CH280643A - Reihenklemme für elektrische Anlagen. - Google Patents

Reihenklemme für elektrische Anlagen.

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CH280643A
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Eisert Josef
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Eisert Josef
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/22—Bases, e.g. strip, block, panel
    • H01R9/24—Terminal blocks
    • H01R9/26—Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting

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  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description


  Reihenklemme für elektrische Anlagen.    Unter     Reihenklennuen    werden     Einzelklein-          men    zum Verbinden von dünnen elektrischen  Leitungen, z. B. für     Mess,    Steuer- und     Signal-          zweeke,    in     Starkstromanla,-en    verstanden, die  sich auf ein gemeinsames Tragglied in prak  tisch     beliebil-er    Zahl     aneinanderreihen    lassen  und in dieser Anordnung den Begriff Klemm  leiste ausmachen. Es sind mehrere     Reihenklem-          mensysteme    bekannt.

   Innerhalb jeden Systems  sind verschiedene Abarten von Einzelklemmen       gebräuehliell,    die nach von Fall zu Fall ge  gebenen     sehaltungsteehnisehen    Erfordernissen  ausgesucht und zusammengestellt werden. Aus  den bis jetzt als unvermeidbar erachteten     Un-          tersehieden    der Einzelklemmen ergeben sieh  praktische und wirtschaftliche Nachteile  wegen der verschiedenartigen Herstellung,  Lagerhaltung und der beschränkten gegensei  tigen     Austausehbarkeit.     



  Die Erfindung bezieht sieh auf eine     Rei-          lienklemme    für elektrische Anlagen mit     Iso-          lierkörper    und eingelegtem metallischem       Klemmstüek    und     Drueli:sehrauben,    die sowohl.

    für den     Anschluss    von betriebsmässig dauernd  angeschlossenen Hauptleitern und wahlweise       ansehliessbaren        Nebeilleitern    dienen, und be  steht darin,     dass    die     Klem.mstüelze    und Druck  schrauben für die Nebenleiter seitlich von der       Klenimvorriehtungsgruppe    für die Hauptlei  ter     an-eordnet    sind. Die     Erfindun-    wird an  Hand der     foll-enden    Ausführungsbeispiele  näher beschrieben.

   Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine     Seitenansieht    und       Fig.    2 eine Aufsicht auf eine Reihenklemme.         Fig.   <B>3</B> eine     Seitenansieht    mit anderer       Schraubensieherung,          Fig.    4,<B>5</B>     und   <B>6</B> Querschnitte durch die  Hülse des Klemmstückes,       Fig.   <B>7</B> eine Vorderansicht eines Rohres mit  Innengewinde,       Fig.   <B>8</B> eine Vorderansicht des oval geboge  nen Rohres nach     Fig.   <B>7</B> zur Herstellung einer  Hülse mit Innengewinde,

           Fig.   <B>9</B> und<B>10</B> zwei     Kennzeiehnungsvorrieh-          tungen    in Seitenansicht,       Fin(y.   <B>11</B> eine Nebeneinrichtung in Aufsicht,       Fig.    12 in Seitenansicht ein     Zweistufen-          schloss,          Fig.   <B>13</B> eine Aufsieht     auf    eine     Klemmen-          ",ruppe,          Fig-.    14 und<B>15</B> in     Vorder-    und     Seiten-          ansieht    eine Isolierplatte.  



  Das     Klemmstüek   <B>1</B> nach     Fig.   <B>1</B> besteht aus  einer Hülse<B>6</B> (vergleiche     Fig.   <B>6</B> und<B>7)</B> mit       Druekschrauben   <B>7</B> und<B>77,</B> welche über Druck  stücke<B>8</B> und<B>88</B> auf die Leitungsenden<B>9</B> und  <B>99</B> drücken und diese elektrisch miteinander  verbinden     (Hauptansehlüsse).    Die Druck  schrauben<B>7</B> und<B>77</B> sind mit Gewindeführung  durch ein     Spaiinstüek   <B>10</B> geführt,

   welches mit  Hilfe der an oder in der Hülse<B>6</B> frei drehend  ohne Gewindeführung abgestützten     Siehe-          rungssehraube   <B>11</B> unter seitliche Zugwirkung  gesetzt wird und dadurch die     Drucksehrauben     <B>7</B> und<B>77</B> quer zu ihrer     Längsaehse    in den     Ge-,          windegängen    festklemmt, wodurch ein Schutz  gegen selbsttätiges, ungewolltes Lockern der       el        C,         Druckschrauben<B>7</B> und<B>77</B> bewirkt, wird.

