiehnet, dass es auf einer Wel lenlänge von etwa 7 m arbeitet.
    6. Kurzwellengerät nach Unteransprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass die regelbare In duktivität aus einer in Isolierbuchsen (32, 33) freitragend gelagerten Spule (34) aus Kupferdraht besteht.
    7. Kurzwellengerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine drehbar am Spulenträger (31) gelagerte, durch Stellringe (35, 36) gehaltene Achse (37) aus Isoliermaterial im Innern der Spule (34) koaxial angeordnet ist.
    8. Kurzwellengerät naeh Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (37) ein metallischer Kontaktkorper (38) mittels Klemmschrauben befestigt ist, der einen um eine zur ersten Achse senkrechte Achse drehbaren Arm (40) trägt, der mit zwei federnden Abnehmern (41) den Spulendraht (34) beidseitig federnd umfasst (Fig. 2).
    9. Kurzwellengerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am obern Spulenende eine Kontaktfeder (42) fest angebraeht ist, die auf dem Kontaktkorper (38) leitend schleift.
    10. Kurzwellengerät nach Patentanspruch, ausgebildet zur Verwendung bei Hochfre- quenzchirurgie, dadurch gekennzeiehnet, daR f3 die eine der Behandlungselektroden durch eine an einem Isoliergriff befestigte Nadel gebildet ist.
    11. Kurzwellengerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät aus Chassis mit Haube (46), Traggriff (47) und Armaturen, wie Amperemeter (16), Abstimmdrehknopf (45) und Sehalter (48), aufgebaut ist.
    12. Kurzwellengerät nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät in Form eines tragbaren Gerätes mit den Höchstmassen von 15 X 15 X 20 cm und einem Gewicht von etwa 5 kg ausgeführt ist.
CH280657D 1949-05-27 1949-05-27 Kurzwellengerät. CH280657A (de)

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