CH280568A - Kupolofen für stetigen Abstich. - Google Patents
Kupolofen für stetigen Abstich.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B1/21—Arrangements of devices for discharging
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Description
Kupolofen für stetigen Abstich. Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf einen Kupolofen für stetigen Abstich.
Solche Ofen, wie sie bisher vorgeschlagen oder angewendet, wurden, schliessen einen Ilerd ein, in welchem die -eschmolzenen Pro dukte gesammelt werden, und da dieser Herd in einer Region unterhalb der Verbrennungs- mid Sehnielzzonen angeordnet ist, ist er keiner direkten Erhitzung unterworfen und nimmt Ilitze von der geschmolzenen Schlacke und deni Metall auf, wenn sie durch die Anstieh- < iffnung laufen.
Die von den geschmolzenen Produkten auf die feuerfeste Auskleidung des Herdes über tragene Wärme ist erheblich, insbesondere in den frühen Stadien des Verfahrens und bis die Temperatur der Innenseite der feuerfesten Auskleidung: sieh derjenigen der geschmolzenen Produkte nähert. Ebenso in den späteren Sta dien der Schmelzung, wenn das Temperatur- gleieligewieht erreicht wurde, ist ein gewisser (1rad von Wärmeverlusten unvermeidlich.
Die vorliegende Erfindung versucht die Nachteile der bestehenden Öfen zu vermeiden unter Beibehaltung des Vorteils des steten Ab stic:lies. Beim Kupolofen nach der Erfindung ist der Herd dicht unterhalb der Windformen und in der Schmelzzone angebracht und weist. einen Kanal auf, durch welchen das geschmol zene Metall und die Schlacke zur Abstichöff- nung rinnen.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, da( bei einer der das Bett tragenden Boden türen ein Teil herausgeschnitten und durch eine Kastenanordnung ersetzt ist, die von der Türe nach unten ragt, am Ofen befestigt ist und den Kanal ergibt, in welchem das ge schmolzene Metall und die Schlacke sich vor der Abstichöffnung sammeln.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform eines Ofens ge mäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine perspektivische Aussenansicht des Ofens, Fig. 2 einen Horizontalquerschnitt in klei nerem Massstab, Fig.3 einen senkrechten Schnitt in glei- ehem Massstab wie Fig. 2.
Der gezeichnete Kupolofen mit ständigem Abstich weist angelenkte Bodentüren cc und b auf, die, wie bei diesen Ofen gebräuchlich, durch eine Stahl- oder andere Stange c in Stel lung gehalten werden. Die Türen tragen den Herd des Ofens, welcher gemäss der Erfindung in der Region der Schmelzzone und dicht un terhalb der Windformen o angeordnet ist.
Weiter ist. ein Teil. der einen der Boden türen b ausgeschnitten, und ein Blechkasten d schmiegt sich an die Sohlenplatte e an und ist durch Sehweissung oder Schrauben an ihr be festigt. Der Kasten d hat. eine Türe oder eine Klappe f, die bei cg angelenkt und mit einem Flansch h versehen ist, welcher gestattet, die Türe f auf der Bodentüre b in Schliessstellung zu halten. Bei der Vorbereitung des Ofens zur Arbeit wird die Vorderseite des Kastens d mit einem passenden, feuerfesten Material ausgekleidet und enthält die Abstichöffnung i.
Der übrige Teil des Kastens d kann mit passend zuberei tetem Formsand oder feuerfestem Material ausgekleidet werden, der oder das genügend Raum freilässt, um den Kanal k zu bilden, der, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, einen relativ kleinen Querschnitt, aber genügend Tiefe besitzt, um zu gestatten, dass die Säule von geschmolzenem Metall und Schlacke, die im Kanal enthalten ist, genügend hoch ist, so dass die Schlackenabtrenneinrichtung 1 in nor maler Weise arbeiten kann. Das Bett des Ofens ist in üblicher Weise mit Formsand m, ausge- stampft, so dass es gegen den Kanal k zu ge neigt ist. Der übliche Ausguss n ist ebenfalls vorgesehen.
Wie ersichtlich, wird der Ofen in normaler Weise arbeiten mit der Ausnahme, dass das geschmolzene Metall und die Schlacke nach dem Vorbeigehen an den Windformen o sofort in den Kanal k abgelenkt werden, bevor sie zur Abstichöffnung i laufen, mit dem entspre chenden Vorteil, der oben angegeben ist..
Nach Abfluss der Schmelze gestattet das Entfernen der Stange c das Herablassen der Bodentüren und mit ihr der Türe oder Klappe <I>f,</I> was sofortigen Zugang zum Kasten<I>d</I> gibt, zur Entfernung der Auskleidung und Be freiung von jeder verbliebenen Schlacke und Metall von demselben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kupolofen, bei dem der Herd in der: Schmelzzone und dicht unterhalb den Wind formen angebracht ist, und der einen Kanal aufweist, durch welchen das geschmolzene 3le- tall und die Schlacke zur Abstichöffnung rin nen, dadurch gekennzeichnet, dass in einer der, das Bett tragenden Bodentüren des Ofens .ein Teil herausgeschnitten und durch eine Kasten anordnung ersetzt ist, die von der Türe nach unten ragt, am Ofen befestigt ist und den Kanal ergibt, in welchem das geschmolzene, Metall und die Schlacke sieh vor der Absticb- öffnung sammeln.UNTERANSPRUCH: Kupolofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kastenanordnung mit ; einer Klappe versehen ist, die auf der Boden türe des Ofens gehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB280568X | 1949-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH280568A true CH280568A (de) | 1952-01-31 |
Family
ID=10269548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280568D CH280568A (de) | 1949-02-11 | 1950-02-11 | Kupolofen für stetigen Abstich. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280568A (de) |
-
1950
- 1950-02-11 CH CH280568D patent/CH280568A/de unknown
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