   Das  Spannstück<B>10</B> ist im Bereich der Sicherungs  schraube<B>11</B>     U-förmig    abgewinkelt, wodurch  die Winkelhebel 12 und 120 sich seitlich gegen  die Gewindegänge der     Sicherungssehraube   <B>11</B>  anpressen und dadurch auch letztere     zwang-          läufig    gegen ungewollte Lockerung sichern.  Die Sicherungsschraube<B>11</B> wird zweckmässig  bis auf den Boden der Hülse<B>6</B> durchgeführt  und verhütet dadurch gleichzeitig das Durch  stecken eines Leitungsendes<B>9</B>     bzw.   <B>99</B> in den  Bereich der andern Hülsenhälfte.

   Die     Siehe-          rungssehraube   <B>11.</B> kann gegenüber den Druck  schrauben<B>7</B> und<B>77</B> augenfällig unterschieden  werden, beispielsweise durch Schwarzfärbung  oder durch einen Kreuzschlitz am Schrauben  kopf.  



  Aus     Fig.   <B>1</B> ist weiterhin ersichtlich, wie  seitlich der Gruppe der Druckschrauben<B>7</B>  und<B>77</B> eine Schraubengruppe<B>15</B> und<B>16</B> an  geordnet und von der     zuerstgenannten    Schrau  bengruppe elektrisch und optisch, z. B. durch  unterschiedlich ausgebildete     Sehraubenköpfe     getrennt ist. Die Schraube<B>15</B> dient als     Neben-          oder        Prüfansehluss,    um Prüfdrähte oder     Kno-          tenpunktleitungen    anzuschliessen.

   Die     Siehe-          rungssehraube   <B>16</B> hat die Aufgabe, die Hilfs  klemmschraube<B>15</B> gegen ungewolltes     Loekün     zu sichern, was dadurch bewirkt wird,     dass    das  umgebogene Ende<B>18</B> des Spannstückes<B>10</B>     ela-          stiseh    verbogen und dadurch die Gewinde  gänge der Hilfsklemme<B>15</B> verspannt werden.

    Im Unterschied zu der Ausführungsart nach       Fig.   <B>1</B> kann nach     Fig.   <B>3</B> die Ausführung auch  so getroffen werden,     dass    als Träger des Hilfs  anschlusses nicht das     Spannstüek   <B>10,</B> sondern  ein als Bestandteil der Klemmhülse ausgeführ  ter und aus ihr hinausragender Balken<B>19</B> be  nutzt wird.  



  Für die Gestaltung der Klemmhülse<B>6</B> im  Klemmstück<B>1</B> gibt es mehrere Ausführungs  formen:  Die Ausführung nach     Fig.    4 bedient sieh  eines     U-förmig    gebogenen Blechstückes 20,  dessen Mund durch ein dickeres     Bandstüek   <B>19,</B>  etwa durch     Nietung,    verschlossen ist. Die Aus  führung benötigt wenig Material und ermög  licht eine Hülsenfederung, die beim Klemmen    von Leitungen aus nachgiebigem Werkstoff,  vorzugsweise Aluminium, die nach einiger Zeit  eintretende Druckentlastung selbsttätig aus  gleicht.

   Ausserdem können in das     Bleehstüek     20 vor dem Biegen auf der Innenseite Quer  rillen 21 eingewalzt werden, welche eine       Durehdringung    etwa oxydierter Leiteroberflä  chen ermöglichen und dadurch einen äusserst  kleinen elektrischen Übergangswiderstand er  geben.     Fig.   <B>5</B> zeigt eine starre Ausführung der       Klemmenhülse,    wobei durch in Richtung der  Leitungsenden angeordnete Schlitze 22 der  Hülse<B>6</B> ebenfalls eine Federwirkung erreicht  ist. Die     Fig.   <B>6</B> ist durch eine überall      & leieh-          mässige    Wandstärke der Hülse gekennzeichnet.

    Hierbei wird die für das Gewinde notwendige  Verstärkung des     Kopfteils    durch eine im  Querschnitt     flaschenhalsähnliehe    Einformung  <B>23</B> der Hülse ohne zusätzlichen Materialauf  wand erreicht. Ein weiterer und wesentlicher  Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin,       dass    die Hülse, wie aus     Fig.   <B>7</B> ersichtlich ist,  aus einem     handelsübliehen    Rundrohr 24 her  gestellt werden kann, welches auf dem     Ge-          windesehneidautomaten    mit Innengewinde 21  zur Verbesserung der Kontaktgabe entspre  chend der eingewalzten Rillen 21 nach     Fig.    4  versehen werden kann.

   Danach wird das Rohr  stück 24 über die     ellipsoide    Zwischenform nach       Fig.   <B>8</B> in die     Hülsen-Endform.    nach     Fig.   <B>6</B> ge  bogen. Wie aus     Fig.   <B>6</B> noch hervorgeht, kann  die     flaschenhalsähnliehe    Kopfausbildung<B>23</B>  exzentrisch angeordnet werden, wodurch sieh  die Möglichkeit ergibt, einen Teil der Hülse in  einer muldenförmigen Vertiefung<B>25</B> des     Iso-          lierstückes    2 unterzubringen, wodurch die       Klemmenbreite    verkleinert wird.

   Das     Klemm-          stüek    nach     Fig.   <B>6</B> weist eine weitere Besonder  heit in der Hinsicht auf,     dass    die     Druekstücke     <B>8</B> im wesentlichen zylinderförmig ausgeführt  sind, so     dass    zu ihrer Herstellung handels  übliche Runddrähte an Stelle von     Prismen-          oder    andern Kunstformen verwendet werden  können.

   Wie aus der Darstellung     hervorgellt,     können die     Mitnehmerglieder   <B>26</B> in einer offe  nen Nut der     Dr-Liekstücke   <B>8</B> und<B>88</B> eingelegt  werden, so     dass    die     Druel,-stüeke,    im Unter  schied zu der Ausführung nach     Fig.   <B>5,</B> nicht           ,tr        -tüssen.    Diese     Mitnehmerglie-          ,

  ebolirt    werden     ii     der<B>26</B> fassen in eine Rille der     Drueksehraube     <B>7</B> und<B>77</B> ein und ermöglichen ein Drehen der  Schraube und ein Mitnehmen der     Druckstüeke     <B>8</B>     bzw.   <B>88</B> in     Schraubriehtung.     



  Der Isolierkörper nach     Fig.   <B>1</B> und     Fig.   <B>3</B>  besteht aus einer Grundplatte<B>27,</B> aus der die  in     Sehraffur    dargestellten, erhabenen Teile  herausragen, von denen die mit<B>28</B> bezeich  neten eine beispielsweise aus federnden Ringen  bestehende     Kennzeiehnungsvorrichtung   <B>3</B> um  schliessen. Hierbei ist vorgesehen, mit Hilfe  der     sehwalbenschwanzförmigen    Ausbildung<B>29</B>  nach Bedarf zusätzliche Kennzeichnungsmittel  <B>30</B> für besondere Kennzeichnungen anzubrin  gen.

   Der Teil<B>31</B> des Isolierkörpers trennt elek  trisch und optisch die     Hauptansehlüsse   <B>9, 99</B>  von der Klemmschraube<B>15</B> für die     Neben-          ansehlussleitung   <B>32.</B> Die     Sieherungssehraube     <B>1.6</B> kann an den Isolierkörperteil<B>31</B> von unten       angesehraubt    werden und verspannt dadurch  den Isolierkörper 2 mit dem     Klemmstüek   <B>1,</B> so       dass    beide in     niehtmontiertem    Zustand ein zu  sammenhängendes Ganzes bilden und nicht       verlierbar    sind.

   Der Teil<B>33</B> bildet mit dem  Isolierkörperteil<B>28</B> zu, beiden Seiten des       Klenimstüekes   <B>1 je</B> eine     triehterförmige    Ein  führungsstelle, durch welche die     Haupt-          ansehlussdrähte    bequem     einführbar    und ihre  vom Isolierstoff entfernten Enden ohne     zu-          sätzliehe    Hilfsmittel, wie Isolierband- oder     Lei-          tungs-Endhülsen    zuverlässig voneinander ge  trennt sind. Auf den Stirnseiten des     Isolier-          körperteils   <B>33</B> befinden sich Rillen 34.

   Inner  halb dieser Rillen 34 sind Löcher<B>35</B> angeord  net, welche den Isolierkörper quer durchsetzen  und zum Durchstecken von mechanischen Ver  bindungsmitteln, etwa Drähten<B>51</B>     (Fig.   <B>13),</B>  dienen.     Hierdureh    können mehrere Einzel  klemmen zu einem Block lösbar vereinigt wer  den. An den     Bloekenden    werden die     Verbin-          dungsdrälite   <B>51</B> in die Rillen 34 eingelegt  (s.     Fig.   <B>1.3),</B> ohne in den Bereich angrenzen  der Klemmen hineinzuragen.

   Der Isolierkör  per 2 besitzt auf der den     Sehraubenköpfen     entgegengesetzten     Aussenfläehe    zwei horn  artige Vorsprünge als     Klemmenfüsse   <B>36</B> und  <B>360,</B> welche eine     Haltevorriehtung    4 tragen.    Eine besondere Ausbildung des     Isolierkörpers     2 ist darin zu erblicken,     dass    bei Ansicht des  Isolierkörpers in     Längsaehse    der Tragschiene  <B>5</B> die Klemmfüsse<B>36</B> und<B>360</B> symmetrisch zu  einer durch die Mitte der Klemme gedachten  Achse     x-y        (Fig.   <B>1)</B> angeordnet sind; ebenso  verläuft der Isolierkörper<B>27</B> zu dieser Achse  symmetrisch.

   Durch die Symmetrie können  von einer oder mehreren eingebauten Klem  men jeweils eine oder mehrere um<B>1800</B> um die  Symmetrieachse gedrehte Klemmen unter  Zwischenfügung von Isolierscheiben<B>53</B> (siehe       (Fig.    14 und<B>15)</B> zugeordnet werden, ohne     dass     die Klemmen gegenseitig in der Reihe über  stehen.  



  Die     Kennzeiehnungsvorriehtung   <B>3</B> nach       Fig.   <B>1</B> und<B>3</B> dient der gegenseitigen     Unter-          seheidung    der Einzelklemmen, wie dies etwa  bei der     Numerierung        vonWohnhäusern    üblich  ist. Die Glieder dieser     Kennzeichnungsvorrieh-          tung   <B>3</B> bestehen aus einem oder mehreren Rin  gen<B>37 je</B> Einzelklemme, die an ihren Umfang  mit fortlaufenden Ziffern (vergleiche     Fig.    2)  versehen sind. Die Ringe<B>37</B> sind federnd aus  gebildet und sind in einer zylindrischen Aus  sparung des Isolierkörpers<B>1</B> drehbar gelagert.

    Sie können auch gemäss     Fig.   <B>9</B> durch eine Fe  derklammer<B>38</B> gehalten und ausserhalb des       Klemmenkörpers    angeordnet werden. Weiter  besteht die Möglichkeit nach     Fig.   <B>10,</B> die Klam  mer<B>38</B> ebenfalls     zvlindriseh    auszuführen und  in den Isolierkörper 2 mitsamt den Ringen so  einzubetten,     dass    der     Ableseaussehnitt.   <B>39</B>     ört-          lieh    versetzt und in eine für die     Ablesung    gün  stige Stellung gebracht wird.

   Durch diese     Aus-          ffihrung    der     Kennzeiehnungsvorrichtung   <B>3</B>  entfällt das bisher notwendige     Einzelbesehrif-          ten    von     Sehildchen    und deren von Fall zu Fall  notwendige Zusammenstellung zu bestimmten  Zahlenreihen, weil jede Reihenklemme eine  besondere Einrichtung aus mehreren verstell  baren     Kennzeiehnungsgliedern    besitzt und in  dieser Form fabrikfertig an. die Einbaustellen  gelangt. Die Einkerbungen 24 an den Ringen  ermöglichen das Wählen beliebiger Ziffern.

    Bei Anordnung der     Ableseriehtung    unter     4511     gegen die Mittelachse der     Klenunschrauben     (vergleiche     Fig.   <B>1)</B> kann der Isolierkörper,      ohne, die Gesamtabmessungen der Klemmen     in          Riehtun.-    der     Ansehlussleitungen    zu     ver,-,rö-          ssern,    so ausgeführt werden,     dass    zusätzlich zur       Ordnung,skennzeiehnung    ein weiteres     Kenn-          zeiehnung,sschild   <B>30</B> wahlweise     anaebraeht    wer  den kann,

   welches sieh eventuell über mehrere       I',inzelklemmen    erstreckt und     zusammenhän-          -ende        -raphisehe    Darstellung wiedergeben       und    elektrische oder betriebliche Erläuterun  gen geben kann (siehe     Fig.   <B>13).</B> Hierbei ist  eine     sehwalbenseli-#vanzförnii-e        Ausbildun-   <B>'29</B>       (Fig.        1-)    der betreffenden Stelle des     Isolier-          körpers    und eine entsprechende Formgebung  des     Kennsehildes   <B>30</B> vorteilhaft.

   Die     Ord-          nungskennzeiehnung,    gebildet aus den verstell  baren     Zifferringen   <B>37,</B> kann durch eine den       Reihenklemnien    beigeordnete     Nebeneinrieh-          tung    41     Tig.   <B>11)</B> ergänzt werden. Diese     Ne-          beneinriehtung    41 kann. beispielsweise aus  einem     Rollfilmgerät    bestehen, welches durch  den     Drehknopf    42 bedient wird und ein  Schriftband 43 vor einem Fenster 4 vorbei  führt.

   Das     Sehriftband    4ö gibt unter jeweili  ger Bezugnahme auf eine bestimmte Ordnungs  zahl der Klemme beispielsweise an, wohin die  an der betreffenden Klemme angeschlossenen  Leitungen<B>9</B> und<B>99</B> führen. Der besondere  Vorteil dieser     Hilfsvorriehtung    41, welche       zweehmässig    mit Bezug     auf    ihre Befestigung       derjeni,gen    der Klemme entspricht und wie  diese auf der     Tragsehiene   <B>5</B> befestigt wird,  besteht darin,     dass    sieh durch die Verwendung  dieses     Glerätes    die lästigen,

   zeitraubenden und  erheblichen Kosten verursachenden     Einzel-          besehriftungen    der an die Klemme     angesehlos-          senen    Leitungen<B>(9, 99, 32)</B> erübrigt. Weitere  erhebliche Vorteile ergeben sieh daraus,     dass     ein solches     Sehriftband    43 in vielen Fällen  nur ein einziges Mal, geschrieben     züi    werden  braucht und dann zum Beispiel     liehtteeliiiiseh     vervielfältigt werden kann, wobei sieh Über  tragungsfehler ausschliessen.

   Die     Hilfsvorrieh-          tun-    41 gibt in einem zweiten Fenster 45 mit  tels eines. feststehenden     Besehriftungsblattes     <B>-16</B> an,     auf        welehe    Klemmleiste sieh die am  Fenster 43 ersichtlichen Angaben beziehen.  



  Die Besonderheit der Haltevorrichtung 4  besteht darin,     dass    sie sowohl für Tragschienen    <B>5</B> mit gleich hohen wie auch solchen mit     IIII-          gleieh    hohen Sehenkeln 47 (siehe     Fi-.   <B>1)</B> da  durch verwendet werden kann,     (lass    die unter  der Wirkung einer Feder 48 stehenden Rast  glieder 49 und<B>50</B> mit zwei     sägezahnförmigen     Rasten versehen und     den        Sehenkelhöhen        an---e-          passt    sind.

   Die Verwendbarkeit der gleichen       Haltevorriehtung    auf     gleiehsehenkligen        und          ungleiehsehenkligen        Tragsehienen    kann auch  durch entsprechende Ausgestaltung der     An-          sehlüge    am Isolierkörper 2 erreicht werden.  <B>E</B>     ine    solche Ausbildung und eine besonders       zweehmässige        Sehiene    zeigt     Fig.    12.  



       Fig.        lä    ist eine aus mehreren     Einzelkleni-          men    zusammengesetzte     und    durch einen Draht  bügel<B>51</B>     zusammen--gehaltene        Klemmengruppe     veranschaulicht, deren Besonderheit darin     züi     sehen ist,     dass    die Einzelklemme<B>52</B> uni<B>1800</B>       gegenüberden    andern Klemmen versetzt an  geordnet ist.

   Durch diese Versetzung einzelner  Klemmen kann der     Nebenansehluss   <B>15</B> wahl  weise     auf    der einen oder auf der andern Seite  der     Klemm.enleiste        anIgeordnet    werden, was  für bestimmte     sehaltungsteelinisehe    Aufgaben  von Vorteil ist.

   Die     Fi-.    1.4 und<B>15</B> zeigen  eine als     Zwisehenplatte        und    als     End-Ab-          sehlussplatte    dienende Isolierplatte 53 mit       Durehlässen   <B>35,</B> die mit denen der     Isolierkör-          per   <B>21</B> übereinstimmen, sowie     Erhebun-gen    54,  die in Rillen 34 der Isolierkörper 2 eingreifen.

    Die Zusammenfassung von einzelnen Klemmen  zu     Klemmenbloehs    ist besonders dann von  Vorteil, wenn es sieh     uni    den     Anschluss    von       HilTsgeräten    handelt, die in gleichbleibender       Sehaltun-        häufi-        anzusehliessen    sind, wie bei  spielsweise     Steuersehalter    für     Hoehspanniin-,s-          sehalter,    ferner Tür bestimmte     messteehnisehe          Klemmenanordnungen-,

      die auch von Zeit     züi     Zeit zu     PrüTzweeken    benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRrffl: Reihenklemme für elektrische Anla--en mit Isolierkörper und eingeleg em. metallischem l# -- t Klernmstüek und DruelzsehraLibeii, die sowohl lür den Anschluss von betriebsmässi-'- dauernd angeschlossenen Hauptleitern und wahhveise ansehliessbaren Nebenleitern dienen,
    dadurch gekennzeichnet" dass die Klemnistücke und Druekschrauben lür die Nebenleiter seitlich von der Klemmvorrielitungsgruppe für die Hauptleiter angeordnet sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Reihenklemme nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drucksehrau- ben <B>(7</B> und<B>77)</B> mit Gewindeführung durch ein Spannstück<B>(10)</B> geführt sind, welches mit Hilfe einer im Klemmstück frei drehend ohne Gewindeführung abgestützten Sieherungs- schraube <B>(11)</B> unter seitliehe Zugwirkung ge setzt werden kann, wodurch die Drueksehrau- ben <B>(7</B> und<B>77)</B> quer zu ihrer Längsaellse in den Gewindegängen festgeklemmt werden. 2.
    Reihenklemme nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein durch die Druck schrauben geführtes Spannstück<B>(10),</B> das im Bereich einer Sieherungssehraube <B>(11)</B> U-för- mig abgewinkelt ist, wodurch die Winkelhebel (12) und (120) sich seitlich gegen die Ge windegänge der Sieherungssehraube <B>(11)</B> an pressen und diese dadurch zwangläufig gegen ungewollte Lockerung sichern können.
    <B>3.</B> Reihenklemme nach Unteranspruch<B><U>9,</U></B> dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungs schraube<B>(11)</B> bis auf den Boden des Klemm stückes<B>(1)</B> durchgeführt ist und dadurch das Durchstecken eines Leitun 'gsendes <B>(9, 99)</B> in den Bereich der andern Klemmstüekhälfte verhindert. 4. Reihenklemme nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Schrauben gruppe<B>(15, 16)</B> für die Nebenleiter von den DrueksehraLiben <B>(7, 77)</B> der Hauptleiter elektrisch und optisch durch unterschiedlich ausgebildete Sehraubenköpfe getrennt ist.
    <B>5.</B> Reihenklemme nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das Klemmstüek <B>(1)</B> aus einem U-förmig gebogenen, federnden Bleelistüek (20) gebildet ist, dessen Mund durch ein dickeres, angenietetes Bandstüek <B>(19)</B> verschlossen ist.
    <B>6.</B> Reihenklemme nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in dem aus U-förinig gebogenem Federbleeh gebildeten n<B>z3</B> Klemmstüek <B>(1)</B> vor dem Biegen des Blech- stüekes auf der Innenseite Querrillen (21) eingewalzt sind, die beini Klemmen von -Drähten<B>(9, 99)</B> in das Klemm-,tüek <B>(1)</B> eine Durchdringung oxydierter Schichten auf den Oberflächten von Drähten ermöglichen.
    <B>7.</B> Reihenklemme nach Patentanspruch mit einer Klenunhülse als Klemmstüek, dadurch <B>,</B> gel, ennzeiehnet, dass die Klemmhülse (6) aus einem starren Metallstück gebildet ist und dass in der Öffnung des Klemmstüekes <B>(1)</B> zum Einlegen von Drahtenden<B>(9, 99)</B> in Richtung der Drahtenden verlaufende Schlitze (22) an geordnet sind, um eine Federung beim Klem men auszuüben.
    <B>8.</B> Reihenklemme nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Bildung des Klemm stückes<B>(1)</B> aus einem Rundrohr (24). <B>9.</B> Reihenklemme nach Unteransprueh <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Rundrohr (24) eine flasehenhalsähnliche Kopfausbil dung<B>(23)</B> aufweist. <B>10.</B> Reihenklemme nach Patentanspruch, mit Druckstileken, dadurch gekennzeichnet, dass die Druekstücke <B>(8, 88)</B> zylinderförmig aus Runddrähten hergestellt sind.
    <B>11.</B> Reihenklemme nach Unteransprueh <B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in einer offenen .Nut der Druekstüeke <B>(8</B> und<B>88)</B> Mitnehmer- glieder eingelegt sind. 12.
    Reihenklemme nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine erhabene Isolier- körperwand <B>(31)</B> zwischen den Druckschrau ben<B>(7, 77)</B> und den Hilfsanschlusssehrauben <B>(15</B> und<B>16)</B> mit der Möglichkeit, eine Schraube an die Wand<B>(31)</B> anzusehrauben und da durch das Klemmstüek <B>(1)</B> im Isolierkörper (2) festzuklemmen.
    <B>13.</B> Reihenklemme nach Patentansprueh, gekennzeichnet durch erhabene, triehterförmig gestaltete Führungswände<B>(28, 33)</B> im Isolier- körper (2) für die Zuführung der Drähte <B>(9, 99)</B> in das Klemmstüek <B>(1).</B> 14. Reihenklemme nach Patentansprueh, gekennzeichnet durch am Isolierkörper (2) angeordnete Rillen (34) mit Löchern<B>(35),</B> welche den Isolierkörper (2) quer durchsetzen und zum Durchstecken von Verbindungsmit teln dienen.
    <B>15.</B> Reihenklemme nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine symmetrische Aus bildung der Platte<B>(27)</B> des Isolierkörpers (2) zür Mittelachse und symmetrisch angeordnete -Vorsprünge<B>(36, 360)</B> als Klemmenfüsse. <B>16.</B> Reihenklemme, nach Patentanspruch mit Klemmenfüssen sowie einer an den Klein- menfüssen befestigten Haltevorrichtung, da durch gekennzeichnet, dass die Haltevorrieh- tung (4) aus unter Wirkung einer Feder (48) stehenden Rastgliedern (49,<B>50)
    </B> mit zwei säge- zahnförmigen Rasten besteht. <B>17.</B> Reihenklemme nach Patentansprueh, mit Kenn7eiehnungsvorrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kennzeiehnungsvorrieli- tung <B>(3)</B> aus mindestens einem Ring<B>(37)</B> be steht, der auf seinem Umfang mit einer fort laufenden Numerierung versehen ist.
    <B>18.</B> Reihenklemme nach Unteranspruch<B>17,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Bezeieh- nungsringe <B>(37)</B> federnd ausgebildet und in einer 7,0indrischen Aussparung des Isolier- körpers (2) gelagert sind.
    <B>1.9.</B> Reihenklemme nach Unteransprueh <B>1-7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeieh- nungsringe <B>(37)</B> dureh eine Federklammer <B>(38)</B> gehalten und ausserhalb des Isolierkör- pers (2) angeordnet sind.
    <B>'20.</B> Reihenklemnie nach Patentansprueli, gekennzeichnet durch ein Grehäuse (41) mit Fenster (44) und durch einen durch einen Drehkopf (42) am Fenster (44) vorbeigeführ tes Sehriftband (43 mit auf dem Sehriftband aufgetragenen Ordnungsbezeiehnungen für Klemmen und Drähte. 21. Reihenklemme nach Unteransprueh 201. gekennzeichnet durch ein weiteres Fenster (45) mit feststehendem BesehriftLingsblatt (46). 22.
    Reihenklemme nach Patentansprueli, gekennzeiehnet durch eine Absehlussplatte <B>(53)</B> mit Durehlässen <B>(35),</B> die mit DurehMs- sen <B>(35)</B> der Klemmenisolierkörper (2) über einstimmen, sowie Erliebungen (54), die in Rillen (034) der Isolierkörper (2) ein#-yreifeii.
CH280643D 1949-09-16 1949-09-16 Reihenklemme für elektrische Anlagen. CH280643A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971854C (de) * 1952-07-08 1959-04-09 Josef Eisert Reihenklemme

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DE971854C (de) * 1952-07-08 1959-04-09 Josef Eisert Reihenklemme

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